
Es geht auf den November zu, langsam merk man es an den Temperaturen. Blüten, wie diese in einem Juni im Osten Unterliederbachs aufgenommene, werden rarer. Aber Farben spendiert der Herbst auch

Es geht auf den November zu, langsam merk man es an den Temperaturen. Blüten, wie diese in einem Juni im Osten Unterliederbachs aufgenommene, werden rarer. Aber Farben spendiert der Herbst auch
ffm. Die Schwanheimer Bahnstraße wird am Mittwoch, 4. November, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr wegen Jagdbetriebes im Forstrevier Schwanheim und Goldstein aus Sicherheitsgründen gesperrt. Während der Jagd kann es zu häufigerem Wildwechsel über die Schwanheimer Bahnstraße kommen.
Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit den Linienbussen ist gewährleistet.
Die Durchführung der Jagd dient unter anderem dazu, den hohen Wildschweinpopulationen in Schwanheim und Goldstein entgegenzuwirken.
Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt, Abteilung StadtForst, unter der Telefonnummer 069/212-33186. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
ffm. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) kommt mit den Kanalarbeiten in Unterliederbach planmäßig voran. Ab Samstag, 31. Oktober, ist die Liederbacher Straße wieder vollständig für den fließenden Verkehr freigegeben.
Die in den vergangenen Wochen erfolgte Sanierung der Seitenkanäle in der Peter-Bied-Straße und im De-Ridder-Weg sind planmäßig abgeschlossen und beide Kanäle an den Hauptsammler in der Liederbacher Straße angeschlossen. Derzeit erfolgt der Rückbau der notwendigen Baustelleneinrichtungen. Ab Samstag, 31. Oktober, ist die Liederbacher Straße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben – sowohl für den Individualverkehr als auch für Busse.
Auch beim Gesamtprojekt liegt die SEF im Zeitplan. Mit der Sanierung des Seitenkanals in der Idarwaldstraße beginnt am Montag, 2. November, die letzte der vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen vor Abschluss des Gesamtprojektes.
Um die Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner sowie auf den Verkehr möglichst gering zu halten, setzt die SEF auch hier auf das Schlauchlining-Verfahren. Dabei wird der bestehende Kanal von innen saniert, ohne dass umfangreiche Erdarbeiten erforderlich sind. Für die Durchführung der Arbeiten muss lediglich ein Teilbereich der Kreuzung Idarwaldstraße/Liederbacher Straße gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte November abgeschlossen sein.
Weitere Informationen finden sich unter Stadtentwässerung Frankfurt am Main – Baumaßnahmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

ffm. Rund zwei Jahre nach dem Spatenstich sind die Mieterinnen und Mieter in die neu gebauten Werkswohnungen der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) in Höchst eingezogen. Bei einem Pressetermin am Dienstag, 27. Oktober, betonte Oberbürgermeister Mike Josef wie wichtig Projekte wie diese seien.
„Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Frankfurt. Umso wichtiger war es, dass Stadt und FES gemeinsam Verantwortung übernommen haben und diese Werkswohnungen geschaffen haben. 36 der 48 hier entstandenen Wohnungen sind geförderter Wohnraum, den wir in unserer Stadt dringend brauchen. Die FES geht hier mit gutem Beispiel voran und sorgt dafür, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Wohnen in Frankfurt leisten können. Mehr Projekte wie diese wären ein Gewinn für Frankfurt“, sagte Josef.
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration und Aufsichtsratsvorsitzende der FES, erklärte: „Klimaschutz und wirtschaftliche Verantwortung gehören zu einer vorausschauenden Planung. Das zeigen die Werkswohnungen für die Beschäftigten ganz konkret. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt einen Großteil des Energiebedarfs der Gebäude. Das macht die Energieversorgung unabhängiger und weniger anfällig für schwankende Energiepreise.“
Benjamin Scheffler, Geschäftsführer der FES, ergänzte: „Ein solches Projekt gelingt nur, wenn alle beteiligten Parteien vertrauensvoll zusammenarbeiten. Mein Dank geht an die Stadt Frankfurt. Wir haben gemeinsam bezahlbaren Wohnraum geschaffen und darauf können wir stolz sein.“
Die Baugenehmigung für die Gebäude wurde 2024 erteilt, der Baubeginn erfolgte im August des gleichen Jahres. Im September 2025 folgten die Fertigstellung des Rohbaus und das Richtfest, im August 2026 die gesamte Fertigstellung und im September der Einzug der Mieterinnen und Mieter.
Entstanden sind drei Wohntürme und ein Riegel, also ein Bauteil über die Gesamtlänge, in denen sich 48 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 40 und 106 Quadratmetern befinden. Die Vermietung erfolgte über drei Vergaberichtlinien. Förderweg 1: 15 Wohnungen, Förderweg 2: 21 Wohnungen sowie 12 frei finanzierte Wohnungen. Der Förderweg 1, bei dem der Einstiegsmietzins bei 5 bis 5,50 Euro liegt, wird mit Finanzmitteln von Land und Stadt unterstützt, der Förderweg 2, 8,50 bis 10,50 Euro, nur von der Stadt Frankfurt. Die Wohnungen wurden an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FES vermietet.
Es handelt sich um ein Passivhaus mit 38 Erdwärmesonden mit angeschlossener Wärmepumpe, die sowohl Heizen als auch Kühlen ermöglichen und die Wohnungen mit Warmwasser versorgen. Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher ermöglicht, dass nahezu 100 Prozent der im Gebäude verbrauchten Energie selbst erzeugt und über ein Mieterstrommodell die Mietparteien am günstigeren Energiepreis beteiligt werden. Ein Retentionsdach mit Rigolenanlage stellt sicher, dass kein Niederschlagswasser in den öffentlichen Kanal eingeleitet wird. Auf den Dächern wurden bis zu 60 Zentimeter hohe Vegetationsschichten mit intensiver Begrünung durch heimische Stauden und mittelgroße Bäume angebracht. Das Bauvorhaben wurde über Einzelgewerkvergabe an regionale Handwerkbetriebe realisiert, wodurch die regionale Bauwirtschaft gestärkt wurde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
ffm. Der Ausbau des Glasfasernetzes in Frankfurt erreicht Schwanheim: Die Deutsche Telekom hat nach ersten Vorarbeiten im Sommer nun den Hauptbauabschnitt aufgenommen und versorgt damit rund 11.000 Haushalte und Unternehmen mit einem leistungsfähigen Glasfaseranschluss. Das Projekt wird eigenwirtschaftlich, also ohne öffentliche Fördermittel, von der Telekom finanziert. Nach ihren Angaben sollen die Arbeiten bis zum Frühjahr 2028 abgeschlossen sein.
Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, hat sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Telekom vor Ort ein Bild vom Baufortschritt gemacht. „Schnelles Internet verbessert den Alltag spürbar, ob beim Arbeiten von zu Hause, beim Lernen oder für die Betriebe in unserer Stadt”, sagt O’Sullivan. „Damit möglichst viele Frankfurterinnen und Frankfurter schnell davon profitieren, stimmen wir uns eng mit der Telekom und allen weiteren Netzbetreibern ab. So können wir die Bauarbeiten bündeln und den Ausbau zügig und mit möglichst wenig Beeinträchtigungen voranbringen.“
Das neue Glasfasernetz ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 1000 Megabit pro Sekunde und ist deutlich stabiler und zuverlässiger als herkömmliche Kupfer- oder Kabelanschlüsse. Es bildet damit die Grundlage für digitales Arbeiten und Lernen, Streaming, Gaming und wachsende Anforderungen durch durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte je Haushalt. Auch lokale Betriebe können mit der Technologie flexibel auf steigende digitale Anforderungen reagieren. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
ffm. Die Buslinien 53, X53 und M55 weichen am Samstag, 31. Oktober, einer Baustelle in Zeilsheim aus. Wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen wird die Pfaffenwiese zwischen Alt- und Neu-Zeilsheim gesperrt.
Von 6 bis 18 Uhr fahren die Busse der drei Linien in Richtung Höchst und Rödelheim daher ab der Haltestelle Zeilsheim Kolonie durch den Kolberger Weg zur Pfaffenwiese. Eine Ersatzhaltestelle Hofheimer Straße wird im Kolberger Weg eingerichtet, die Haltestelle Neu-Zeilsheim entfällt. An der Haltestelle Pfaffenwiese/Kolberger Weg fahren die Busse die gleichnamige Abfahrposition im Kolberger Weg an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Viel vorgehabt an diesem Wochenende. Den Tag der offenen Tür bei der Höchster Porzellanmanufaktur war vorgesehen und ein Abi-Treffen, Nichts wurde daraus, die Nase lief und läuft zu schnell. Also zwischen Mittag und Nachmittag zum Fenster geschleppt und einer kurzen Blick auf den Himmel über Unterliederbach geworfen. Gestaltetes Porzellan und lange nicht mehr gesehene Gesichter wären mir lieber gewesen.
ffm. Auch in diesem Jahr hat der Präventionsrat der Stadt Frankfurt am Main wieder zahlreiche Seniorinnen und Senioren zu Stadtrundfahrten mit anschließendem Besuch im Polizeipräsidium eingeladen. Insgesamt nahmen fast 3000 Gäste an den Veranstaltungen teil.
Gemeinsam mit der Polizei Hessen und dem Verein Bürger und Polizei informierte der Präventionsrat bei Kaffee und Kuchen über aktuelle Betrugsmaschen wie den Enkeltrick und Schockanrufe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten praktische Tipps, wie sie Betrugsversuche erkennen und sich davor schützen können. Dabei gilt: Im Zweifel lieber einmal mehr die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigen.
Auch für das kommende Jahr sind wieder zehn Veranstaltungen geplant. Ziel ist es, möglichst viele ältere Menschen zu erreichen, über Gefahren aufzuklären und ihr Sicherheitsgefühl zu stärken.
Unterstützt wird der Präventionsrat von rund 50 ehrenamtlichen Seniorensicherheitsbeauftragten, die bereits in 31 Stadtteilen aktiv sind.
Weitere Informationen finden sich unter praeventionsrat-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

In die Sieringstraße im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach zieht Photovoltaik ein – von West nach Ost. Auffallend ist, dass die zur Straße hin stehenden Häuser der einzelnen Wohnblocks mit ungeraden Hausnummern nichts aufs Dach bekommen. Wahrscheinlich denkt dort die Wohnungsbaugesellschaft, mit Farbe auf den Fassaden genug für die Energiebilanz getan zu haben. Oder ist es Sparsamkeit?

Auf dem südlichen Abschnitt der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach. Auf Geh- und Fußweg ist an diesem Herbsttag zwischen Nachmittag und Abend fast nichts los.