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Hauptsache gewonnen – Gelb-Rot für Robin Koch

Bis vor wenigen Sekunden war ich damit beschäftigt, ein Foto zu bewundern, welches der Kicker heute zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim veröffentlicht hatte. Das Foto zeigt Kalimuendo bei seinem Torschuss zum 1:0.

In der ersten Spielhälfte kassierte Koch eine Gelbe Karte, was später noch von Bedeutung werden sollte (38. Spielminute). In der zweiten Halbzeit spielt dann Koch den Ball im gegnerischen Strafraum. Artistisch verwertet Kalimuendo – das Foto! – diesen Ball zum einzigen Tor an diesem Nachmittag (53.). Ein Vermeintliches Tor für Heidenheim wurde nicht gegeben, der Kölner Keller hatte sich eingeschaltet (68.). Später foulte Koch Kaufmann, erhielt dafür seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz – Gelb-Rot (73.).

Mit dem Ergebnis festigte Eintracht Frankfurt den siebten Tabellenplatz.

Stark begonnen, aber noch stärker abgefallen

In der Google Pixel Frauen-Bundesliga war Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen zu Gast. Das Spiel war von Beginn an temporeich und die Gastgerinnen hatten früh die erste Torchance (3. Spielminute). Aber die Frankfurterinnen gingen in Führung, Anyomi verwandelte einen an ihr verschuldeten Freistoß (23.). Minuten später legte Blomqvist nach (26.). Kurz vor der Pause kam aber die Zeit der Bremerin Mühlhaus. Einen Schuss von ihr fälschte Doorsoun ab, der Ball senkte sich unhaltbar für Altenburg ins Tor (44.). Der danach direkt verwandelte Freistoß gehörte in die Kategorie Traumtor (45.+2).

In der zweiten Halbzeit benötigte die Bremerinnen nicht lange, um in Führung zu gehen. Altenburg verschätzte sich bei einer Ecke, und Alber schob ein. Anschließend wurden die Frankfurterinnen wieder stärker, aber letzter Pass und Abschlüsse blieben zu ungenau. Dann kam Petermann bis zum Strafraum der Frankfurterinnen durch und legte im richtigen Moment quer. Delić netzte ein (90.). Werder Bremen siegte mit 4:2 und ist in der Tabelle den Frankfurterinnen direkt auf den Fersen.

Viertelfinale Endstation für Eintracht Frankfurt

Das Viertelfinalspiel im DFB-Pokal der Frauen gegen den VfL Wolfsburg war das letzte Auftreten von Eintracht Frankfurt in der aktuellen Pokalrunde. Den Wolfsburgerinnen genügte ein Treffer aus der 35. Spielminute durch Huth zum Weiterkommen.

Das Spiel der chancenlosen Frankfurterinnen war zu statisch und durch Fehler in der Vorwärtsbewegung geprägt. In der Offensive mangelte es an der Ballbehandlung, der Passqualität und an Ideen.

Viel Ballbesitz und kein Tor

Im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga beim FC St. Pauli reichte es für Eintracht Frankfurt nur zu einem glücklichen Unentschieden. Glücklich war das Ergebnis deshalb, weil St. Pauli in der ersten Halbzeit zweimal am Metall des Torrahmens scheiterte. Die Frankfurter hatten zwar etwa 70 Prozent Ballbesitz, konnten damit aber gar nichts anfangen.

St. Pauli ist auf den Relegationsplatz zurückgefallen, die Eintracht den europäischen Wettbewerben nicht näher gekommen.

Eintracht-Frauen jetzt auf Platz Drei

Heute Abend fand das letzte Spiel des 19. Spieltags der Frauen-Fußballbundesliga statt. Eintracht Frankfurt empfing den SC Freiburg im Stadion am Brentanobad. Es war von Anfang an ein intensives Spiel, in dem Frankfurts Torhüterin Altenburg reichlich zu tun bekam. Aber auch die Eintracht spielte. Reuteler hatte viel Platz auf der rechten Seite, passte nach innen und Freigang traf im zweiten Versuch (36. Spielminute).

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Breisgauer innen gefährlich. Das Tor trafen die Hausherrinnen. So verwerteten Senß eine Vorlage von Memeti (53.) und die vorher eingewechselte Blomqvist eine von Riesen zum verdienten 3:0 Endstand (84.) .

Die Frauen-Bundesliga bekommt jetzt eine kleine Pause. Es stehen WM-Qualifikationsspiele an.

Eintracht Frankfurt verliert nach Plan – fast

Am heutigen Samstag spielte Eintracht Frankfurt bei Bayern München. Zugegeben, eine schwere Aufgabe. Bayern München ist Tabellenführer, die Eintracht weit davon entfernt, in der nächsten Saison europäisch spielen zu dürfen. Stand heute ist die zusammengewürfelte Mannschaft nicht in der Lage, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen..

ln der ersten Hälfte benötigte man 39 Minuten bis zum ersten Abschluss. Drei Minuten später folgte die erste Ecke – Chancenwucher. Dumm nur, dass die Frankfurter da schon zurücklagen. Mit einem 2:0 für den FC ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde, man sollte es nicht glauben, aufregender. Die Frankfurter spielten mit mehr Druck. Dummerweise schossen die Münchner auch das erste Tor in der Halbzeit. Dann wurde Burkardt eingewechselt. Seine erste Amtshandlung war es, einen von Kane verursachen Elfmeter zu versenken (77.). Als die Bayern dann zeigten, dass sie auch Fehler können, zeigte Kalimuendo, dass er auch trifft.

Mit dem 3:2 legte Bayern München im Kampf um die Meisterschaft vor. Eintracht Frankfurt versaute das eigene Torverhältnis nicht zu sehr, obwohl Kaua Santos wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachging. Einen schönen Abend noch.

Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale

Heute Abend spielten die Frauen von Eintracht Frankfurt bei der dänischen Mannschaft vom FC Nordsjaelland. Der Wettbewerb ist der UEFA Women’s Europa Cup, das Rückspiel im Viertelfinale stand an. Das Hinspiel – ich berichtete nicht – war mit 4:0 für die Frankfurterinnen ausgegangen.

Trainer Arnautis hatte fleißig durchgemischt, aber die Däninnen spielten auch besser und mutiger als noch vor einer Woche. Trotzdem gingen die Frankfurterinnen früh in Führung, Chiba war die Torschützin auf Vorlage von Veit (5. Spielminute). Teulings eroberte dann den Ball und passte auf Reuteler, die das 0:2 erzielte (22.). Danach war der FC Nordsjaelland an der Reihe, Princess traf (30.).

In der zweiten Halbzeit traf dann die frisch eingewechselte Raso (52.). Senß hatte die Vorlage gegeben. Die Vorentscheidung? Erst einmal trafen wieder die Däninnen, Walter erzielte den Treffer (66.). Arnautis schöpfte das Wechselkontingent aus, Anyomi, Blomqvist, Doorsoun und Freigang blieben auf der Bank.

Premiere in 2026 – nur ein Gegentor

Im ersten Spiel mit Neu-Trainer Riera sah man zunächst wenig Neues, Santos stand im Tor, Höjlund und Chaibi waren neu in der Startfeld und Eintracht Frankfurt begann mit viel Ballbesitz. Farbe ins Spiel brachte aber einzig die Choreographie der Berliner Fans. Die erste und einzige Torchance in der ersten Halbzeit hatten auch die Berliner.

Die zweite Halbzeit begann auch kontrolliert. Erst in der 84. Minute erreichte der Ball vom gerade eingewechselten Amaimouni-Echghouyab Brown, der dann für die Frankfurter traf. Der erste Sieg im Jahr 2026? Nichts war es, Höjlund verursachte einen Elfmeter, bekam Gelb-Rot und Querfeld verwandelte den fälligen Elfmeter (87.).. Danach kam die Eintracht-Abwehr ins Schwimmen, aber das Unentschieden konnte gehalten werden.

Eintracht Frankfurt zeigte sich im ersten Spiel von Riera in der Defensive gefestigt – abgesehen von den letzten Spielminuten. Der Sturm blieb harmlos. Mehr war da wegen der Verletzungssorgen der Frankfurter nicht zu erwarten. Dem Ziel europäischer Wettbewerb ist Eintracht Frankfurt mit dem heutigen Abend nicht näher gekommen.

Und Kaua Santos? Dappes nennt man so einen in meiner Nachbarschaft.

Eintracht-Seuche auch bei den Frauen?

Im heutigen Spiel bei RB Leipzig in der Google Pixel Frauen-Bundesliga sah es für Eintracht Frankfurt zunächst recht gut aus. Geburtstagskind Freigang brachte die Frankfurterinnen auf Vorlage von Anyomi in Führung (24. Spielminute). Anschließend war die Frankfurter Torhüterin gefordert. Altenburg hielt einen von Rückkehrerin Doorsoun verursachten Foulelfmeter (35.).

Auch nach der Halbzeitpause sah es noch gut aus. Memeti erzielte auf Vorlage von Chiba das 2:0 (48.). Aber nur fünf Minuten später verkürzten die Leipzigerinnen. Baum hatte auf Vorlage von Krug getroffen (53.). Und Krug hatten die Frankfurterinnen zu früh vergessen, denn die schoss den späten Ausgleich (90.+4). Zwei verschenkte Punkte!

Eintracht Frankfurt schwach

Letzter Auftritt von Interimstrainer Dennis Schmitt an der Seitenlinie von Eintracht Frankfurt. Um europäische Ambitionen zu wahren, müssen für Eintracht Frankfurt drei Punkt her, denn vor dem Spiel waren es fünf Punkte Abstand zur ersten für einen europäischen Wettbewerb ausreichenden Tabellenplatz. Dort stand zu Spielbeginn der heutige Gegner Bayer 04 Leverkusen.

Die erste Halbzeit der Frankfurter war ganz schwach. Es gab eine kritische Entscheidung gegen die Eintracht, der VAR hatte sich eingeschaltet, aber Schiedsrichter Schröder keinen Elfmeter für die SGE gepfiffen. Dann durften die Leverkuser schalten und walten. Zunächst traf Arthur (26. Spielminute), sieben Minuten später Tillmann (33.).

Mit 0:2 und acht Punkten Abstand zu einer europäischen Platzierung ging es in die Pause. Zurück ging es ohne Veränderungen bei beiden Mannschaften. Dann kam mal die Eintracht. Amenda hob den Ball hoch in den Strafraum und Koch traf im zweiten Anlauf zum 1:2 (50.). Skhiri schwächte dann die Eintracht, er kassierte nach der Gelben Karte kurz darauf Gelb-Rot (71.). Danach spielte die Eintracht gefälliger, gefährlicher. In der Nachspielzeit kassierten die Frankfurter einen dritten Treffer (90.+3), Garcia war der Torschütze.

Albert Riera hat viel Arbeit vor sich

Viel Arbeit hat Frankfurts neuer Trainer Albert Riera vor sich. Der Spanier, der seine Tätigkeit am Montag bei der Eintracht aufnehmen wird, wird es mit einer verunsicherten Mannschaft zu tun bekommen. Viel Zeit hat er nicht, denn bereits am kommenden Freitag wird es an der alten Försterei gegen Union Berlin weiter gehen.