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Barock am Main 2026: Oberbürgermeister Josef und Quast stellen Programm vor

Auch in diesem Jahr wird die „Westcoast“ in Griesheim die Ersatzspielstätte für das über Frankfurts Grenzen hinaus beliebte Theaterfestival „Barock am Main“ sein. Open-Air und mit viel Industriecharme direkt am Main steht in diesem Jahr endlich wieder ein hessischer Molière auf dem Programm. Mit Unterstützung von Oberbürgermeister Mike Josef präsentierte Michael Quast, Leiter des Festivals und Direktor der Volksbühne im Großen Hirschgraben, das diesjährige Programm im Ludwig-Landmann-Saal im Rathaus Römer. Dieses Jahr wird „Die Schule der Frauen“ gezeigt, eine Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart.

Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen aufziehen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in sie. Arnold muss durch alle Höllen der Eifersucht gehen und kämpft verzweifelt um seinen absurden Lebenstraum, doch Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt. Deichsels Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an das Publikum heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.

Josef sagte: „Barock am Main gehört längst zu den kulturellen Höhepunkten in Frankfurt, besonders im Westen unserer Stadt. Ich freue mich, dass mit dem ‚Westcoast‘ in Griesheim ein Gelände gefunden wurde, an dem das Festival aktuell gut aufgehoben ist. Zeitgleich sind die Sanierungsarbeiten des Bolongaropalasts derzeit voll im Zeitplan. Ich hoffe, dass es keine unerwarteten Verzögerungen mehr gibt und Barock am Main dann 2027 an die ursprüngliche Spielstätte zurückkehren kann. Nun freue ich mich aber erst einmal auf eine tolle Festivalsaison, die wir als Stadt über das Kulturamt gerne unterstützen.“
Oberbürgermeister Mike Josef und Michael Quast, Gründer und Leiter des Theaterfestivals Barock am Main, bei der Pressekonferenz zum Festival „Barock am Main“, Copyright: Andreas Malkmus
Michael Quast sagte: „Der Spielort direkt am Wasser ist wunderbar und die Mischung aus Mundarttheater, Industriearchitektur und Lastkähnen einmalig. Dabei wollen wir aber eins nicht vergessen: Wenn ich an der Westcoast in den Main spucke, treibts am Bolongaropalast vorbei!“

Sarah Groß inszeniert die Komödie mit dem Barock am Main-Ensemble und Michael Quast als Arnold. Es spielen Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Ulrike Kinbach, Rainer Ewerrien und Michael Quast.

Das Festival „Barock am Main“ findet vom 30. Mai bis 14. Juni an der „Westcoast“, Stroofstraße, Höhe Hausnummer 35 in Griesheim statt. Tickets können telefonisch unter 069/427262649 oder unter barock-am-main.com erworben werden. Der Eintritt kostet zwischen 36 und 49 Euro, Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten zahlen 15 Euro. Der Einlass startet 90 Minuten vor Beginn. Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt, alle Sitzplätze sind nummeriert und – außer der ersten Reihe – überdacht. Zusätzlich gibt es barocke Platzmusik. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Polizeieinsatz nach Klingelstreich

Ein Knallgeräusch und die Meldung über eine vermeintliche Schusswaffe waren gestern Abend (13. März) der Auslöser für einen Polizeieinsatz im Stadtteil Unterliederbach.

Unkonventionell echauffiert zeigte sich gestern Abend ein Anwohner in Unterliederbach über wiederholte Klingelstreiche in seiner Straße. Nachdem nach bisherigen Erkenntnissen zum wiederholten Mal an seiner Anschrift im „Rennsteig“ durch eine mutmaßliche Jugendgruppe anlasslos geklingelt worden war, trat der 78-jährige Bewohner nach Zeugenangaben mit einer Pistole vor die Tür und gab einen Schuss in die Luft ab.

Umgehend suchten mehrere Streifenteams die Anschrift auf und trafen dort den Bewohner an. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten bei ihm eine Schreckschusspistole fest. Die Sicherstellung der Schreckschusspistole sowie eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz waren die Folge für den 78-Jährigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Handtaschenraub vor Einkaufsmarkt

Ein bislang unbekannter Mann raubte am gestrigen Donnerstagabend (12. März 2026) einer 67-jährigen Frau gegen 18:30 Uhr in der Autogenstraße vor einem Einkaufsmarkt ihre Handtasche. Im Anschluss flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schmale Statur, 3-Tagebart; schwarze Baseballkappe, schwarze Kleidung

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schüler bei Auseinandersetzung an Schule verletzt

Gestern Vormittag (12. März 2026) eskalierte eine körperliche Auseinandersetzung an einer Schule in Unterliederbach dahingehend, dass ein Schüler wegen einer Stichverletzung im Krankenhaus behandelt werden musste.

Eine anfängliche Streitigkeit zwischen zwei Schülern der Schule entwickelte sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 11:15 Uhr im Schulgebäude in eine handfeste Auseinandersetzung. Das Geschehen verlagerte sich dann über den Schulhof bis in eine angrenzende Nebenstraße. Hier soll der 18-jährige Tatverdächtige mutmaßlich ein Messer gezogen und seinen 17-jährigen Kontrahenten verletzt haben. Die Stichverletzung musste in einem umliegenden Krankenhaus versorgt werden.

Der 18-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, stellte sich aber kurze Zeit später auf einem Polizeirevier. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Die Hintergründe und genauen Umstände des Vorfalls werden geprüft. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stammtisch Demokratie

Am Mittwoch, 18. März, findet erstmals der bundesweite Tag der Demokratiegeschichte unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt. Bundesweit werden über 250 Veranstaltungen angeboten. Auch Frankfurt ist dabei.

Gaststätten waren im Vormärz und 1848 wichtige politische Debattenorte. Sie sind bis heute Orte des politischen Austauschs der Zivilgesellschaft. Aus diesem Anlass laden das Historische Museum und die Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie ein, diese Kultur wieder aufleben zu lassen. Bei Limo, Wasser und Apfelwein – in Bar, Café und Theater wird über die historische Bedeutung der Gaststätten und über die Formen der Debatte selbst gesprochen. Gefragt wird: Wo findet Demokratie ganz konkret statt – im Internet, in der Nachbarschaft, im Verein oder in der Kneipe? Was braucht es für eine gute Debatte und einen konstruktiven Streit?

Darüber hinaus gibt es öffentliche Führungen an den Demokratieorten Paulskirche und Stoltze Museum.

Die Diskussionsrunden finden am Mittwoch, 18. März, von 18 bis 20 Uhr in der Bar Shuka sowie von 20 bis 22 Uhr im Café KoZ statt. Am Donnerstag, 19. März, gibt es zwei weitere Veranstaltungen von 18 bis 20 Uhr in der Volksbühne und von 20 bis 22 Uhr im Club Voltaire. Die öffentlichen Führungen gibt es am Freitag, 20. März, in der Paulskirche und im Stoltze-Museum jeweils um 17 Uhr.

Mehr Informationen sind unter deinhausderdemokratie.de zu finden. Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze wird um eine Anmeldung per E-Mail an hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de oder unter deinhausderdemokratie.de gebeten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie und dem Historischen Museum Frankfurt. Sie wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt und der Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Mainova startet Bau von Windpark bei Frankfurt

Am Montag, 16. März 2026, geht es los: Dann startet die Projektgesellschaft Mainova WP Nieder-Erlenbach (Mainova) mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark Schäferköppel. Zwischen Frankfurt am Main, Bad Homburg vor der Höhe und Karben sollen sich auf den Gemarkungen von Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach ab Sommer 2027 vier Windenergieanlagen (WEA) drehen. Sie liefern zukünftig grünen Strom für die Menschen und Unternehmen in Frankfurt und der Region.

Von Mitte März bis Ende Juli stellt das von Mainova beauftragte Erdbauunternehmen zunächst die für die Errichtung der Windkraftanlagen erforderliche Infrastruktur her: In einem ersten Schritt werden bestehende Wege zu den WEA-Standorten ausgebaut und stabilisiert. Im Anschluss werden die Kranstellflächen und Fundamentflächen vorbereitet. Zudem wird eine Windparkzufahrt eingerichtet, über die zukünftig sämtliche Transporte laufen werden. Diese befindet sich an der Landstraße L3205, die Ober-Erlenbach und Kloppenheim verbindet. Wegen der bereits sehr gut ausgebauten bestehenden Infrastruktur vor Ort können über die B3 und L3205 Baumaterial und -teile einfach angeliefert werden. Neue Straßen und Wege müssen nur innerhalb des Windparkgebiets gebaut werden. Spaziergänger oder Radfahrerinnen und Radfahrer im Windparkgebiet informiert Mainova mithilfe von Schildern direkt vor Ort über mögliche Sperrungen.

Nächster Schritt: Fundamentbau

Nach Abschluss der Infrastrukturarbeiten geht es ab etwa Juni mit den Fundamentvorarbeiten weiter. Um den Boden für die vier Fundamente vorzubereiten, werden sogenannte Rüttelstopfsäulen eingebracht, die eine wichtige Grundlage für die Betonfundamente der Anlagen bilden. Ab voraussichtlich Juli beginnt zudem die Verlegung der Kabeltrassen zur zukünftigen Anbindung des Windparks an das Stromnetz.

Engagement für eine klimafreundliche Zukunft

Der Energieversorger Mainova weitet mit dem Bau des neuen Windparks Schäferköppel ihr Engagement für eine klimafreundliche Zukunft direkt vor der eigenen Haustür aus. Die geplanten Windräder verfügen über eine Nennleistung von je 6,8 Megawatt (MW). Mainova rechnet mit einem jährlichen Ertrag von etwa 54 Gigawattstunden (GWh) grünem Strom. Von jeder erzeugten Kilowattstunde Windstrom profitieren die umliegenden Gemeinden gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) finanziell. Hinzu kommt die gemeinsam mit der Frankfurter Bürgerenergie Genossenschaft (FraBeG) auf den Weg gebrachte Bürgerbeteiligung. Sie erlaubt es Einzelpersonen, sich finanziell am Projekt zu beteiligen und an dessen Erfolg mitzuverdienen.

Informationen zur Bürgerbeteiligung und den geplanten Zeichnungsrunden finden Interessierte unter Windpark Schäferköppel – Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

A66: PKW kollidiert mit Zivilfahrzeug der Polizei

Am Dienstag (10. März 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Zivilfahrzeugs der Polizei auf der A 66 in Fahrtrichtung Frankfurt.

Gegen 16:00 Uhr befanden sich zivile Polizeibeamte im Rahmen einer Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf der A66 in Richtung Frankfurt. Da sich der Verkehr aufgrund des Berufsverkehrs nur in Schrittgeschwindigkeit bewegte, befuhren die Beamten für die Einsatzfahrt den Standstreifen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand scherte der Unfallbeteiligte zwischen der Ausfahrt „Eschborn“ und der Abfahrt zur A 5 unvermittelt auf den Standstreifen aus, um so verbotswidrig den sich stauenden Verkehr zu umfahren. Hierbei übersah der Fahrer mutmaßlich das herannahende Einsatzfahrzeug, wodurch es zum Zusammenstoß kam.

Durch den Unfall wurden alle Beteiligten leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Da in der Folge auch die beiden rechten Fahrspuren der A66 bis ca. 17:45 Uhr gesperrt werden mussten, staute sich der Verkehr am gestrigen Spätnachmittag.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

A66: Astwurf auf fahrendes Auto

Gestern Mittag (9. März 2026) schleuderten Unbekannte einen Ast auf ein fahrendes Auto auf der BAB 66. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach aktuellen Erkenntnissen befuhr eine 65-Jährige mit ihrem Auto gegen 13:10 Uhr die Autobahn in Fahrtrichtung Wiesbaden. Rechtsseitig neben der Fahrbahn verläuft ein Fußweg parallel zur Fahrbahn. Ca. 1,5 Kilometer vor der Anschlussstelle Frankfurt-Zeilsheim sah sie rechtsseitig zwei auf dem Fußweg stehende unbekannte Männer. Einer der beiden hielt nach bisherigen Erkenntnissen einen ca. 120 cm langen und ca. 8 cm starken langen Ast in den Händen, blickte in Richtung des Fahrzeugs der Fahrerin und schleuderte dann den Ast in ihre Richtung. Der Ast traf ihr Fahrzeug am Beifahrerfenster, prallte ab und schleuderte weiter über die rechte Spur, wo er schließlich das Fahrzeug im Frontbereich eines 66-Jährigen traf und beschädigte.

Die beiden Unbekannten flüchteten unmittelbar nach dem Wurf über den Feldweg in Richtung Anschlussstelle Frankfurt Höchst. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden Tatverdächtigen nicht angetroffen werden.

Die beiden Unbekannten können wie folgt beschrieben werden:

  • Täter 1: Männlich, circa 18 -2 5 Jahre alt, ca. 170 cm – 180 cm groß, schlanke Statur, schwarze, kurze Haare, trug eine dunkle Windjacke und ein helles T-Shirt
  • Täter 2: Männlich, circa 18 – 25 Jahre alt, ca.160 cm – 170cm groß, schlanke Statur, schwarze, kurze Haare, trug eine helle Jacke und führte ein rotes Fahrrad mit sich.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der sachbearbeitenden Dienststelle unter der 069 / 755 – 46208 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main,Pressestelle)

Verkehrsunfall: LKW stürzt um

Am gestrigen Montagmittag (09. März 2026) kippte ein Lkw im Zuge eines Verkehrsunfalls auf der BAB 66 zur Seite. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:25 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Höchst. Nach aktuellen Erkenntnissen beabsichtigte der 31-jährige Fahrer des LKW, dort die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt an der Anschlussstelle Höchst zu verlassen. Mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit kam er in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die dortige Betongleitwand und kippte nach links um. Der mitgeführte Muldenkipper war mit mehreren Tonnen Erde beladen, welche sich großflächig auf der Fahrbahn verteilte. Weiterhin liefen größere Mengen Betriebsstoffe aus. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Sattelzugmaschine und des Muldenkippers samt Fahrbahnreinigung führten zu einer mehrstündigen Sperrung der Anschlussstelle Höchst bis 18:30 Uhr. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Landesweiter Warntag am 12. März

Am Donnerstag, 12. März, findet ein landesweiter Warntag statt. In Hessen sowie in weiteren Bundesländern wird an diesem Tag die technische Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung im Rahmen einer Probewarnung getestet. Gegen 10 Uhr wird eine Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an die sogenannten Warnmultiplikatoren versendet. Diese verbreiten die Meldung über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch digitale Werbedisplays im Frankfurter Stadtgebiet sollen die Testwarnung anzeigen. Zusätzlich löst die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt die Sirenen in den Industrieparks Fechenheim und Höchst aus.

Gegen 10.30 Uhr erfolgt dann die Entwarnung. Erstmals wird bei einem Probealarm auch über Cell Broadcast entwarnt. Damit dabei kein erneuter lauter Warnton ausgelöst wird, wird die Entwarnung als Meldung der niedrigsten Warnstufe verschickt. Je nach Einstellung des Smartphones kann es deshalb sein, dass die Entwarnung nur mit einem leisen Signal oder auch ganz ohne Ton angezeigt wird. Deshalb wird empfohlen, Cell Broadcast auf dem eigenen Smartphone für alle Warnstufen zu aktivieren.

Aktueller Stand des Sirenennetzes in Frankfurt

Abgesehen von den Sirenen in den beiden Industrieparks in Höchst und Fechenheim gibt es derzeit noch kein flächendeckendes Sirenennetz in Frankfurt. Der Magistrat hatte jedoch dessen stadtweiten Aufbau beschlossen. Geplant sind insgesamt 162 Standorte, von denen 153 bereits feststehen; die übrigen Standortbegehungen laufen derzeit noch. Der Aufbau des Sirenennetzes erfolgt mehrstufig. Im ersten Bauabschnitt sind 37 Standorte vorgesehen – darunter Liegenschaften der Feuerwehr sowie eine erweiterte Zone rund um die Industrieparks Höchst und Fechenheim. Die Ausschreibung für Lieferung und Errichtung der Sirenen wird aktuell vorbereitet.

Was Frankfurterinnen und Frankfurter wissen sollten

Der Warntag dient nicht nur der technischen Überprüfung der Warnsysteme, sondern auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Ernstfall. Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die Nutzung der Warn-App NINA, die zuverlässig über Gefahrenlagen informiert. Wichtig ist auch, die App richtig einzurichten und alle relevanten Warnmeldungen zu aktivieren. Ältere oder technisch weniger versierte Personen sollten dabei unterstützt werden. Zusätzlich werden Warnungen über Cell Broadcast an Smartphones gesendet – vorausgesetzt, das Gerät ist eingeschaltet, nicht im Flugmodus und hat ein aktuelles Betriebssystem. Im Ernstfall sollten sich Bürgerinnen und Bürger über Radio oder die offiziellen Kanäle der warnenden Behörden weiter informieren. Dort werden im Krisenfall zeitnah wichtige und gesicherte Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlen bereitgestellt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)