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ein.Laden – Kreativtreffpunkt in Frankfurt am Main Höchst

In der Bolongarostraße 133 in Frankfurt-Höchst entsteht ein neuer Ort für kreative Ideen: Am Samstag, 27. September, eröffnet „R A D A R“ mit dem „ein.LADEN“ erstmals eine eigene Zwischennutzung. Die Eröffnung ab 12 Uhr wird gemeinsam mit Künstlerinnen, Künstlern und Kreativschaffenden gestaltet, darunter Frank Pichler Fotografie, Atelierkurse mit Rosali, jetonestudio, atelierliliandahl, klapskiste, Sylvain Mérot und Stefanie Hellmann. Der „ein.LADEN“ bietet Raum für Austausch, Experimente und Inspiration und soll zu einem lebendigen Treffpunkt für die lokale Kreativszene werden.

„R A D A R“ vermittelt im Auftrag des Frankfurter Stadtplanungsamtes und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie dem Kulturamt preisgünstige Gewerberäume von privaten und gewerblichen Eigentümerinnen und Eigentümer an Kreative, begleitet Förderanträge für Umbaumaßnahmen und organisiert projektbezogene Zwischennutzungen. Neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten übernimmt „R A D A R“ die Raumkosten und unterstützt die Umsetzung von Projekten bei Bedarf zusätzlich mit einem kleinen Zuschuss.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, die Ladenfläche, die nun bis Ende 2025 kostenfrei genutzt werden kann, langfristig an Kreativschaffende zu vermitteln. Dabei ist nicht nur für die Zwischennutzerinnen und Zwischennutzer eine dauerhafte Nutzung möglich: Auch andere Kreative können die Räume im Anschluss zu günstigen Konditionen anmieten und bei Bedarf baulich an ihre Bedürfnisse anpassen. Für die individuelle Umgestaltung kann das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume“ in Anspruch genommen werden, das entsprechende Maßnahmen finanziell bezuschusst.

Ausgestattet ist der Raum mit den multifunktionalen Harbour Möbeln der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), wodurch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Interessierte können sich per E-Mail an einladen@radar-frankfurt.de wenden.

Das Projekt „ein.LADEN“ wird von der raum.219 GbR umgesetzt und ist Teil des Auftrags „Leerstandsagentur“ alias „R A D A R“ – Kreativräume für Frankfurt des Stadtplanungsamtes Frankfurt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.deradar-frankfurt.deradar-frankfurt.de/vermittlung/laden-buroflachen-im-erdgeschoss sowie instagram.com/welcomeharbour. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Budget für Radschnellweg freigegeben

Schnell, sicher und umweltfreundlich zwischen Frankfurt, Offenbach und Hanau unterwegs: Die Stadtverordneten haben die Mittel für die Vorplanung der südmainischen Radverbindung FRM 8 bewilligt.

Die Stadt Frankfurt am Main verbessert das Radverkehrsangebot nun auch verstärkt für Pendlerinnen und Pendler: Am 18. September hat die Stadtverordnetenversammlung den Grundsatzbeschluss für die Radschnellverbindung FRM 8 gefasst und die Mittel für die Vorplanung freigegeben. Die Verbindung soll künftig eine schnelle, komfortable und sichere Alternative zum Auto bieten und damit den Kfz-Verkehr zwischen Frankfurt, Offenbach, Mühlheim und Hanau entlasten.

Auch die angrenzenden Kommunen sind in die Planungen eingebunden. In Offenbach am Main hat die Stadtverordnetenversammlung den geplanten Anschlusspunkt bestätigt. In Mühlheim am Main wurde die Radschnellverbindung grundsätzlich begrüßt, die Trassenführung wird aber derzeit noch geprüft, um mögliche Risiken zu minimieren. In Hanau wurde die Machbarkeitsstudie ebenfalls bereits beschlossen.

Der Beschluss der Stadt Frankfurt am Main ist die Grundlage, die Vorplanung nun zeitnah auszuschreiben. Die konkrete Planung der Abschnitte von der Ignatz-Bubis-Brücke bis zur Stadtgrenze Offenbach soll 2027 abgeschlossen sein. Die Stadt Frankfurt am Main stimmt sich dabei eng mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und der Deutschen Bahn AG ab. Beim Land Hessen wird die Stadt eine Förderung der Planungs- und Baukosten beantragen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Digitalisierung als Chance der Gesundheitsförderung

Bei der sechsten Frankfurter Stadtgesundheitskonferenz diskutieren die Teilnehmenden über Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Technologien.

 Digitalisierung ist aus nahezu keinem Bereich des Lebens mehr wegzudenken. Digitale Anwendungen und Kommunikationskanäle sind längst fester Bestandteil des Alltags – auch im Gesundheitsbereich eröffnen sie neue Wege, Menschen gezielter zu erreichen und zu unterstützen. Die sechste Stadtgesundheitskonferenz haben Dr. Jennifer Engler, Claudia Kreuzig und Petra Thermann, die das „GUT GEHT’S“-Team des Gesundheitsamts Frankfurt am Main bilden, unter das Motto „Digitalisierung als Chance der Gesundheitsförderung“ gestellt. Die Konferenz fand am Mittwoch, 24. September, in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt.

Die Veranstaltung bot einen umfassenden Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen, die digitale Technologien für die Gesundheitsförderung mit sich bringen. Auch die gesundheitlichen Belastungen durch übermäßige Mediennutzung wurden thematisiert: „Digitalisierung kann Gesundheit stärken, aber nur, wenn wir sie sozial denken. Das heißt: Wir müssen Zugänge schaffen, Barrieren abbauen und kontinuierlich prüfen, wie digitale Angebote alle Menschen erreichen können“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main.

Dr. Peter Tinnemann, der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, lud die rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Frankfurt und Umgebung dazu ein, gemeinsam Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Gesundheitsförderung zu diskutieren: „Wir möchten verstehen, wie unterschiedliche Zielgruppen digitale Medien nutzen, wie wir sie digital besser erreichen können und wie Gesundheitsförderung im digitalen Setting gelingen kann.“

Bei der Stadtgesundheitskonferenz setzten Dr. Jennifer Engler, Claudia Kreuzig und Petra Thermann vom „GUT GEHT’S“-Team auf praxisnahe Impulse. In einem einführenden Vortrag sprach Junior-Professorin für Wissenschaftskommunikation Elena Link vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über Chancen und Herausforderungen digitaler Wege zu Gesundheitsinformationen. Zwei weitere Fachvorträge fokussierten sich auf die besonderen Bedarfe von älteren Menschen sowie Kindern und Jugendlichen bei digitalen Gesundheitsangeboten. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Praxisbeispiele kennenlernen und bei zwei interaktiven digitalen Rallyes zu den Schwerpunktthemen „Digitales und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen“ sowie „Digitales und Gesundheit bei älteren Menschen“ mitmachen. Die beiden Rallyes wurden vom „GUT GEHT’S“-Team konzipiert und sind auch nach der Konferenz über die „GUT GEHT’S“-Website kostenfrei buchbar.

Die Frankfurter Stadtgesundheitskonferenz richtet sich an städtische und kommunale Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Familie, Sport, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung sowie an weitere Institutionen, Vereine und Verbände aus Frankfurt. Seit 2018 hat sich die Konferenz als zentrale Plattform für den Austausch und die Vernetzung im Bereich Gesundheitsförderung in Frankfurt am Main etabliert.

Weitere Informationen zur Stadtgesundheitskonferenz und dem „GUT GEHT’S“ Netzwerk für Gesundheitsförderung in Frankfurt am Main finden sich unter Stadtgesundheitskonferenz 2025 | Stadt Frankfurt am Main. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Umleitung für Teil der Elektronstraße

Wegen Arbeiten an Daten- und Kommunikationsleitungen wird die Elektronstraße zwischen Autogenstraße und Fabriciusstraße in einer ersten Bauphase ab Montag, 22. September, zur Einbahnstraße Richtung Fabriciusstraße. Eine Umleitung erfolgt über Fabriciusstraße, Taläckerstraße und Autogenstraße.

Danach wandert die Baustelle abschnittsweise entlang der Nordseite der Fabriciusstraße zwischen Elektronstraße und Alte Falterstraße.

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle jeweils auf der gegenüberliegenden Seite passieren. Die Baumaßnahme endet Ende November. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Für uns ältere: Zu Gast im Betriebshof Gutleut

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) laden für Dienstag, 16. September, von 10 bis 12 Uhr zu einem Ausflug zum VGF-Betriebshof Gutleut ein. Der Ausflug ist Teil der Veranstaltungsreihe Nahverkehr ganz leicht, die sich vor allem an Menschen ab 60 Jahren richtet. In einer Straßenbahn werden Klapprampe, Notruf, die automatische Türschließung und eine Notbremsung demonstriert. Es gibt einen Blick in die Fahrerkabine sowie in die Werkstatt.

Eine Voranmeldung ist per E-Mail an anmeldung@traffiq.de oder telefonisch unter 0151/25361958 erforderlich. Treffpunkt ist die Haltestelle Heilbronner Straße der Buslinie 37 in Fahrtrichtung Briefzentrum.

Alle Informationen zur Veranstaltungsreihe „Nahverkehr ganz leicht“ finden sich auch unter rmv-frankfurt.de/veranstaltungen-60plus (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Mit dem Zug durch Europa – Stadt verlost zum dritten Mal Interrailtickets an junge Frankfurterinnen und Frankfurter

Die Stadt Frankfurt am Main verlost zum dritten Mal Interrail-Tickets an junge Erwachsene zwischen 18 und 20 Jahren mit Erstwohnsitz in Frankfurt. Die Gewinnerinnen und Gewinner können damit einen Monat lang kostenlos mit dem Zug quer durch Europa reisen. Der Bewerbungszeitraum läuft von Mittwoch, 10. September, bis Freitag, 10. Oktober.

Wer eines der Tickets erhält, hat die Möglichkeit, neue Städte und Kulturen kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und Europa aus einer neuen Perspektive zu erleben. „Das Interrail-Programm ist eine Einladung, Europa mit offenen Augen zu entdecken. Wir laden junge Frankfurter:innen ein, diese Chance zu nutzen“, sagt Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales.

Kontingent erweitert

Seit dem Start der Aktion im Jahr 2023 konnten bereits 374 junge Erwachsene aus Frankfurt ein Ticket gewinnen. Zahlreiche Gewinnerinnen und Gewinner berichteten von unvergesslichen Begegnungen, spontanen Abenteuern und neuen Perspektiven auf das europäische Miteinander.

„Das bisherige Feedback zu #FreeInterrail war durchweg positiv. Die Erfahrungsberichte zeigen, wie wichtig diese Erfahrungen für junge Menschen sind. Deshalb wurde das Budget aufgestockt und das Ticketkontingent im Vergleich zum Vorjahr von 174 auf 200 erhöht. Da Hessenrail das Programm auf Landesebene eingestellt hat, ist es umso wichtiger, dass es in Frankfurt fortgeführt wird“, erklärt O’Sullivan.

Auftaktveranstaltung am 11. September

Zum Auftakt des Bewerbungszeitraums lädt die Stadt Frankfurt am Donnerstag, 11. September, um 19 Uhr zu einer kostenlosen Veranstaltung ins Café Sugar Mama, Kurt-Schumacher-Straße 2, ein. Dort findet eine European Quiz Night mit Moderator Hannes Lauter statt. Außerdem gibt es Gelegenheit, mit Stadträtin O’Sullivan über die Europaarbeit der Stadt ins Gespräch zu kommen.

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung ist vom 10. September bis 10. Oktober über ein Onlineformular unter frankfurt.de/free-interrail-ticket möglich. Bewerben können sich junge Erwachsene, die ihren Erstwohnsitz in Frankfurt am Main haben, im Reisezeitraum vom 1. Dezember 2025 bis 30. November 2026 mindestens 18 Jahre alt sind und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sollten mehr Bewerbungen eingehen, als Tickets vergeben werden können, entscheidet das Los. Bewerberinnen und Bewerber mit einer nachweislichen Schwerbehinderung können dies im Formular angeben und eine Begleitperson mitnehmen. Das verloste #FreeInterrail-Ticket ist ein sogenannter Global Pass von Eurail B.V., der innerhalb eines Monats an sieben Reisetagen den Besuch von bis zu 33 europäischen Ländern ermöglicht.

Weitere Informationen zur Verlosung, den Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular finden Interessierte unter frankfurt.de/free-interrail-ticket. Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Bundesweiter Warntag am 11. September 2025

Am Donnerstag, dem 11. September, findet der jährliche Bundesweite Warntag statt. Dabei wird die technische Infrastruktur der Bevölkerungswarnung in ganz Deutschland mit einer Probewarnung getestet. Um 11 Uhr wird eine Probewarnung über das Warnsystem MoWaS verschickt. Diese erreicht unter anderem Radio, Fernsehen, Warn-Apps, Cell Broadcast sowie digitale Infotafeln. In Frankfurt werden zusätzlich die Sirenen in den Industrieparks Höchst und Fechenheim ausgelöst. Gegen 11:45 Uhr folgt dann die Entwarnung. Über Cell Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung versendet.

Wie ist der aktuelle Stand beim Sirenennetz in Frankfurt?

Abgesehen von den Industrieparks Höchst und Fechenheim gibt es aktuell keine Sirenen im Frankfurter Stadtgebiet. Der Magistrat beabsichtigt jedoch die Installation eines flächendeckenden Sirenennetzes. Die Fachplanung wurde Ende 2024 vergeben und läuft aktuell. Bis Anfang 2026 soll sie abgeschlossen sein. Geplant sind etwa 150 Sirenen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Bis zur kompletten Fertigstellung – je nach Marktlage und verfügbaren Fachfirmen – kann der Aufbau aller Standorte rund fünf Jahre dauern. Im Zuge der Planungen sind mittlerweile knapp 100 mögliche Standorte gesichtet und begangen worden. Die Auswahl der Orte erfolgt nach der bestmöglichen Schallausbreitung. Für den Bau und die Errichtung der Anlagen beginnt nun die Vorbereitung der Ausschreibung. Nach der Vergabe des Auftrages soll zeitnah mit den ersten Standorten begonnen werden.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Der Warntag soll auf der einen Seite die Warninfrastruktur testen, auf der anderen Seite aber auch zur eigenen Notfallvorsorge anregen: – Empfohlen wird die WarnApp NINA, die verschiedene Warnungen unterscheiden kann. Wichtig: App einrichten und bei Bedarf Angehörigen oder Nachbarn helfen. – Cell Broadcast erreicht viele Smartphones automatisch. Voraussetzung: aktuelles Betriebssystem, eingeschaltetes Gerät und aktivierte Warnmeldungen. – Warnungen enthalten in der Regel Hinweise, sich weiter über Radio oder offizielle Kanäle zu informieren. Gut vorbereitet sein heißt auch: sicherstellen, dass Warnungen ankommen und man im Ernstfall weiß, wie man reagieren soll. Mehr Informationen zum Warntag gibt es unter www.bbk.bund.de. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Frankfurt am Main Höchst: BiKuZ feiert 50-stes

Es ist ein ganz besonderer Ort in einem ganz besonderen Stadtteil: das Bildungs- und Kulturzentrum Höchst (BiKuZ). Jetzt feiert der markante Bau 50-jähriges Jubiläum – mit einer großen Feier am Freitag, 19. September.

Von 14.30 bis 18.30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher in und um das BiKuZ, Michael-Stumpf-Straße 2, direkt am Bahnhof Höchst, ein umfangreiches Programm mit Ständen, Acts auf und neben der Bühne sowie Mitmachangeboten für Jung und Alt.

Eine tolle Gelegenheit, das BiKuZ und seine „Bewohner“ kennenzulernen. Neben dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium – übrigens das größte Oberstufengymnasium Frankfurts – beherbergt das Gebäude das VHS-Zentrum West, das Bibliothekszentrum Höchst sowie die Saalbau BiKuZ Höchst. Auch die SPIE Efficient Facilities GmbH, die für die Gebäudebetreuung zuständig ist, wird mit einem Stand vor Ort präsent sein.

Eröffnet wird das große Fest von Oberbürgermeister Mike Josef, qua Amt zugleich Dezernent für die westlichen Stadtteile. „Das BiKuZ ist ein Leuchtturm für gute Bildung im Frankfurter Westen“, sagt das Stadtoberhaupt. „Hier wird von Vernetzung nicht nur geredet, hier wird sie gelebt. Dieses Miteinander der einzelnen Akteure gibt dem BiKuZ seine Kraft. Es ist mehr als die Summe seiner Teile – und aus Höchst nicht mehr wegzudenken.“

Neben dem Oberbürgermeister wird auch Bildungsdezernentin Sylvia Weber bei der Eröffnung sprechen und an die Geschichte des BiKuZ erinnern, dessen Grundidee – ein gemeinsames Gebäude für das bisherige Volksbildungsheim und das neue Friedrich-Dessauer-Gymnasiums – anno 1975 nicht unumstritten war. Weber sagt: „In seiner Heterogenität spiegelte das BiKuZ die Bildungsregion um die ehemalige Kreisstadt Höchst wider, die über den Frankfurter Westen hinaus bis in den Main-Taunus-Kreis reicht. Diese Vielfalt als Chance zu begreifen, ist Teil der DNA dieses Bildungs- und Kulturzentrums geworden.“

Auszug aus dem Programm:

  • 14.30 Uhr: Anschneiden der BiKuZ-Geburtstagstorte und Begrüßung durch Mike Josef, Oberbürgermeister und Dezernent der westlichen Stadtteile, sowie Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen
  • 15 Uhr: Hands-on! Robotics-Lab, Zumba für die ganze Familie. Teilnahme ist in Alltagskleidung möglich
  • 15.45 Uhr und 16.30 Uhr: Kleine Zauberschule zum Staunen und Mitmachen!
  • 16.15 Uhr: Bühne mit  Impro-Tanz-Performance
  • 16.30 Uhr: Hula-Hoop-Fitness und KI-Tools ausprobieren
  • 17.15 Uhr: Bastelwerkstatt
  • 17.30 Uhr: VHS-Folkband auf der Bühne

Ganztägig

  • Kinderschminken
  • „50er-Challenge“ anlässlich des 50. BiKuZ-Jubiläums: Pedalostaffel, Hula Hoop, Sackhüpfen, Eierlauf, Tischtennis, Dosenwerfen
  • 50 Jahre FDG! Führungen für Ehemalige der letzten fünf Jahrzehnte
  • Höchster Initiativen und Vereine stellen ihre Arbeit vor
  • Film ab! Historische 16-mm-Projektionen des FilmForums Höchst

Das vollständige Programm findet sich unter vhs.frankfurt.de/50jahrebikuz.

Das Bildungs- und Kulturzentrum Höchst (BiKuZ)

Das Bildungs- und Kulturzentrum (BiKuZ) ersetzte das 1927 errichtete Volksbildungsheim des Bundes für Volksbildung Frankfurt am Main Höchst. Darüber hinaus bot es Platz für das neu gegründete Friedrich-Dessauer-Gymnasium, das die Oberstufen von Leibniz- und Helene-Lange-Schule zusammenführte.

Offiziell eröffnet wurde der Stahlbeton-Skelettbau am 10. Juni 1975. Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium hatte jedoch bereits am 4. Februar 1975 den Unterrichtsbetrieb aufgenommen. Nach mehreren Erweiterungen und Renovierungen wurde das ursprüngliche Gebäude 2007 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Dieser wurde 2009 eingeweiht.

Das BiKuZ ist zentral gelegen und nur wenige Meter vom Nordeingang des Bahnhofs Höchst entfernt. Charakteristisches Merkmal des Neubaus ist die verglaste Fassade oberhalb des Eingangsbereichs. Es verbindet symbolisch die verschiedenen dort untergebrachten Institutionen. Neben dem Friedrich-Dessauer-Gymnasiums sind dies die Stadtbücherei Frankfurt mit dem Bibliothekszentrum Höchst und der Schulbibliothek im Friedrich-Dessauer-Gymnasium sowie die Saalbau BiKuZ Höchst mit einem großen für 534 Personen und einem kleinen Veranstaltungssaal für 156 Personen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Start einer Gesprächsreihe zu Klima- und Umweltthemen

„Mich hat besonders gefreut, dass die Gespräche so direkt und konstruktiv waren“, sagte Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez nach dem ersten Bürgerinnen und Bürgergespräch am Samstag, 6. September, in der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache. „Es tut gut, im Dialog zu erfahren, was die Menschen in ihrem Alltag bewegt, welche Ideen sie für mehr Klima- und Umweltschutz haben und wo sie sich selbst gern engagieren möchten. Solche Rückmeldungen sind wichtig für meine Arbeit, denn eine nachhaltige Stadt entsteht nur gemeinsam. Ich danke allen, die vorbeigekommen sind und ihre Anregungen eingebracht haben.“
 
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Fragen der Stadtbegrünung, etwa zusätzliche Bäume oder Entsiegelung, die Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie das Thema Ernährung mit besonderem Blick auf die Rettung von Lebensmitteln.

Die Gesprächsreihe wird fortgesetzt: Das nächste Bürgerinnen- und Bürgergespräch findet am Samstag, 18. Oktober, von 11 bis 13 Uhr erneut in der Insel für Klima und Nachhaltigkeit statt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

GA-Lotse: Der digitale Lotse für Gesundheitsämter

Zusammenfassung: GA-Lotse – Die digitale Zukunft der Gesundheitsverwaltung

Hintergrund und Vision

  • Entwicklung: In nur elf Monaten entwickelte ein interdisziplinäres Team (bis zu 120 Personen) unter der Leitung von Bianca Kastl und Tim Lusa die Open-Source-Software GA-Lotse für das Gesundheitsamt Frankfurt am Main.
  • Ziel: Ablösung veralteter, isolierter Softwaresysteme durch eine modulare, datensichere und nutzerfreundliche Plattform.
  • Livegang: Oktober 2024 in Frankfurt, mit geplanter Ausweitung auf andere Behörden in Deutschland.
  • Förderung: Projekt wurde von der EU und dem Land Hessen unterstützt.

Herausforderungen und Lösungsansatz

  • Ausgangslage: Jahrzehntealte, inkompatible Softwaresysteme in Behörden – ineffizient, unsicher und schwer wartbar.
  • Vision: Eine zentrale, offene Plattform mit modularer Architektur, intuitiver Bedienung und höchstem Datenschutz.
  • Besonderheit: Entwicklung mit und für die Nutzer:innen – Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter gestalteten die Software aktiv in Workshops mit.

Schlüsselmerkmale von GA-Lotse

Datensicherheit:

  • Strikte Trennung von Personen- und Falldaten.
  • Nutzung von Zero-Trust-Prinzipien und passwortlosen Anmeldungen (z. B. biometrische Verfahren).
  • Erfüllt Kriterien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
  • Betrieb in geo-redundanten Rechenzentren.
  • Auszeichnung: InfoSec Impact Award 2025 für Informationssicherheit.

Open Source:

  • Quellcode unter AGPL-3.0 und Apache 2.0 Lizenz auf GitLab verfügbar.
  • Behörden können Module adaptieren oder mitentwickeln.

Nutzerfreundlichkeit:

  • Klare, barrierefreie Benutzeroberfläche – intuitiv bedienbar ohne Schulung.
  • Fokus auf bessere Prozesse, nicht nur Digitalisierung bestehender Abläufe.

Vorteile für Behörden und Bürger:innen

Für Behörden:

  • Zeitersparnis durch digitale Abläufe (z. B. Online-Terminverwaltung, Dokumentenupload).
  • Mehr Kapazitäten für Beratung, Prävention und Forschung.
  • Echtzeit-Gesundheitsdaten für evidenzbasiertes Handeln.

Für Bürger:innen:

  • Indirekter Nutzen durch effizientere Verwaltung (z. B. schnellere Bearbeitung von Anliegen).

Kulturwandel:

  • Förderung von Kooperation, Wissensaustausch und landesweiten Standards.

Aktueller Stand und Ausblick

  • Live-Module: Einschulungsuntersuchungen, HIV/STI-Beratung, Hygiene-Begehungen.
  • Zukunft: Weitere Module geplant, bundesweite Nutzung ausdrücklich erwünscht.
  • Skalierbarkeit: Plattform kann auch in anderen Bereichen (z. B. Feuerwehr, Bürgerdienste) eingesetzt werden.
  • Zitat: „GA-Lotse ist mehr als Software – es ist der Versuch, öffentliche Verwaltung neu zu denken.“ (Dr. Peter Tinnemann, Leiter Gesundheitsamt Frankfurt)

Fazit: GA-Lotse setzt Maßstäbe für digitale Transformation, Datenschutz und Open Source in der öffentlichen Verwaltung – mit dem Anspruch, Verwaltung transparenter, effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.

Ein Interview mit den Entwicklern der Software findet sich im beigefügten PDF-Dokument.

Download
Interview mit Bianca Kastl und Tim Lusa, den Entwicklern der Verwaltungssoftware „GA-Lotse“

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main, zusammengefasst mit Le Chat Mistral)