Alle Beiträge von N.N.

Platzhalter für Fremdbeiträge (Blaulicht, Stadt Frankfurt am Main usw.), Quellenangabe am Ende des Artikels beachten.

Frankfurt-Griesheim: Mehrfache Brandstiftung

(bo) Mittwochnacht (26. August 2026) und Donnerstagnacht (27. August 2026) kam es zu mehreren Bränden in Griesheim. Die Polizei sucht Zeugen.

Mittwochnacht kam es zwischen 02:17 Uhr und 02:30 Uhr zu insgesamt drei Bränden im Bereich der Mainzer Landstraße in Griesheim auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle „Linnegraben“.

Zunächst meldeten Zeugen einen Mülltonnenbrand in der Mainzer Landstraße 504. Im Rahmen der Brandbekämpfung stellte die Feuerwehr einen weiteren Brand von zwei Abfallsammelcontainern auf Höhe der Mainzer Landstraße 518 fest. Gegen 02:30 Uhr brannte zudem ein Fahrzeug auf Höhe der Mainzer Landstraße 617. Zeugen beobachteten eine männliche Person mit weißer Kleidung in unmittelbarer Tatortnähe. In der darauffolgenden Nacht kam es gegen 03:40 Uhr zu einem erneuten Fahrzeugbrand auf Höhe des „Griesheimer Stadtwegs 11“ unterhalb der Autobahnbrücke der BAB5.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat und oder zu dem Täter beziehungsweise den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stadt Frankfurt trauert um Zeichner und Autor Hans Traxler

ffm. Die Stadt Frankfurt gibt im Namen der Familie Traxler bekannt, dass der Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler am Montag, 24. August, im Alter von 97 Jahren in Frankfurt am Main verstorben ist. Traxler, der 1929 in Herrlich in Böhmen geboren wurde, gehörte zu den bekanntesten und einflussreichsten Zeichnern und Autoren der Komischen Kunst in Deutschland. Er war Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic und Mitglied der Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“, unter deren Einfluss sich das Komikverständnis in Deutschland grundlegend veränderte. Traxler ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und hinterlässt ein umfangreiches Werk an Cartoons, Bildgedichten, Illustrationen und Kinderbüchern.

Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Wir verlieren einen großen Künstler und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Hans Traxlers kreatives Wirken hat tiefe Spuren nicht nur in Frankfurt hinterlassen. Als Mitglied der ‚Neuen Frankfurter Schule‘ war er federführend daran beteiligt, von Frankfurt aus die Komiklandschaft in Deutschland neu zu prägen. Als er in den 1980er Jahren den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als Birne zeichnete, schuf er eine ikonische Bildsprache für das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik. Mit dem ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel hat er der Stadt das vielleicht demokratischste aller Denkmäler geschenkt. Seit 2005 steht es gerade in Zeiten vieler gesellschaftlicher Probleme für die Wichtigkeit eines jeden Menschen. Unter dem Motto ‚Jeder Mensch ist einzigartig‘, ist es ein sichtbares Zeichen für Integration, Vielfalt und Toleranz. Als Wahlfrankfurter hat er unserer Stadt viel gegeben und von hier aus bundesweit gewirkt. Hans Traxler war für unsere Stadt eine feste Größe, was mit der Verleihung der Goethe-Plakette an ihn zum Ausdruck kam. Wir verneigen uns vor einem beeindruckenden Lebenswerk.“

„Der Abschied von Hans Traxler fällt schwer. Besonders haben mir seine Kinderbücher und seine Cartoons gefallen. Sein warmer, manchmal spitzer Humor hat zusammen mit seinen weichen und großartigen Zeichnungen immer ein perfektes Gesamtwerk ergeben“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. Mit seinem unverwechselbaren Werk habe Traxler die kulturelle Identität Frankfurts über Jahrzehnte mitgeprägt und der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus eine eigene, humorvolle Stimme gegeben. Sein Wirken werde in Frankfurt ebenso weiterleben wie in den vielen Büchern, Zeichnungen und Geschichten, die Generationen begleitet haben. „Er wird uns sehr fehlen“, sagt Korenke.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Es stimmt mich sehr traurig, dass wir uns von Hans Traxler verabschieden müssen. Er gehörte zu den herausragenden Künstlern der Komischen Kunst – in Frankfurt, bundesweit und auch darüber hinaus. Es gab zahlreiche internationale Übersetzungen seiner Werke – wie beispielsweise im koreanischen, japanischen oder amerikanischen Sprachraum. Sein feiner Humor hat mir schon früh als Leserin der Titanic außerordentlich gefallen. Hans Traxler war Perfektionist und legte Wert auf höchste Qualität. Diese hohen Anforderungen an sich und andere führten zu außerordentlichen Ergebnissen. Das Werk von Hans Traxler wird weit über die Gegenwart hinaus Bestand haben und künftige Generationen inspirieren. Wir alle und insbesondere die Komische Kunst verlieren mit ihm eine große kreative Persönlichkeit.“

„Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“

Hans Traxler war Satiriker, Maler, Zeichner, Illustrator und schuf als Autor satirische Texte sowie Kinderbücher. Zusammen mit F. W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Pit Knorr, Chlodwig Poth und F. K. Waechter bildete er die Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“. Die legendäre Elch-Gruppe stellte eine bundesrepublikanische Größe dar – mit ihrer Zentrale in Frankfurt am Main. Der Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“ von F. W. Bernstein wurde ihr Leitspruch. Zeichnerisch umgesetzt hat ihn Hans Traxler. Der Elch findet sich auch wieder im Logo des Caricatura Museums, 2008 wurde die Bronzefigur vor dem Museum eingeweiht.

Zu Traxlers frühesten und bekanntesten Werken gehört die Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“ (1963). 1962 war er Mitgründer des Satire-Magazins „Pardon“.

Die späten 1970er und die 1980er Jahre waren für Traxler ungemein produktive Jahre. Neben der Gründung der „Titanic“ arbeitete er für das Zeit-Magazin, für die Magazine der FAZ, der Süddeutschen Zeitung und andere. 1982 erschien „Birne – das Buch zum Kanzler” mit Texten von Pit Knorr. Als einer der ersten deutschen Cartoonisten schaffte er es mit „Aus dem Leben der Gummibärchen“ von 1992 bis auf den amerikanischen Cartoonmarkt.

2005 schenkte Traxler seiner Wahlheimat Frankfurt das ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist einzigartig“ kann sich jeder auf dem mit „ICH“ beschrifteten Sandsteinsockel fotografieren und so zum eigenen Denkmal werden.

Auch im hohen Alter noch ausgesprochen kreativ

Vom schnellen Tagesgeschäft zurückgezogen, blieb Hans Traxler als Autor und Illustrator bis zuletzt ungemein kreativ. 2024 erschien „Wie die Malerei verschwand. Eine Kunstgeschichte“, eine satirisch-realistische Abrechnung mit dem Kunst- und Lehrbetrieb. 2025 folgten „Eine Ode an den Ammersee“, eine humorvoll pointierte Hommage an seinen Lieblingssee und „Die Bildergedichte“, mit Klassikern und vielen neuen Bilderserien des Künstlers sowie eine Neuauflage von Mark Twains „Bummel durch Europa“ mit Illustrationen Traxlers.

Eine Kurzbiographie von Hans Traxler findet sich beigefügt als PDF-Dokument zum Download.

Download
Kurzbiographie von Hans Traxler

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kanalsanierungen in Unterliederbach – weitere Schritte

ffm. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) saniert ab Montag, 31. August, bis voraussichtlich Mitte September die öffentlichen Kanäle im De-Ridder-Weg und der Peter-Bied-Straße in Unterliederbach.

Die Arbeiten erfolgen im Zuge der Kanalsanierung in der Liederbacher Straße, die sich planmäßig in der letzten Bauphase befindet. In beiden Seitenstraßen wird das Schlauch-Lining als Sanierungsverfahren eingesetzt. Es ist ein zügiges und minimalinvasives Verfahren, bei dem die Kanäle von innen saniert werden.

Begonnen wird mit der Sanierung des Kanals im De-Ridder-Weg. Die Sanierung in der Peter-Bied-Straße auf Höhe der Hausnummern 32 bis 60 erfolgt im Anschluss. Die Durchführung der Arbeiten benötigt in beiden Straßen jeweils rund eine Woche. Während dieser Zeit müssen der De-Ridder-Weg vollständig, die Peter-Bied-Straße im entsprechenden Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Beginn der Arbeiten über den Ablauf informiert.

Fertigstellung der Sanierung des Sammlers

Nach Abschluss der Sanierung in den beiden Seitenstraßen werden deren Rohre fachgerecht an den Hauptkanal in der Liederbacher Straße angeschlossen. Dann können die letzten Arbeiten in diesem selbst durchgeführt werden. Planmäßig werden die Bauarbeiten hier bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Freigabe des Verkehrs

Voraussichtlich im November werden die Baustelleneinrichtungen und die Wasserhaltung zurückgebaut. Die Liederbacher Straße kann dann für den regulären Verkehr wieder freigegeben und die Busumleitung aufgehoben werden.

Sanierung der Idarwaldstraße

Die geplante Sanierung eines Teilstücks des Kanals in der Idarwaldstraße erfolgt nach Aufhebung der Sperrung der Liederbacher Straße. Auch hier wird das Schlauch-Lining-Verfahren eingesetzt. Es handelt sich um die letzte im Zusammenhang mit der Sanierung des Hauptkanals in der Liederbacher Straße geplanten Maßnahme. Sie wird voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der SEF unter Stadtentwässerung Frankfurt am Main – Baumaßnahmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Blaualgen im Main bei Frankfurt-Höchst nachgewiesen

ffm. Bei einer am Dienstag, 18. August, an der Fähranlegestelle Höchst entnommenen Wasserprobe hat das Umweltamt Frankfurt Blaualgen, sogenannte Cyanobakterien, nachgewiesen. Die an der Stelle beobachteten grünlichen Wassertrübungen sind auf die Bakterien zurückzuführen. Eine außergewöhnliche Massenvermehrung, wie sie beispielsweise in stehenden Gewässern auftreten kann, wurde dabei nicht festgestellt.

Hitze und geringe Strömung begünstigen Blaualgen

Langanhaltende Hitze und Trockenheit gepaart mit einem hohen Nährstoffgehalt können die Bildung und Vermehrung von Blaualgen in Oberflächengewässern begünstigen. Auch im Main fördern solche Bedingungen das Auftreten. Der Main ist durch Staustufen und die derzeit geringe Wasserführung zudem vergleichsweise langsam fließend. An Stellen mit geringerer Strömung, etwa in Uferbereichen oder strömungsberuhigten Zonen, können sich Cyanobakterien stärker ansammeln.

Wasserkontakt vermeiden

Wasserkontakt sollte insbesondere dort vermieden werden, wo grünliche Schlieren im Wasser erkennbar sind. Bürgerinnen und Bürger sollten an und auf dem Wasser aufmerksam sein. Dies gilt beispielsweise beim Stand-up-Paddling, Kanufahren und anderen Aktivitäten mit möglichen Haut- oder Schleimhautkontakt. Insbesondere das Verschlucken von Wasser sollte vermieden werden, da Cyanobakterien beziehungsweise von ihnen gebildete Stoffe gesundheitliche Beschwerden verursachen können.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass der Main kein Badegewässer ist. Vielmehr ist das Baden im Main aufgrund seiner Funktion als Bundeswasserstraße mit erheblichen Gefahren verbunden. Der dichte Schiffsverkehr erzeugt unvorhersehbare Unterströmungen und Sogwirkungen.

Auf Empfehlung des Veterinäramtes werden Hundehalter gebeten, Hunde von diesem Gewässerbereich fernzuhalten.

Mit dem Abkühlen der Temperaturen, dem Regen und zunehmendem Wind der vergangenen Tage verschlechtern sich die Bedingungen für eine starke Vermehrung der Blaualgen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Tote Wasservögel an Stadtparkgewässern: Untersuchungen ohne eindeutigen Befund

Grünflächenamt empfiehlt dennoch, dort nicht zu baden – Auch Hunde sollen fernbleiben

ffm. An den beiden Stadtparkgewässern Ostparkweiher und Höchster Stadtparkweiher wurden in den vergangenen Wochen ungewöhnlich viele tote Wasservögel gefunden. Auf Rückfrage bei der Abteilung Veterinärwesen des Ordnungsamtes gab es bei den beprobten Tieren keine Hinweise auf Tierseuchen wie beispielsweise die Vogelgrippe. Auch der Verdacht einer Vergiftung durch Botulinumtoxine konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Botulinumtoxine sind starke Nervengifte, die vom Bakterium Clostridium botulinum gebildet werden und natürlicherweise in Gewässern vorkommen können. Sie entstehen insbesondere bei hohen Temperaturen und unter sauerstoffarmen, nährstoffreichen Bedingungen. In entsprechender Dosis lösen sie bei Schwimmvögeln und anderen Lebewesen Lähmungen aus, die zum Tod führen können. Da die Toxine in Gewässern ungleichmäßig verteilt sind, ist ihr Nachweis schwierig.

Auch im Tierkörper ist der Nachweis von Botulinumtoxin nach Aussagen der vom Veterinärwesen beauftragten Labore sehr schwierig, da die Verteilung der Toxine ungleichmäßig ist und sie sich zudem leicht verflüchtigen. Deshalb kann trotz der fehlenden eindeutigen Laborbefunde nicht ausgeschlossen werden, dass die verendeten Tiere an Botulismus erkrankt und daran verendet sind. Die beobachteten klinischen Anzeichen, insbesondere Lähmungserscheinungen, sprechen für diesen Verdacht. Nährstoffeinträge, etwa durch Müll oder andere organische Stoffe, können die Entstehung entsprechender Bedingungen begünstigen. Zug- und Rastvögel können das Bakterium zudem zwischen verschiedenen Gewässern verbreiten.

Das Grünflächenamt hat zusätzlich die Wasserwerte der beiden Weiher auf Blaualgenbefall, Cyanotoxine, testen lassen. Auch hier ergaben sich keine auffälligen Befunde.

Das Grünflächenamt rät auf Empfehlung des Veterinäramtes trotzdem dringend davon ab, in den betroffenen Gewässern zu baden oder sich abzukühlen. Hunde sollten von den Gewässern ferngehalten werden.

Aufgrund der anhaltenden Sommerhitze kann es generell zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität in verschiedenen Gewässern kommen, die bei Aufnahme des Wassers zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Das Grünflächenamt bittet außerdem darum, die Gewässer sauber zu halten, insbesondere keinen Müll oder Essensreste hineinzuwerfen, und das geltende Fütterungsverbot zu beachten. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Baumfällarbeiten im Höchster Stadtpark

ffm. Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen wegen der genannten Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit die nachfolgend aufgeführten Bäume dringend gefällt werden müssen.

Im Höchster Stadtpark werden insgesamt drei Bäume entfernt, die bereits abgestorben sind. Es handelt sich um einen Rispigen Blasenbaum (Baum-Nr. 153). Für ihn wird es einen Ersatz in der kommenden Pflanzperiode geben. Zusätzlich muss eine Schwarz-Erle (Baum-Nr. 489) und eine 20 Meter hohe Robinie (Baum-Nr. 1043) gefällt werden. Wegen des zu dichten Bestands und der fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten wird es keinen Ersatz für die beiden Bäume geben. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt- Nied: Gefährliche Körperverletzung

(ma) Am Donnerstagabend (13. August 2026) kam es gegen 22:15 Uhr in Nied zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten. Eine Person wurde schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Zeugen meldeten eine lautstarke Auseinandersetzung sowie den Einsatz einer Schreckschusswaffe im Bereich der Alzeyer Straße/ Landauer Straße. Daraufhin sei ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit von der Örtlichkeit geflüchtet.

Die umgehend alarmierten Streifen trafen vor Ort auf einen durch Stich- und Schnittverletzungen schwer verletzten 19-Jährigen, der umgehend in ein umliegendes Krankenhaus gebracht wurde.

Im späteren Verlauf wurde bekannt, dass sich vier Personen in einer Klinik außerhalb Frankfurts vorstellten, die mit der zuvor beschriebenen Auseinandersetzung in der Alzeyer Straße in Verbindung stehen könnten. Bei ihnen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 18 und 26 Jahren, sowie eine 22-jährige Frau und eine 15-jährige Jugendliche. Alle vier seien durch Reizgas leicht verletzt worden und mussten ebenfalls behandelt werden.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sowie eine mögliche Beteiligung weiterer Personen sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, sich unter der Rufnummer 069/ 755- 98399 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Nied: Tötungsdelikt

(rü) Am gestrigen Dienstag (11. August 2026) kam es in der Coventrystraße zu einem Tötungsdelikt.

Nach aktuellen Erkenntnissen trafen der 24-jährige Geschädigte und der 24-jährige Tatverdächtige, die sich bereits vor der Tat gekannt haben sollen, gegen 12:55 Uhr vor einem Wohnhaus aufeinander.

Ein zunächst verbaler Streit soll in eine körperliche Auseinandersetzung übergegangen sein. Der Tatverdächtige soll den Geschädigten hierbei mit einem Messer verletzt haben und im Anschluss in Begleitung von zwei weiteren Personen zu Fuß geflohen sein. Der 24-Jährige erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Ein Großaufgebot der Polizei nahm die Fahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen auf. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Die Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort wurden am späten Abend beendet. Die Maßnahmen zur Ergreifung des Tatverdächtigen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen des Tatgeschehens dauern weiter an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit dem zuständigen Kommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 98399 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Goldstein: Straßburger Straße bleibt Einbahnstraße

ffm. Wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen durch die Netzdienste Rhein-Main bleibt die Straßburger Straße in Höhe A5 bis Dienstag, 1. September, eine Einbahnstraße in Richtung Osten.

Eine Umleitung in Gegenrichtung erfolgt über Lyoner Straße, Schwanheimer Ufer und Tannenkopfweg.

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Frankfurt-Höchst: Verkehrsunfall zwischen Streifenwagen und Linienbus – Mehrere Personen verletzt

(ma) Am Mittwochabend (5. August 2026) kam es im Kreuzungsbereich Leunastraße/ Emmerich-Josef-Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen und einem Linienbus, bei dem insgesamt sechs Personen verletzt wurden.

Nach aktuellen Erkenntnissen befand sich die Streife gegen 21:55 Uhr im Rahmen einer Einsatzfahrt auf der Leunastraße in Richtung Leunabrücke.

Zur selben Zeit fuhr ein Linienbus auf der Brüningstraße in Richtung Emmerich-Josef-Straße.

Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Vier Fahrgäste des Linienbusses trugen leichte Verletzungen davon. Zwei Fahrgäste konnten nach medizinischer Versorgung vor Ort entlassen werden, zwei weitere wurden für die weitere Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Insassen des Streifenwagens, ein 28-jähriger Polizist und dessen 27-jährige Kollegin, wurden leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist nun Gegenstand der Unfallermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)