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Viel Ballbesitz und kein Tor

Im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga beim FC St. Pauli reichte es für Eintracht Frankfurt nur zu einem glücklichen Unentschieden. Glücklich war das Ergebnis deshalb, weil St. Pauli in der ersten Halbzeit zweimal am Metall des Torrahmens scheiterte. Die Frankfurter hatten zwar etwa 70 Prozent Ballbesitz, konnten damit aber gar nichts anfangen.

St. Pauli ist auf den Relegationsplatz zurückgefallen, die Eintracht den europäischen Wettbewerben nicht näher gekommen.

Eintracht Frankfurt verliert nach Plan – fast

Am heutigen Samstag spielte Eintracht Frankfurt bei Bayern München. Zugegeben, eine schwere Aufgabe. Bayern München ist Tabellenführer, die Eintracht weit davon entfernt, in der nächsten Saison europäisch spielen zu dürfen. Stand heute ist die zusammengewürfelte Mannschaft nicht in der Lage, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen..

ln der ersten Hälfte benötigte man 39 Minuten bis zum ersten Abschluss. Drei Minuten später folgte die erste Ecke – Chancenwucher. Dumm nur, dass die Frankfurter da schon zurücklagen. Mit einem 2:0 für den FC ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde, man sollte es nicht glauben, aufregender. Die Frankfurter spielten mit mehr Druck. Dummerweise schossen die Münchner auch das erste Tor in der Halbzeit. Dann wurde Burkardt eingewechselt. Seine erste Amtshandlung war es, einen von Kane verursachen Elfmeter zu versenken (77.). Als die Bayern dann zeigten, dass sie auch Fehler können, zeigte Kalimuendo, dass er auch trifft.

Mit dem 3:2 legte Bayern München im Kampf um die Meisterschaft vor. Eintracht Frankfurt versaute das eigene Torverhältnis nicht zu sehr, obwohl Kaua Santos wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachging. Einen schönen Abend noch.

Premiere in 2026 – nur ein Gegentor

Im ersten Spiel mit Neu-Trainer Riera sah man zunächst wenig Neues, Santos stand im Tor, Höjlund und Chaibi waren neu in der Startfeld und Eintracht Frankfurt begann mit viel Ballbesitz. Farbe ins Spiel brachte aber einzig die Choreographie der Berliner Fans. Die erste und einzige Torchance in der ersten Halbzeit hatten auch die Berliner.

Die zweite Halbzeit begann auch kontrolliert. Erst in der 84. Minute erreichte der Ball vom gerade eingewechselten Amaimouni-Echghouyab Brown, der dann für die Frankfurter traf. Der erste Sieg im Jahr 2026? Nichts war es, Höjlund verursachte einen Elfmeter, bekam Gelb-Rot und Querfeld verwandelte den fälligen Elfmeter (87.).. Danach kam die Eintracht-Abwehr ins Schwimmen, aber das Unentschieden konnte gehalten werden.

Eintracht Frankfurt zeigte sich im ersten Spiel von Riera in der Defensive gefestigt – abgesehen von den letzten Spielminuten. Der Sturm blieb harmlos. Mehr war da wegen der Verletzungssorgen der Frankfurter nicht zu erwarten. Dem Ziel europäischer Wettbewerb ist Eintracht Frankfurt mit dem heutigen Abend nicht näher gekommen.

Und Kaua Santos? Dappes nennt man so einen in meiner Nachbarschaft.

Eintracht Frankfurt schwach

Letzter Auftritt von Interimstrainer Dennis Schmitt an der Seitenlinie von Eintracht Frankfurt. Um europäische Ambitionen zu wahren, müssen für Eintracht Frankfurt drei Punkt her, denn vor dem Spiel waren es fünf Punkte Abstand zur ersten für einen europäischen Wettbewerb ausreichenden Tabellenplatz. Dort stand zu Spielbeginn der heutige Gegner Bayer 04 Leverkusen.

Die erste Halbzeit der Frankfurter war ganz schwach. Es gab eine kritische Entscheidung gegen die Eintracht, der VAR hatte sich eingeschaltet, aber Schiedsrichter Schröder keinen Elfmeter für die SGE gepfiffen. Dann durften die Leverkuser schalten und walten. Zunächst traf Arthur (26. Spielminute), sieben Minuten später Tillmann (33.).

Mit 0:2 und acht Punkten Abstand zu einer europäischen Platzierung ging es in die Pause. Zurück ging es ohne Veränderungen bei beiden Mannschaften. Dann kam mal die Eintracht. Amenda hob den Ball hoch in den Strafraum und Koch traf im zweiten Anlauf zum 1:2 (50.). Skhiri schwächte dann die Eintracht, er kassierte nach der Gelben Karte kurz darauf Gelb-Rot (71.). Danach spielte die Eintracht gefälliger, gefährlicher. In der Nachspielzeit kassierten die Frankfurter einen dritten Treffer (90.+3), Garcia war der Torschütze.

Albert Riera hat viel Arbeit vor sich

Viel Arbeit hat Frankfurts neuer Trainer Albert Riera vor sich. Der Spanier, der seine Tätigkeit am Montag bei der Eintracht aufnehmen wird, wird es mit einer verunsicherten Mannschaft zu tun bekommen. Viel Zeit hat er nicht, denn bereits am kommenden Freitag wird es an der alten Försterei gegen Union Berlin weiter gehen.

Dennis Schmitt auch gegen Bayer Leverkusen auf der Bank

Dennis Schmitt wird auch beim Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen für Eintracht Frankfurt auf der Trainerbank sitzen. Das teilte Markus Krösche nach dem Champions-League-Spiel am Mittwoch den Medien mit. Man sei auf dem Weg zu einer Vertragsunterschrift, aber im Moment gäbe es noch nichts zu vermelden. Der 32-jährige Interimstrainer wird also zumindest für ein viertes Spiel am Spielfeldrand der Bundesligamannschaft sitzen.

Eintracht Frankfurt verabschiedet sich mit 0:2 aus der Champions League

Mit einem 0:2 verabschiedete sich Eintracht Frankfurt gegen Tottenham Hotspur aus der Champions League. Die erste Halbzeit überstanden die Frankfurter noch ohne Gegentreffer, verfielen aber gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit in alte Verhaltensmuster. In der Eintracht-Defensive fühlte sich niemand für einen Gegenspieler zuständig und Kolo Muani erzielte den Führungstreffer für die Nordlondoner (47. Spielminute).

Die Frankfurter blieben harmlos und hatten Glück, dass Tottenham nicht mit letzter Konsequenz angriff. Ein Treffer gelang noch Solanke (77).), das 0:2 aus Frankfurter Sicht war dann auch das Endergebnis.

Ein dritter Gegentreffer fiel am Mittwochabend nicht mehr, so dass sich die Eintracht mit diesem 0:2 aus ihrem vorerst letzten internationalem Auftritt verabschiedete.

Albert Riera neuer Trainer von Eintracht Frankfurt?

Viel flattert noch in der Möglichkeitsform durch die Medien: Der Spanier Albert Riera soll Nachfolger von Dino Toppmöller als Trainer von Eintracht Frankfurt werden. Von Krösches Zauberhut ist die Rede, die Zukunft wird es zeigen.

Albert Riera, 43 Jahre alt, war während seiner Fußballerlaufbahn 16-facher spanischer Nationalspieler. Als Trainer ist er zuletzt in Slowenien aufgefallen. Hoffentlich klappt die Kommunikation, denn Eintracht Frankfurt hat das Ziel in der kommenden Saison international zu spielen noch nicht aufgegeben.

Wiederholt sich bei Eintracht Frankfurt zu viel?

Die Bundesligamannschaft der Männer von Eintracht Frankfurt hat in dieser Saison schon viele Tore gefangen. Zuletzt waren es drei Tore in jedem Spiel. Dabei machte es nichts, ob die Eintracht international oder in der heimischen Bundesliga spielte. Es war immer das gleiche Bild.

Auch ein Trainerwechsel brachte nichts. Dabei muss man allerdings anmerken, dass dieser Wechsel auf der Trainerbank noch nicht vollzogen ist. Augenscheinlich hat die Trennung von Dino Toppmöller die Fußball AG völlig unvorbereitet getroffen.

Auch die Frauen von Eintracht Frankfurt haben in der bisherigen Saison viel mehr Tore gefangen als im Jahr zuvor. So fieberten einige dem für heute geplanten Spiel gegen die TSG Hoffenheim entgegen – nicht nur Sara Doorsoun und ihre fünfzehn Freundinnen.

Aber das Spiel muss verlegt werden. Der Platz im Stadion am Brentanobad ist unbespielbar. Der Blick aus dem Fenster lässt einen ungläubig den Kopf schütteln. Aber Frankfurt ist groß, und das Wetter kann sehr unterschiedlich sein.

In der vergangenen Saison ist die zweite Mannschaft der Eintracht Frankfurt Männer aus der Regionalliga in die Hessenliga abgestiegen. In der aktuellen Saison droht auch der zweiten Mannschaft der Eintracht Frauen der Abstieg. derzeit befinden sie sich in der zweiten Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz sieben Punkte von der nächsten Mannschaft auf einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Mutiert Eintracht Frankfurt zu einem Verein der Absteiger?

Eintracht Frankfurt spielt eigenes Stadion leer

Zum Schluss hatte man den Eindruck, dass Fußballanhänger im Deutsche Bank Park sich nur noch für den Ausgang des Spiels in München interessierten, denn da waren die Augsburger dabei Bayern München die erste Niederlage der Saison beizubringen.

Die Trennung von Toppmöller hatte keinen positiven Effekt, man hat seitdem zwei weitere Niederlagen mit jeweils drei Gegentoren gefangen. Ein neuer Cheftrainer ist in diesem Moment auch noch nicht in Sicht, ein Zeichen dafür, wie planlos die sportliche Führung von Eintracht Frankfurt vorgeht?

Aber Krösche ist noch im Amt! Und Eintracht Frankfurt überstand sogar die erste Halbzeit des heutigen Spiels gegen die TSG Hoffenheim ohne Gegentreffer. Kalimuendo hatte die Frankfurter sogar in Führung gebracht (18. Spielminute). 1:0 war dann auch der Halbzeitstand.

Wären da nicht dreizehn Minuten in der zweiten Halbzeit gewesen, in denen sich alles wiederholte, was man seit Jahresbeginn bei der Mannschaft beobachten konnte: Ein Abfall, wenige Minuten der Unkonzentriertheit, das Auseinanderfallen der Mannschaft. Auch die Interimstrainer vermochten daran nichts zu änder.

Zwischen der 52. und der 65. Spielminute beraubte die TSG Eintacht Frankfurt jeder Hoffnung, Moerstedt (52.), Kabak (60.) und Amenda mit einem Eigentor) 65.) sorgten für einen klaren Sieg der Hoffenheimer. Aber Eintracht Frankfurt ist ja sexy, zumindest laut Krösche.

Eintracht Frankfurt verliert auch in Baku

Im vorletzten Spie der aktuellen Champions-League- Saison kassierte Eintracht Frankfurt eine Niederlage. Wieder konnte man Muster aus den letzten schlechten Spielen wiedererkennen, wieder musste Torhüter Santos dreimal hinter sich greifen.

Beim Spiel gegen Qarabağ Ağdam in Baku geriet Eintracht Frankfurt schnell ins Hintertreffen. Nur wenige Minuten waren gespielt, da schob Duran nach Vorarbeit von Andrade zum 1:0 für Qarabağ ein (4. Spielminute). Die Eintracht fing sich nach dem Rückschlag schnell, Uzun gelang der Ausgleich (10.). Die Eintracht geriet erst in den Minuten vor der Halbzeitpause in Bedrängnis.

Dann die 76. Spielminute: Mustafazada foult Knauff im Sechzehner, Elfmeter für die Eintracht. Chaibi verwandelte, die Frankfurter fühtren (78.). Mangelnde Konzentration bei Eintracht Frankfurt? Nur zwei Minuten später erzielte Qarabağ Ağdam den Ausgleich. Wieder traf Duran, der scharfe Pass in den Fünfmeterraum kam von Jafarguliyev (80.). Das Aus für Eintracht Frankfurt kam dann in der Nachspielzeit. Mustafazada traf auf Vorlage von Silva für die Mannschaft aus Aserbaidschan (90.+4).

Eintracht Frankfurt hat zwar noch ein bedeutungsloses Spiel in der Champions League, das aber das letzte für längere Zeit werden wird. Der Verein hat, was die sportliche Führung angeht, falsche Entscheidungen getroffen. Nur wirtschaftlicher Erfolg hilft nicht, wenn man sportlich bestehen will. Hoffen wir auf Hoffenheim.