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Im ÖPNV in Hessen bleibt es bei der Maskenpflicht

Hessen hält an der Corona-Maskenpflicht im ÖPNV fest, betonte heute Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) im hessischen Landtag. In den Bussen und Bahnen im Nahverkehr kämen die Menschen teilweise sehr eng zusammen. Ein Mund-Nase-Schutz biete dabei eine gute Vorsorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus, stelle aber einen verhältnismäßig geringen Eingriff in die Grundrechte der Menschen dar. Daher gebe es keinen Anlasse für eine Änderung der bestehenden Maskenpflicht im ÖPNV.

AfD und FDP von der Opposition hatten zuvor die Abschaffung der Maskenpflicht im ÖPNV gefordert. Beide Parteien bauen auf die Eigenverantwortung der Menschen.

Zurück ins Dampflokzeitalter?

Detail einer Lokomotive der BR 50, Hanau
Detail einer Lokomotive der BR 50

Eher nicht. Dieses Bild hat auch schon wieder ein paar Jahre auf dem Buckel. Es zeigt einen kleinen Ausschnitt einer Dampflokomotive. Aber wir erinnern uns: Für mit „Volldampf in den Taunus“ musste eine Lokomotive von außerhalb Hessens geliehen werden. Die Wartung der schwarzen Kolosse wird immer teurer und auch die Kohle, die sie für ihren Antrieb benötigen.

Dazu kommt, dass historische Züge immer schlechter in den Takt moderner Verkehrsmittel passen. Selbst sonntags und feiertags ist es oft unmöglich, einen Bummelzug, der sich mit maximal achtzig Stundenkilometer fortbewegt, in bestehende Fahrpläne einzupassen. Selbst eine einstige Schnellzuglokomotive ist heute langsam.

Natürlich freut man sich, wenn es heute noch Menschen gibt, die dem Hobby Dampf nachgehen und dafür Arbeit, Geld und Zeit investieren. Allerdings sollte man nicht böse reagieren, wenn dies einmal nicht mehr möglich sein sollte.

Sternfahrt: Demo zur Verkehrswende Hessen

Seit Samstagabend steht es fest, die Fahrt auf Fahrrädern über A648 und A66 von Frankfurt am Main nach Wiesbaden am 28. August 2022 findet statt. Bis zuletzt hat die bundeseigene Autobahn GmbH versucht, die Fahrrad-Demo auf den Autobahnen zu verhindern oder zumindest einzuschränken. Laut Veranstaltern eine unsinnige Forderung, da eine Fahrt über Landstraßen und durch teils enge Ortsdurchfahrten für tausende Teilnehmer nicht durchführbar sei.

Die Sternfahrt geht zunächst von den Städten Friedberg, Hanau und Darmstadt nach Frankfurt am Main, wo sich die Teilnehmer an der Messe sammeln. Um 13:00 Uhr geht es dann auf die Autobahn A648 und weiter auf die A66 Richtung Wiesbaden. Radfahrer und Radfahrerinnen, die sich unterwegs dem Zug anschließen wollen, können im Westen Frankfurts die Auffahrten Rödelheim, Höchst und Zeilsheim nutzen. Auf der A66 geht es bis Wiesbaden-Erbenheim und nach dem Verlassen der Autobahn zu den Reisinger Anlagen in Wiesbaden

Hier werden die gesammelten Unterschriften für das Volksbegehren der Verkehrswende Hessen an den hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir überreicht. Zu den Forderungen der Demonstranten gehören folgende Punkte:

mehr Radwege und ein hessenweites Radwegenetz

breitere Gehwege und Straßen, die zu Fuß sicher überquert werden können

• ein flächendeckendes Liniennetz, kürzere Fahrzeiten und höhere Frequenz für den Öffentlichen Verkehr

• höhere Verkehrssicherheit besonders auf Schulwegen

• mehr und attraktive Alternativen zum Autoverkehr in ländlichen Regionen

• eine bessere Verknüpfung von Informationen, Konzepten, Planung und Bau zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität

Während der Fahrrad-Demo werden die genannten Autobahnen für den Kraftfahrzeugverkehr in Fahrtrichtung Wiesbaden gesperrt sein. An Verbindungen zur A648 und zur A66 kann es ebenfalls zu Störungen kommen (z.B. Rückstau auf Abbiegespuren).

Entega und Mainzer Stadtwerke gestört

Nach einem Hackerangriff sind die Internetseiten des Darmstädter Energieversorgers Entega und der Mainzer Stadtwerke derzeit nicht zu erreichen. Zudem ist der E-Mail-Verkehr lahmgelegt. Beide Unternehmen werden vom selben IT-Dienstleister betreut.

Wichtige Infrastruktur, zum Beispiel die Energieversorgung, soll von dem Hackerangriff nicht betroffen sein. Auch sollen keine Kundendaten abgegriffen worden sein. Das Ende der Störung kann derzeit noch nicht vorausgesagt werden.

Boris Rhein neuer Ministerpräsident des Landes Hessen

Boris Rhein (CDU) ist in Wiesbaden zum neuen hessischen Ministerpräsidenten gewählt worden. Für den CDU-Politiker aus Frankfurt stimmten am Dienstag im ersten Wahlgang 74 Abgeordnete. Das sind fünf Stimmen mehr, als der schwarz-grünen Koalition angehören und zur absoluten Mehrheit nötig gewesen wären. 62 Abgeordnete stimmten gegen Boris Rhein, es gab eine Stimmenthaltung.

Ministerpräsident Volker Bouffier verabschiedet

Ministerpräsident Volker Bouffier wurde am Abend des 30. Mai 2022 mit einem Festakt aus seinem Amt verabschiedet. Die Serenade zu seinen Ehren vor etwa 600 Gästen in der hesssischen Landeshauptstadt Wiesbaden wurde im Hessischen Fernsehen als Stream übertragen.

Der CDU-Politiker Bouffier, seit 2010 Ministerpräsident des Landes Hessen, führte ab 2013 die erste Schwarz-Grüne Koalition in einem deutschen Flächenstaat an. Im Februar dieses Jahres kündigte er seinen Rückzug aus dem Amt des Ministerpräsidenten an.

Nachfolger von Volker Bouffier soll Boris Rhein, ebenfalls CDU, werden.

Coronavirus: Omikron-Variante in Hessen angekommen

Die Omikron-Variante des SARS-CoV-2-Virus, erstmals in Südafrika nachgewiesen, ist in Hessen angekommen. Bei einer Person, die im Rhein-Main-Gebiet wohnt, konnte der Virus jetzt nachgewiesen werden. Die Person war bereits am 21. November von Südafrika her kommend hier eingereist und hatte bald darauf Symptome gezeigt. Die Person war nach Medienberichten vollständig geimpft.

Bundestagswahl 2021

Eines der Unterliederbacher Wahllokale 2009
Wahlsonntag (Archivbild)

Seit 08:00 Uhr heute Morgen sind auch in Hessen die Wahllokale geöffnet, In Hessen gibt es bei der Bundestagswahl 22 Wahlkreise. Wer hier jeweils die meisten Erststimmen erhält, zieht direkt in den Bundestag ein. Die übrigen Abgeordneten werden nach der Stimmverteilung auf die Landeslisten der jeweiligen Parteien gewählt. In Hessen treten 23 Parteien mit einer Landesliste zur Bundestagswahl 2021 an, was bedeutet, dass zusätzlich zu den sechs derzeit im Bundestag vertretenen Parteien weitere siebzehn zur Wahl stehen.