
Vor ein paar Tagen noch bildeten hier das überbordende Grün der Hecke und ein ebenfalls grüner E-Scooter eine für Fußgänger enge Gasse. Manch einer wurde an Schillers Wilhelm Tell erinnert. Am Samstag war dann alles weg.

Vor ein paar Tagen noch bildeten hier das überbordende Grün der Hecke und ein ebenfalls grüner E-Scooter eine für Fußgänger enge Gasse. Manch einer wurde an Schillers Wilhelm Tell erinnert. Am Samstag war dann alles weg.

Nein, für Kaffee und Kuchen habe ich mich nicht in die Soonwaldstraße bemüht. Eher war mir daran gelegen, endlich mal wieder eine Veranstaltung im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach zu dokumentieren. Dabei musste ich allerdings auf die gewohnte Kamera verzichten, zu schwer. Ein altes Smartphone aus der 80-Euro-Klasse musste es tun.
Gegenüber früheren Sicherheitsfrühstücken habe ich viel vermisst, die Ordnungsmacht war durch zwei Schutzleute vor Ort vertreten, kein Sicherheitsmobil der Stadt da. Dunkel kann ich mich daran erinnern, dass einst der Regionalrat vor Ort auch vom Präventionsrat unterstützt worden war. Und dann fehlte auch das Deutsche Rote Kreuz.
Auch Berichterstatter der Medien sah ich nicht. Früher war meist jemand vom Höchster Kreisblatt anwesend. 2026? Aber die Ankündigung für das diesjährige Sicherheitsfrühstück war auch sehr spät erfolgt!















In diesem Jahr fand wieder ein Sicherheitsfrühstück samt Fahrradcodierung auf dem Edeka-Parkplatz an der Soonwaldstraße statt. Die Sicherheit repräsentierten dabei das für den Westen Frankfurts zuständige 17. Polizeirevier, die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach und der Regionalrat Unterliederbach. Unterstützend wirkten Edeka Lich, die ehemaligen Eigner des Gebäudereinigungsunternehmens Bisko, der Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach und der nachbarschaftsverein Unterliederbach (nU). Die Codierung der Fahrräder hatte der ADFC übernommen.
Am Abend des 24. April 2026 kam es an einer Fußgängerfurt in Nied zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kind. Das Kind trug hierbei leichte Verletzungen davon.
Nach bisherigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 64-jähriger Pkw-Fahrer gegen 18:45 Uhr mit seinem Auto den Nieder Kirchweg in Richtung Stroofstraße. Zeitgleich befand sich ein 6-jähriger Junge mit seinem Tretroller an der Fußgängerfurt in Höhe der Hausnummer 123. Im dortigen Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen beiden Beteiligten. Das Fahrzeug touchierte mit der linken Seite den von links kommenden Jungen.
Der 6-Jährige erlitt oberflächliche Verletzungen, wurde jedoch zunächst zur weiteren Abklärung und Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)


Derzeit sind wieder bauliche Veränderungen in der Mitte des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach im Gange. An der Einmündung der Soonwaldstraße in die Wasgaustraße sind jetzt offensichtlich die Erdarbeiten abgeschlossen, Neues wird entstehen.

Keine Lust? So sehen Andreas Münch vom Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach und die beiden Schutzleute vor Ort, Nicole Cuppens und Falk Heinrich, gar nicht aus. Die Aufnahme entstand während des Sicherheitsfrühstücks auf dem Parkplatz von Edeka Lich am 25. April 2026.
Weitere Bilder von der Veranstaltung folgen.
Das English Theatre Frankfurt (ETF) ist zurück an seiner angestammten Spielstätte: Am Freitag, 24. April, hat das Haus im Beisein zahlreicher geladener Gäste, darunter Oberbürgermeister Mike Josef, Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), und Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, offiziell seine Rückkehr in das Gallileo-Hochhaus an der Gallusanlage gefeiert. Im Mittelpunkt des Abends stand die Premiere des Stücks „Churchill in Moscow“ des renommierten britischen Dramatikers Howard Brenton.
„Wir feiern die Rückkehr eines kulturellen Ortes, der unsere Stadt bereichert, verbindet und inspiriert“, sagte Oberbürgermeister Josef in seiner Begrüßungsrede. „Ein besonderer Ort, der zeigt, wie lebendig, international und offen Frankfurt ist und bleiben will.“
Das English Theatre wurde 1979 gegründet und hat sich seitdem als feste Größe in der Frankfurter Kulturlandschaft etabliert. Heute ist es das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Kontinent. Seit 2003 ist es im Sockel des Gallileo-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel beheimatet. Doch in den vergangenen zwei Jahren musste das Theater seine eigene Spielstätte verlassen und auf andere wie das ehemalige Fritz-Rémond-Theater im Zoo-Gesellschaftshaus und die Frankfurter Volksbühne ausweichen. Nach einem Eigentümerwechsel und der Übernahme durch das Immobilienunternehmen CapitalLand aus Singapur wurde das Gebäude saniert. Die Stadt Frankfurt hat die Räume im Erd- und Untergeschoss von CapitalLand gemietet und vermietet sie wiederum an das Theater unter. In den oberen Etagen arbeiten mittlerweile die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EZB-Bankenaufsicht.
„Dass wir heute hier stehen, ist auch ein Zeichen der Widerstandskraft und Stärke dieses Hauses“, sagte Josef. Das intensive Ringen um den Erhalt des eigenen Spielorts sowie die überbrückende Bespielung fremder Bühnen habe eine extreme Belastung dargestellt. „Dieses Theater aber hat sich immer wieder neu erfunden – getragen von Engagement, Kreativität und einer starken Community, die fest an seine Bedeutung glaubt“, sagte der Oberbürgermeister und bedankte sich bei EZB-Präsidentin Lagarde, dass sie sich für den Fortbestand der Institution eingesetzt und ihre Ankündigung wahrgemacht habe, in die Frankfurter Stadtgesellschaft hineinwirken zu wollen.
Dem English Theatre wünschte Josef eine Zukunft voller kreativer Energie, mutiger Produktionen und begeisterter Zuschauerinnen und Zuschauer. „Herzlich willkommen zurück – und Vorhang auf für eine neue Ära dieses außergewöhnlichen Theaters.“
Kulturdezernentin Hartwig sagte: „Nach der langen Phase des Interims ist das ETF nun endlich wieder zurück an seiner Heimspielstätte. Es war für alle Beteiligten nicht immer einfach, doch die Zeit der Unsicherheit ist nun vorbei. Ich freue mich, dass das English Theatre gleich mit einem Stück des angesehenen Theaterautors Howard Brenton in die neue Saison starten kann und wünsche viele ausverkaufte Vorstellungen. Welcome back ETF!“
Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre, sagte zu den Gästen: „Für das ETF ist es ein Meilenstein, dass wir endlich in unserer angestammten Spielstätte zurückkehren. Michel Friedman, mit dem wir den StreitClub präsentieren, hat zu dem Kampf um die Spielstätte gesagt: ,Ein Theater ohne Spielstätte ist kein Theater.‘ Wahre Worte, Kunst braucht einen Rahmen und ohne Spielstätte waren wir unsichtbar. Jetzt, da wir wieder sichtbar sind, können wir etwas bewegen. Neben den Vorstellungen finden wieder Programme für Schulen, Workshops, Lesungen und Poetry Slams statt. Gleichzeitig liegt noch viel vor uns. Zwei Jahre ohne Spielstätte haben das ETF stark belastet, und nach 23 Jahren besteht auch baulicher Renovierungsbedarf. Dafür suchen wir weiterhin Unterstützer. Für die Hilfe und den Rückhalt aus allen Bereichen der Gesellschaft sind wir sehr dankbar.“
Bereits am 11. April hatte das English Theatre mit einem Soft Opening und der Wiederaufnahme des erfolgreichen Musicals „Something Rotten!“ erste Einblicke in den Spielbetrieb gegeben. Mit „Churchill in Moscow“ startet nun aber nach der langen Pause das erste Stück an bekannter und altbewährter Stelle. Weitere Informationen gibt es unter english-theatre.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Erwartung, Aufbruch, aber auch ein bisschen Anspannung: Am Donnerstag, 23. April, war eine ganz besondere Stimmung im Plenarsaal des Römers zu spüren. Mit ihrer konstituierenden Sitzung ist die Stadtverordnetenversammlung in die 20. Wahlperiode gestartet. Das heißt: Die neu gewählten Stadtverordneten kamen das erste Mal zusammen, um die parlamentarische Arbeit der kommenden fünf Jahre aufzunehmen.
„Wir Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker können für unsere ganze Stadt beispielgebend sein. Wir können zeigen, dass es möglich ist, in der Sache klar und zugleich menschlich anständig miteinander umzugehen“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef, der die Sitzung eröffnete. Ein offener Diskurs, das Streiten um die für Frankfurt beste Lösung sei das Lebenselixier einer gelingenden Demokratie. „Wir sollten einander zuhören und nicht von vorneherein anderen Meinungen unterstellen, dass ihre Basis instrumenteller oder unlauterer Natur sei. Bis zum Beweis des Gegenteils können wir einander ruhig einmal Gutes unterstellen. Dann merken wir: Demokratie, der Austausch der Argumente, das ist manchmal anstrengend, aber es ist auch erfüllend und sinnstiftend.“
Anschließend übergab Josef die Sitzungsleitung an Alterspräsident Luigi Brillante und die Stadtverordneten wählten Claudia Korenke zu ihrer neuen Vorsteherin. Sie erhielt 83 von 92 gültigen Stimmen, neun Stadtverordnete votierten mit „Nein“, eine Stimme war ungültig. Korenke ist Mitglied der CDU-Fraktion, der stärksten Kraft im Römer. Zu ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern wurden Veronica Fabricius, Hilime Arslaner und Jan Klingelhöfer gewählt.
Claudia Korenke bringt fünf Jahre Erfahrung als stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin mit ins Amt und hat bereits viel Routine, sowohl als Repräsentantin der Stadtverordnetenversammlung in der Stadtgesellschaft als auch als Sitzungsleiterin. Bereits Korenkes Vater Hans-Ulrich war Stadtverordnetenvorsteher. Von ihm hat die gelernte Redakteurin und PR-Fachfrau auch einen Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements geerbt, die enge Verbindung zu Israel.
Korenke, die neben weiteren Fremdsprachen auch etwas Hebräisch spricht, war unter anderem stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Leiterin des Büros Rhein-Main-Region der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung und bis 2025 langjährige Geschäftsführerin der Tel Aviv Foundation. Als junge Frau betreute Korenke aber auch ehrenamtlich italienische „Gastarbeiterfamilien“ für die Missione Cattolica Italiana. 2009 erhielt Korenke das Bundesverdienstkreuz.
Ihr Abitur hat Korenke, die in Berlin geboren wurde, am Frankfurter Elisabethengymnasium gemacht. Lange Jahre arbeitete sie als Redakteurin und hatte eine eigene PR-Agentur in Frankfurt und Leipzig.
In der CDU ist Claudia Korenke seit 1990, die Partei schickte sie nach der Wende nach Leipzig zur Unterstützung der dortigen Christdemokraten in Frankfurts Partnerstadt. Für die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth arbeitete Korenke Mitte der 1990er Jahre als Wahlkampfmanagerin.
„Es ist mir eine Ehre“, antwortete Claudia Korenke auf die Frage, ob sie die Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin annehme. In ihrer kurzen Ansprache bedankte sie sich bei ihrer Vorgängerin Hilime Arslaner und ihrem Vorgänger Stephan Siegler. Hilime Arslaner habe neue Impulse gesetzt und das Bewusstsein für viele Orte der Welt und für diese Stadt, die so sehr unter Beobachtung stehe, geschärft, sagte Korenke. Sie werde diese offene Sichtweise weiter pflegen. Es sei ihr im Übrigen sehr wichtig zu betonen, dass sie die Vorsteherin aller Stadtverordneten sein werde. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)



Alle Bilder dieser Seite entstanden am 24. April 2021. Die erste Gruppe entstand im Bereich des Höchster Weges, der Schwanheim mit dem Anleger der Mainfähre verbindet. Ebenfalls mit dem Main zu tun hat das erste Foto. Die Gebäude gehörten zu einer Schleuse die sich einst dort befand, welche aber gemeinsam mit der Niederräder Schleuse durch die modernere und größere Griesheimer Schleuse ersetzt worden war.
Die zweite Gruppe hat das „Bogenschießen“ zum Thema. Auf jedem der Fotos kann man mindestens eine Schießscheibe erkennen. Der Hintergrund variiert allerdings. Da sind der „Ginnheimer Spargel“, Gebäude im Industriepark und der Messeturm zu erkennen.





Zwei Aufnahmen des zunehmenden Mondes. Zwischen den Aufnahmen liegen etwa fünfundzwanzig Stunden. Die dunklen Flecke auf der Mondoberfläche zeigen sehr alte Lavaflächen. Verschiedene Krater sind auch zu erkennen. Dabei fällt auf, dass die Krater besser zu erkennen sind, wenn sie nahe an der Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht liegen. Beide Fotos sind ohne Stativ entstanden.