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Besuchsstopp im Klinikum Frankfurt-Höchst

Klinikum Höchst, Betttenhaus
Für das Klinikum Frankfurt-Höchst gilt ab Donnerstag, dem 15. Oktober 2020, wegen der verstärkten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Frankfurt am Main und dem benachbarten Main-Taunus-Kreis ein Besuchsverbot. (Archivbild)

Für das Klinikum Frankfurt-Höchst gilt ab dem 15. Oktober 2020 wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ein weitreichendes Besuchsverbot. Kranke dürfen dort nicht mehr von Angehörigen und Freunden besucht werden. Lediglich in besonderen Situationen, wie bei palliativen Patienten gelten Sonderregelungen, die durch den behandelnden Arzt genehmigt werden können.

Werdende Mütter dürfen von einer Person ins Krankenhaus begleitet werden. Diese Begleitperson darf später Mutter und Kind einmal täglich im Klinikum besuchen.

Regelung gilt für gesamten Verbund

Der Besuchsstopp gilt für den gesamten Verbund der Klinik Frankfurt-Main-Taunus. Neben dem Klinikum Frankfurt-Höchst sind auch die Häuser in Bad Soden und Hofheim sowie die Seniorenresidenz in Eppstein von dem Besuchsstopp betroffen.

Maskenpflicht auf der Königsteiner Straße

Nachdem es zu einigen Verunsicherungen bezüglich der Maskenpflicht auf der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Höchst und Unterliederbach gekommen ist, hat die Stadt Frankfurt ihre Aussagen jetzt spezifiziert. Maskenpflicht besteht zwischen 8 und 22 Uhr im Bereich der Fußgängerzone im Stadtteil Höchst. Dort gilt auch ein Alkoholverbot. Ausgenommen sind dort nur Außenbereiche der Gastronomie.

In ursprünglichen Meldungen und auch in Aussagen gegenüber Bürgerinnen und Bürgern am Bürgertelefon wurde die gesamte Königsteiner Straße als von den Maßnahmen betroffener Bereich genannt.

Schienenersatzverkehr zwischen Nied Kirche und Zuckschwerdtstraße auf der Linie 11

Am Dienstag, dem 13. Oktober 2020 , fährt die Straßenbahn der Linie 11 zwischen circa 8 und 18 Uhr nicht nach Höchst, sondern nur bis zur Haltestelle Nied Kirche. Zwischen Nied Kirche und der eigentlichen Endhaltestelle der Linie 11 wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Es wird darauf hingewiesen, dass in diesen Bussen der Kauf von Fahrkarten nicht möglich ist. Von Nied Kirche bis zur Zuckschwerdtstraße können auch die Busse der Linien 51 und 54 genutzt werden.

Nachbarschaftsduelle im Frankfurter Westen

Heute gab es im Frankfurter Westen zwei Nachbarschaftsduelle im Fußball, in denen jeweils eine Mannschaft des VfB Unterliederbach und der SG Hoechst involviert war. Zu Mittagszeit empfing die SG Hoechst II die zweite Mannschaft des VfB. Im Spiel der Kreisliga B Maintaunus hatten die Unterliederbacher das bessere Ende für sich, das Spiel endete 1:2.

Im zweiten Spiel im Höchster Stadtpark standen sich die ersten Mannschaften der beiden Vereine gegenüber. Das Spiel der Gruppenliga Wiesbaden endete mit einem Heimsieg der Höchster, 3:1 stand es zum Schluss.

Ein Blick nach Höchst …

Frankfurt am Main Höchst, Gotenstraße

Hier geht der Blick von Norden nach Süden entlang der Gotenstraße. Es ist ein früher Sonntagmorgen im August. Werktags steht es sich auf dem gleichen Standpunkt etwas unsicherer, der Verkehr. Links sieht man die Bushaltestelle „Klinikum Höchst“ und ein paar ältere Gebäude des Krankenhauses. Rechts säumen Wohnhäuser und ein wenig Gewerbe die Gotenstraße. Die Gotenstraße führt durch zwei Stadtteile von Frankfurt am Main, durch Höchst und Unterliederbach.

Regionalbahn über Drehleitern evakuiert

Nahe des Bahnhofs Frankfurt-Höchst ist ein Zug der hessischen Landesbahn wegen eines Oberleitungsschadens liegen geblieben. Über 50 Fahrgäste mussten deshalb von der Feuerwehr über Drehleitern evakuiert werden. Dazu musste zunächst die Oberleitung geerdet werden. Der Vorgang ereignete sich um kurz nach 07:00 Uhr im Berufsverkehr. In der Folge war auch der Betrieb der S-Bahnlinien S1 und S2 beeinträchtigt.

Erst gegen 11:00 Uhr war die Oberleitung repariert und der Einsatz der Feuerwehr beendet. Danach konnte nach Angaben der Bahn die Strecke wieder freigegeben werden. Über den Grund für den Oberleitungsschaden konnte die Feuerwehr nichts sagen.

Falschfahrer auf der A66 – Zeugen gesucht

Symbolbild "Blaulicht"

In der Nacht vom Montag auf Dienstag, am 18. August 2020, war ein Falschfahrer auf der A66 von Frankfurt am Main nach Wiesbaden unterwegs. Er befuhr dazu die von Wiesbaden nach Frankfurt führenden Fahrbahnen. Zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Miquellknoten begegnete er einem Streifenwagen, reagierte aber nicht auf Haltesignale. Erst auf der Höhe der Anschlussstelle Höchst konnte eine weitere Streife den Falschfahrer stoppen.

Da das Fahrzeug des 60-jährigen Falschfahrers, der stark alkoholisiert war, frische Unfallschäden aufwies, sucht die Polizei jetzt Zeugen, die in dieser Nacht einen Unfall beobachtet haben, an dem ein grauer Citroen beteiligt war. Sachdienliche Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter der Rufnummer 069 / 75546400 entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Überflutungen in Unterliederbach und Höchst

Nach Starkregen im Main-Taunuskreis ist der Liederbach so stark angeschwollen, dass er kurzzeitig die Wassermassen nicht mehr in seinem Bett halten konnte. Am Freitag, dem 14. August, kam es zwischen 17:45 und etw 19:00 Uhr deshalb zu mehreren Einsätzen der Feuerwehren, die Sandsäcke aufschichten, Keller leer pumpen und mitgeschwemmte Gegenstände beseitigen mussten.

Die Freiwilligen Feuerwehren von Unterliederbach, Höchst, Nied, Sindlingen, Zeilsheim und Sossenheim waren hier im Einsatz. Ihr Einsatzgebiet lag vornehmlich im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach, aber auch in Höchst gab es Einsatzstellen. Es waren 60-70 Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatz, Menschen kamen nicht zu Schaden und über die Höhe der Sachschäden ist derzeit nichts bekannt.

In der kleinen, unbedeutenden Straße im Osten Unterliederbachs wartete man derweil vergebens auf kühlendes Nass von oben. (Beitrag erststellt mit Informationen der Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Baustelle auf der Königsteiner Straße

Königsteiner Straße in Frankfurt ab Main Unterliederbach, Straßenbaustelle
Im Jahr 2020 wird der letzte Abschnitt der Königsteiner Straße innerhalb des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach saniert. Dieses Mal sind die Eingriffe in den Verkehr größer als zuvor.

Ferienzeit ist Baustellenzeit, seit Jahren Normalität auf der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach. Die wichtigste durch die Stadtteile Höchst und Unterliederbach führende Hauptverkehrsstraße wird abschnittsweise saniert. Bisher war das immer ein Hindernis, aber die Straße war immer durchlässig. In diesem Jahr wurde aber wegen Leitungsarbeiten im Bereich der Königsteiner Straße, Liebknechtstraße und Peter-Bied-Straße die Königsteiner Straße voll gesperrt.

Eine Vollsperrung bedeutet einen großen Eingriff in den Verkehr, eine schlechte und dazu auch noch schlecht ausgeschilderte Umleitungsregelung ist allerdings ein Ärgernis. Der Verkehr sucht sich deshalb häufig seinen Weg durch nicht dafür geeignete Straßen in reinen Wohngebieten oder für bestimmte Fahrzeuggrößen kaum geeignete Straßen im durch seine einst dörfliche Struktur stark beengten Unterliederbach. Anwohner beklagen sich über beschädigte Fahrzeuge.

Für das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main macht es Sinn, die Beschilderung noch einmal zu überarbeiten, schwere LKW sollten die Königsteiner Straße weiträumiger umfahren. Auch die Hinweise im Internet sollten verbessert werden, die Verlagerung von Verkehrshinweisen von der Internet-Präsenz der Stadt Frankfurt auf mainziel.de rückgängig gemacht werden. Es ist ärgerlich, wenn wichtige Verkehrshinweise nur unvollständig oder mit großer Verspätung veröffentlicht werden.

Maler Adi Helfenbein tot

Am vergangenen Donnerstag ist in Königstein der Maler Adi Helfenbein verstorben. Er wurde 96 Jahre alt. Der 1923 in Unterliederbach geborene und in Schwanheim aufgewachsene Künstler malte Frankfurter Geschichte, vor allem Motive aus der Frankfurter Altstadt und dem Frankfurter Westen sind bekannt. So waren in einer Ausstellung in der Volksbank Griesheim vor fünf Jahren unter anderem Bilder des Groß-Flugboots Dornier DO X zu sehen, die dieses bei und nach seiner Wasserung auf dem Main oberhalb der Staustufe Griesheim zeigen.

Seinen Wunsch, den Menschen ihre Geschichte näher zubringen, ließen ihn in der Schwanheimer Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt, bei der Gestaltung des Firmenmuseums der Hoechst AG und der Gestaltung des Museums des Höchster Vereins für Geschichte und Altertumskunde mitwirken. Neben Ausstellungen bei vielen Stadtteilgeschichtsvereinen lieferte er auch Bildmappen für die Stiftergemeinschaft für die Justinuskirche in Frankfurt am Main Höchst.

Auch den Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach hat er mit einigen seiner Bilder beschenkt. Diese zeigen ein dörfliches Unterliederbach, wovon sich heute nur noch im alten Ortskern einiges erahnen lässt.