4. Pflanzenbörse des KGV-Unterliederbach

Die Pflanzenbörse des KGV-Unterliederbach e.V. öffnet am Samstag dem 16. Mai 2026, ab 12 Uhr wieder ihre Tore für Pflanzenliebhaber. Egal ob jemand eine Pflanze für den eigenen Garten, den Balkon oder das Fensterbrett sucht, hier kann er fündig werden.

Vielleicht will auch jemand die zu viel auf dem Fensterbrett gewachsene Pflanze weggeben, auch das ist auf der Pflanzenbörse möglich. Oder man schaut sich Pflanzen einfach nur an und sammelt Ideen.

Im und vor dem Anlagenhaus wird es wieder reichlich Kaffee und Kuchen oder Gegrilltes geben. In gemütlicher Umgebung ist ein schöner Nachmittag garantiert.

Der Zugang zur Anlage 2 kann über folgende Eingänge erfolgen:

  • Sossenheimer Weg / gegenüber Lidl
  • Ludwig-Jost-Allee / IFZ Kita Lindenviertel
  • Peter-Fischer-Allee 23 / hinter Entsorgungsplatz
  • Emil-Siering-Park

Die Luftaufnahmen oben wurden in den Jahren 2005 und 2025 erstellt und zeigen, wie sich die Umgebung der Kleingartenanlage verändert hat. Besonders auffällig sind die Veränderungen entlang des Sossenheimer Weges und im Bereich des Mitscherlich-Hauses.

Pfingsten: Neues großes Stadtgeläute – zweite Premiere für „supra urbem“

Bereits zum zweiten Mal erklingt vor Pfingsten am Samstag, 23. Mai, ab 16.30 Uhr für rund eine halbe Stunde das Große Frankfurter Stadtgeläute unter dem Titel „supra urbem“. Da bei der Premiere im vergangenen Jahr die Komposition bei der Glockenprogrammierung unterschiedlich interpretiert worden ist, findet in diesem Jahr gewissermaßen eine „Zweite Premiere“ der Fassung der Ensemble Modern-Mitglieder Hermann Kretzschmar und Rainer Römer statt.

„Eine Tradition in neuem Gewand: Mit dem Großen Stadtgeläute in der Version des Ensemble Modern verbinden sich zwei große Frankfurter Institutionen“, sagt Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, der im Magistrat auch für die Dotationskirchen zuständig ist. „Ich freue mich schon sehr auf die ‚Zweite Premiere‘ und bin gespannt, die erneuerte Fassung des Klangerlebnisses so zu hören, wie die beiden Komponisten sie sich vorgestellt haben. Ich empfehle allen Interessierten, sich zu einem kleinen Spaziergang durch die Frankfurter City aufzumachen und das Glockenkonzert vor Ort zu erleben. Denn es ist wirklich eine besondere Atmosphäre, wenn sich die Glocken der Innenstadtkirchen beim Großen Stadtgeläute zu einem überdimensionalen begehbaren Musikinstrument zusammenschließen.“

Christian Fausch, künstlerischer Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern, ergänzt: „Theater- und Konzertgänger:innen wissen, dass Uraufführungen selten die besten Vorstellungen sind. Da klappert es manchmal noch an der einen oder anderen Stelle, greifen die Abläufe noch nicht restlos ineinander. Umso wichtiger sind Zweit-, Dritt- und weitere Aufführungen, die das ganze Potential der Werke ausloten. Mit dem Großen Stadtgeläute der Ensemble Modern-Mitglieder Hermann Kretzschmar und Rainer Römer ist das nicht anders und wir freuen uns nun, ‚supra urbem‘ in voller Perfektion zu erleben.“

Das Große Stadtgeläute findet nur viermal im Jahr statt: an den Samstagen vor Ostern, Pfingsten, dem 1. Advent sowie an Heiligabend. Dabei vereint es 50 Glocken von zehn Innenstadtkirchen zu einem einzigartigen Konzert im öffentlichen Raum. Im vergangenen Jahr erklang die neue Fassung, die jetzt immer an den Pfingstsamstagen gespielt werden soll, als Welturaufführung – schließlich steht auch das kirchliche Pfingsten für Erneuerung. Allerdings haperte es etwas mit der technischen Umsetzung. Dabei zog die Weltpremiere 2025 mehr Zuhörerinnen und Zuhörer in die Innenstadt. Die Datenplattform der Stadt Frankfurt verzeichnete am Römerberg rund 63 Prozent mehr Personen als am Pfingstsamstag 2024 und sogar über 93 Prozent mehr als zur gleichen Uhrzeit eine Woche früher.

In der neuen Fassung werden die Glocken von den höchsten bis zu den tiefsten Tönen zunächst einzeln vorgestellt, damit man die jeweilige Klangfarbe und Charakteristik jeder Glocke wahrnehmen kann. Nach rund 15 Minuten vereinen sich die Glocken schließlich zum vertrauten Gesamtklang. Auch künftig soll „supra urbem“ jeweils am Pfingstsamstag erklingen, während an den anderen drei Terminen weiterhin die klassische Komposition nach dem Klangkonzept des Mainzer Glockensachverständigen Professor Paul Smets aus dem Jahr 1954 geläutet wird. 

Der Titel „supra urbem“ (lateinisch: „über der Stadt“) entstammt einem Reisebericht von Thomas Mann. Darin beschreibt er den Moment, als er bei seiner Ankunft in Rom zum ersten Mal die Glocken der Stadt aus der Ferne hörte – ein eindrucksvoller Klang, der über der Stadt zu schweben schien.

Das erste Läuten aller Frankfurter Glocken ist bereits zur Begräbnisfeier von Kaiser Ludwig IV im Jahr 1347 belegt. Daraus entstand eine lange Tradition: Auch bei Anlässen wie den Wahlen von Königen und Kaisern oder Goethes hundertsten Geburtstag ließ man die Kirchenglocken läuten. 1856 beschloss der Senat der Freien Stadt Frankfurt dann, zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten ein Geläute zu veranstalten. Die Komposition des Großen Stadtgeläutes geht allerdings auf den Mainzer Glockensachverständigen Professor Paul Smets zurück, der das Klangbild 1954 konzipiert hat.

Als Ergänzung oder Alternative wird am Pfingstwochenende auf der Internetseite der Stadt Frankfurt am Main auch eine Audiodatei mit dem Geläut freigeschaltet – in der klassischen Komposition. Abrufbar ist diese unter frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/typisch-frankfurt/das-grosse-stadtgelaeute-von-frankfurt-am-main. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Anmerkung der Redaktion: An den Begriff „Stadtgeläute“ anstelle von „Stadtgeläut“ mussten sich Rechtschreibprüfung und Redakteur erst einmal gewöhnen.

Regionalbahn- und S-Bahnstörungen

Pünktlich zum Berufsverkehr kommt es in und um Frankfurt am Main zu verkürzten Linienwegen und Ausfällen auf vier S-Bahnlinien. Die Züge der Linien S1, S2, S8 und S9 fahren nur im 30-Minuten-Takt.

  • S1: Die Züge fahren nur zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Griesheim“ sowie zwischen „Rödermark Ober-Roden“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“.
  • S2: Die Züge der Linie S2 verkehren nur zwischen „Offenbach Ost“ und „Dietzenbach Hauptbahnhof“.
  • S8: Die Züge der Linie S8 fahren nur zwischen „Wiesbaden Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“
  • S9: Die Züge fahren nur zwischen „Hanau Hauptbahnhof“ und „Frankfurt Hauptbahnhof“.

Ab 07:30 Uhr werden dann auch noch Ausfälle der RB12 zwischen Frankfurt Höchst und Frankfurt Hauptbahnhof gemeldet.

Grund dafür ist ein beschädigtes Stellwerk. (Quelle: RMV)

Fußballspitter

Eintracht Frankfurt II aufgestiegen

Hessenligist Eintracht Frankfurt II stand schon vor dem 31. Spieltag als Aufsteiger fest. Und auch gegen den FC Turabdin-Babylon Pohlheim (kurz: FC TuBa Pohlheim) siegten die in Dreieich spielenden Frankfurter. 3:1 hieß es am Ende für die von Dennis Schmitt trainierte Mannschaft. Auf wiedersehen in der Regionalliga Südwest.

Eintracht Frankfurt Frauen: Platz Drei noch nicht sicher

Für die Frauen ist Platz Drei in der Abschlusstabelle der Frauen-Bundesliga noch nicht sicher. Nach der erwartbaren Niederlage in München, Bayern München siegte souverän mit 2:0, benötigen die Frankfurterinnen noch einen Punkt, um für die nächste Saison sicher international planen zu können. Anyomi wird auch im letzten Saisonspiel im Stadion Am Brentanobad fehlen. Hier heißt es; Daumen drücken!

Eintracht Frankfurt Männer: Es darf weiter gehofft werden

Nach der gestrigen Niederlage des SC Freiburg beim Hamburger SV dürfen die Frankfurter noch ein klein wenig hoffen. Das Fernduell um den angestrebten siebten Platz in der Abschlusstabelle der Fußballbundesliga findet zwar mit klarem Vorteil für den Sportclub statt, aber Hoffnung ist etwas, was zuletzt stirbt.

Frankfurter Tafel feiert 30-jähriges Jubiläum – Oberbürgermeister Josef gratuliert

Seit 1995 hilft der Verein Frankfurter Tafel bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Vereins hat die Stadt Frankfurt am Freitag, 8. Mai, zu einem Empfang in den Kaisersaal im Rathaus Römer eingeladen. Oberbürgermeister Mike Josef begrüßte die Gäste im Namen der Stadt. Heike Hofmann, Hessens Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, sprach ein Grußwort und Rainer Häusler, Erster Vorsitzende der Frankfurter Tafel, hielt die Festrede.

Josef würdigte die Arbeit der etwa 230 Freiwilligen, die sich ehrenamtlich für die Tafel engagieren. „Sie schenken Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit – und vor allem Menschlichkeit“, sagte er. Denn die Arbeit beinhalte mehr als nur die Lebensmittelverteilung an den Ausgabestellen: „Sie sind Orte der Begegnung – Orte, an denen Menschen einander zuhören, einander wahrnehmen und einander unterstützen. Für viele bedeuten sie ein Stück Alltagssicherheit – und vor allem ein Stück Würde.“

Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheit zeige sich die Bedeutung von Initiativen wie der Frankfurter Tafel. Immer mehr Menschen seien auf die Unterstützung angewiesen. „So wertvoll die Arbeit der Tafel ist, so führt sie uns zugleich vor Augen, wo wir als Gesellschaft gefordert sind. Dass in einer wohlhabenden Stadt wie Frankfurt rund 30.000 Menschen auf diese Hilfe angewiesen sind, darf uns nicht gleichgültig lassen“, sagte der Oberbürgermeister.

Hofmann sagte in ihrem Grußwort: „Ich freue mich, bei der Feier anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Frankfurter Tafel dabei zu sein und so meine herzlichsten Glückwünsche und meinen Dank persönlich übermitteln zu können“, sagte sie. Im Rahmen eines Termins im Bahnhofsviertel im Februar habe sie einige der handelnden Personen persönlich kennenlernen dürfen. Außerdem konnte sie sich vor Ort einen Eindruck von der Arbeit in der neuen Ausgabestelle in der Matthäuskirche verschaffen.

„Die Leidenschaft und das Engagement der Menschen, die den Betrieb der Tafel gewährleisten und aufrechterhalten, haben mich tief beeindruckt. Sie sind uns als Landesregierung wertvoller Partner bei der Bekämpfung von Armut und wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Sie leisten einen großartigen Beitrag bei der Unterstützung Bedürftiger und sorgen dafür, dass Menschen in Notlagen unkompliziert Hilfe erhalten und sich und ihre Familien versorgen können. Dafür danke ich von Herzen und wünsche Ihnen für die kommenden Jahre alles Gute“, sagte Hofmann.

Auch Rainer Häusler weiß, dass der Verein vor allem durch die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bestehen kann. „Heute steht im Mittelpunkt, was die Frankfurter Tafel überhaupt lebensfähig macht. Nämlich die Menschen, die auf ihre eigene Art möglich gemacht haben, was nötig war, damit die Tafel funktioniert. Und viele davon tun das noch heute“, sagte er in seiner Festrede.

Die Frankfurter Tafel wurde 1995 von Hella Schmieder gegründet. Getreu dem Motto „Wir nehmen alles, aber es darf nichts kosten“ nahm die Tafel dann 1996 die Arbeit auf. Schmieders Wohnzimmer diente damals als eines der ersten Lager für die Lebensmittel. Heute erhalten insgesamt rund 29.000 berechtigte Frankfurterinnen und Frankfurter an zwölf bis 15 Ausgabestellen im Stadtgebiet Unterstützung durch die Tafel. Zu den berechtigten Personen zählen Inhaberinnen und Inhaber des Frankfurt-Passes. Etwa 180 bis 230 Freiwillige kümmern sich um das Abholen, die Sortierung und die Verteilung der Lebensmittel sowie um die Verwaltung und Logistik. Die Finanzierung des Vereins ist vollständig spendenbasiert – es handelt sich dabei um Lebensmittel-, Geld-, Sach- und Fahrtkostenspenden.

Ein merkwürdiger Sonntag

Heute war ein merkwürdiger Sonntag. Die Sonne schien, obwohl der gestrige Wetterbericht dichte Wolken angedroht hatte. Die können ja noch kommen. Oder ich hatte einfach nur den falschen Wetterbericht geschaut.

Der Morgenkaffee, der heute in der Tasse schwappte, ließ mich ebenfalls rätseln, war es Dallbo oder Tschimayr? Im Vorratsbehälter wird bei mir Kaffee ja immer sortenrein gehalten, im Kaffeefilter kann es anders sein.

Kaffee ist ganz schön teuer geworden, weshalb bei mir eigentlich nur noch Sonderangebote in die Tasse kommen. Markentreue? Die kann ich mir nicht mehr leisten. Markenuntreue aber schon, eine will mir einfach nicht über Gaumen und Zunge!

Unterliederbach: Heute zum Frühlingsfest ins Haus Rumpf

Der Wetterbericht passt und sogar das Wetter passt: Heute wird auf dem Gelände des Heimatmuseums der Frühling gefeiert. Gleichzeitig wird auch das kleine Museum des Heimat- und Geschichtsvereins Unterliederbach wiedereröffnet – zumindest teilweise. Es gibt Kaffee, Kuchen und Gegrilltes – und Live-Musik.

Die musikalische Unterhaltung kommt vom Duo-Double Tree, die ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit Cover-Versionen bekannter Hits und eigenen Stücken unterhalten werden. Der Beginn der Veranstaltung ist um 14 Uhr, Das Haus Rumpf befindet sich in der Liederbacher Straße 131.

„Stadt der Kinder“ – eine Kampagne

Von Mittwoch, 27. Mai, bis Dienstag, 2. Juni 2026, ist Frankfurt wieder die „Stadt der Kinder“. Dann stehen die Kinderrechte im Mittelpunkt. In diesem Jahr dreht sich alles um Artikel 16 der UN-Kinderrechtskonvention. Darin geht es um das Recht von Kindern auf den Schutz ihrer Privatsphäre, ihrer Ehre und Würde.

Schirmherr der Kampagne, Oberbürgermeister Mike Josef, sagt: „Die Kinderrechte in Frankfurt haben einen hohen Stellenwert. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder sicher aufwachsen, gute Bildung erhalten und ihre Meinung sagen können. Deshalb gibt es die Kinderrechtskampagne ‚Stadt der Kinder‘, die durch ihr vielfältiges und buntes Programm zeigt, wie facettenreich jeder einzelne Artikel der Konvention ist. Artikel 16, der in diesem Jahr im Fokus steht, garantiert, dass Kinder ein eigenes Recht auf Privatsphäre haben. Der Artikel schützt auch den Ruf, die Ehre und Würde eines Kindes. Für diese Rechte einzustehen, ist meine Aufgabe als Oberbürgermeister, aber auch einfach als Erwachsener.“

Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, freut sich über das große Engagement in Kitas, Schulen, Vereinen, Museen und vielen anderen Institutionen. Nur durch den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher, der Museumspädagoginnen und -pädagogen, der Trainerinnen und Trainer, der Quartiersmanagerinnen und -manager sowie der Kinderbeauftragten wird die Kampagne möglich. „Seit vielen Monaten arbeiten über hundert Fachkräfte und Ehrenamtliche an der Planung der ‚Stadt der Kinder‘-Veranstaltungen. Workshops, Führungen, Feste, Fachvorträge, Gesprächsangebote, Konzerte – all das muss organisiert werden. Es ist toll, dass sich so viele leidenschaftlich für die Kinderrechte einsetzen. Und das mit Erfolg: Jährlich erfahren über 10.000 Kinder in Frankfurt mehr über ihre Rechte. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank“, erklärt Sylvia Weber stolz.

In ganz Frankfurt gibt es in der Kampagnenwoche spannende Veranstaltungen. Einige finden nur in Kitas oder Schulen statt, andere sind mit oder ohne Anmeldung für die Öffentlichkeit bestimmt.

Mehr Infos und alle Veranstaltungen können unter stadtderkinder-frankfurt.de abgerufen werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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