Schlagwort-Archive: COVID-19

EMA empfiehlt AstraZeneca ohne Einschränkungen

Die Arzneimittelbehörde der EU EMA empfiehlt uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca trotz seltener Fälle des Auftretens von Hirnthrombosen. Den Nutzen des Impfstoffes stuft die EMA nach Aussagen am gestrigen Mittwoch in Amsterdam weit höher ein als die Risiken. Blutgerinnsel sollten aber als seltene Nebenwirkungen gelistet werden. Eine Reaktion des Bundesgesundheitsministeriums hierzu liegt noch nicht vor.

Um den Impfstoff von AstraZeneca sind nach unterschiedlichen Aussagen zu den möglichen Nebenwirkungen und sich widersprechenden Empfehlungen Verunsicherungen aufgetreten, die bis zur Ablehnung des Impfstoffes durch die zu Impfenden reichen.

Sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Hessen oder sind es Meldeverzögerungen?

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Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen bei derzeit 119,1, ein deutlich geringerer Wert als noch vor den Osterfeiertagen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg und die Stadt Offenbach haben dabei dem RKI jeweils mehr als 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Weniger als 50 Infektionen weist kein Stadt- oder Landkreis in diesem Bundesland auf. Überdurchschnittlich hoch ist die 7-Tage-Inzidenz mit 130,3 auch in Hessens größter Stadt in Frankfurt am Main.

Das RKI weist darauf hin, dass durch die Osterfeiertage immer noch Verzögerungen beim Melden der Infektionen auftreten können.

7-Tage-Inzidenz in Hessen weiterhin hoch

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Die 7-Tage-Inzidenz ist in Hessen mit 138,1 direkt vor den Osterfeiertagen überdurchschnittlich hoch. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, der Stadt Offenbach und dem Lahn-Dill-Kreis liegt sie über 200. Auch für die Stadt Frankfurt am Main meldet das RKI mit 141,0 einen überdurchschnittlichen Wert. Die niedrigste 7-Tage-Inzidenz wird in Hessen mit 72,4 für den Schwalm-Eder-Kreis gemeldet, für den Bund mit 19,6 für den Landkreis Bernkastel-Wittlich.

7-Tage-Inzidenz in Hessen weiterhin steigend

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Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist weiterhin steigend. Allerdings ist der Wert im Kreis Hersfeld-Rotenburg wieder unter den Wert von 300 gefallen. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, im Kreis Gießen und im Lahn-Dill-Kreis wird wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz die Präsenzpflicht in den Schulklassen 1-6 aufgehoben.

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, in der Stadt Offenbach und im Lahn-Dill-Kreis liegen die Werte für die 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 200, unterhalb von 100 liegen sie nur noch in sieben hessischen Städten und Landkreisen.

7-Tage-Inzidenz steigt weiter an

Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Genauso wenig scheint der Ende des vergangenen Jahres angedrohte Impftermin näher zu kommen. Immerhin kann man sich jetzt kostenlos testen lassen, ob man mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist, – theoretisch zumindest. Im Westen Frankfurts gibt es zumindest eine Teststation, die vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) in der Silostraße.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit zwischenzeitlich bei 113,3, die in Hessen mit 123,6 deutlich über dem Bundesschnitt. Die Land- oder Stadtkreise mit den höchsten 7-Tage-Inzidenzen in Hessen sind der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (274,2), die Stadt Offenbach (180,0) und der Lahn-Dill-Kreis (200,3). Frankfurt am Main liegt mit einem Wert von 114,6 nahe des Bundesschnitts.

Bouffier und Klose haben informiert

In einer Pressekonferenz haben am 23. März 2021 um 17:15 Uhre Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose zu den Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie informiert. Dabei betonte Bouffier zunächst, dass es darum ginge, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Man habe es auch nicht mehr mit dem Corona-Virus vom vergangenen Jahr zu tun, sondern mit einem neuen, der Mutation aus Großbritannien. Neben der 7-Tage-Inzidenz gelte es auch den R-Wert weiter zu beachten.

In Hessen sollen Teststrategien ausgeweitet werden, um damit dem Tübinger Modell nahe zukommen. Und natürlich soll auch stärker geimpft werden. Nach Klose ist die Zahl schwerer Fälle bei der neuen Virusmutationen größer und der Altersdurchschnitt der schwer Erkrankten sind am sinken. Neben den Impfzentren sollen ab April auch Arztpraxen mit Impfstoffen versorgt werden können.

Steigende Inzidenzzahlen in Hessen und im Bund

In Hessen sind die Infektionszahlen mit dem SARS-CoV-19-Virus weiterhin steigend, so dass mit Erleichterungen im Lockdown vor Ostern nicht ernsthaft gerechnet werden sollte. Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz (Infektionen pro 100.000 Einwohner über sieben Tage) heute um 00:00 Uhr bei 86,2 für Deutschland und bei 93,4 für Hessen.

Thüringen liegt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 173,1 an der Spitze der Bundesländer, gefolgt von Sachsen (109,1) und Sachsen-Anhalt (105,3). Die Bundesländer mit den niedrigsten 7-Tages-Inzidenzen sind das Saarland (53,0) und Schleswig-Holstein (53,8).

In Hessen stehen die Stadt Offenbach (167,3), der Lahn-Dill-Kreis (148,0) und der Kreis Offenbach (129,8) an der Spitze der Infektionen, der Schwalm-Eder-Kreis (35,6) und die Stadt Darmstadt (46,9) sind derzeit die einzigen Gebiete in Hessen, in denen die 7-Tage.Inzidenz unter einem Wert von 50 liegt.

Zahlen dazu, ob die steigenden Inzidenzwerte mit verschiedenen Lockerungen, undisziplinierten Verhalten vieler Bürgerinnen und Bürger oder oder der schwachen Durchimpfung zusammenhängen, liegen nicht vor und sind wohl auch nicht ermittelt worden.

Impfungen mit AstraZeneca in Hessen vorsorglich ausgesetzt

Impfungen mit dem Covid-19 Vaccine AstraZeneca (AZD1222) werden derzeit in Hessen ausgesetzt. Nachdem zunächst Meldungen aus dem europäischen Ausland kamen, dass es bei Impfungen mit diesem Vaccine vermehrt zu Blutgerinnseln und anderen bedenklichen Nebenwirkungen käme und dort auch der Impfstoff nicht mehr eingesetzt wurde, hat jetzt erst die Reaktion des Paul-Ehrlich-Instituts dazu geführt, dass AZD1222 momentan nicht mehr eingesetzt wird. Dies gilt zwischenzeitlich für ganz Deutschland.

Zu früh gefreut?

in einer Pressemitteilung feierten sich am 19. Februar 2021 Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer noch alle Frankfurterinnen und Frankfurter und damit natürlich auch sich selbst für den Erfolg gegen den Corona-Virus. „Diesen Erfolg haben sich die Frankfurterinnen und Frankfurter hart erarbeitet“, ließen sie verlauten. „Ohne die Disziplin beim Maske tragen, ohne die beherzte Einschränkung der Kontakte und ohne die zahlreichen anderen Entbehrungen wäre es nicht möglich gewesen, die Infektionszahlen so deutlich zu senken.“

Ob des Lobes, der hier nur sehr stark verkürzt wiedergegeben ist, vergaßen Frankfurts Bürgerinnen und Bürger offensichtlich so viele Regeln, dass schon am Folgetag der schöne Wert der 7-Tage-Inzidenz von 48,6 schon wieder Schnee von Gestern war. Heute liegt die 7-Tage-Inzidenz für Frankfurt am Main bei 61,2. Verschwiegen soll hier allerdings nicht werden, dass der Wert noch zweimal die magische Grenze von 50 unterschritten hatte.

Folgt man den Zahlen im Bulletin Archiv des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) seit dem Oktober 2020, hatten Feldmann und Majer natürlich recht, begaben sich aber prompt in die Falle, sich selbst mangelnder Kenntnisse zu überführen. Die Menge der durchgeführten Testungen sollten mindestens als weiterer Parameter herangezogen werden. Sonst könnte man die Presse-Info der Stadt als misslungenes Wahlkampfmanöver missverstehen.

Nichtsdestotrotz bleibt es erstrebenswert, den Wert der 7-Tage-Inzidenz von 50 dauerhaft zu unterschreiten. Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Frankfurt doch einmal nach Kassel schauen, wo die Inzidenz schon ein paar Tage das unteren Ende der Werte in den Land- und Stadtkreisen Hessens bildet.

Corona-Ausbruch an der Klinik für psychische Gesundheit

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An der Klinik für psychische Gesundheit in Frankfurt am Main Höchst seien vergangene Woche einige Patienten und Beschäftigte positiv auf den SARS-CoV-2-Virus getestet worden, teilte die Klinik am gestrigen Dienstag, dem 24. Februar 2021, mit. Bei den Infizierten lägen bisher keine Symptome vor. Die sieben Patientinnen und Patienten mit positiven Befund seien räumlich von den nicht infizierten getrennt worden, die vier Beschäftigten hätten sich umgehend in Quarantäne begeben.

Der Ursprung der Infektionen konnte bisher nicht ermittelt werden. Ebenso ist noch unklar, um welche Virusvariante es sich handelt. Derzeit werden in der Klinik für psychische Gesundheit keine neuen Patienten aufgenommen.

Die Klinik für psychische Gesundheit ist Bestandteil des Klinikums Frankfurt Höchst.