Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Handtaschenraub vor Einkaufsmarkt

Ein bislang unbekannter Mann raubte am gestrigen Donnerstagabend (12. März 2026) einer 67-jährigen Frau gegen 18:30 Uhr in der Autogenstraße vor einem Einkaufsmarkt ihre Handtasche. Im Anschluss flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schmale Statur, 3-Tagebart; schwarze Baseballkappe, schwarze Kleidung

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schüler bei Auseinandersetzung an Schule verletzt

Gestern Vormittag (12. März 2026) eskalierte eine körperliche Auseinandersetzung an einer Schule in Unterliederbach dahingehend, dass ein Schüler wegen einer Stichverletzung im Krankenhaus behandelt werden musste.

Eine anfängliche Streitigkeit zwischen zwei Schülern der Schule entwickelte sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 11:15 Uhr im Schulgebäude in eine handfeste Auseinandersetzung. Das Geschehen verlagerte sich dann über den Schulhof bis in eine angrenzende Nebenstraße. Hier soll der 18-jährige Tatverdächtige mutmaßlich ein Messer gezogen und seinen 17-jährigen Kontrahenten verletzt haben. Die Stichverletzung musste in einem umliegenden Krankenhaus versorgt werden.

Der 18-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, stellte sich aber kurze Zeit später auf einem Polizeirevier. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Die Hintergründe und genauen Umstände des Vorfalls werden geprüft. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stammtisch Demokratie

Am Mittwoch, 18. März, findet erstmals der bundesweite Tag der Demokratiegeschichte unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt. Bundesweit werden über 250 Veranstaltungen angeboten. Auch Frankfurt ist dabei.

Gaststätten waren im Vormärz und 1848 wichtige politische Debattenorte. Sie sind bis heute Orte des politischen Austauschs der Zivilgesellschaft. Aus diesem Anlass laden das Historische Museum und die Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie ein, diese Kultur wieder aufleben zu lassen. Bei Limo, Wasser und Apfelwein – in Bar, Café und Theater wird über die historische Bedeutung der Gaststätten und über die Formen der Debatte selbst gesprochen. Gefragt wird: Wo findet Demokratie ganz konkret statt – im Internet, in der Nachbarschaft, im Verein oder in der Kneipe? Was braucht es für eine gute Debatte und einen konstruktiven Streit?

Darüber hinaus gibt es öffentliche Führungen an den Demokratieorten Paulskirche und Stoltze Museum.

Die Diskussionsrunden finden am Mittwoch, 18. März, von 18 bis 20 Uhr in der Bar Shuka sowie von 20 bis 22 Uhr im Café KoZ statt. Am Donnerstag, 19. März, gibt es zwei weitere Veranstaltungen von 18 bis 20 Uhr in der Volksbühne und von 20 bis 22 Uhr im Club Voltaire. Die öffentlichen Führungen gibt es am Freitag, 20. März, in der Paulskirche und im Stoltze-Museum jeweils um 17 Uhr.

Mehr Informationen sind unter deinhausderdemokratie.de zu finden. Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze wird um eine Anmeldung per E-Mail an hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de oder unter deinhausderdemokratie.de gebeten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie und dem Historischen Museum Frankfurt. Sie wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt und der Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Mainova startet Bau von Windpark bei Frankfurt

Am Montag, 16. März 2026, geht es los: Dann startet die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach (Mainova) mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark Schäferköppel. Zwischen Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe und Karben sollen sich auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach ab Sommer 2027 vier Windenergieanlagen (WEA) drehen. Sie liefern zukünftig grünen Strom für die Menschen und Unternehmen in Frankfurt und der Region.

Von Mitte März bis Ende Juli stellt das von Mainova beauftragte Erdbauunternehmen zunächst die für die Errichtung der Windkraftanlagen erforderliche Infrastruktur her: In einem ersten Schritt werden bestehende Wege zu den WEA-Standorten ausgebaut und stabilisiert. Im Anschluss werden die Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet. Zudem wird eine Windparkzufahrt eingerichtet, über die zukünftig sämtliche Transporte laufen werden. Diese befindet sich an der Landstraße L3205, die Ober-Erlenbach und Kloppenheim verbindet. Wegen der bereits sehr gut ausgebauten bestehenden Infrastruktur vor Ort können über die B3 und L3205 Baumaterial und -teile einfach angeliefert werden. Neue Straßen und Wege müssen nur innerhalb des Windparkgebiets gebaut werden. Spaziergänger oder Radfahrerinnen und Radfahrer im Windparkgebiet informiert Mainova mithilfe von Schildern direkt vor Ort über mögliche Sperrungen.

Nächster Schritt: Fundamentbau

Nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten geht es ab etwa Juni mit den Fundamentvorarbeiten weiter. Um den Boden für die vier Fundamente vorzubereiten, werden sogenannte Rüttelstopfsäulen eingebracht, die eine wichtige Grundlage für die Betonfundamente der Anlagen bilden. Ab voraussichtlich Juli beginnt zudem die Verlegung der Kabeltrassen zur zukünftigen Anbindung des Windparks an das Stromnetz.

Engagement für eine klimafreundliche Zukunft

Der Energieversorger Mainova weitet mit dem Bau des neuen Windparks Schäferköppel ihr Engagement für eine klimafreundliche Zukunft direkt vor der eigenen Haustür aus. Die geplanten Windräder verfügen über eine Nennleistung von je 6,8 Megawatt (MW). Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom. Von jeder erzeugten Kilowattstunde Windstrom profitieren die umliegenden Gemeinden gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) finanziell. Hinzu kommt die gemeinsam mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft (FraBeG) auf den Weg gebrachte Bürgerbeteiligung. Sie erlaubt es Einzelpersonen, sich finanziell am Projekt zu beteiligen und an dessen Erfolg mitzuverdienen.

Informationen zur Bürgerbeteiligung und den geplanten Zeichnungsrunden finden Interessierte unter Windpark Schäferköppel – Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sicherheit für ältere Menschen durch Senioren-Sicherheitsbeauftragte

Am Montag, dem 9. März 2026, wurden für neun weitere Stadtteile Personen von der Polizei Hessen und dem städtischen Präventionsrat geschult.

Obwohl ältere Menschen eher selten Opfer von schweren Straftaten werden, gelingt es Betrügerinnen und Betrügern immer wieder, das Vertrauen von Seniorinnen und Senioren zu missbrauchen und diese durch Täuschung um ihr Geld und ihre Wertsachen zu bringen.

Polizeihauptkommissarin Susanne Hippauf klärte die Ehrenamtlichen fachlich über Straftaten und Kriminalprävention auf. Dabei ging es um Trickbetrug, Diebstahl und Internetbetrug. Ziel ist es, möglichst viele Seniorinnen und Senioren zu beraten und ein gutes Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

Die Ehrenamtlichen konnten einen gestellten „Schockanruf“ verfolgen, erfuhren von den psychologischen Tricks der Betrügerinnen und Betrügern und den Hilfsangeboten des Opferschutzes Weisser Ring.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren, dass bei Telefonbetrug sofort aufzulegen ist und sich nicht auf ein Telefongespräch einzulassen, bei dem es nur um Geld geht. Betroffene sollen über den versuchten Betrug sprechen und sich an das örtliche Polizeirevier wenden.

Der Präventionsrat der Stadt Frankfurt arbeitet mit 50 ausgebildeten Seniorensicherheitsbeauftragten, die sich mit Steckbriefen inklusive Foto, Telefonnummer und E-Mailadresse wie zeilsheim@sfs-ffm.de bekannt machen. Damit sind nun auch die Stadtteile Nied, Hausen, Frankfurter Berg, Bonames und Harheim mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt.

Zum Abschluss der Schulung und Start der neuen Tätigkeit gab es eine Urkunde unterschrieben vom Polizeipräsidenten und dem Leiter des Präventionsrates.

Kontakt zu den Seniorensicherheitsbeauftragten ist auch möglich bei Daniela Vöglin unter Telefon 069/212-38209 oder per E-Mail an 33.kriminalpraevention@stadt-frankfurt.de. Weitere Informationen finden sich unter praeventionsrat-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

A66: PKW kollidiert mit Zivilfahrzeug der Polizei

Am Dienstag (10. März 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Zivilfahrzeugs der Polizei auf der A 66 in Fahrtrichtung Frankfurt.

Gegen 16:00 Uhr befanden sich zivile Polizeibeamte im Rahmen einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der A66 in Richtung Frankfurt. Da sich der Verkehr aufgrund des Berufsverkehrs nur in Schrittgeschwindigkeit bewegte, befuhren die Beamten für die Einsatzfahrt den Standstreifen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand scherte der Unfallbeteiligte zwischen der Ausfahrt „Eschborn“ und der Abfahrt zur A 5 unvermittelt auf den Standstreifen aus, um so verbotswidrig den sich stauenden Verkehr zu umfahren. Hierbei übersah der Fahrer mutmaßlich das herannahende Einsatzfahrzeug, wodurch es zum Zusammenstoß kam.

Durch den Unfall wurden alle Beteiligten leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Da in der Folge auch die beiden rechten Fahrspuren der A66 bis ca. 17:45 Uhr gesperrt werden mussten, staute sich der Verkehr am gestrigen Spätnachmittag.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

A66: Astwurf auf fahrendes Auto

Gestern Mittag (9. März 2026) schleuderten Unbekannte einen Ast auf ein fahrendes Auto auf der BAB 66. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen befuhr eine 65-Jährige mit ihrem Auto gegen 13:10 Uhr die Autobahn in Fahrtrichtung Wiesbaden. Rechtsseitig neben der Fahrbahn verläuft ein Fußweg parallel zur Fahrbahn. Ca. 1,5 Kilometer vor der Anschlussstelle Frankfurt-Zeilsheim sah sie rechtsseitig zwei auf dem Fußweg stehende unbekannte Männer. Einer der beiden hielt nach bisherigen Erkenntnissen einen ca. 120 cm langen und ca. 8 cm starken langen Ast in den Händen, blickte in Richtung des Fahrzeugs der Fahrerin und schleuderte dann den Ast in ihre Richtung. Der Ast traf ihr Fahrzeug am Beifahrerfenster, prallte ab und schleuderte weiter über die rechte Spur, wo er schließlich das Fahrzeug im Frontbereich eines 66-Jährigen traf und beschädigte.

Die beiden Unbekannten flüchteten unmittelbar nach dem Wurf über den Feldweg in Richtung Anschlussstelle Frankfurt Höchst. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden Tatverdächtigen nicht angetroffen werden.

Die beiden Unbekannten können wie folgt beschrieben werden:

  • Täter 1: Männlich, circa 18 -2 5 Jahre alt, ca. 170 cm – 180 cm groß, schlanke Statur, schwarze, kurze Haare, trug eine dunkle Windjacke und ein helles T-Shirt
  • Täter 2: Männlich, circa 18 – 25 Jahre alt, ca.160 cm – 170cm groß, schlanke Statur, schwarze, kurze Haare, trug eine helle Jacke und führte ein rotes Fahrrad mit sich.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der sachbearbeitenden Dienststelle unter der 069 / 755 – 46208 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main,Pressestelle)

Verkehrsunfall: LKW stürzt um

Am gestrigen Montagmittag (09. März 2026) kippte ein Lkw im Zuge eines Verkehrsunfalls auf der BAB 66 zur Seite. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:25 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Höchst. Nach aktuellen Erkenntnissen beabsichtigte der 31-jährige Fahrer des LKW, dort die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt an der Anschlussstelle Höchst zu verlassen. Mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit kam er in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die dortige Betongleitwand und kippte nach links um. Der mitgeführte Muldenkipper war mit mehreren Tonnen Erde beladen, welche sich großflächig auf der Fahrbahn verteilte. Weiterhin liefen größere Mengen Betriebsstoffe aus. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Sattelzugmaschine und des Muldenkippers samt Fahrbahnreinigung führten zu einer mehrstündigen Sperrung der Anschlussstelle Höchst bis 18:30 Uhr. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Wahlkaffee im Bewohnertreff

Am Wahlsonntag den 15. März bieten der Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V. (nU) gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Unterliederbach in den Räumen des Bewohnertreff einen Wahlkaffee an. Von 13.00 bis 16.00 Uhr möchten wir Gelegenheit geben, bei Kaffee und Kuchen über die Kommunalwahl und alles was unseren Stadtteil bewegt zu  Reden.

Manche möchten vielleicht nicht allein wählen gehen oder benötigen eine Begleitung zum Wahllokal. Deshalb laden wir ein, sich bei uns zu treffen, um gemeinsam zum Wahllokal zu gehen.

Am Sonntag stehen verschiedene kommunale Wahlen in Frankfurt am Main an, die zur Stadtverordnetenversammlung, die zu den 16 Ortsbeiräten und die zur Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Die Wählerinnen und Wähler aus Unterliederbach haben Teil an der Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung und an der des Ortsbeirats 6. Der Ortsbeirat 6 umfasst Frankfurts westliche Stadtteile.

Landesweiter Warntag am 12. März

Am Donnerstag, 12. März, findet ein landesweiter Warntag statt. In Hessen sowie in weiteren Bundesländern wird an diesem Tag die technische Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung im Rahmen einer Probewarnung getestet. Gegen 10 Uhr wird eine Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an die sogenannten Warnmultiplikatoren versendet. Diese verbreiten die Meldung über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch digitale Werbedisplays im Frankfurter Stadtgebiet sollen die Testwarnung anzeigen. Zusätzlich löst die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt die Sirenen in den Industrieparks Fechenheim und Höchst aus.

Gegen 10.30 Uhr erfolgt dann die Entwarnung. Erstmals wird bei einem Probealarm auch über Cell Broadcast entwarnt. Damit dabei kein erneuter lauter Warnton ausgelöst wird, wird die Entwarnung als Meldung der niedrigsten Warnstufe verschickt. Je nach Einstellung des Smartphones kann es deshalb sein, dass die Entwarnung nur mit einem leisen Signal oder auch ganz ohne Ton angezeigt wird. Deshalb wird empfohlen, Cell Broadcast auf dem eigenen Smartphone für alle Warnstufen zu aktivieren.

Aktueller Stand des Sirenennetzes in Frankfurt

Abgesehen von den Sirenen in den beiden Industrieparks in Höchst und Fechenheim gibt es derzeit noch kein flächendeckendes Sirenennetz in Frankfurt. Der Magistrat hatte jedoch dessen stadtweiten Aufbau beschlossen. Geplant sind insgesamt 162 Standorte, von denen 153 bereits feststehen; die übrigen Standortbegehungen laufen derzeit noch. Der Aufbau des Sirenennetzes erfolgt mehrstufig. Im ersten Bauabschnitt sind 37 Standorte vorgesehen – darunter Liegenschaften der Feuerwehr sowie eine erweiterte Zone rund um die Industrieparks Höchst und Fechenheim. Die Ausschreibung für Lieferung und Errichtung der Sirenen wird aktuell vorbereitet.

Was Frankfurterinnen und Frankfurter wissen sollten

Der Warntag dient nicht nur der technischen Überprüfung der Warnsysteme, sondern auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Ernstfall. Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die Nutzung der Warn-App NINA, die zuverlässig über Gefahrenlagen informiert. Wichtig ist auch, die App richtig einzurichten und alle relevanten Warnmeldungen zu aktivieren. Ältere oder technisch weniger versierte Personen sollten dabei unterstützt werden. Zusätzlich werden Warnungen über Cell Broadcast an Smartphones gesendet – vorausgesetzt, das Gerät ist eingeschaltet, nicht im Flugmodus und hat ein aktuelles Betriebssystem. Im Ernstfall sollten sich Bürgerinnen und Bürger über Radio oder die offiziellen Kanäle der warnenden Behörden weiter informieren. Dort werden im Krisenfall zeitnah wichtige und gesicherte Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlen bereitgestellt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)