Die Frauen von Eintracht Frankfurt verabschieden sich mit einem Sieg aus dem Europa-Pokal

Das Spiel im schwedischen BK Häcken war heute Abend der letzte Auftritt von Eintracht Frankfurt im UEFA Women’s Europa Cup. Zur Halbzeitpause führten die Frankfurterinnen zwar mit einem Treffer, aber ein zweites Tor, geschweige ein drittes, sollte in der zweiten Halbzeit nicht mehr fallen.

Eintracht Frankfurt spielte von Anbeginn an mit mehr Druck als noch im Hinspiel im heimischen Stadion „Am Brentanobad“, was aber vor dem Tor der Schwedinnen zu ungefährlich. Einzig Anyomi dribbelte sich nach einem weiten Freistoß von Östenstadt in den Strafraum und traf mit einem schönen Schuss in den Winkel (31. Spielminute).

In der zweiten Halbzeit spielten die Frankfurterinnen zwar überlegen, ließen aber weiterhin jegliche Effizienz vermissen. Damit verlässt Eintracht Frankfurt auch den zweiten Wettbewerb in dieser Saison.

Das Oster-Wochenende im Historischen Museum Frankfurt, im Jungen Museum und im Porzellan Museum

Bis Ostern wird hoffentlich alles frühlingshaft „vom Eise befreit“ sein, wie Goethe, der „Frankfurter Bub“, 1806 in seinem „Osterspaziergang“ dichtete. Sollten „Schauer körnigen Eises“ den Aufenthalt im Freien einschränken, empfiehlt sich ein Besuch des Historischen Museums Frankfurt (HMF) mit der ganzen (angereisten) Familie.

Sämtliche zum HMF gehörende Häuser sind am Ostermontag, 6. April, ganztägig von 11 bis 18 Uhr geöffnet und bieten Anregendes für Jung und Alt. Kinder ab acht Jahren erwartet im Jungen Museum neben den historischen Spielräumen und Werkstätten die neue Sonderausstellung zur Medienkompetenz: „Damals 1410“. Hier können alle miteinander an Fake News, KI und Mitcoins spielen und lernen.

Im Rahmen der Dauerausstellung werden „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ von Ursula Edelmann präsentiert: acht fotografische Dokumente des Wiederaufbaus (in Ebene 1 „Frankfurt Einst?“) und im 13. Sammlerraum ergänzend fünf Fotografien zum Wiederaufbau des HMF in den 1950er- und 1960er-Jahren. Dieser kleine Raum im Saalhof mit idyllischem Mainblick und bequemen Sitzmöbeln lädt zum Verweilen ein.

Eine Führung zu den „Highlights“ des HMF gibt es am Ostersonntag, 5. April, um 15 Uhr. Besucherinnen und Besucher zahlen acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von drei Euro.

Und am Samstag, 4. April, startet um 16 Uhr eine Führung in das „Neue Altstadt“-Haus Zur Goldenen Waage: Historisch rekonstruiert und möbliert, zeigt es, wie um 1618 eine wohlhabende Händlerfamilie dort gewohnt haben könnte. Interessierte zahlen acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von sechs Euro. Der Besuch des dazugehörigen Balkons „Belvederchen“ mit Dom-Blick ist ein weiteres Highlight. Um es mit Goethe zu sagen: „Zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“

Auch das Porzellan Museum Frankfurt im Kronberger Haus in Höchst, Bolongarostraße 152, ist am Karfreitag, 3. April, und am Ostermontag, 6. April von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher zahlen vier Euro, ermäßigt zwei Euro für den Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren genießen einen freien Eintritt. Gruppen ab 20 Personen zahlen nur zwei Euro pro Person.

Für den Kalender

  • Ostersamstag, 4. April, 16 Uhr: Führung in das Haus zur Goldenen Waage (nicht barrierefrei)
  • Ostersonntag, 5. April, 15 Uhr: Führung Die Highlights des Historischen Museums
  • Ostermontag, 6. April: Alle Häuser des HMF ganztägig geöffnet (11 bis 18 Uhr)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst

Fast wie ein Aprilscherz mutet eine Meldung des Polizeipräsidium Osthessen an. Danach war einem jungen Mann der Toast schwarz geworden, es hatte zu rauchen begonnen. Dieser rief seine unterwegs befindliche Frau an, das Gespräch brach ab. Daraufhin betätigte die Frau den Notruf, Rettungskräfte und Polizei wurden los geschickt.

Hört sich für manche lustig an, denn es gab offensichtlich tatsächlich nur Schall (die Sirenen der Einsatzfahrzeuge), Rauch (der Toaster) und einen schwarzen Toast. Zeigt aber auch, dass die moderne Kommunikation noch viele Schwachstellen hat.

Große Menge an Kokain sichergestellt

Das richtige Bauchgefühl hatte gestern Abend (31. März 2026) eine Streife, als sie zwei junge Männer im Bereich der Oeserstraße kontrollierte und unter anderem eine große Menge Kokain sicherstellte.

Gegen 21:25 Uhr unterzog die Streife zwei Männer (25 und 20 Jahre alt) einer Personenkontrolle. Im Rahmen derer ergriff der 25- Jährige spontan die Flucht. Hierbei überquerte er unter anderem mehrere Bahngleise, weshalb die Verfolgung zu Fuß eingestellt werden musste.

Dies war allerdings nicht weiter schlimm, da der 25- Jährige sich vor seiner Flucht ordnungsgemäß ausgewiesen und den Einsatzkräften seinen Ausweis übergeben hatte.

In dem zurückgelassenen Rucksack des 25- Jährigen fand das Streifenteam anschließend über ein Viertel Kilogramm Kokain, sowie Haschisch und Marihuana. Zudem fand sich ein Reizstoffsprühgerät im Rucksack, welches ebenso sichergestellt wurde.

Der 20- jährige Begleiter wurde vorläufig festgenommen, auch dieser führte eine Pfefferpistole griffbereit mit sich.

Aufgrund der geschilderten Umstände ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung bei beiden Männern an. Da Beide nicht in Hessen wohnhaft waren, übernahm die örtlich zuständige Dienststelle in Baden-Württemberg die Maßnahmen vor Ort und stellten im Rahmen der Durchsuchungen weitere Betäubungsmittel sowie Mobiltelefone sicher.

Der 20- Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zwischennutzung in der Waffel: EISundRAUM eröffnet am Sossenheimer Kirchberg

Die leerstehende Eisdiele auf dem Sossenheimer Kirchberg wird ab Gründonnerstag, 2. April, bis zur Neuvermietung zwischengenutzt. Unter dem Titel „EISundRAUM“ entsteht für die Dauer einer Eissaison ein offener Ort für Begegnung und neue Impulse. Vorschläge für weitere Aktionen und Formate können ab sofort beim Quartiersmanagement eingereicht werden.

Die stetigen Bemühungen des Ortsbeirates 6 und des Beirats Sozialer Zusammenhalt zahlen sich aus. In den vergangenen Monaten haben sich Ortsbeirats- und Beiratsmitglieder, Sossenheimerinnen und Sossenheimer, das Quartiersmanagement sowie das Stadtplanungsamt aktiv für die Belebung der Ortsmitte eingesetzt. Das Quartiersmanagement hatte dafür Interessierte an den Tisch geholt, die sich gemeinsam ein Konzept für die Eissaison überlegt haben: „EISundRAUM“.

„EISundRAUM“ beschreibt dabei eine Pop-Up-Eisdiele mit Raum für mehr. „‚EIS‘ steht für das Süße im Leben – für Genuss, Freude und kleine Momente, die uns verbinden. Das ‚und‘ soll für Offenheit und Verbindung stehen. Den ‚RAUM‘ schaffen wir im doppelten Sinne: als Ort in der Ortsmitte, der zum Verweilen, Austauschen und Gestalten einlädt – und als geistigen Freiraum für alle, die Sossenheim voranbringen wollen“, so das Kernteam hinter „EISundRAUM“. „Hier findet jede Person Platz, die etwas bewegen möchte.“

Der Sossenheimer Uwe Natter übernimmt dabei die Organisation der Pop-Up-Eisdiele. „Wir werden vermutlich von Donnerstag bis Sonntag bis 20 Uhr geöffnet haben“, informiert er über sein Vorhaben. „Es wird eine kleine Karte geben mit mehreren Eissorten, ein paar Eisbechern und Getränken.“ Die genauen Öffnungszeiten werden noch veröffentlicht.

„Raum für mehr“ schaffen wiederum Kirchwerk und JugendBildung mit ihren vor Ort geplanten Projekten und Veranstaltungen, wie Kunstworkshops und Konzertabenden. Abgerundet wird das Kernteam vom Quartiersmanagement, das die Koordination der Zwischennutzung übernimmt. „‚EISundRAUM‘ ist für alle in Sossenheim, egal ob Privatperson oder Initiative, jede:r kann sich mit einer Idee für den Stadtteil bei uns melden“, betonen die beiden Quartiersmanagerinnen Gwendolin Schwab und Lara Paulus vom Büro Stadt Beratung Dr. Sven Fries.

Los geht es zu Ostern, wenn Sossenheim wieder auf dem Kirchberg für ein Eis oder auf ein Getränk zusammenkommen kann – einfach nur so oder zu einer Veranstaltung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Goetheturm an mehreren Tagen im April gesperrt

Der Goetheturm, eines der beliebtesten Ausflugsziele im Frankfurter Stadtwald und ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt, bleibt am Donnerstag, 16., und Freitag, 17. April, sowie am Dienstag, 28. April, für Besucherinnen und Besucher gesperrt.

Grund für die temporären Schließungen sind technische Modernisierungsarbeiten an dem 43 Meter hohen Aussichtsturm. Im Zuge dieser Maßnahmen kommt unter anderem ein Hubsteiger zum Einsatz, weshalb der Turm aus Sicherheitsgründen an den genannten Tagen nicht zugänglich ist.

Das Grünflächenamt bittet alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis für die Einschränkungen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main, Datumsangaben am 10. April 2026 aktualisiert)

Kräfteverhältnisse verschieben sich – Analyse der Kommunalwahlen 2026

Stadträtin O’Sullivan stellt neue Online-Publikation WAHLEN.ANALYSE vor

Die Kommunalwahlen 2026 sortierten die Kräfte in Frankfurts politischen Vertretungen neu. Wie sich dabei die veränderten Stimmzettel und insbesondere das Kumulieren und Panaschieren ausgewirkt haben, ist zentraler Inhalt der „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“.

„Sehr erfreulich ist, dass wir mit 49,6 Prozent Beteiligung bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung den höchsten Wert seit dem Jahrtausendwechsel haben“, kommentiert Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales und zuständig für Wahlen und Statistik, das Wahlergebnis.

Sowohl in der Stadtverordnetenversammlung als auch in den meisten Ortsbeiräten konnte sich die CDU als stärkste Kraft etablieren. Von den 284 Sitzen in den Ortsbeiräten konnte sie 28 Prozent erringen. In der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung liegt die SPD vor der CDU und den Grünen an erster Stelle.

Bei der Stimmabgabe setzten die Wählerinnen und Wähler verstärkt auf die Annahme vollständiger Listen und veränderten weniger ihren Stimmzettel. So stammen zum Beispiel 71,7 Prozent der Stimmen bei der Stadtverordnetenwahl von unveränderten Stimmzetteln. 18,4 Prozent aller Stimmen fanden sich auf Stimmzetteln von Wählerinnen und Wählern, die nicht eindeutig zu einer Liste tendierten und ihre Stimmen panaschierten.

Auch wenn weniger Stimmzettel verändert wurden, so sind die Auswirkungen für die Listen teilweise beträchtlich. Mit einem Saldo von +48.723 Stimmen konnte die SPD bei der Stadtverordnetenwahl deutlich mehr Stimmen durch Panaschieren gewinnen, als sie auf diesem Weg verlor. Umgekehrt verlor IBF mit -41.590 Stimmen ähnlich viele Stimmen an andere Listen.

Nicht nur für die Listen wirken sich die Veränderungen der Stimmzettel aus: Für einzelne Kandidatinnen und Kandidaten können diese enorme Listenplatzänderungen bedeuten.

Weitere detaillierte Betrachtungen finden sich für alle am 15. März stattgefundenen Wahlen in der „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“. O’Sullivan sagt dazu: „Die bekannten gedruckten Wahlanalysen unserer Statistikstelle gehören der Vergangenheit an und werden mit dieser Wahl durch eine interaktive, digitale Präsentationsform ersetzt. So macht es noch mehr Spaß, die Wahlergebnisse zu betrachten und für sich selbst zu analysieren.“

Weitere Informationen
Die „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“ zu den Kommunalwahlen 2026 ist unter statistikportal.frankfurt.de/wahlanalysen abrufbar.

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Oberbürgermeister und Bürgermeisterwahlen in Hessen

Bei einer ganzen Reihe von Wahlentscheidungen in Hessen mussten am heutigen Sonntag Wählerinnen und Wähler noch einmal an die Wahlurnen oder fristgerecht die Briefwahlunterlagen abgeschickt haben. In Hanau stand die Entscheidung für einen neuen Oberbürgermeister an, in sechs weiteren Städten und Gemeinden musste die Stichwahl entscheiden, wer neue Bürgermeisterin oder Bürgermeister wird.

Maximilian Bieri neuer Oberbürgermeister von Hanau

In Hanau setzte sich Maximilian Bieri (SPD) klar gegen seine Kontrahentin Isabelle Hemsley (CDU) durch. Der bisher als Bürgermeister in Hanau für die Themen Bildung, Soziales, Demokratie und Vielfalt zuständige Sozialdemokrat erhielt 59,4 Prozent der Stimmen, seine Herausforderin 40,6 Prozent. Bieri und Hemsley sind schon seit 2023 Teil der Stadtregierung.

Der amtierende Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) war nicht mehr zur Wahl angetreten. Er will sich im September in den Ruhestand versetzen lassen und dann vorzeitig von seinem Amt zurücktreten. Solange muss sich Bieri mit der Übernahme der Amtsgeschäfte noch gedulden.

Die sechs Ergebnisse bei den Bürgermeister-Stichwahlen

In Eschwege gewann Nicola-Alexander Ferl (SPD) mit 59,1 Prozent der Stimmen, Lars-Henning Bartels (CDU) erhielt 40,9 Prozent. Zuvor war Alexander Heppe (CDU) Bürgermeister in Eschwege gewesen.

Ganz knapp ging die Stichwahl in Groß-Bieberau aus. Christopher Seibel (FWG) erhielt 50,25 Prozent der Stimmen, Manfred Höngesberg (unabhängig) 49, 75 Prozent.

In Lauterbach gewann Holger Marx (CDU) mit 59,9 Prozent der Stimmen klar vor dem gemeinsamen Kandidaten von Grünen und SPD, Daniel Schmidt. Vorgänger Rainer-Hans Vollmöller (CDU) geht nach dreißig Dienstjahren als Bürgermeister in den Ruhestand.

In Linsengericht gewann Markus Betz (CDU) mit 54,7 Prozent die Wahl. Kontrahentin Astrid Rost (SPD) erzielte 45,3 Prozent. Der amtierende Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) kandidierte nicht mehr.

Auch in Schwalbach am Taunus gewann der CDU-Kandidat gegen seinen SPD-Kontrahenten. Thomas Milkowitsch erhielt 58,0 Prozent, Lutz Ullrich 42,0 Prozent. Alexander Immisch (SPD), der amtierende Bürgermeister, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

In Waldkappel erreichte Herausforderer Niklas Gries (CDU) 54,9 Prozent. Er siegte damit klar gegen den Amtsinhaber Frank Koch (SPD), der 45,1 Prozent der Stimmen erhielt.