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Eintracht startet gut in die Rückrunde

Eintracht Frankfurt gewinnt das heutige Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 2:1, Bas Dos und Timothy Chandler waren die Torschützen für die Frankfurter. In der ersten Halbzeit hatte die Eintracht das Spiel gut im Griff, geriet aber nach dem schnellen Ausgleich durch die Hoffenheimer in der zweiten Halbzeit gehörig unter Druck. Erst die erneute Führung durch Timothy Chandler brachte wieder Ruhe ins Spiel.

Nach zuletzt sieben nicht gewonnenen Spielen in der Bundesliga und dem Abrutschen auf den 13. Tabellenplatz, der Abstand zum Relegationsplatz betrug nur noch drei Punkte, war der heutige Sieg äußerst wichtig.

Für Eintracht Frankfurt geht es nächste Woche am Samstag um 15:30 Uhr gegen den RB Leipzig in der Commerzbank-Arena weiter in der Fußball-Bundesliga.

Mit Niederlage und Glück in die K.o.-Runde der Europa League [Update]

Mit einer Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Gruppenphase der Europa League heute Abend beendet, 2:3 stand es im Spiel gegen Vitoria Guimaraes nach neunzig Minuten. Schon nach neun Minuten waren die Frankfurter in Rückstand geraten, konnten aber nach etwas mehr als einer halben Stunde durch Tore von Danny da Costa und Daichi Kamada das Spiel drehen.

In der zweiten Halbzeit schien Eintracht Frankfurt in den Verwaltungsmodus geschaltet zu haben. Mit zunehmender Spielzeit ließ die Eintracht dem Vitoria Guimaraes immer mehr Räume und als Guimaraes in den letzten zehn Minuten das Tempo anzog, hatten die Frankfurter dem nichts mehr entgegenzusetzen. Den Portugiesen gelangen noch zwei Tore, bei denen jeweils ein Frankfurter noch einen Fuß dazwischen hatte, Torhüter Frederik Rönnow war entsprechend bedient.

Am kommenden Montag erfahren die Frankfurter, gegen wen sie im kommenden Februar in der ersten K.o.-Runde spielen werden.

[Update] Das Tor von Danny da Costa wurde hier zunächst dem portugiesischen Torhüter zugesprochen. [/Update]

Am Vergangenen Samstag im ZDF – ein Rückblick

Am vergangenen Samstag gab es mal einen interessanten Film im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen, was ja selten ist. Noch seltener ist es, wenn ein solcher Film gar noch im Nachmittagsprogramm gezeigt wird. Es war die Übertragung des Bundesligaspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München. Das Ergebnis war für die Frankfurter erfreulich, weniger erfreulich für den heute Ex-Eintracht- und Ex-Bayern-Trainer Nico Kovac.

Erschreckend war allerdings das Unwissen der Berichterstatter und Kommentatoren, die das Ergebnis dieses Spiels als Riesenüberraschung darstellten. Gut, eine gewisse Zeit galt ein mageres Ergebnis gegen Bayern München aus Frankfurter Sicht als normal. In dieser Zeit prägten allerdings auch Vokabeln wie „zementiert“ und „abschenken“ das Bild, Vokabeln, die dem sportlichen Gedanken widersprechen.

Bayern München verlor einst gerne hoch im Rhein-Main-Gebiet. Einmal war der Bieberer Berg zu hoch, einmal das Waldstadion zu tief im Wald. In beiden Fällen stand es zum Ende des Spiels 6:0. Zwei der am vergangenen Samstag häufig eingeblendeten missmutigen Herren durften das auf dem Bieberer Berg noch auf dem Fußballplatz miterleben. Bayern München war damals als amtierender Meister nach Offenbach gekommen.

Ein Jahr später war von den beiden nur noch Kalle dabei. als es im Waldstadion wieder ein 6:0 gegen die Bayern gab. Grabowski, Hölzenbein und Nickel standen damals für Eintracht Frankfurt auf dem Platz

Andreas Möller wieder bei der Eintracht

Eintracht Frankfurt hat den früheren Spieler Andreas Möller am heutigen Samstag als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) verpflichtet. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2022. Im Vorfeld gab es Proteste der organisierten Fans gegen diese Personalie.

Der 52-jährige will besonders die individuelle spielerische Qualität der Nachwuchsspieler fördern. In der jüngeren Vergangenheit hat es kaum ein Jugendspieler der Eintracht geschafft, in der Bundesliga Fuß zu fassen, Jugendspieler bekamen meist nur einen Vertrag, um Lizenzregularien zu erfüllen.

Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp fällt länger aus

Torhüter Kevin Trapp wird für längere Zeit wegen eine Schulterverletzung Eintracht Frrankfurt nicht zur Verfügung stehen. Die Verletzung hatte er sich in den Schlussminuten beim Spiel gegen Union Berlin bei einem Zusammenprall mit seinem Vereinskollegen Makoto Hasebe zugezogen. Trapp wird in den nächsten Spielen durch Frederik Rönnow vertreten werden.

Auch Hasebe wird zumindest beim nächsten Spiel gegen Vitória Guimaraes zuschauen müssen. Der Japaner hatte sich bei dem Zusammenprall in Berlin eine Gehirnerschütterung zugezogen und wird damit im Europa-League-Spiel am kommenden Donnerstag ebenfalls fehlen.

Eintracht geht in München unter, Mainz schießt die Frankfurter nach Europa

Trotz einer Schlappe in der Münchner Allianz Arena, Eintracht Frankfurt verlor dort gegen Bayern München mit 1:5, spielen die Frankfurter in der Bundesligasaison 2019/20 wieder europäisch. Zu verdanken haben sie das dem 1. FSV Mainz 05, der sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim nach einem 0:2 zur Pause noch in ein 4:2 drehen konnte.

Das Spiel in München zeigte von Beginn an überlegene Bayern, die in der 4. Minute früh in Führung gingen. In der Folge verhinderten Glück, Dussel und Torhüter Kevin Trapp einen höheren Rückstand der Frankfurter. Nach 30 Minuten wirkte das Spiel recht verfahren, was vielen Fouls und Nicklichkeiten geschuldet war. So gingen die Mannschaften mit der knappen, aber verdienten Führung für den FC Bayern München in die Pause.

In der zweiten Halbzeit keimte kurz Hoffnung bei den Frankfurtern auf, nachdem Sebastian Haller der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen war (51. Spielminute), aber schnell lagen die Bayern durch Tore in der 53. und 58. Spielminute wieder in Führung. Und zum guten Ende für die Münchner durften auch noch Franck Ribery und Arjen Robben ihr Tor in ihrem letzten Bundesligaspiel für Bayern München erzielen, so dass Eintracht Frankfurt sich mit einer deutlichen Niederlage aus der Bundesligasaison 2018/2019 verabschiedete.

Auch ein Tor im letzten Spiel der Saison erzielte Claudio Pizzaro. Es war aber wohl nicht sein letztes Bundesligaspiel, denn vor Spielbeginn hatte Werder Bremen die Verlängerung des Vertrags um ein Jahr mit dem 40-jährigen Fußballspieler, der als Ein- oder Auswechselspieler immerhin fünf Tore in dieser Bundesligasaison erzielt hatte, verkündet.

Mit dem höchsten Sieg des Tages verabschiedeten sich heute Trainer Bruno Labbadia und der VfL Wolfsburg voneinander. Dem VfL gelang ein 8:1 Sieg gegen den FC Augsburg, gegen den die Eintracht noch vor ein paar Wochen im eigenen Stadion mit 1:3 untergegangen war.

Der FC Bayern München errang mit dem heutigen Spiel die 29. Deutsche Meisterschaft, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen spielen in der nächsten Saison in der Champions League, während Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt in die Europa League einziehen, wobei die Eintracht zunächst noch den Weg über die Qualifikation gehen muss.

Abgestiegen sind der 1. FC Nürnberg und Hannover 96, dem VfB Stuttgart bleiben noch die zwei Relegationsspiele, um die Klasse zu erhalten.

Verloren mit Ansage – Eintracht kegelt sich selbst aus den Europapokalrängen

Rotation war vor dem Spiel angesagt, Adi Hütter wollte die vom Donnerstagspiel ausgelaugten Spieler schonen. Alles nur eine schlechte Finte, außer Sebastian Rode, der in London eine schwere Knieverletzung erlitten hatte, spielten alle vom Halbfinalrückspiel ausgelaugten Spieler der Eintracht gegen frische Mainzer.

In der ersten Halbzeit konnten die Frankfurter das Spiel noch offen gestalten. Aber schon hier fielen Ungenauigkeiten beim finalen Pass oder Abschluss auf. In der zweiten Halbzeit kamen die Spieler von Eintracht Frankfurt gar nicht an. So gelang dann Anthony Ujah mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten (53. und 57. Spielminute) die Entscheidung zugunsten des FSV Mainz 05. Die Eintracht wechselte danach noch dreimal, aber ein Tor wollte nicht mehr gelingen.

Eintracht Frankfurt hat keines der letzten fünf Bundesligaspiele gewonnen und mit den Heimspielniederlagen gegen Augsburg und Mainz und der Klatsche in Leverkusen ihr vorher gutes Torverhältnis so weit verschlechtert, dass sie am letzten Spieltag der Saison 2018/19 noch auf den 8. Tabellenrang durchgereicht werden kann.

Im letzten Spiel der Saison am kommenden Samstag ist der Eintracht kaum mehr als die Rolle des Meistermachers zuzutrauen, wenn sie in München in der derzeitigen Verfassung gegen die Bayern antritt.

Eintracht scheidet im Elfmeterschießen aus – rein englisches Endspiel

Im Halbfinalrückspiel der Europa League zwischen dem FC Chelsea und Eintracht Frankfurt musste am Donnerstagabend das Elfmeterschießen entscheiden, da es nach Hin- und Rückspiel in Summe 2:2 stand und auch die Verlängerung an der Stamford Bridge keine Entscheidung brachte.

Die Eintracht startete gut in die 1. Halbzeit, aber der FC Chelsea wurde mit der Zeit immer stärker, so dass die Londoner in der 28. Spielminute durch Loftus-Cheek in Führung gingen. In einem kampfbetonten Spiel ging es mit dem knappen Rückstand für die Frankfurter in die Pause.

Die 2. Halbzeit begann dann mit einem Erfolgserlebnis für die Frankfurter. Jovic gelang in der 49. Spielminute der Ausgleich. Da es bei diesem Ergebnis bis zum Ende der regulären Spielzeit blieb, ging es in die Verlängerung.

Nach der torlosen Verlängerung musste dann das Elfmeterschießen entscheiden, wo die Frankfurter zunächst in Führung gingen. Trapp hatte einen Elfmeter der Londoner gehalten. Die letzten beiden Elfmeterschützen der Eintracht brachten den Ball nicht im Tor unter, Hinteregger und der erst kurz zuvor eingewechselte Paciencia waren die Unglücksraben.

Im Endspiel um die Europa League stehen nun wie in der Champions League mit dem FC Chelsea und Arsenal London zwei Mannschaften aus England.

Eintracht Frankfurt gegen FC Chelsea 1:1

1:1 ging das Halbfinalspiel der Europa League von Eintracht Frankfurt gegen den FC Chelsea in der heimischen Commerzbank-Arena aus. Die Eintracht begann stark und ging in der 23. Spielminute durch einen Kopfball von Jovic in Führung. Im Anschluss wurden die Londoner immer feldüberlegener, konnten ihre Feldüberlegenheit zunächst nicht in Tore ummünzen. In der 45. Spielminute gelang dem FC Chelsea allerdings durch Pedro der Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor, das von Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter konnten sich erst in der Schlussphase des Spiels vom Druck der Engländer lösen und eigene Akzente setzen. Ein Tor gelang beiden Mannschaften nicht mehr.

Das Rückspiel findet in einer Woche in London statt. Die Chance zum Erreichen des Europa League-Finales ist noch vorhanden.