Am Abend des 5. März 2026 kam es auf einem Friedhof in Griesheim zu Diebstählen von Grabschmuck. Zwei Unbekannte wurden noch vor Ort gesehen, konnten jedoch unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun nach Geschädigten und Zeugen.
Nachdem abends gegen 23:30 Uhr ein Anwohner verdächtige Geräusche vom Friedhof in Griesheim wahrgenommen hatte, verständigte er die Polizei. Vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle auf Frankfurter Friedhöfen wurden alle verfügbaren Streifen im Umfeld dorthin entsandt, um das Gelände in der Waldschulstraße zu umstellen. Noch während der Annäherung an das Gelände, nahmen sie zwei flüchtende Personen wahr, die sich in südliche Richtung über die Friedhofsmauer in den Bingelsweg entfernten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten nicht mehr angetroffen werden. Durch die Mitteilung des Zeugen und das schnelle Eintreffen der Streifen konnte der Diebstahl unterbunden werden, denn die Polizisten fanden den Grabschmuck, den die Täter aufgrund Ihrer Flucht zurücklassen mussten, noch auf dem Gelände vor.
Mindestens zwei Gräber waren erkennbar betroffenen. Wie viele Gräber jedoch insgesamt beschädigt wurden, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Daher werden potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich bei entsprechenden Beschädigungen oder Entwendungen bei der Friedhofsverwaltung oder zu Geschäftszeiten bei der zuständigen Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 43222 zu melden.
Die Frankfurter Polizei führt derzeit verstärkte Streifentätigkeiten mit uniformierten und zivilen Streifen in den betreffenden Bereichen durch. Die Ermittlungen zu den Fällen wurden bei einer regionalen Ermittlungsgruppe zusammengeführt und werden dort gebündelt bearbeitet. Die Schutzfrauen und -männer vor Ort der betreffenden Polizeireviere sind Ansprechpersonen für Betroffenen und stehen mit den Friedhofsverwaltungen im Austausch.
Hinweise zur Tat und möglichen Tätern nimmt das örtlich zuständige Polizeirevier (17. Polizeirevier) rund um die Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 -11700 entgegen. Darüber hinaus wird gebeten, bei verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich von Friedhöfen umgehend die Polizei zu verständigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)
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Unfall auf stadtbekanntem Bahnübergang
Am gestrigen Donnerstagabend ereignete sich gegen 18:35 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang in Nied, hierbei wurden zwei Personen leichtverletzt und die dortige Schranke beschädigt.
Der Unfall stellt sich nach aktuellem Ermittlungsstand wie folgt dar. Ein 55-jähriger Fahrer eines grauen Opels fuhr von der Birminghamstraße kommend in Richtung Oeserstraße. In Höhe des Bahnübergangs kam es zu einem Rückstau, als die Schranken sich dann schlossen, befand er sich weiterhin auf dem Bahnübergang. Um eine Kollision mit der einfahrenden Bahn zu vermieden fuhr er gegen die Bahnschranke auf die dahinterliegende Straße, hierbei wurden er und seine 54-jährige Beifahrerin leicht verletzt.
Sowohl die Schranke als auch der PKW wurden stark beschädigt. Der Personen- und Fahrzeugverkehr konnte nach der polizeilichen Unfallaufnahme uneingeschränkt passieren, eine Reparatur der Schranke ist zeitnah vorgesehen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Parkplatz „Am Försterpfad“ langfristig gesperrt
Die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) erneuert und verstärkt das Stromnetz in Schwanheim. Aufgrund der damit in Zusammenhang stehenden längerfristigen Baumaßnahmen steht der Parkplatz „Am Försterpfad“ ab Montag, 9. März, nicht zur Verfügung, da er für die gesamte Dauer als Baufläche für Logistik und Material benötigt wird. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Oktober 2027.
Die Stadt Frankfurt und die NRM stehen hierzu im engen Austausch, um die Auswirkungen für Betroffene so gering wie möglich zu halten. Die Gesamtmaßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten, weitestgehend nicht im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildet ein für Juni geplanter Leitungsabschnitt in der Straßburger Straße unterhalb der Europabrücke, die im Zuge dessen nur einspurig befahrbar sein wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Schwanheim: Störung der Totenruhe
In der Nacht vom 02. März auf den 03. März 2026 wurden auf dem Alten Friedhof Schwanheim eine Vielzahl Gräber beschädigt und Metalle entwendet.
Nach Aktuellen Erkenntnissen ereignete sich die Tat zwischen 14:00 Uhr des 02. März bis um 12:00 Uhr des 03. März.
Es wurden bei etwa 30 Gräbern Beschädigungen durch den Diebstahl festgestellt. Der Fokus lag hierbei auf wertigen Metallteilen. Teilweise wurden Grabsteine zerstört, um die darin eingefassten Metallgegenstände herauszubrechen.
Das zuständige Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nun werden Zeugen und potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich beim 10. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main,
Pressestelle)
Stadtbilder – Ursula Edelmann zum 100.
Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.
Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.
Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.
Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.
Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Archäologische Befunde werden in Wohnkomplex integriert
Am Montag, 2. März, stellten Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Wolfgang David, leitender Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt, und Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, ein Modell der künftigen musealen Fläche in der Römerstadt 126-134 vor. Sie soll archäologische Befunde aus der römischen Antike in das geplante Neubauprojekt integrieren.
Ausstellungsfläche des Archäologischen Museums wird mit Wohnprojekt kombiniert
Auf dem Baufeld an der Straße In der Römerstadt 126-134 sollen in einer neuen Wohnanlage rund 190 Mietwohnungen entstehen. Bei Grabungen des städtischen Denkmalamts waren unter anderem ein Steinkeller, eine Gruppe von Töpferöfen, ein Holzkeller und ein weiterer Töpferofen mit erhaltener Kuppel gefunden worden. Um diese etwa 1800 Jahre alten Architekturreste dauerhaft zu erhalten und zudem der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat man sich darauf geeinigt, eine Ausstellungsfläche des Archäologischen Museums mit dem Wohnprojekt zu kombinieren. Es ist vorgesehen, die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss und Anbau eines der künftigen Wohnbauten zu integrieren, so dass ein Großteil der archäologischen Befunde umschlossen wird und im Rahmen von Führungen zugänglich gemacht wird.
Hartwig freute sich über die gefundene Lösung und die Integration der archäologischen Schätze: „Frankfurt hat eine römische Vorfahrin: die antike Stadt Nida, eine wichtige Ortschaft der damaligen Provinz Germania Superior. Die Wissenschaft hat ihre große historische Bedeutung in den letzten Jahren herausgearbeitet. Ich bin sehr froh, dass sich mit der geplanten musealen Fläche eine vielversprechende Lösung abzeichnet, die seit Jahrhunderten vor Ort erhalten gebliebenen Befunde in die neue Wohnungsbebauung zu integrieren, museal zu erschließen und für Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen. Und ich bin sicher, auch die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich auf ihre künftige Nachbarschaft: Wand an Wand mit der römischen Antike.“
Verbindung von Wohnungsbau und Denkmalschutz
Gwechenberger betonte die besondere Verbindung von Wohnungsbau und Denkmalschutz bei diesem Projekt: „Frankfurt steht vor einer doppelten Aufgabe: Wir müssen neuen Wohnraum schaffen und zugleich verantwortungsvoll mit unserer Geschichte umgehen. Beides kommt hier in der Römerstadt in besonderer Weise zusammen. Wir schaffen dringend benötigte Mietwohnungen, sichern zugleich bedeutende archäologische Befunde am Originalstandort und verbinden beides in einem gemeinsamen Projekt. So entsteht ein echter Mehrwert für die künftigen Mieterinnen und Mieter und für die Stadt insgesamt.“
Wolfgang David vom Archäologischen Museum sagte: „Die Integration einer archäologischen Fundstätte mit mehr als 1800 Jahre alten originalen Baubefunden aus römischer Zeit in eine Wohnbebauung ist beispielhaft und wird weit über Frankfurt hinaus Aufmerksamkeit erfahren. Durch ihre Authentizität werden die an Ort und Stelle erhaltenen ältesten Gebäudereste Frankfurts eine besondere Atmosphäre erzeugen. In den umgebenden Ausstellungsflächen werden durch ausgewählte Exponate die Zusammenhänge von Geschichte und Topographie des römischen Nida, das als älteste Stadtanlage und urbanes Zentrum der heutigen Stadt Frankfurt vorausging, verdeutlicht werden. Zudem wird die Möglichkeit zur Durchführung praktischer Werkstattprogramme für Schulen und andere Gruppen geschaffen.“
Junker sagte: „Die in das Wohngebäude integrierte Präsentation der archäologischen Funde direkt an ihrem Fundort in Verbindung mit der Adresse ‚In der Römerstadt‘ wird das zukünftige Quartier sowie die gesamte Siedlung auch aus Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner einzigartig machen. Wir haben intensiv verhandelt und es hat von allen Seiten Kompromissbereitschaft erfordert, um gemeinsam zu einer guten Lösung zu kommen. Ich freue mich, dass dies gelungen ist.“
In der Ausstellungsfläche wird auch der 2023 geborgene antike Holzkeller gezeigt werden, der sich derzeit noch im Depot des Archäologischen Museums befindet und der dann an seinen Fundort zurückkehrt. Auch Bewohnerinnnen und Bewohner sowie Passantinnen und Passanten sollen über Schaufenster in das Innere der Museumsdependance mit den römischen Baubefunden und ausgewählten archäologischen Funden und Ausstellungsstücken einsehen können.
Das Architekturmodell zur geplanten musealen Fläche wurde im Auftrag des städtischen Kulturamtes von Benjamin Jourdan vom Büro Jourdan & Müller Steinhauser entworfen.
Ein PDF-Dokument mit FAQs zur Präsentation des Nida-Modells steht zum Download zur Verfügung.
Download
FAQs zum Nida-Modell
(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Trickdiebstahl: Drei Stadtteile, gleiches Muster
Am Wochenende (27/28. Februar 2026) ereigneten sich in drei Frankfurter Stadtteilen insgesamt drei Trickdiebstähle, bei welchen jedes Mal dieselbe Tatbegehungsweise verwendet wurde.
Eine 93-jährige Dame wurde am Freitagmorgen gegen 12:30 Uhr von einer unbekannten Frau, die kurz zuvor aus einem wartenden Auto gestiegen war, im Bereich der Pfannmüllerstraße in ein Gespräch verwickelt. Sie suggerierte ihr eine Goldkette schenken zu wollen, welche sie der Geschädigten auch anlegte. Danach begab sie sich in den wartenden Wagen und die beiden Diebe (Tatverdächtige sowie ihr Fahrer) fuhren davon. Die Geschädigte merkte erst zu einem späteren Zeitpunkt, dass ihre echte Goldkette, welche sie ursprünglich trug gestohlen wurde und sie nun nur noch die nahezu wertlose Kette welche ihr angelegt wurde trug.
Dieselbe Masche nutzten zwei Tatverdächtige, bei denen es sich mutmaßlich um dieselben wie zuvor handeln könnte gegen 17:30 Uhr bei einer 58-jährigen Frankfurterin in der Mailänder Straße. Nach einem kurzen Gespräch legte die Tatverdächtige auch ihr eine Goldkette um, kurz darauf verschwanden die beiden wieder in einem Fahrzeug. Auch in diesem Fall bemerkte die Geschädigte erst einige Augenblicke später, dass ihre eigene Goldkette danach fehlte.
Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
- Die Frau: ca. 60-65 Jahre alt, kräftige Statur, mittelblondes maximal schulterlanges Haar, ungepflegtes Erscheinungsbild; langärmliges Oberteil, Rock
- Der Mann: ca. 35-45 Jahre alt, kräftige Statur dunkelblonde/braune kurze Haare
Zu einer dritten Tat kam es dann noch am Samstagmorgen (28. Februar 2026). Hier nutzten zwei Männer die hier beschriebene Masche, sie agierten diesmal aus einem Fahrzeug heraus. Sie sprachen einen 71-jährigen Mann in der West-Höchster-Straße an. Als er sich in das Fahrzeuginnere lehnte, legten sie ihm eine Kette an. Der Mann verneinte dies und gab die Kette zurück, woraufhin die Männer sich entfernten. Es gelang ihnen trotzdem ihm seinen Ehering, sowie seine ursprünglich getragene Kette zu entwenden, dies bemerkte er erst später.
Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:
- 1.Mann: ca. 20-25 Jahre alt, schlanke Statur, dunkle kurze Haare, dunkler Bart, sprach mit deutlichem Akzent; trug ein T-Shirt oder kurzärmliches Oberteil
- 2. Mann: ca. 20-25 Jahre alt, kräftige Statur, kurze schwarze Haare, kein Bart
Sachdienliche Hinweise nimmt eines der zuständigen Polizeireviere unter der Rufnummer 069 / 755 11100, 069 / 755 10800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Mutmaßliches Autorennen auf der A66
Zwei Raser lieferten sich am Samstagmittag (28. Februar 2026) ein Autorennen auf der BAB 66, daraus resultierte ein Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und insgesamt vier leichtverletzten Personen.
Nach aktuellen Erkenntnissen trug sich der Sachverhalt wie folgt zu: Ein 33-jähirger Fahrer eines Audis und ein unbekannter Fahrer eines schwarzen BMW fuhren gegen 12:25 Uhr auf der BAB 66 zwischen Zeilsheim und der Anschlussstelle Kelkheim ein Autorennen. Beide sollen sich mehrfach rechts überholt haben und dabei deutlich die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen überschritten haben. Andere Verkehrsteilnehmer sollen aggressiv mittels Lichthupe zum Fahrstreifenwechsel aufgefordert worden sein. Der Fahrer des Audis fuhr dann mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einem unbeteiligten Fahrer eines weiteren BMW kurz vor der Anschlussstelle Kelkheim von hinten auf. Beide gerieten ins Schleudern und kollidierten mit den dortigen Betongleitwänden. Der Wagen eines weiteren unbeteiligten Fahrers eines BMW wurde durch die Trümmerteile beschädigt. Im Fahrzeug der beiden ins Schleudern geratenen PKW befanden sich jeweils noch eine Beifahrerin, sodass sowohl die beiden Fahrer, als auch die jeweiligen Beifahrerinnen leichtverletzt wurden. Der andere Fahrer, welcher sich an dem Rennen beteiligt hatte, entfernte sich unerlaubt in unbekannte Richtung von dem Unfallort, sein Fahrzeug wurde mutmaßlich nicht beschädigt.
Die Unfallursachenermittlung, sowie die Fahndung nach dem zweiten Fahrer des Rennens wurde aufgenommen, zu ihm ist folgendes bekannt:
Er fuhr einen schwarzen BMW M5 Coupe und das Kennzeichen seines Fahrzeugs beginnt nach aktuellem Ermittlungsstand mit MTK-N
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 46400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Mehr Ordnung und Sicherheit: Frankfurt reguliert E-Scooter-Verleih stärker
Die Stadt Frankfurt am Main entwickelt das städtische Management des E-Scooter-Verleihs konsequent weiter und hebt es nun mit zwei Anpassungen auf ein neues Niveau. Künftig werden die Betreiber für ein gewerbliches Sharingsystem für Elektro-Tretroller nach verbindlichen Qualitätskriterien ausgewählt. Die Unternehmen müssen in ihren Bewerbungsunterlagen konkret darlegen, wie sie die Sicherheit im fließenden Verkehr und beim Abstellen im öffentlichen Raum gewährleisten, ein rücksichtsvolles Nutzungsverhalten fördern, Daten strukturiert managen und Beschwerden verlässlich bearbeiten. Dieses neue Vorgehen, entwickelt in Zusammenarbeit zwischen im dem Amt für Straßenbau und Erschließung sowie der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, wird nun in ein transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren für die Betreiber überführt.
Mehr Effizienz – drei Anbieter – wirtschaftlich und nutzerorientiert
„Wir beobachten die Entwicklung dieses vergleichsweise jungen Verkehrsmittels genau und entwickeln unsere Steuerungsinstrumente sukzessive weiter– etwa durch die Einführung von E-Scooter-Stellplätzen mit GPS-basiertem Geofencing und digitalem Curbside-Management“, erläutert Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Mit dem neuen Auswahlverfahren gehen wir einen entscheidenden Schritt weiter: Wir sorgen dafür, dass künftig nur Anbieter in Frankfurt vertreten sind, die hohe Standards bei Sicherheit, Ordnung und Servicequalität erfüllen.“
Laut §16 des Hessischen Straßengesetzes ist eine Sondernutzungserlaubnis notwendig für jeden, der E-Scooter im öffentlichen Raum zur entgeltlichen Benutzung bereitstellt. „Diese Sondernutzungserlaubnis soll in Frankfurt vom 1. Juli 2026 an anhand eines transparenten Auswahlverfahrens an Anbieter erteilt werden“, erklärt die Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE), Michaela C. Kraft. Die Auswahl der Anbieter soll entsprechend der Konzepte der Bewerber erfolgen, in denen sie darlegen, wie sie von der Stadt geforderte qualitative Kriterien umsetzen. „Diese betreffen beispielsweise die Sicherheit beim Bereitstellen und Parken der Fahrzeuge, die Fahrsicherheit oder das Vorgehen bei Beschwerden“, sagt Kraft.
Obergrenze um gut 12 Prozent auf 10.500 Fahrzeuge reduziert
Die Festlegung der Anzahl der Anbieter auf drei soll eine optimale Überwachung und Regulierung ermöglichen, den Anbietenden den Betrieb einer wirtschaftlich tragfähigen Flottengröße gewährleisten und den Kundinnen und Kunden eine attraktive und übersichtliche Anbieter-Auswahl sowie jeweils eine große Fahrzeugflotte und bestmögliche Fahrzeugverfügbarkeit bieten. Aktuell sind fünf Anbieter in der Stadt tätig, voraussichtlich ab März kommt ein sechster hinzu.
„Die Gesamtzahl der Leih-Scooter soll aufgrund der begrenzten Kapazitäten des Straßenraums nun statt 12.000 bei 10.500 liegen, damit Gehwege sicher und barrierefrei genutzt werden können“, erklärt Prof. Tom Reinhold, Geschäftsführer von traffiQ. „Insgesamt 2400 Fahrzeuge dürfen im zentralen Innenstadtbereich angeboten werden.“ Die Zahl der Fahrzeuge wird gleichmäßig auf alle drei Anbieter aufgeteilt.
Stellflächen für E-Scooter entlasten bereits die Gehwege
Die Nutzung der E-Scooter hat seit ihrer Zulassung 2019 beständig zugenommen. „E-Scooter sind heute ein fester Bestandteil moderner, emissionsarmer Mobilität – insbesondere als Lösung für die letzte Meile in der Pendlerhauptstadt Frankfurt“, sagt Siefert. „Das sehen wir auch an den Zahlen, die über das Hintergrundsystem kontinuierlich ausgewertet werden. E-Scooter sind eine wichtige Ergänzung in den Mobilitätsketten vieler Menschen, und werden besonders in Kombination mit Bahnen und Bussen gerne als Alternative zum Auto genutzt“, ergänzt Reinhold. Im vorigen Jahr wurden im Stadtgebiet rund 10,49 Millionen Fahrten mit gewerblichen Leih-E-Scootern abgeschlossen.
Aufgrund der vielen Beschwerden hat die Stadt in den vergangenen Jahren in Kooperation mit den Anbietern beim E-Scooter-Verleih bereits mehrfach nachgesteuert. So hat die Stadt bereits 165 Abstellflächen für E-Scooter eingerichtet, auf denen die Anbieter ihre Fahrzeuge bereitstellen und Nutzerinnen und Nutzer ihre Fahrten beenden können. In einem Umkreis von 100 Metern um diese Stationen gilt ein Parkverbot; dort können Nutzerinnen und Nutzer die Miete auch nicht beenden. Besonders im Bahnhofsviertel, wo die Stadt aufgrund der E-Scooter-Dichte mit dem Einrichten der Stellplätze begonnen hat, hat dies zu einer erheblichen Entspannung der Situation auf den Gehwegen und einer Verbesserung des Straßenbilds geführt. Inzwischen wurden solche Stationen in der gesamten Innenstadt eingerichtet sowie punktuell an weiteren Orten wie den S-Bahnhöfen in Griesheim und Berkersheim. Die Stadt hat sich bereits auf den Weg gemacht, die Stationen bis 2029 im gesamten Stadtgebiet einzurichten, sodass auch die äußeren Stadtteile von der verbesserten Ordnung profitieren.
Chancen moderner Mobilität nutzen – aber stadtverträglich
Ebenso unterhält die Stadt bei der Nahverkehrsgesellschaft traffiQ seit 2024 ein professionelles Curbside-Management, also ein digitales Tool zur Koordination und Kontrolle von Leih-Tretroller-Anbietern, Damit wird das korrekte Abstellen der Fahrzeuge durch die Anbieter selbst aber auch durch die Nutzerinnen und Nutzer überwacht. „Betreiber müssen falsch geparkte E-Scooter umparken“, erläutert Reinhold. Auch die Beschwerden aus der öffentlich nutzbaren „Falschparker-App“ des Software-Herstellers Nivel (kostenlos verfügbar im Apple Store und bei Google Play) laufen hier auf. „Im vergangenen Jahr ging jeden Monat eine hohe dreistellige Zahl an Beschwerden über die App ein“, erklärt Reinhold. Die Betreiber hätten die Beschwerden im Schnitt nach zweieinhalb Stunden behoben.
Außerdem kann über die Software die Nachfrage der E-Scooter im Detail analysiert werden. „Wir sehen genau, in welchen Stadtgebieten besondere viele Fahrzeuge regelmäßig genutzt werden. Das hilft uns dabei, geeignete Standorte für weitere Stationen zu identifizieren, die Ausbaustandorte zu priorisieren und hierdurch das Angebot zielgerichtet auszusteuern“, betont Reinhold.
„Im stark verdichteten Frankfurt müssen wir gewerbliche E-Scooter klar regeln und konsequent steuern“, sagt Siefert. „Mit dem verschärften, unbürokratischen Auswahlverfahren und die um gut zwölf Prozent niedrigere Fahrzeugobergrenze schaffen wir deutlich mehr Ordnung und spürbare Entlastung auf Straßen und Gehwegen.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst
Gestern Abend (24. Februar 2026) nahm ein junger Fahrer einer Streifenwagenbesatzung die Vorfahrt und missachtete zusätzlich die Anhaltesignale. Es entwickelte sich eine Verfolgungsfahrt von Zeilsheim nach Höchst.
Nach aktuellen Informationen musste gegen 19:15 Uhr die Besatzung eines Streifenwagens eine Vollbremsung durchführen, weil ihr die Vorfahrt genommen wurde. Glücklicherweise ereignete sich kein Unfall und das verursachende Fahrzeug blieb im Gegenverkehr stehen.
Anstatt stehen zu bleiben, drückte der Fahrer des Fahrzeugs aufs Gaspedal, sodass die Reifen quietschten. Der sich nähernde Streifenwagen musste ausweichen, um einen Unfall zu verhindern.
Vom Ereignisort an der Kreuzung der West-Höchster-Straße / Annabergstraße fuhr der Fahrer Richtung Höchst zur Sindlinger Bahnstraße weiter im Gegenverkehr. Durch seine rücksichtslose Fahrweise gefährdete er weitere Verkehrsteilnehmende. Im Bereich der Heussleinstraße verließ der Beifahrer kurzerhand das Fahrzeug, während der Fahrer wieder beschleunigte.
Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits Hinweise auf die Identität des Fahrers vor. Vor diesem Hintergrund, und um weitere Verkehrsgefährdungen zu verhindern, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen.
Gegen den nun identifizierten Fahrer wurden die Ermittlungen von der Fachdienststelle aufgenommen. Ihm drohen diverse Strafverfahren aufgrund seiner rücksichtslosen und gefährlichen Fahrweise.
Sollten Sie sachdienliche Hinweise zum Beifahrer oder zum Tatablauf haben, so melden Sie sich unter der 069 / 755 – 46208 oder jeder anderen Polizeidienststelle. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)