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Lemmy Kilmister ist tot

Am 28. Dezember 2015 starb der britische Rockmusiker Ian Fraser „Lemmy” Kilmister an einem Krebsleiden. Die Krankheit war erst zwei Tage davor diagnostiziert worden. Lemmy Kilmister hatte Heiligabend noch seinen siebzigsten Geburtstag feiern können.

Lemmy Kilmister war in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Mitglied der Space-Rock-Band Hawkwind und 1975 Grüner der Heavy-Metal-Band Motörhead, die zwischen 1979 und 1982 ihre kommerziell erfolgreichste Phase hatte. Seit den frühen 2000er-Jahren konnte die Band wieder einen Anstieg ihrer Popularität vermerken.

„Es hängt immer von den eigenen Entscheidungen ab, ob man unter die Räder kommt oder ob man seinen Weg geht. Schon Kant sagte: ‚Wir sind verantwortlich für uns selbst.‘ In England mögen wir Kant, allein schon wegen seines Nachnamens.“ — Lemmy Kilmister

Rodgau Monotones – Kulturauftrag erfüllt?

Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastierten die Rodgau Monotones in der Frankfurter Batschkapp, um ihrem Kulturauftrag nachzukommen. Liedtexte wurden abgefragt, die Sangesfähigkeiten überprüft und  gegen Ende gar ein Englischtest durchgeführt. Das Publikum bestand. Und auch Joky Becker durchsaß mit maladem Knie das Konzert, wobei der durch Musik beschleunigte Genesungsprozess gar dafür sorgte, dass er die Stücke, die die magischen Buchstabenfolge AC/DC enthielten, im Stehen spielen konnte.

DoubleDylans mit einer neuen Single

Ein DoubleDylan stärkt sich vor dem Auftritt
Ein DoubleDylan stärkt sich vor dem Auftritt

Von den DoubleDylans gibt es Neues, eine Single-CD mit zwei Songs darauf. Gut, ganz so taufrisch ist das Teil nicht, aber der Weg einer Nachricht in die kleine unbedeutende Straße im Westen Frankfurts ist in der Regel ein langer. Unser Admin hat diese Scheibe allerdings auch schon seit ein paar Wochen oder gar Monaten neben seinem CD-Player liegen.

„Roppe, Kloppe, Spritze” sollte eigentlich jedem bekannt sein, der oder die mit der Feuerwehr zu tun hat, es ist die Feuerwehrhymne schlechthin. Dies gilt vor allem dann, wenn man auch noch Freund oder Freundin des Apfelweins ist. Das zweite Stück dieses kleinen Kunstwerks behandelt die Unverträglichkeit von Frankfurter Füßen mit Pariser Schuhen. Jetzt sind wir alle schlauer!

Auf „Roppe, Kloppe, Spritze” verstärken Mingo Siewert und Produzent Tom Ripphahn die Band, auf „Frankfurter Füß‘” Krishna Meindl und Matthias Baumgardt. Robert Nøtzelsen, Jelly Pearl Smith und Uli von Klapdor – wer hat sich nur diese Schreibweise einfallen lassen – sind die DoubleDylans.

Mallet und Mission Possible im Höchster Schlosskeller

Mission Possible im Höchster Schlosskeller
Mission Possible im Höchster Schlosskeller (Archivbild: Jürgen Lange)

Am Freitag, dem 09. Oktober 2015, spielen ab 20:00 Uhr die Bands „Mallet” und „Mission Possible” im Höchster Schlosskeller. „Mallet”, viele Tonträger schwer, kommen aus Wiesbaden und sind ständig unterwegs, – nicht nur in der näheren Umgebung. „Mission Possible” sind im Rhein-Main-Gebiet und auch im Schlosskeller keine unbekannten und lassen es mit sauber gespielten Cover-Songs mächtig rocken. Ein unterhaltsamer Abend ist garantiert.

Schlosscafé Höchst: Jürgen Kronenburg spielt

Am 04. September 2015 findet man Jürgen Kronenburg im Biergarten des Höchster Schlosscafés. Dort will er die Menschen mit Hilfe seiner Stimme und einer Gitarre unterhalten. Ab 19:00 Uhr (Einlass) wird er Stücke von den Beatles bis zu den Rolling Stones und Bryan Adams bis zu Robbie Williams darbieten, die Arrangements auf das Wesentliche reduziert.

2. Höchster Blues-Festival: Ein bewegter Rückblick

Hier staut es sich, eine Augenentzündung ist der Grund. Auf dem Höchster Blues-Festival habe ich ein paar kurze Videos geschossen. Ja ich habe meinen Fotoapparat dafür genutzt. Bild- und Tonqualität sind brauchbar, unter YouTube sind sie schon seit ein paar Tagen zu finden:

Electric JuJu habe ich bei deren letztem Stück erwischt. „Boom boom” spielten in der Mitte der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Animals, deren größter Hit damals „House of the rising sun” war. Die Version von Electric JuJu ist recht lang. Ich bekam irgendwann Probleme mit meinem Standbein, die Wackler sind hoffentlich entschuldigt.

Yasi Hofer und ihre Band waren für mich die Überraschung des Festivals. Die Musik des Quartetts bewegte sich zwar nicht in den Grenzen des Blues, Fusion, Rock und Musik für extrem gehobene Kunst auf der elektrischen Wandergitarre wurden hier geboten. Yasi hatte keine Zugabe eingeplant. In der Not spielte sie einen Jam aus zwei bereits im Konzert vorgetragenen Stücken, „Little wing” von Jimi Hendrix und „All along the watchtower” von Bob Dylan geschrieben, aber von Jimi Hendrix überragend interpretiert. Die am Ende des eigentlichen Sets gespielte Version von „All along the watchtower” ist ebenfalls auf YouTube zu finden.

Die Rock’n’Roll-Sängerin Nuwanda bildet den Abschluss dieser kleinen Video-Reihe. Begleitet von Musikern der Beatles Revival Band brachte sie noch einmal mächtig Stimmung in den inzwischen Regen nassen Brüningpark.