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Frankfurt am Main Höchst: Verstärkte Kontrollen der Städtischen Verkehrspolizei

Die Städtische Verkehrspolizei des Straßenverkehrsamtes führt von Montag, 18., bis Freitag, 29. Mai, eine zweiwöchige Schwerpunktaktion im Stadtteil Höchst durch. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssituation in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig zu verbessern, den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner zu stärken sowie Missstände im öffentlichen Raum konsequent zu ahnden und zu beseitigen.

Im Mittelpunkt der Sonderkontrollen stehen die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Wohngebieten, die Verkehrs- und Parksituation rund um den Bahnhof Höchst und dem Klinikum Höchst, die Einhaltung der Verkehrsregeln in der Fußgängerzone der Königsteiner Straße sowie die Situation im Umfeld des Bolongaropalastes. Die Maßnahme verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Verkehrsverstöße sollen nicht nur festgestellt und sanktioniert, sondern bestehende Missstände auch erkannt, an zuständige Stellen weitergeleitet und – soweit möglich – unmittelbar behoben werden.

Verstärkte Präsenz und gezielte Kontrollen

Bereits heute bestreifen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung regelmäßig auch den Frankfurter Westen. Während der Schwerpunktaktion wird die Städtische Verkehrspolizei ihre Präsenz in Höchst deutlich verstärken. Unterstützt werden die Einsatzkräfte durch die Stadtpolizei des Ordnungsamtes. Gemeinsam kontrollieren sie gezielt Bereiche, in denen es regelmäßig zu Behinderungen, Gefährdungen oder Beschwerden aus der Bevölkerung kommt.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem ruhenden Verkehr in Wohnquartieren. Kontrolliert werden unter anderem verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge auf Gehwegen, in Feuerwehrzufahrten, in Kreuzungsbereichen, an abgesenkten Bordsteinen sowie in Bereichen, in denen die Sicherheit und Mobilität von Anwohnerinnen und Anwohnern beeinträchtigt werden. Gerade in dicht besiedelten Quartieren haben freie Rettungswege, sichere Gehwege und eine hohe Aufenthaltsqualität besondere Bedeutung.

Darüber hinaus wird die Verkehrssituation rund um den Bahnhof Höchst verstärkt überwacht. Im Fokus stehen Behinderungen durch verbotswidrig haltende oder parkende Fahrzeuge, die den Verkehrsfluss einschränken oder Gefährdungen verursachen. Auch die Erreichbarkeit von Haltestellen sowie die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern werden besonders berücksichtigt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Fußgängerzone der Königsteiner Straße. Dort wird die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln kontrolliert. Dazu zählt auch das verbotswidrige Befahren der Fußgängerzone mit E-Scootern. Verstöße werden konsequent geahndet. Gleiches gilt für die Einhaltung der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit durch Radfahrerinnen und Radfahrer.

Augenmerk auf E-Scooter

Besondere Aufmerksamkeit richtet die Städtische Verkehrspolizei zudem auf Leih-E-Scooter. Kontrolliert werden insbesondere das ordnungsgemäße Abstellen auf den vorgesehenen Flächen sowie Verstöße, durch die Gehwege blockiert oder öffentliche Bereiche beeinträchtigt werden. Verbotswidrig abgestellte E-Scooter werden dokumentiert und – soweit erforderlich – an die jeweiligen Anbieter zur Beseitigung gemeldet. Ziel ist es, die Nutzbarkeit von Gehwegen und Aufenthaltsflächen sicherzustellen und Konflikte im öffentlichen Raum zu reduzieren.

Nachhaltige Wirkung und konsequentes Einschreiten

Die Schwerpunktkontrollen sollen ausdrücklich über den Aktionszeitraum hinaus Wirkung entfalten. Durch sichtbare Präsenz und konsequentes Einschreiten soll die Verkehrssituation in Höchst nachhaltig verbessert und die Regelakzeptanz gestärkt werden. Begleitend zu den Maßnahmen werden im Stadtteil Höchst verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, insbesondere im Umfeld von Wohngebieten, Schulwegen und Bereichen mit hohem Fußverkehr.

Markus Kalb, Leiter der Städtischen Verkehrspolizei, erklärt: „Mit der Schwerpunktaktion in Höchst setzen wir dort an, wo Verkehrsverstöße die Menschen im Alltag besonders beeinträchtigen. Unser Ziel ist es, Missstände konsequent zu ahnden, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und durch eine sichtbare Präsenz nachhaltig auf das Verkehrsverhalten einzuwirken.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Klinikum Frankfurt Höchst: Patient im Ausnahmezustand

Am 28. Dezember 2025 begab sich gegen 13:40 Uhr eine Streife der Polizei in das Klinikum Frankfurt Höchst. Hier sei ein Patient aktuell in einem psychischen Ausnahmezustand und gefährde andere Personen. Als die Beamten eintrafen, beleidigte der 22-Jährige die Beamten unvermittelt massiv und kam in aggressiver Angriffshaltung auf sie zu. Sie brachten den Mann zu Boden. Dabei schlug er einem Polizisten mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Weiterhin spuckte er in Richtung der Beamten, verfehlte diese jedoch. Es gelang den Beamten ihn zu fixieren, sodass eine Behandlung durchgeführt werden konnte. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stillstand beim Rückbau des alten Klinikgebäudes?

Beim Rückbau des alten Bettenhauses des Klinikums im Frankfurter Stadtteil geht es offensichtlich nicht weiter. So sieht es zumindest beim Vergleich von Aufnahmen aus, die Ende Oktober entstanden waren.

Die Aufnahmen vom 21. Dezember 2025 entstanden nachmittags bei untergehender Sonne, die die Szene in ein merkwürdiges Licht tauchte.

Rettungshubschrauber kurz nach dem Start

Mehr als zwei Jahre alt ist diese Aufnahme schon. Sie entstand 2023 vom Krankenbett aus. Benutzt wurde ein Smartphone von Alcatel aus der 80-Euro-Klasse.. In der Originalaufnahme verschwindet der Hubschrauber in der Nähe des Fensterrahmens und eines Vorhangs. Die Funktion „Freistellen“ in dem Bildbearbeitungsprogramm IrfanView hatte ich damals noch nicht begriffen. Eine weitere Bearbeitung fand mit HDR projects 9 statt.

Die Aufnahme entstand übrigens in Frankfurt am Main Höchst von einem Zimmer im dortigen varisano Klinikum aus.

Blick auf die Schnittstelle

Blick auf die „Schnittstelle“ des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums. Das ehemalige Bettenhaus des varisano Klinikums wird seit etwa einem Jahr zurück gebaut. Angefangen hat alles mit der Entkernung des Gebäudes. Es folgte der Abriss der Anbauten, wozu auch der frühere Eingangsbereich gehörte.

Anschließend verlor der Westflügel des frühere Krankenhausgebäudes allmählich an Höhe. Heute steht noch der Ostflügel und der Teil, in dem sich einst die Aufzugsanlagen befanden. Ist alles zurück gebaut, befindet sich an der Stelle Platz für Neues.

Das neue Klinikum kann man Hintergrund erkennen. Es hat seinen Eingang in der Windthorststraße. Das Hochhaus links im Hintergrund des oberen Bildes ist das Mitscherlich Haus. Die kleine Galerie unten zeigt weitere Ansichten der selben Szenerie.

Aus der Heimat …

Mit Blick auf Höchst: Unterliederbacher Mietshäuser mit Grünfläche. Der Blick auf Höchst wird irgendwann nicht mehr gegeben sein. Der Baukran im Hintergrund ist nur von temporärer Natur, die Reste des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums werden in naher Zukunft auch verschwunden sein. Was vom Westflügel noch steht, verbirgt sich jetzt schon hinter dem Grün.

Der Zahn der Zeit nagt …

Der Zahn der Zeit nagt am alten Bettenhaus des Höchster Klinikums in Frankfurt am Main, War anfangs nur bei genauen Hinschauen etwas von den Rückbaumaßnahmen zu sehen, geht es jetzt auch sichtbar voran.

Dem Ausbau von Technik, dem Abriss von Anbauten, dem teilweisen Entkernen folgte der Abriss des Bettenhauses. Dabei geht man langsam und die Nachbarn schonend vor. Von der Arbeit eines Presslufthammers bekommt man in der nahen Sieringstraße, Unterliederbach, zwar den ganzen Tag und an sechs Tagen in der Woche etwas mit, aber das Geräusch stört nicht. Das gilt zumindest für den Autor dieses Artikels.

Der Westflügel des Bettenhauses hat inzwischen sechst Geschosse verloren. Eine Momentaufnahme. Alle Aufnahmen zu diesem Bericht geben den Stand am Vormittag des 12. August 2025 wieder.