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Am Vergangenen Samstag im ZDF – ein Rückblick

Am vergangenen Samstag gab es mal einen interessanten Film im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen, was ja selten ist. Noch seltener ist es, wenn ein solcher Film gar noch im Nachmittagsprogramm gezeigt wird. Es war die Übertragung des Bundesligaspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München. Das Ergebnis war für die Frankfurter erfreulich, weniger erfreulich für den heute Ex-Eintracht- und Ex-Bayern-Trainer Nico Kovac.

Erschreckend war allerdings das Unwissen der Berichterstatter und Kommentatoren, die das Ergebnis dieses Spiels als Riesenüberraschung darstellten. Gut, eine gewisse Zeit galt ein mageres Ergebnis gegen Bayern München aus Frankfurter Sicht als normal. In dieser Zeit prägten allerdings auch Vokabeln wie „zementiert“ und „abschenken“ das Bild, Vokabeln, die dem sportlichen Gedanken widersprechen.

Bayern München verlor einst gerne hoch im Rhein-Main-Gebiet. Einmal war der Bieberer Berg zu hoch, einmal das Waldstadion zu tief im Wald. In beiden Fällen stand es zum Ende des Spiels 6:0. Zwei der am vergangenen Samstag häufig eingeblendeten missmutigen Herren durften das auf dem Bieberer Berg noch auf dem Fußballplatz miterleben. Bayern München war damals als amtierender Meister nach Offenbach gekommen.

Ein Jahr später war von den beiden nur noch Kalle dabei. als es im Waldstadion wieder ein 6:0 gegen die Bayern gab. Grabowski, Hölzenbein und Nickel standen damals für Eintracht Frankfurt auf dem Platz

Andreas Möller wieder bei der Eintracht

Eintracht Frankfurt hat den früheren Spieler Andreas Möller am heutigen Samstag als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) verpflichtet. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2022. Im Vorfeld gab es Proteste der organisierten Fans gegen diese Personalie.

Der 52-jährige will besonders die individuelle spielerische Qualität der Nachwuchsspieler fördern. In der jüngeren Vergangenheit hat es kaum ein Jugendspieler der Eintracht geschafft, in der Bundesliga Fuß zu fassen, Jugendspieler bekamen meist nur einen Vertrag, um Lizenzregularien zu erfüllen.

Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp fällt länger aus

Torhüter Kevin Trapp wird für längere Zeit wegen eine Schulterverletzung Eintracht Frrankfurt nicht zur Verfügung stehen. Die Verletzung hatte er sich in den Schlussminuten beim Spiel gegen Union Berlin bei einem Zusammenprall mit seinem Vereinskollegen Makoto Hasebe zugezogen. Trapp wird in den nächsten Spielen durch Frederik Rönnow vertreten werden.

Auch Hasebe wird zumindest beim nächsten Spiel gegen Vitória Guimaraes zuschauen müssen. Der Japaner hatte sich bei dem Zusammenprall in Berlin eine Gehirnerschütterung zugezogen und wird damit im Europa-League-Spiel am kommenden Donnerstag ebenfalls fehlen.

Eintracht geht in München unter, Mainz schießt die Frankfurter nach Europa

Trotz einer Schlappe in der Münchner Allianz Arena, Eintracht Frankfurt verlor dort gegen Bayern München mit 1:5, spielen die Frankfurter in der Bundesligasaison 2019/20 wieder europäisch. Zu verdanken haben sie das dem 1. FSV Mainz 05, der sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim nach einem 0:2 zur Pause noch in ein 4:2 drehen konnte.

Das Spiel in München zeigte von Beginn an überlegene Bayern, die in der 4. Minute früh in Führung gingen. In der Folge verhinderten Glück, Dussel und Torhüter Kevin Trapp einen höheren Rückstand der Frankfurter. Nach 30 Minuten wirkte das Spiel recht verfahren, was vielen Fouls und Nicklichkeiten geschuldet war. So gingen die Mannschaften mit der knappen, aber verdienten Führung für den FC Bayern München in die Pause.

In der zweiten Halbzeit keimte kurz Hoffnung bei den Frankfurtern auf, nachdem Sebastian Haller der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen war (51. Spielminute), aber schnell lagen die Bayern durch Tore in der 53. und 58. Spielminute wieder in Führung. Und zum guten Ende für die Münchner durften auch noch Franck Ribery und Arjen Robben ihr Tor in ihrem letzten Bundesligaspiel für Bayern München erzielen, so dass Eintracht Frankfurt sich mit einer deutlichen Niederlage aus der Bundesligasaison 2018/2019 verabschiedete.

Auch ein Tor im letzten Spiel der Saison erzielte Claudio Pizzaro. Es war aber wohl nicht sein letztes Bundesligaspiel, denn vor Spielbeginn hatte Werder Bremen die Verlängerung des Vertrags um ein Jahr mit dem 40-jährigen Fußballspieler, der als Ein- oder Auswechselspieler immerhin fünf Tore in dieser Bundesligasaison erzielt hatte, verkündet.

Mit dem höchsten Sieg des Tages verabschiedeten sich heute Trainer Bruno Labbadia und der VfL Wolfsburg voneinander. Dem VfL gelang ein 8:1 Sieg gegen den FC Augsburg, gegen den die Eintracht noch vor ein paar Wochen im eigenen Stadion mit 1:3 untergegangen war.

Der FC Bayern München errang mit dem heutigen Spiel die 29. Deutsche Meisterschaft, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen spielen in der nächsten Saison in der Champions League, während Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt in die Europa League einziehen, wobei die Eintracht zunächst noch den Weg über die Qualifikation gehen muss.

Abgestiegen sind der 1. FC Nürnberg und Hannover 96, dem VfB Stuttgart bleiben noch die zwei Relegationsspiele, um die Klasse zu erhalten.

Verloren mit Ansage – Eintracht kegelt sich selbst aus den Europapokalrängen

Rotation war vor dem Spiel angesagt, Adi Hütter wollte die vom Donnerstagspiel ausgelaugten Spieler schonen. Alles nur eine schlechte Finte, außer Sebastian Rode, der in London eine schwere Knieverletzung erlitten hatte, spielten alle vom Halbfinalrückspiel ausgelaugten Spieler der Eintracht gegen frische Mainzer.

In der ersten Halbzeit konnten die Frankfurter das Spiel noch offen gestalten. Aber schon hier fielen Ungenauigkeiten beim finalen Pass oder Abschluss auf. In der zweiten Halbzeit kamen die Spieler von Eintracht Frankfurt gar nicht an. So gelang dann Anthony Ujah mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten (53. und 57. Spielminute) die Entscheidung zugunsten des FSV Mainz 05. Die Eintracht wechselte danach noch dreimal, aber ein Tor wollte nicht mehr gelingen.

Eintracht Frankfurt hat keines der letzten fünf Bundesligaspiele gewonnen und mit den Heimspielniederlagen gegen Augsburg und Mainz und der Klatsche in Leverkusen ihr vorher gutes Torverhältnis so weit verschlechtert, dass sie am letzten Spieltag der Saison 2018/19 noch auf den 8. Tabellenrang durchgereicht werden kann.

Im letzten Spiel der Saison am kommenden Samstag ist der Eintracht kaum mehr als die Rolle des Meistermachers zuzutrauen, wenn sie in München in der derzeitigen Verfassung gegen die Bayern antritt.

Eintracht scheidet im Elfmeterschießen aus – rein englisches Endspiel

Im Halbfinalrückspiel der Europa League zwischen dem FC Chelsea und Eintracht Frankfurt musste am Donnerstagabend das Elfmeterschießen entscheiden, da es nach Hin- und Rückspiel in Summe 2:2 stand und auch die Verlängerung an der Stamford Bridge keine Entscheidung brachte.

Die Eintracht startete gut in die 1. Halbzeit, aber der FC Chelsea wurde mit der Zeit immer stärker, so dass die Londoner in der 28. Spielminute durch Loftus-Cheek in Führung gingen. In einem kampfbetonten Spiel ging es mit dem knappen Rückstand für die Frankfurter in die Pause.

Die 2. Halbzeit begann dann mit einem Erfolgserlebnis für die Frankfurter. Jovic gelang in der 49. Spielminute der Ausgleich. Da es bei diesem Ergebnis bis zum Ende der regulären Spielzeit blieb, ging es in die Verlängerung.

Nach der torlosen Verlängerung musste dann das Elfmeterschießen entscheiden, wo die Frankfurter zunächst in Führung gingen. Trapp hatte einen Elfmeter der Londoner gehalten. Die letzten beiden Elfmeterschützen der Eintracht brachten den Ball nicht im Tor unter, Hinteregger und der erst kurz zuvor eingewechselte Paciencia waren die Unglücksraben.

Im Endspiel um die Europa League stehen nun wie in der Champions League mit dem FC Chelsea und Arsenal London zwei Mannschaften aus England.

Eintracht Frankfurt gegen FC Chelsea 1:1

1:1 ging das Halbfinalspiel der Europa League von Eintracht Frankfurt gegen den FC Chelsea in der heimischen Commerzbank-Arena aus. Die Eintracht begann stark und ging in der 23. Spielminute durch einen Kopfball von Jovic in Führung. Im Anschluss wurden die Londoner immer feldüberlegener, konnten ihre Feldüberlegenheit zunächst nicht in Tore ummünzen. In der 45. Spielminute gelang dem FC Chelsea allerdings durch Pedro der Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor, das von Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter konnten sich erst in der Schlussphase des Spiels vom Druck der Engländer lösen und eigene Akzente setzen. Ein Tor gelang beiden Mannschaften nicht mehr.

Das Rückspiel findet in einer Woche in London statt. Die Chance zum Erreichen des Europa League-Finales ist noch vorhanden.

Seine Hosenträger noch nicht richtig justiert …

… hatte Torhüter Kevin Trapp gestern bei seinem erneuten Einstand bei Bundesligist Eintracht Frankfurt in der Commerzbank-Arena, ein Beinschuss leitete die Frankfurter Niederlage gegen Werder Bremen ein. Eine rote Karte für Willems sorgte dafür, dass die Eintracht eine Stunde in Unterzahl spielen musste. Dennoch gelang früh in der zweiten Halbzeit der Ausgleich (Haller, Elfmeter). Den Siegtreffer erzielten die Werderaner in der sechsten Minute der Nachspielzeit durch einen direkt verwandelten Freistoß.

Eintracht Frankfurt blamiert sich

Die erste Runde des DFB-Pokals der Saison 2018/2019 war für den Pokalsieger der Vorsaison auch gleich die letzte. Sang- und klanglos verlor man am heutigen Samstag gegen den SSV Ulm 1846 Fußball. 2:1 hieß es zum Schluss im Spiel Regionalligist gegen Bundesligist, wobei ein Klassenunterschied nie festzustellen war.

Die Eintracht zeigte sich im Ulmer Donaustadion uninspiriert, und in den entscheidenden Szenen fehlte es den Frankfurter Spielern an Tempo. Kenner der Mannschaft haben die heutige Niederlage kommen sehen, hatte sie doch schon im Supercup eine ähnlich schlechte Leistung gezeigt.

Eintracht Frankfurt beendet Saison 2017/2018 mit Niederlage

Eintracht Frankfurt verlor das heutige Auswärtsspiel bei Schalke 04 mit 0:1. Den Gelsenkirchenern genügte eine gelungene Standardsituation zum Sieg am letzten Spieltag der Bundesligasaison 2017/2018. Die Frankfurter spielten zwar kampfstark gegen überlegene Schalker, blieben aber zu ideenlos, – hier hätte nur ein Fußballgott helfen können.

Dieser weilte wohl in München und verhalf dort dem VfB Stuttgart zum klaren Sieg gegen die Bayern, womit der VfB Stuttgart Eintracht Frankfurt vom 7. Tabellenplatz verdrängte. Der Hamburger SV tritt erstmals in der Vereinsgeschichte den Weg in die 2. Liga an, der VfL Wolfsburg spielt in der Relegation gegen Holstein Kiel.

Eintracht Frankfurt hat noch das Pokalendspiel gegen Bayern München vor sich, die letzte Möglichkeit in der nächsten Saison in der Europa League zu spielen. Auch die Bayern sind zu schlagen …