Schlagwort-Archive: Unterliederbach

Der Liederbach (3)

Der Liederbach in Frankfurt am Main Unterliederbach

Hier nun Ausgabe 3 der kleinen Serie zum Liederbach. In dieser soll der für den Frankfurter Stadtteil namensgebende Bach zu verschiedenen Jahreszeiten und bei verschiedenen Wasserständen in Bildern gezeigt werden. Dabei bewegen wir uns im Norden immer auf Unterliederbacher Gemarkung, im Süden endet der Bewegungsdrang des Fotografen an der Peter-Bied-Straße.

Hier fließt der Bach am Nachmittag des 27. Februar 2021 für ein paar Meter der Sonne entgegen. Bald wird er sich wieder gen Süden wenden und an der Kneiselsmühle vorbei und unter der A66 hindurch den alten Ortskern von Unterliederbach erreichen.

Der Liederbach (1)

Liederbach in Frankfurt am Main Unterliederbach

Der Liederbach ist einer von vielen Bächen, die vom Taunus herab in den Main oder die Nidda, einem Nebenfluss des Mains, fließen. Der Liederbach zeigt sich dabei als Bach – natürlich – oder auch als trockenes Kiesbett. Seltener zeigt er sich auch als reisender Fluss mit seiner dann zerstörerischen Seite.

Der Liederbach fließt auch durch den Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Genauer, der Liederbach ist Namensgeber für den Stadtteil. Hier soll nun der Zustand des Liederbachs innerhalb Unterliederbachs dokumentiert werden. Es soll mindestens einmal im Monat eine Aufnahme erscheinen.

Die beiden Fotos dieser Seite stammen vom letzten Tag im Monat Januar. Das obere zeigt den Bach von der Brücke der Hunsrückstraße mit Blick nach Süden gesehen. Das künstliche Bachbett ist gut gefüllt, der Liederbach rauscht Richtung Main. Rechts, vorne sind noch die Schäden vom letzten größeren Hochwasser im vergangenen August zu sehen.

Liederbach bei der Stephanuskirche in Frankfurt am Main Unterliederbach

Hier fließt der Liederbach entlang eines kleinen Parks und anschließend durch einen schmalen Grünstreifen. Am Ende des Grünstreifens wird er unter der Peter-Bied-Straße nach Höchst verschwinden. Bachaufwärts ist zwischen dem Gehölz gerade noch der Turm der Stephanuskirche zu erkennen.

Milde Temperaturen

Schnee am Liederbach
So winterlich wie am vergangenen Sonntag wird sich Frankfurt am Main Unterliederbach in den nächsten Tagen nicht mehr zeigen. Diese Aufnahme entstand am Liederbach.

Man fragt sich, ob es das am letzten Wochenende schon wieder mit dem Winter war? Am Sonntag lag zumindest in Unterliederbacher Grünanlagen und auf nicht geräumten Gehwegen Schnee, so dass zumindest für die Kinder Grund zur Freude bestand. Schneemänner wurden im Stadtteil gebaut und die Schlitten dort ausgepackt, wo sich ein Hügelchen zu einer kurzen Abfahrt anbot.

Am späten Nachmittag war von dem Weiß kaum noch etwas zu sehen und am Montag war es ganz vorbei mit der Pracht. In dieser Woche soll es um die zehn Grad warm werden.

Wintersport in Unterliederbach

Schnee im Emil-Siering-Park

Ein Sonntag im Januar, an dem der Wintersport nach Unterliederbach hinein gerückt ist. Und das ohne Verkehrschaos. Man sieht, man muss nur die Autos weglassen. Und Kinder haben auch Freude, wenn es bergauf immer von Mama oder Papa gezogen geht.

Einen halben Tag oder ein paar Stunden mehr Schnee gab es in diesem Winter schon zwei-, dreimal. Der Himmel sah aber meist gräulich aus. Ein paar knackig kalte Tage mit strahlend blauen Himmel wären schön …

Stadtteilwohnzimmer e.V. hat Beratungsstipendium bekommen

Auch der Unterliederbacher Verein Stadtteilwohnzimmer, dessen hauptsächliches Ziel es ist, durch kulturelle und andere Veranstaltungen das Gemeinsame im Stadtteil zu stärken, litt sehr unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auch für diesen Verein fielen die großen Veranstaltungen im Stadtteil, zum Beispiel das Bürgerfest und die Kerb, weg. Die Vereinsmitglieder verfielen deshalb nicht in Schockstarre, sondern nutzten die Zeit anderweitig.

Der Verein nutzt die Auszeit für eine kreative Schaffenspause. Er hat ein Beratungsstipendium von Startsocial gewonnen. Das ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zurzeit treffen sich Vereinsmitglieder einmal die Woche per Videokonferenz mit ihren beiden Coaches und arbeiten an ihren Zielen. „Da rauchen manchmal ganz schön die Köpfe, aber es macht Spaß – und vor allem haben wir ohne Veranstaltungen die Zeit dazu.“, so Susanne Thanheiser, 1. Vorsitzende des Stadtteilwohnzimmer e.V., dazu.

Pressemitteilung des Vereinsrings Unterliederbach

Vereine brauchen 2021 bald wieder Normalität

Hubert Schmitt, Vereinsring Unterliederbach.
Vereinsringsvorsitzender Hubert Schmitt (Bild © Hubert Schmitt)

„Die Vereine brauchen 2021 bald wieder Normalität“, sagt Hubert Schmitt, Vorsitzender des Vereinsrings Unterliederbach“, denn sie und ihre Mitglieder werden zur Zeit auf eine sehr harte Probe gestellt. Wenn Musikverein, Gesangverein und Chor können nicht proben können, der Fußballverein Training und Spielbetrieb komplett einstellen muss, praktisch alle Veranstaltungen und Feste ausfallen müssen, genauso wie die turnusmäßige Sitzungen der Vereinsgremien, dann geht das an die Substanz. Auch wir als Vereinsring mussten jetzt unsere Jahreshauptversammlung, die für den 18.01.2021 vorgesehen war, bis auf weiteres verschieben“. Für den Vereinsringchef ist klar: „Noch so ein Jahr wie das letzte durchstehen zu müssen, würde für viele Vereine sehr sehr schwer werden.“

Ortsbeirat und Spendenkonzept der Infraserv helfen – Vereinsring kann 70-jähriges Bestehen feiern

Doch es gibt auch Lichtblicke, sagt Schmitt. Ein solcher Lichtblick war für ihn in diesem Jahr, dass die Vereine und auch der Vereinsring durch den Ortsbeirat im Frankfurter Westen finanziell unterstützt worden sind. Und ein Lichtblick für das kommende Jahr ist aus seiner Sicht, dass die Infraserv 2021 ihr Spendenkonzept trotz Corona durchführt. „Das wird den Vereinen helfen, die Krise zu meistern“, glaubt er. Institutionen und Einrichtungen der Stadtteile Höchst und Unterliederbach können sich bei der Infraserv um eine Spende zur Unterstützung von Projekten bewerben.

Persönlich wünscht sich der Vereinsringvorsitzende für 2021, dass wieder Bürgerfest und Kerb in Unterliederbach gefeiert werden können: „Es hat schon wehgetan, dass sie in diesem Jahr ausfallen mussten. Denn die Feste und Veranstaltungen der Vereine bereichern das Leben im Stadtteil. Sie sind für die Bürgerinnen und Bürger Ort zum Zusammenkommen und zum Feiern.“

Und weil für den Vereinsring im kommenden Jahr ein besonderes Jubiläum ins Haus steht, der Vereinsring Unterliederbach, der der älteste Vereinsring in Frankfurt ist, wird 2021 nämlich 70 Jahre alt, wünscht sich Hubert Schmitt vor allem: „Dass wir dieses Jubiläum auch feiern können.“

Unterliederbacher Ansichten (69)

Sieringstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, Offener Bücherschrank

Zu dieser Jahreszeit wünscht man sich eigentlich etwas Schnee. Die Aufnahme entstand am zweiten Weihnachtsfeiertag. Die Sieringstraße im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach liegt ruhig da und erwartet, wie auch die Menschen, das Ende der Corona-Pandemie. Trotz des wolkenverhangenen Himmels bringen wenigstens ein paar Wohnblocks Farbe ins Bild. Ach so, neben dem teilweise verdeckten Glascontainer fällt auch noch der Offene Bücherschrank ins Auge.

Gasaustritt im Industriepark Höchst [Update]

Frankfurt am Main Höchst, Industriepark Höchst, Farbgestaltung
Archivbild: Produktionsanlage im nördlichen Teil des Industrieparks

Im Norden des Industrieparks ist heute gegen 19:30 Uhr aus dem Leck einer Produktionsanlage Chlorwasserstoffgas ausgetreten. Die Bevölkerung in den Frankfurter Stadtteilen Höchst und Unterliederbach, später auch Sindlingen wurde aufgefordert, sich nicht im Freien aufzuhalten und Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Werksfeuerwehr ist derzeit dabei, das Leck abzudichten und das austretende Gas mit einem Wassernebel niederzuschlagen. Für die Anwohner des Industrieparks ist ein Bürgertelefon geschaltet. Unter der Rufnummer 069 / 305-4000 können sie sich über die aktuelle Situation informieren.

[Update] Zwischenzeitlich wurde die Schadstelle abgedichtet und es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung mehr.