Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

A 66: Trunken und in der falschen Richtung unterwegs

In der heutigen Nacht (09. Februar 2026) befuhrt ein 23-Jähriger mit seinem Fahrzeug die A 66, auf der dortigen Fahrspur Richtung Wiesbaden, in entgegengesetzter Fahrtrichtung. In Höhe der Abfahrt Zeilsheim kam es zu einem Unfall, da ein entgegenkommendes Fahrzeug ausweichen musste, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

In Höhe der Abfahrt Höchst bemerkten Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt, welche gerade eine Geschwindigkeitsmessstelle eingerichtet hatten, gegen 01:30 Uhr den Falschfahrer. Später wendete der Falschfahrer in Höhe des Eschborner Dreiecks sein Fahrzeug und fuhr anschließend in die richtige Fahrtrichtung davon. Hierbei kollidierte er mit der Leitplanke und verursachte somit einen weiteren Verkehrsunfall. Kurz darauf beendete eine Streife die Flucht. Ein erster Atemalkoholwert ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Zudem hält sich der beschuldigte Fahrzeugführer unrechtmäßig in Deutschland auf.

Der 23-jährige Falschfahrer wurde zur Ausnüchterung und aufgrund seines unrechtmäßigen Aufenthaltsstatus in das Polizeipräsidium eingeliefert. Er wird im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Zur Unfallaufnahme und Absicherung musste die A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Insgesamt beläuft sich die erste geschätzte Schadenssumme auf 10.000 EUR. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schnee – tauend

Siedlung im langsam wieder verschwindendem Schnee liegend. Ja, auch in Frankfurt am Main liegt manchmal Schnee. Es sind keine große Massen und meist ist er am nächsten Tag schon wieder verschwunden. Heute war nachmittags von dem tags zuvor gefallenem Weiß noch etwas zu sehen und es schaute danach aus, als ob sich Reste davon noch in die Dunkelheit retten könnten.

Streik und gebrochene Schiene

Am Montag, dem 02. Februar 2026, werden in Frankfurt am Main die U-Bahnen und Straßenbahnen der VGF bestreikt, in Mainz (bereits ab 01.02., 22:00 Uhr) die Straßenbahnen und Busse der Mainzer Mobilität sowie in Wiesbaden die Busse der ESWE.

Voraussichtlich nicht beziehungsweise allenfalls sehr geringfügig sind die Stadtbusse in Gießen und Marburg betroffen.

In Frankfurt hat sich allerdings die Infrastruktur der Deutschen Bahn mit den Streikenden solidarisch erklärt: Wegen eines Schienenbruchs an der Konstablerwache kommt es zu Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen. Die Züge der Linie S5 fahren zu Betriebsbeginn nur bis Frankfurt Rödelheim. Die Züge der Linie S2 fahren zwischen „Offenbach Hauptbahnhof“ und „Dietzenbach“.

Zu weiteren Störungen kommt es aktuell durch einen Notarzeinsatz an der Stadion Frankfurt-Hauptwache. Nutzer des ÖPNV sollten unbeding die Verkehrsmeldungen des RMV im Auge behalten.

Verdi ruft für Montag zum Streik auf

Am 2. Februar 2026 wird in Frankfurt der öffentliche Nahverkehr bestreikt werden. Mit dem Beginn der Frühschicht sind für Montag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Verkehrsbetriebe von der Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik aufgerufen. Schwerpunkte der Streiks liegen in Frankfurt am Main, Kassel und Wiesbaden, aber auch der Kreis Groß-Gerau soll massiv betroffen sein.

In Frankfurt werden wahrscheinlich alle Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots stehen bleiben. Verkehren werden allerdings S-Bahnen und Busse der städtischen Verkehrsbetriebe. Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in diesen Verkehrsmitteln ist zu rechnen.

In anderen Orten sollten Fahrgäste sich zunächst erkundigen, ob das gewünschte Verkehrsmittel auch unterwegs sein wird. Da der Warnstreik bis zum Beginn der Frühschicht andauern wird, sollte man auch Dienstag früh noch mit Ausfällen und Verspätungen im ÖPNV rechnen.

Stadtbücherei Frankfurt mit höchsten Besuchs- und Ausleihzahlen seit zehn Jahren

Die Stadtbücherei Frankfurt konnte auch im Jahr 2025 ihre Besuchs- und Ausleihzahlen noch einmal steigern. Die Stadtbücherei mit ihren 18 Bibliotheken zählte 1,53 Millionen Besuche und über 3 Millionen Ausleihen. Dabei stieg sowohl die Ausleihe physischer Medien wie Tonies, Bücher oder DVDs als auch die Nutzung digitaler Angebote wie Onleihe, filmfriend oder PressReader. 64 Prozent der Kundinnen und Kunden nutzten sowohl das physische als auch das digitale Medienangebot der Stadtbücherei.

Bibliotheksdirektorin Sabine Homilius baut auf einen gut kuratierten Medienbestand und den Ausbau digitaler Angebote. Sie sagt: „Die Stadtbücherei ist für alle Frankfurterinnen und Frankfurter da. Dementsprechend bieten wir eine große Bandbreite an Medien und begegnen der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft mit neuen eServices.“

Ausleihrenner

Und was wurde im vergangenen Jahr ausgeliehen? Ausleihrenner waren die Biografie von Angela Merkel mit dem Titel „Freiheit: Erinnerungen 1954–2021“ und der vierte Band von Richard Osmans Krimireihe „Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt“. Passend zur Papstwahl war der Film „Konklave“ gefragt und bei der Bibliothek der Dinge liegt die Ukulele ganz vorne. Bei jungen Leserinnen und Lesern waren die Titel „Max entdeckt das Weltall“ von Christian Tielmann und „Wir erkunden den Weltraum“ von Heike Tober am beliebtesten.

55.000 aktive Ausleiherinnen und Ausleiher

Die Zahl der aktiven Leserinnen und Leser, die ihren Bibliotheksausweis im Jahr 2025 mindestens einmal genutzt haben, lag bei 55.000 und ist die höchste seit zehn Jahren. 53 Prozent davon waren Kinder und Jugendliche. Aber auch als Aufenthaltsort und Veranstaltungsraum waren die Bibliotheken beliebt. Für junge Leserinnen und Leser veranstaltete die Stadtbücherei über 2000 Termine zu Lesespaß, Medienkompetenz und Robotics. Hinzu kamen rund 800 Veranstaltungen – Lesungen, Konzerte, Spieleabende und LeseKreise, Sprachtreffs, Infoveranstaltungen oder 3D-Druck. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Emmerich-Josef-Straße voll gesperrt

Wegen Tiefbauarbeiten wird die Emmerich-Josef-Straße in Höhe der Königsteiner Straße am Dienstag, 3. Februar, für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Leverkuser Straße und Bolongarostraße.

Bushaltestellen betroffen

In Fahrtrichtung „Triftstraße“ (Linie 51), „Bolongaropalast“ (Linien 53 und X53) beziehungsweise „Bingelsweg“ (Linie 59) entfallen die Haltestellen „Höchster Markt“ und „Emmerich-Josef-Straße“.

Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. (Quellen: Stadt Frankfurt am Main und RMV)

Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Am Morgen des 28. Januar 2026 nahmen Polizisten eine 33-Jährige fest, die zuvor in einem Supermarkt Lebensmittel an sich nahm, verspeiste und mit weiteren Lebensmitteln die Filiale verlassen wollte, ohne diese zu bezahlen.

Die hinzugerufene Streife wurde gegen 06:15 Uhr in die Königsteiner Straße entsandt, wo die Tatverdächtige durch einen Mitarbeiter des Supermarkts an der Flucht gehindert wurde. Währenddessen versuchte sie sich durch Kratzen und Schubsen zu befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Im Rahmen der Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sie in das Gesicht einer Beamtin zu greifen und diese zu treten. Dies entwickelte sich zu einem Gerangel zwischen der 33-Jährigen und den Polizisten, wobei ein Polizist leicht am Bein verletzt wurde.

Letztendlich nahmen die Polizeibeamten die 33-jährige Tatverdächtige fest und führten sie einem Haftrichter vor. Gegen die Tatverdächtige bestand zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Nürnberg. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt Pass jetzt auch digital erhältlich

Unter dem Motto „Für alle, denen Frankfurt lieb und manchmal ein bisschen zu teuer ist“ können Sozialleistungsempfängerinnen und -empfänger über den Frankfurt-Pass auch weiterhin Vergünstigungen in vielen Freizeit- und Kultureinrichtungen bekommen. Zusätzlich zum Scheckkartenformat ist er nun auch digital erhältlich. Unter frankfurtpass.de sowie in der jeweils zuständigen Stelle des Jugend- und Sozialamtes kann er beantragt werden.

Erhalten können den Pass alle Menschen mit geringem Einkommen, die in Frankfurt gemeldet sind und dies beispielsweise über einen Bescheid zu Wohngeld, der Grundsicherung, dem Kinderzuschlag oder anderer Leistungen belegen können.

Die Stadt Frankfurt hatte auf Initiative von Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, im Januar 2025 die Einkommensgrenze für den Pass erhöht. Seitdem ist der Kreis der Besitzerinnen und Besitzer des Frankfurt-Passes um rund 8000 Menschen auf 58.237 gestiegen. „Das ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Armut in unserer Stadt. Wer heute klug in soziale Strukturen investiert, baut das lebenswerte Frankfurt von morgen“, sagt Voitl.

Mit dem Pass verbunden sind zahlreiche kostenlose Angebote und Ermäßigungen. Beispielsweise der Eintritt in Bäder, den Palmengarten, Kinos oder Zoo, Theater oder die Stadtbücherei. Im Programm enthalten sind auch Vergünstigungen beim RMV- oder Deutschlandticket. „Mit der Digitalisierung des Frankfurt-Passes, verfolgt das Jugend- und Sozialamt weiterhin konsequent seinen Weg hin zu mehr digitalen Angeboten für die Einwohner:innen dieser Stadt“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamts.

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Den Frankfurt-Pass gibt es nun auch digital – Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)