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Spanien verteidigt Titel im Nations-League-Finale

Im gestrigen zweiten Endspiel um die UEFA Women’s Nations League gingen am Ende die Spanierinnen als Siegerinnen vom Feld. Die deutsche Mannschaft hatte ihren Gegnerinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Dabei sah die erste Halbzeit des Spiels noch relativ ausgeglichen aus. Man erkannte aber schon bei der Torchance von Anyomi kurz vor dem Halbzeitpfiff, dass die Kräfte am Schwinden waren.

In der zweiten Halbzeit bauten die Spanierinnen Druck auf. Es dauerte bis zur 56. Spielminute, bis sich dann die deutsche Mannschaft wieder offensiv zeigte. Dann traf Pina (61.) und zog bei der deutschen Mannschaft den Stecker. Wechsel in der deutschen Mannschaft verpufften wirkungslos, Spanien erzielte den zweiten Treffer durch Vicky (68.). Dann der frühe Schlusspunkt. Nach einem Abspielfehler in der Nähe der Mittellinie zieht Pina Richtung Tor und schließt ihr Solo mit einem Schuß aus 20 Metern unter die Latte ab, traumhaft. Die deutschen Spielerinnen schienen bewundernd Spalier zu stehen.

Die Spanierinnen haben damit ihren Titel verteidigt, für Spielerinnen und Trainer der Nationalmannschaft war es ein Zeichen dafür, dass vor einem angestrebten Titelgewinn noch viel Arbeit liegen wird.

Deutschland „0“ : Spanien „0“

Das Finale der Women’s Nations League wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, das Hinspiel fand gestern Abend vor über 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt. Die Spanierinnen waren favorisiert.

Die DFB-Elf presste früh, Mittelstürmerin Anyomi gab bereits früh in der gegnerischen Hälfte die erste Verteidigerin, ein kräftezehrendes Spiel. Aber die gesamte Mannschaft tat es ihr gleich, ließen den Gegenspielerinnen weder Zeit noch Raum sich zu entfalten. Die Spanierinnen schienen ratlos, kein Kombinationsspiel, keine Torgefahr. Die DFB-Elf spielte, erspielte sich Chancen, nutzte sie aber nicht. Zu oft war die letzte Entscheidung falsch.

Nach der Halbzeitpause kamen die Spanierinnen mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz, offenbar hatte ihre Trainerin richtige Worte gefunden. Sie machten Druck. Die DFB-Elf hatte in dieser Phase große Mühe, sie vom Tor fernzuhalten und auch nur kurz in Ballbesitz zu bleiben. Aber die Mannschaft fing sich wieder, kam auch wieder zu Chancen. Keine wurde genutzt. Am Ende stand ein Gleichstand bei den Pfostentreffern und keine Tore.

Die DFB-Elf hat sich nicht belohnt, aber den Betrachtern einen schönen und spannenden Fußballabend beschert. 90 Minuten ohne Leerlauf sieht man im Fußball selten. Schauen wir auf das Rückspiel!

Frauenfußball: Deutschland gegen Frankreich 1:0

In einem Spiel am gestrigen frühen Abend besiegte die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft die aus Frankreich mit 1:0. Nach stürmischen Beginn der deutschen Frauen steigerten sich auch die Französinnen, sodass die erste Halbzeit ausgeglichen war. Chancen wurden oft durch die Torhüterin der französischen Nationalmannschaft vereitelt.

In der zweiten Halbzeit ließen beide Mannschaften zunächst einmal Großchancen liegen, langweilig war das Spiel also nicht. Es dauerte bis zu 79. Spielminute, in der es für die deutschen Frauen zur Erlösung kam. Da traf Bühl auf Vorlage von Nüskens mit einem sehr schönen Schuss aus 18 Metern Torentfernung.

Ob es für die deutschen Frauen in der UEFA Women’s Nations League nach dem Halbfinale weiter geht, wird sich am kommenden Dienstag im Rückspiel in Caen, Frankreich, entscheiden.

Den Urlaubsmodus verlassen, aber überzeugend geht anders

Am Sonntagabend empfing die Deutsche Fußballnationalmannschaft die aus Nordirland, die Nummer Neun in der Fifa-Rangliste also die Nummer 71.. Das Spiel in Köln begann vielversprechend. Bereits in der 7. Spielminute schoss Gnabry die deutsche Mannschaft in Führung. Danach wurde es allerding ganz schnell ruhig, kein Tempo, keine Ideen. Noch vor der Pause traf Nordirland zum Ausgleich (34.).

In der zweiten Halbzeit dauerte es drei Wechsel und weitere 24 Minuten, bis sich an der Spielweise und am Ergebnis etwas änderte. Der eingewechselte Amiri nutzte einen Torwartfehler der Nordiren (69.). Nur drei Minuten später traf Wirtz mit einem wunderschön direkt verwandelten Freistoß (72.). Und wieder war Amiri beteiligt: Ein Foul an ihm hatte den Freistoß aus zentraler Position zur Folge.

Ein Sieg zwar, aber ein zäher gegen einen harmlosen Gegner. Als nächstes muss die „Hürde“ Luxemburg überwunden werden.

Wähnte man sich im Urlaub?

Als Urlaubsreise missverstanden hatten wohl Männer der Fußballnationalmannschaft das erste WM-Qualifikationsspiel am gestrigen Abend. So hat sich Deutschland schon lange nicht mehr präsentiert. Sang- und klanglos war man in Bratislava, Slowakei, untergegangen, 0:2 das Endergebnis.

Und was gab es aus Frankfurter Sicht? Collins spielte erstmals in der Nationalmannschaft und durfte wegen nachlassender Leistung nach 45 Minuten zum Duschen. Koch saß auf der Bank.

Fußballsplitter: Spanien und England im Endspiel der Frauen-EM

Wenn es die Taktik der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft war, sich in das Elfmeterschießen zu retten, so haben am Ende sieben Minuten gefehlt. Ein Tor in der 113. Minute reichte den Spanierinnen zum Gewinn des Halbfinalspiels. Etwas mehr Ballbesitz hätte der deutschen Mannschaft vielleicht gut getan. Vielleicht.

Fußballsplitter: Deutschland im Halbfinale

Bei der Frauen-EM Hat Deutschland gegen das Frakreich das Halbfinale erreicht. Die deutschen Spielerinnen mussten nach der Roten Karte in der 13. Spielminute in Unterzahl spielten. Deutschland geriet durch den folgenden Elfmeter in Rückstand, schaffte aber nach einer Ecke noch den Ausgleich. Auf dem Weg zum Elfmeterschießen hatte Nüskens noch einen Elfmeter verschossen. Spielerin des Spiels wurde Ann-Katrin Berger, die zwei Elfmeter gehalten und einen verwandelt hatte.

Bei der deutschen Mannschaft muss man hervorheben, dass alle Spielerinnen eine hervorragende kämpferische Leistung abgeliefert hatten, – es gab keinen Ausfall.

Bundestrainer Wück wechselte Sieg ein

Am Dienstagabend empfing die Deutsche Fußball-Frauennationalmannschaft in der UEFA Women’s Nations League die Nachbarinnen aus Österreich im Nürnberger Max-Morlock-Stadion. Das Spiel der Heimmannschaft begann zäh. Bereits in der 3. Spielminute lag die DFB-Elf mit 0:1 zurück. Eine anfällige Abwehr und ein harmloser Angriff zeichnete die Mannschaft fortan aus. Glücklich der Ausgleich durch Freigang (39.).

In der zweiten Halbzeit spielten die deutschen Fußballfrauen stärker. Außerdem stachen die von Bundestrainer Wück eingewechselten Spielerinnen. Dallmann, für Freigang eingewechselt, in der 56. Spielminute, Hoffmann, für Schüller gekommen, in dern70. und Endemann, für Brand, in der 82. trafen zum letztendlich verdienten 4:1 Sieg der Frauennationalmannschaft.

DFB-Frauen erreichen 2:2 Unentschieden

In Breda, Niederlande, standen sich heute Abend in der UEFA Women’s Nations League die Niederlande und Deutschland gegenüber. Die beiden Mannschaften trennten sich 2:2 Unentschieden. Auffälligste Spielerin auf dem Platz war die Niederländerin Beerensteyn, die beide Treffer ihrer Mannschaft erzielte. Schüller und Nüskens waren für die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich.