Die Deutsche Bahn und ihr Umgang mit Störungen

Mittlerweile hat sich die Bahn zu den Ausfällen in der Nacht geäußert, der planmäßige Tausch einer technischen Komponente habe für die Störungen im Bahnfunksystem und für den fast vollständigen Ausfall des Bahnverkehrs gesorgt. Zwar fuhren gegen 00:30 Uhr erste Züge wieder, aber Fahrgäste wurden darüber nicht informiert. So soll ein fast leerer ICE von Frankfurt am Main aus Richtung Mannheim und Stuttgart aufgebrochen sein, Informationen im Bahnhof und am Bahnsteig gab es hierzu nicht.

Ein Notfallmanagement, welches diesen Namen auch verdient, gibt es bei der Deutschen Bahn AG offensichtlich nicht. Dies ist genauso lückenhaft wie die technische Modernisierung bei den sogenannten Generalsanierungen. So war in Hessen zu beobachten, dass Züge nach der groß angekündigten Sanierung erst einmal langsamer unterwegs waren als vorher. Und man lernte schnell, dass „fertig“ – in Form einer Feier gewürdigt – nicht immer „fertig“ heißt. Man hatte sich teilweise für Leistungen gefeiert, die man gar nicht erbracht hatte.

Auch das Anlaufen des Bahnverkehrs hat man zu früh gefeiert. Denn dabei hat man es versäumt auch den Güterverkehr in die Betrachtung einzubeziehen. Denn als die Bahn einen weitgehenden Erfolg meldete, teilte der Wettbewerberverbands Die Güterbahnen mit, dass immer noch die Hälfte der Züge stünder.

Scheuklappen sind bequem.

Bundesweit kein Bahnbetrieb, Digitalfunk gestört [Update: Funk läuft wieder]

Aufgrund einer bundesweiter Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R werden alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten. Es kommt auch zu erheblichen Verspätungen und zu Ausfällen bei den Regionalbahnen und S-Bahnen.

Im Fernverkehr werden die Züge in den Bahnhöfen zurückgehalten. Das Bahnfunksystem soll eigentlich ausfallsicher sein und wurde eingeführt, um das normale Mobilfunknetz nicht zu überlasten. Derzeit suchen Techniker der Deutschen Bahn nach der Ursache für die Großstörung. Ein Ende der Störung ist derzeit (24.06.2026, 00:30 Uhr nicht absehbar.

[Update] Nach einer etwa dreistündigen Unterbrechung lief der Bahnfunk wieder. In der Folge kam auch der Bahnverkehr in die Gänge. Die spätabendliche Störung wird als IT-Ausfall verbucht, Sabotage wird nicht vermutet.

Anhaltende Trockenheit: Grillverbot in städtischen Grünanlagen

Es regnet nicht genug: Wegen der anhaltenden Trockenheit kann jeder Funke einen verheerenden Brand auslösen. Zum Schutz der Grünanlagen ist das Grillen mit offenem Feuer auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt ab Mittwoch, 24. Juni, verboten. Das Verbot gilt sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Zudem ist die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ebenfalls untersagt. Da auch die Frankfurter Friedhöfe gefährdet sind, wird empfohlen, dort das Entzünden von Grablichtern und andere Formen von offenem Feuer ebenfalls zu unterlassen.

Ein wichtiger Indikator zur Bewertung der Gefahrenlage ist der Waldbrand-Gefahrenindex sowie der Grasland-Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Die vom Wetterdienst erstellten Indizes sind in fünf Stufen gegliedert. Bei Stufe 1 herrscht nur eine sehr geringe Brandgefahr. Ab Stufe 4 gilt eine hohe Waldbrandgefahr beziehungsweise eine hohe Brandgefahr in Grünanlagen, ein Grillverbot ist zwingend erforderlich.

Das Grillen ist in Frankfurt auch unter normalen Witterungsbedingungen im öffentlichen Raum nur auf ausgewiesenen Grillplätzen gestattet. Dabei sollte Funkenflug weitestgehend vermieden und Asche- und Kohlereste in den dafür vorgesehenen Containern entsorgt werden. Anfallender Müll muss entsprechend richtig entsorgt oder wieder mitgenommen werden.

Auch für den Wald gilt eine erhöhte Gefahr. Die Waldböden, die Bodenvegetation und herabgefallenes Laub sind aufgrund nicht ausreichender Niederschläge ausgetrocknet und leicht entzündlich. Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes bitten die Waldbesucherinnen und -besucher daher dringend darum, sich umsichtig zu verhalten. Schon eine achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe kann Auslöser für einen Waldbrand sein. Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt im Zuge des jetzt erlassenen Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt bis auf weiteres, solange bis dieses aktiv vom Grünflächenamt über die Medien wieder aufgehoben wird.

Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991. Auch Hinweise zu möglichen Gefahrenquellen können über diese Rufnummer mitgeteilt werden. Kontrolliert wird das Grillverbot durch das Ordnungsamt.

Grundlage für das Grillverbot ist eine Allgemeinverfügung, die in der aktuellen Ausgabe des Amtsblatts der Stadt Frankfurt veröffentlicht wird. Die Allgemeinverfügung kann unter Service & Rathaus/Verwaltung/Amtsblatt nachgelesen werden.

Dampf in Unterliederbach 2015 – ein Rückblick

Ein Blick in das Menü dieser Seite zeigt es, das Jahr 2015 fehlt. Es ist aber weder das Jahr selbst ausgefallen, noch die Veranstaltung „Mit Volldampf in den Taunus“. Auch fotografiert wurde wieder. Ein Missgeschick, Mayonnaise auf der Linse, sorgte allerdings dafür, dass viele Bilder unbrauchbar waren.

Dazu kam mir die Idee, die Bilder auf ein Seitenverhältnis von 3:2 zu beschneiden. Teilweise standen mir auch Bildbearbeitungsprogramme nach einem Wechsels des Betriebssystems nicht mehr zur Verfügung. Die Originalaufnahmen sind allerdings noch da.

Das obere Bild findet sich bereit auf dieser Seite. Da „glänzt“ es allerdings noch im Seitenverhältnis 4:3. Wer genau hinschaut, wird allerdings noch weitere Unterschiede bemerken. Die drei übrigen Aufnahmen wurden bisher noch nicht veröffentlicht. Wie meist üblich, lassen sich die Bilder durch Anklicken in einer größeren Darstellung betrachten.

Online statt außen vor – digitale Teilhabe im Alter wird gefördert

Mit Tablet und Training gegen digitale Ausgrenzung im Alter: Das Jugend- und Sozialamt eröffnet Frankfurterinnen und Frankfurtern über 65 Jahren mit geringem Einkommen digitale Chancen. Mit kostenlosen Schulungen und Zuschüssen für digitale Endgeräte unterstützt das Amt digitale Teilhabe im Alter.

Viele alltägliche Angebote sind heute digital: Termine beim Arzt vereinbaren, Fahrkarten kaufen, mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben oder Informationen abrufen. „Aber nicht alle älteren Menschen können diese Möglichkeiten nutzen, oft fehlen digitale Kenntnisse oder die finanziellen Mittel für ein Smartphone, Tablet oder einen Laptop. Und dann ist Teilhabe im Alter fast unmöglich und das geht nicht, dagegen wollten wir unbedingt etwas tun“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes Frankfurt.

Um die digitale Teilhabe älterer Menschen zu stärken, setzt das Jugend- und Sozialamt gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences das Projekt „Digitale Teilhabe im Alter – Quartiersnahe Versorgung in Frankfurt am Main“ (DiTA) um. Das Vorhaben wird bis Mai 2027 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Im Mittelpunkt stehen ältere Frankfurterinnen und Frankfurter, die bislang nur wenig Zugang zu digitalen Angeboten haben. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit geringem Einkommen und andere benachteiligte Gruppen.

Im Zuge des Projekts werden bestehende digitale Angebote für ältere Menschen in Frankfurt erfasst und gemeinsam mit Trägern, Initiativen und Fachkräften weiterentwickelt.

„Immer mehr Entscheidungen des Alltags werden digital getroffen – vom Arzttermin bis zum Behördengang. Am digitalen Leben teilzunehmen heißt heute, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ich will, dass ältere Menschen auch in einer digitalen Stadt ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Deshalb investieren wir nicht nur in digitale Geräte, sondern auch in das Wissen und die Begleitung, die ältere Menschen mit geringem Einkommen dafür brauchen. Mit diesem Projekt stärkt Frankfurt erneut die Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben – eine der Grundaufgaben guter Stadtpolitik“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.

Der Handlungsbedarf im Bereich des Zugangs zu digitalen Geräten und digitalen Bildungsangeboten für vulnerable Gruppen, die beispielsweise von Armut im Alter betroffen sind, ist groß: Das Angebot „Digitale Schulungsangebote und Grundausstattung 65+“ nimmt die Sozialbezirke in den Fokus, in denen der Bedarf an Teilhabe-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Ältere besonders hoch ist.

250 Euro Zuschuss für digitale Endgeräte wird in den Sozialrathäusern Bockenheim, Gallus und Ost für Frankfurterinnen und Frankfurter ab 65 Jahren, die aktuell Sozialleistungen erhalten, zur Verfügung gestellt – also Frankfurterinnen und Frankfurter, die beispielsweise Grundsicherung oder Wohngeld erhalten oder einen Frankfurt-Pass besitzen. Der Zuschuss dient der Anschaffung eines Laptops, Tablets oder Smartphones.

Kostenlose, digitale Schulungsangebote für die Zielgruppe der Frankfurterinnen und Frankfurter über 65 Jahren, die Sozialtransfer erhalten, beziehungsweise Frankfurterinnen und Frankfurter über 75 Jahren, werden aktuell erarbeitet. Zudem ist es durch die Mittel des Almostenkasten in allen digitalen Angeboten für ältere Menschen in Frankfurt möglich, kostenfrei teilzunehmen. Eine Übersicht der Angebote gibt es bei der Leitstelle Älterwerden.

Möglich macht dies eine Förderung des Frankfurter Almosenkastens in Höhe von 26.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Griesheim: Unfall an Schleuse

Frankfurt am Main, Griesheim. Main, Staustufe
Die Wehre der Griesheimer Staustufe (Archivbild)

Am Abend des 17. Juni 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich an der Schleuse Griesheim ein Unfall. Zwei Männer im Alter von 22 und 17 befanden sich auf einer Fahrt mit einem Sportboot flussabwärts über den Main.

Als sie zur Schleuse Griesheim kamen, achteten sie nicht auf den Streckenverlauf und stürzten mit dem Boot ca. 3-4 Meter das Wehr herunter. Durch den Sturz kenterte das Boot und die beiden Personen verletzten sich leicht. Sie konnten von Rettungskräften der Feuerwehr an Land gezogen und gerettet werden. Es traten Betriebsstoffe aus und das Boot liegt weiterhin im Wasser; die Bergung wird derzeit vorbereitet. Einschränkungen für den Schleusenverkehr ergaben sich nicht.

Kurze Zeit nach dem Unfall meldete sich der Eigentümer des verunfallten Bootes bei der Polizei, um es gestohlen zu melden. Hierbei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die verunfallten Personen ihm gegenüber Kaufinteresse an dem Boot geäußert hatten und sich dann auf eine Probefahrt begeben hatten, von der sie nicht zurückkehrten.

Ersten Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Insassen bei der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. In der Folge nahm die Polizei sie mit zu einer Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (Quelle: Hessisches Polizeipräsidium, Einsatz)

Frankfurt-Schwanheim: Trickdiebe unterwegs

Mittwochmittag (17. Juni 2026) versuchten zwei Männer mit einem Schauspiel in die Wohnung einer 85-Jährigen zu gelangen. Kurze Zeit später gelingt es ihnen bei einem 82-jährigen Pärchen zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten zu entwenden. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Nach aktuellen Erkenntnissen klingelten zwei Männer an der Wohnung einer 85-Jährigen Im Heisenrath. Sie versuchten ihr vorzugaukeln, dass sie zum Ablesen des Zählerstandes gekommen waren. Als die Dame sich weigerte die Wohnung mit einem der beiden zu verlassen, ließen sie von ihrer Idee ab.

Gegen 12:00 Uhr gelingt es zwei identisch beschriebenen Männern im Sonnenweg unter Vorspielen eines dringenden Bedürfnisses in das Haus eines 82-jährigen Pärchens zu gelangen.

Während einer der beiden das Pärchen in ein Gespräch verwickelte, begab sich der andere in ein weiteres Zimmer der Hausbesitzer. Hier entwendet er zwei hochwertige Armbanduhren und Bankkarten.

Der Diebstahl wurde erst bemerkt, als die Männer bereits nicht mehr vor Ort waren.

Einer der Männer wird beschrieben als 20-30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, ohne Bart, mit mittellangen schwarzen Haaren. Er war von schmaler Statur und trug Arbeitskleidung.

Der andere wird beschrieben als 25-35 Jahre alt, etwa 190 cm groß, mit kurzem Bart und mittellangen schwarzen Haaren. Auch er trug Arbeitskleidung.

Das Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sollten Sie sachdienliche Hinweise haben, so melden Sie sich unter der 069 755 95499 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt veranstaltet Digitalwoche

Von Montag, 22., bis Freitag, 26. Juni 2026, steht Frankfurt ganz im Zeichen der Digitalisierung. Anlässlich des bundesweiten Digitaltags am Freitag, 26. Juni, hat die Stadt Frankfurt den Aktionstag erstmals zu einer Digitalwoche erweitert. Während der Woche öffnen digitale Orte in Frankfurt ihre Türen und laden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Innovationen, Projekte und Technologien kennenzulernen und selbst zu erleben.

Mit Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und Tagen der offenen Tür machen Unternehmen, Vereine, Initiativen und städtische Einrichtungen digitale Themen verständlich und praxisnah erfahrbar. Ziel der Aktionswoche ist es, den Austausch zwischen Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung zu fördern und digitale Teilhabe für alle zu stärken.

„Mit der ersten Frankfurter Digitalwoche schaffen wir zahlreiche Gelegenheiten, Digitalisierung unmittelbar zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern wollen wir zeigen, wie vielfältig die digitale Landschaft in Frankfurt ist und wie digitale Innovationen dazu beitragen können, unsere Stadt lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales.

Smart City Forum 2026

Ein besonderer Höhepunkt der Digitalwoche ist das Smart City Forum am Dienstag, 23. Juni. Unter dem Motto „Smart City, die wirkt?!“ kommen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Wissenschaft, Verwaltung sowie Initiativen zusammen, um über die digitale Zukunft Frankfurts zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt zu entwickeln.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im „MASSIFnaïv“, Eschersheimer Landstraße 28. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine interaktive Fishbowl-Diskussion mit O’Sullivan, Anne Schwarz, Leiterin der Stabsstelle Smart City, Prof. Azadeh Akbari von der Goethe-Universität sowie Johanna Lanio von der Polytechnischen Gesellschaft.

Im Anschluss lädt eine Smart City Mini-Messe zum Austausch mit innovativen Projekten und Initiativen ein. Bei Fingerfood und Getränken erhalten die Gäste Einblicke in aktuelle Frankfurter Digitalisierungsprojekte und können mit Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen. Um eine möglichst barrierefreie Teilnahme zu ermöglichen, wird die Veranstaltung von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet.

Die Teilnahme am Smart City Forum ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm der Digitalwoche und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter digitaltag-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

So kommt man gut durch heiße Tage – das Gesundheitsamt rät

Mit Höchstwerten bis zu 34 Grad soll es in den kommenden Tagen in Frankfurt sehr heiß werden. Derart hohe Temperaturen können belastend sein, besonders für ältere Menschen, kleine Kinder oder jene mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder hoher Blutdruck. Damit die Frankfurterinnen und Frankfurter gut und gesund durch heiße Tage kommen, hat das Gesundheitsamt Frankfurt ein paar einfache und effektive Tipps zusammengestellt:

  • Ein Tipp, den jeder kennt, der aber umso wichtiger ist: ausreichend trinken. Wasser, Tee oder verdünnte Säfte sind besonders geeignet, auf Alkohol besser verzichten. Personen, die Medikamente einnehmen, die den Wasserhaushalt beeinflussen, oder eine begrenzte Trinkmenge medizinisch verordnet bekommen haben, sollten mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin die geeignete Trinkmenge für Hitzetage besprechen.
  • Es empfiehlt sich, den Aufenthalt im Freien, insbesondere körperliche Anstrengung und Sport, zu vermeiden und sich möglichst in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Notwendige Besorgungen kann man in den kühleren Morgenstunden erledigen.
  • Innenräume und Wohnungen können kühl gehalten werden, indem man, wenn möglich, die Fenster von außen verschattet und in den kühleren Morgen- und Abendstunden sowie in der Nacht lüftet. Kühle Wickel oder Fußbäder können zusätzlich für Abkühlung sorgen.
  • Ein Besuch eines kühlen Ortes kann ebenfalls Abkühlung bringen. Auf der Website des Gesundheitsamts unter frankfurt.de/kuehle-orte sind über 150 Frankfurter kühle Orte sowie die städtischen Trinkbrunnen verzeichnet. Einige dieser kühlen Orte liegen in der Frankfurter Innenstadt und sind auf der faltbaren Stadtkarte im Miniformat vermerkt. Die Karte gibt es kostenlos in der Bürgerberatung, den Bürgerämtern, im Seniorenrathaus und im Gesundheitsamt.
  • Bei großer Hitze besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Bei diesen Personengruppen sollte regelmäßig, mindestens zweimal am Tag, auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze geachtet werden. Diese kann sich durch Überwärmung, Schwäche, Schwindel, Benommenheit, gegebenenfalls Übelkeit und Erbrechen äußern. Für diese Personen ist es ratsam, vorab mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin zu besprechen, was im Besonderen für sie bei Hitze zu beachten ist, beispielsweise bei der Medikamenteneinnahme oder ähnliches.
  • Kleinkinder und Säuglinge sind ebenfalls besonders gefährdet, da sie ihre Bedürfnisse oder Symptome wie Durst oder Unwohlsein nicht klar formulieren können. Daher sollte man auch auf sie besonders achten.
  • Bei Verdacht auf Hitzschlag, der sich durch eine Körpertemperatur von über 40 Grad, heiße, trockene Haut und Bewusstseinsstörungen äußern kann, sollte man den Notruf 112 wählen, die betroffene Person ins Kühle bringen, ihre Kleidung öffnen und sie mithilfe von feuchten Umschlägen kühlen. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich.

Weitere Informationen finden sich online unter frankfurt.de/hitze.  (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Unterliederbach