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Richtfest im Alemannenweg

OB Peter Feldmann, Monika Fontaine-Kretschmer und Constantin Westphal
OB Peter Feldmann, Monika Fontaine-Kretschmer und Constantin Westphal

Heute fand im Alemannenweg im Beisein von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann ein Richtfest statt. Am nördlichen Ende des Alemannenwegs entstehen derzeit zwei Mehrfamilienhäuser mit zusammen 35 Wohnungen. Bauherrin ist die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt.

Die Mietwohnungen mit insgesamt 2700 Quadratmetern verteilen sich auf zwanzig Zweizimmer-, neun Dreizimmer- und sechs Vierzimmerwohnungen, eignen sich für den kleinen Haushalt, aber auch für Familien. Die Erdgeschosswohnungen werden barrierefrei gestaltet sein. Für die freifinanzierten Wohnungen soll der Mietpreis bei zehn Euro liegen, ein Preis, der nur gehalten werden kann, weil die Nassauische Heimstätte hier eigenen Grund bebaut.

Frankfurts Oberbürgermeister und „sein“ Kerbebaum

Peter Feldmann, Oberbürgermeister von Frankfurt am Main
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann sprach zur Eröffnung der Michelskerb.

Auch 2017 kam  der Kerbebaum wieder aus Unterliederbach. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann hat aber immerhin einen Obolus seitens der Stadt Frankfurt an den Unterliederbacher Vereinsring entrichten lassen, damit wenigstens die Transportkosten gedeckt waren. Wie es dazu kam?

Findige Bürger hatten herausgefunden, dass sich die Stadt Höchst bei der Eingemeindung Unterliederbachs dazu verpflichtet hatte, den Kerbebaum für die Unterliederbacher Kerb zu stellen. Das ist jetzt 100 Jahre her. Bei der Eingemeindung Höchsts nach Frankfurt am Main ist diese Verpflichtung an Frankfurt übergegangen.

Das Parkfest 2017 – eine Nachlese in Bildern

Oberbürgermeister Peter Feldmann, Frankfurt am Main
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann wurde daran erinnert, dass Frankfurt Unterliederbach einen Kerbebaum liefern muss. Der Eingemeindungsvertrag zwischen Unterliederbach und Höchst regelt das. Mit der Eingemeindung von Höchst nach Frankfurt ist diese Verpflichtung an Frankfurt am Main übergegangen.

Gutes Wetter, gut gelaunte Menschen, das war das Parkfest des Vereinsrings Unterliederbach 1951 e.V. Vereinsringvorsitzender Hubert Schmitt und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann hielten die Eröffnungsreden, die Damen vom Frauenchor „Die Worzel“ sorgten für Kaffee und Kuchen und Herbert von der Vereinsgaststätte des VfB Unterliederbach sorgte für Gegrilltes und die übrigen Getränke.

Bundestagswahlen voraus tummelten sich eine ganze Reihe von Politikern unter den Gästen. Besonders erwähnt sei hier Dr. Heinz Riesenhuber, der zwar nicht mehr zur Wahl des 19. Deutschen Bundestags antritt,  aber in den letzten beiden Legislaturperioden als Alterspräsident fungierte. Dr. Heinz Riesenhuber wohnt in Unterliederbach.

Zum Abschluss gab es noch eine kleine Preisverleihung. Der Vereinsring hatte ein kleines Quiz veranstaltet, bei dem Fragen zur Eingemeindung Unterliederbachs nach Höchst vor 100 Jahren und zu Personen und Gebäuden aus dieser Zeit beantwortet werden mussten.

Ernst-Josef Robiné erhält Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main

Oberbürgermeister Peter Feldmann, Ernst-Josef Robiné mit Ehrenplakette und Gratulant Jürgen Vormann
Oberbürgermeister Peter Feldmann, Ernst-Josef Robiné mit Ehrenplakette und Gratulant Jürgen Vormann (v.l.)

Im Rahmen der Eröffnungsfeier des Höchster Schlossfests hat Oberbürgermeister Peter Feldmann Ernst-Josef Robiné die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht  Robiné wurde damit für sein jahrzehntelanges Engagement im Vorstand der Stiftergemeinschaft Justinuskirche, deren Vorsitzender er seit einigen Jahren ebenfalls ist, geehrt. Jürgen Vormann, Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co KG, der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Höchst, gratulierte.

Ernst-Josef Robiné war 1973 aus dem saarländischen Quierschied nach Frankfurt am Main Höchst gekommen, um eine Stelle in der Personalabteilung der Farbwerke Hoechst AG, vorm. Meister Lucius & Brüning, anzutreten. 33 Jahre später trat er als Personalchef der Infraserv Höchst in den Ruhestand.

Werkfeuerwehr gibt Spende an das KinderPalliativTeam Südhessen weiter

Die Werkfeuerwehr von Infraserv Höchst hatte Ende des vergangenen Jahres nachweihnachtlichen Besuch von Oberbürgermeister Peter Feldmann bekommen, der den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz rund um die Uhr für die Sicherheit im Werk und die umliegenden Stadtteile dankte und der Werksfeuerwehr einen Scheck über 500 Euro überreichte.  Diesen Scheck leitet die Werksfeuerwehr nun an das KinderPalliativTeam Südhessen weiter, welches seinen Sitz in der Unterliederbacher Silostraße hat.

Das KinderPalliativTeam Südhessen hat es sich zur Aufgabe gestellt, das Leben schwerstkranker Kinder und Jugendlicher erträglich zu gestalten und deren Aufenthalt im familiären Umfeld zu ermöglichen.

Die Werkfeuerwehr im Industriepark Höchst ist eine private Berufsfeuerwehr die zum Geschäftsfeld Industrieparkdienste der Infraserv Höchst gehört. Bei ihr sind etwa 120 hauptberufliche Kräfte im Einsatz.

 

Sven Gerich neuer Oberbürgermeister in Wiesbaden

Überraschend hat sich Sven Gerich von der SPD in der heutigen Stichwahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Helmut Müller von der CDU durchgesetzt. In Hessen wird damit in nächster Zukunft keine Großstadt von einem CDU-Oberbürgermeister regiert werden.

Anders als in Frankfurt, wo im vergangene Jahr mit Boris Rhein ein durch diverse Skandale und Skandälchen belasteter Kandidat von der CDU ins Rennen geschickt worden war, ist Peter Müller ein allseits beliebter Politiker. Die Grünen, deren Kandidatin im ersten Wahlgang etwas mehr als neun Prozent der Stimmen erhalten hatte, hatten für die Stichwahl eine Empfehlung zu Gunsten von Sven Genrich abgegeben.

Sven Genrich erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 50,8 % der abgegebenen gültigen Stimmen, Helmut Müller 49,2 %. Die Wahlbeteiligung war mit 34,1 % gering.

Auf Petra folgt Peter, ist doch logisch!

Am vergangenen Sonntag hat eine kleine, standhafte Gruppe von Urnengängern und Briefwählern dafür gesorgt, dass Peter Feldmann der nächste Oberbürgermeister von Frankfurt am Main wird. Mit deutlichem Abstand hat sich Peter Feldmann gegen seinen Widersacher Boris Rhein, derzeit und auch in Zukunft Innenminister des Landes Hessen, durchgesetzt.

Zu Jahresbeginn war Peter Feldmann noch recht unbekannt. Unser Admin mokierte sich darüber, dass Google auf den ersten Seiten viele Personen mit diesem Namen anzeigte, nur nicht den des von der SPD auserkorenen Kandidaten. Er hob Boris Rhein umgehend auf das Favoriten-Schild. Und er nahm es Petra übel, dass sie die Wahl von Boris Rhein unterstützte, – schließlich hatte er sie zweimal gewählt und dabei seinen guten Ruf als rote Socke riskiert.

Seiner Meinung nach war Boris Rhein für einen rechtschaffenen Menschen einfach nicht wählbar, es sei denn, dieser Mensch war Partei-verblendet. Verblendete folgen selten ihrem Verstand. Sie sehen keinen Widerspruch darin, wenn sich ein Politiker als Kandidat für ein Nachtflugverbot einsetzt und als Macht hungriger Entscheidungsträger gegen genau dieses Nachtflugverbot klagt.

Noch unruhiger wurde unser Admin, als er festzustellen glaubte, dass die SPD ihren Kandidaten zu wenig unterstütze. Wenn er abends von der Arbeit kommend nach Unterliederbach kam, erschreckten ihn übergroße Abbildungen des CDU-Kandidaten, wenn er seinen Briefkasten leerte fielen, ihm die üblichen Anzeigenblätter mit dem Konterfei von Boris Rhein entgegen und irgendwann gab es sogar eine vielseitige, edel aussehende Hochglanzbroschüre. Von Peter Feldmann war kaum etwas zu sehen.

Von Peter Feldmann gab es aber Inhalte. Wenige nur, aber es waren welche. Das erfreute unseren Admin. Worthülsen wie „Unser bester für Frankfurt” erzeugten bei ihm zwischenzeitlich ein Würgen, so dass er Peter Feldmann sogar einen üblen Fauxpas auf dessen erstem Wahlplakat verzieh.

Das Ergebnis für Peter Feldmann am 11. März 2012 wurde dann in kleiner Runde gefeiert. Eigentlich gab es zwei Gründe zum Feiern und einen zum die Köpfe hängen lassen: Boris Rhein war noch nicht zum Oberbürgermeister gewählt, Peter Feldmann hatte das Ergebnis der SPD aus der letzten Kommunalwahl klar übertroffen, aber Boris Rhein war immer noch der Favorit, – zumindest in den Augen unseres Admins.

In der CDU schien man aber Unheil zu ahnen. Prominenz wurde aufgeboten und von vielen Plakaten lächelte nicht mehr Boris Rhein sondern Petra Roth. Die stand allerdings gar nicht zur Wahl. Glücklicherweise, denn unser Admin hätte wahrscheinlich sein Kreuzchen wieder bei ihr gemacht, und Peter Feldmann wäre leer ausgegangen.

Der 25. März 2012 brachte ein für viele überraschendes Ergebnis. Unser Admin traute der Sache zwar noch nicht, als bereits deutlich über die Hälfte der Wahlbezirke ausgezählt waren, und selbst nachdem feststand, wie in 449 Wahlbezirken gewählt worden war, blieb er in seinem Artikel bei der Möglichkeitsform. Ich lache mich heute noch darüber schlapp.

Bei der Stichwahl haben sicher die meisten Wählerinnen und Wähler, die am 11. März 2012 einen der anderen acht Kandidaten gewählt hatten, ihr Kreuzchen bei Peter Feldmann gemacht. Besonders viele Anhänger der Grünen, die ja im Frankfurter Stadtparlament eine Koalition mit der CDU eingegangen sind, dürften dabei gewesen sein. Das ist aber wieder ein anderes Thema, dem ich vielleicht einmal unter der Überschrift „Warum das Wahlvolk den Gewählten nicht folgt” ein paar Zeilen widmen werde.

Eure Klapperschlange