Archiv der Kategorie: Griesheim

Gleisbauarbeiten in Griesheim und Nied: Nachtbusse fahren Umleitungen

Nachtbuslinie N11 muss an zwei Stellen Gleisbauarbeiten auf der Mainzer Landstraße ausweichen

ffm. Aufgrund von fortschreitenden Gleisbauarbeiten der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) wird die Mainzer Landstraße zwischen Waldschulstraße und der Straße In der Schildwacht sowie am Bahnübergang an der Haltestelle Birminghamstraße von Montag, 20., bis Donnerstag, 30. Juli, gesperrt. Die Nachtbuslinie N11 in Fahrtrichtung Höchst muss daher an beiden Stellen Umleitungen fahren.

Der Straßensperrung weicht die Linie N11 über Waldschulstraße, Lärchenstraße und In der Schildwacht aus. Die Haltestelle Waldschulstraße wird hierfür in die gleichnamige Straße verlegt. Zusätzlich werden auf dem Umleitungsweg die Haltestellen Platanenstraße und Elektronstraße angefahren. Der Halt Linnegraben entfällt.

Wegen der Sperrung des Bahnübergangs an der Birminghamstraße fährt die N11 über Birmingham- und Oeserstraße. Die Haltestellen Birminghamstraße und Nied Brücke werden an den Umleitungsweg verlegt. Außerdem bedient die Linie entlang der Umleitung die Haltestellen Nidda-Kampfbahn, Nied Bahnhof/Friedhof und Nied Bahnhof/Lotzstraße. Die Stopps Luthmerstraße und Nied Kirche entfallen.

Frankfurt-Griesheim: Vollbrand einer Gartenhütte

Am Samstagabend (11. Juli 2026) geriet eine Gartenhütte im Bereich der Mainzer Landstraße in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer und fand eine leblose Person auf.

Nach aktuellen Ermittlungsstand geriet gegen 21:50 Uhr eine Gartenhütte eines Kleingartenvereins in Vollbrand. Im Rahmen der Löscharbeiten fanden die Retter eine Person, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Identifizierung und der Brandursache aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Griesheim: Kostenlose Fahrrad-Codierung

Fahrradcodierung, Sicherheit, Symbolbild
Gerät zur Fahrradcodierung (Symbolbild © Jürgen Lange)

Der Allgemein Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) bietet im Auftrag des regionalen Präventionsrats Griesheim eine kostenlose Fahrradcodierung an. Die Aktion findet während des 35. Griesheimer Mainuferfestes am Samstag, 11. Juli, von 13 bis 16 Uhr in der Stroofstraße 35 statt.

Mit einer individuellen Codierung wird das Fahrrad dauerhaft gekennzeichnet und als registriert erkennbar. Dies erschwert den Weiterverkauf gestohlener Fahrräder und wirkt abschreckend auf Diebe. Sollte ein codiertes Fahrrad dennoch entwendet und später
wieder aufgefunden werden, kann es mithilfe des Codes schnell und eindeutig seinem rechtmäßigen Besitzer oder seiner rechtmäßigen Besitzerin zugeordnet werden.
 
Für die Codierung sind ein gültiger Personalausweis und der Kaufbeleg des Fahrrads, sofern vorhanden, erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wer Zeit sparen möchte, kann den Codierauftrag bereits vorab auf der Internetseite des ADFC unter Fahrradcodierung | ADFC herunterladen, ausfüllen und zur Veranstaltung mitbringen.

Am Stand des Präventionsrats erhalten Besucherinnen und Besucher außerdem praktische Tipps zum Schutz vor Fahrraddiebstahl und Informationsmaterial.

Weitere Informationen gibt es unter adfc-frankfurt.de/fahrradcodierung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Griesheim: Unfall an Schleuse

Frankfurt am Main, Griesheim. Main, Staustufe
Die Wehre der Griesheimer Staustufe (Archivbild)

Am Abend des 17. Juni 2026, gegen 20:00 Uhr, ereignete sich an der Schleuse Griesheim ein Unfall. Zwei Männer im Alter von 22 und 17 befanden sich auf einer Fahrt mit einem Sportboot flussabwärts über den Main.

Als sie zur Schleuse Griesheim kamen, achteten sie nicht auf den Streckenverlauf und stürzten mit dem Boot ca. 3-4 Meter das Wehr herunter. Durch den Sturz kenterte das Boot und die beiden Personen verletzten sich leicht. Sie konnten von Rettungskräften der Feuerwehr an Land gezogen und gerettet werden. Es traten Betriebsstoffe aus und das Boot liegt weiterhin im Wasser; die Bergung wird derzeit vorbereitet. Einschränkungen für den Schleusenverkehr ergaben sich nicht.

Kurze Zeit nach dem Unfall meldete sich der Eigentümer des verunfallten Bootes bei der Polizei, um es gestohlen zu melden. Hierbei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die verunfallten Personen ihm gegenüber Kaufinteresse an dem Boot geäußert hatten und sich dann auf eine Probefahrt begeben hatten, von der sie nicht zurückkehrten.

Ersten Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die Insassen bei der Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. In der Folge nahm die Polizei sie mit zu einer Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. (Quelle: Hessisches Polizeipräsidium, Einsatz)

Temporäre Anbindung der Einbaumstraße an die Gutleutstraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) stellt ab Montag, 8. Juni, eine temporäre Verbindungsrampe zwischen Einbaumstraße und Gutleutstraße in Griesheim her. Für die Ausführung der Bauarbeiten sind knapp zwei Monate, also bis Freitag, 31. Juli, vorgesehen.

Die Interimsmaßnahme dient dazu, die angespannte verkehrliche Situation in Griesheim-Süd zu verbessern. Sie wird nur in Betrieb genommen, wenn es die verkehrliche Situation vor dem Hintergrund der anstehenden Baustellen in Griesheim-Süd aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde verlangt. Die Verbindung soll insbesondere auch Feuerwehr und Rettungsdiensten künftig zur Verfügung stehen.

Die Rampe wird mit Schließelementen versehen, die zum Einsatz kommen, wenn die Verbindung nach Fertigstellung der Baumaßnahmen nicht zwingend notwendig ist.

Im Zuge der Arbeiten werden auch der Asphaltbelag im Bereich der Gutleutstraße und rund um den Wendehammer in der Einbaumstraße partiell erneuert.

Der betroffene Bereich des bisherigen Wendehammers ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Der Geh- und Radweg entlang der Nordseite der Gutleutstraße bleibt jedoch während der Bauarbeiten nahezu durchgehend geöffnet.

Die Herstellungskosten liegen bei rund 350.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Griesheim: Linie 54 wird wegen Feier umgeleitet

In Griesheim wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht – und dafür macht der Nahverkehr den Weg frei. Am Freitag, 29. Mai, ab etwa 14.30 Uhr, bis Montagabend, 1. Juni, umfahren die Busse der Linie 54 die gesperrte Jungmannstraße.

Die Haltestelle Jungmannstraße kann daher in Fahrtrichtung Friedhof Sindlingen nicht angefahren werden. Stattdessen können Fahrgäste die Haltestelle Staustufe Griesheim nutzen.

Straße Alt-Griesheim ab dem 11. Mai 2026 voll gesperrt

Für Bauarbeiten wird die Straße Alt-Griesheim zwischen Alte Falterstraße und Untere Rützelstraße ab Montag, 11. Mai, in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Busse der Linie 89 müssen deshalb über die Parallelstraßen umgeleitet werden. Das kündigt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an.

In Richtung Leonardo-da-Vinci-Allee werden die Haltestellen Auf dem Schafberg und Alte Falterstraße an die Umleitungsstrecke in der Linkstraße nahe der jeweiligen Kreuzungen verlegt. In Richtung Erzbergerstraße wird zusätzlich die Halteposition in der Alten Falterstraße bedient, die sonst die Busse der Gegenrichtung anfahren. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Arbeiten an der Infrastruktur in Alt-Griesheim

Voraussichtlich ab Mitte Mai arbeitet die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main (NRM) in der Straße Alt-Griesheim am Trinkwasser- und Erdgasnetz. Die NRM erneuert im Abschnitt zwischen Alte Falterstraße und Untere Rützelstraße Leitungen. Weiter werden Hausanschlüsse an den neuen Abschnitt angebunden und teilweise modernisiert. Zusätzlich arbeitet der Netzbetreiber im Kreuzungsbereich Alt-Griesheim und Untere Rützelstraße am Stromnetz. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende Oktober dauern. Die Leitungsverlegungen hängen mit bevorstehenden Arbeiten der Stadtentwässerung Frankfurt am Kanalnetz zusammen.

Die Maßnahme erfordert umfangreichen Tiefbau im öffentlichen Raum. Dieser beeinträchtigt unvermeidbar den Verkehr. Es kommt unter anderem zu Sperrungen während der Bauphase. Grundstücke bleiben erreichbar. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. Zeitweise können öffentliche Parkplätze entfallen. Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Anliegerinnen und Anlieger bittet der Netzbetreiber um Verständnis.

Zuverlässige Infrastruktur, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien: Mainova und ihre Netztochter NRM machen Frankfurts Energie- und Wasserversorgung fit für die Zukunft. Dazu zählen auch zuverlässige Versorgungsleitungen. Denn ein leistungsfähiges und zuverlässiges Stromnetz ist die Grundlage für mehr Klimaschutz, Wirtschaftswachstum sowie die weitere Digitalisierung in Frankfurt am Main.

Unter mainova.de/es-geht-voran finden Bürgerinnen und Bürger Informationen über das weitere Vorgehen für starke Netze und ein klimaneutrales Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kleinkind bei Verkehrsunfall verletzt

Ein 2-jähriges Kind wurde im Zuge eines Verkehrsunfalls am gestrigen Samstagabend (11. April 2026) schwerverletzt.

Nach aktuellen Erkenntnissen fuhr ein 27-jähriger Autofahrer gegen 20:15 Uhr die Jägerallee entlang, als das Kind plötzlich von rechts kommend auf die Fahrbahn lief. Es kam zur Kollision und der Junge wurde schwerverletzt. Er wurde kurz darauf in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Gutachter eingeschaltet. Die Unfallursachenermittlungen dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zusätzlicher Termin für den „Social Bus“ in Griesheim

In Griesheim rollt ab Dienstag, 14. April, in der Jägerallee mehr Bürgerservice auf vier Rädern durch den Alltag der Menschen: Der „Social Bus“ des Jugend- und Sozialamts bringt Beratung und Unterstützung direkt in die Wohnquartiere. Jeden zweiten Dienstag im Monat steht der Bus auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums vor dem Geschäft „Adler“.

„Frankfurt hat seine Sozialpolitik neu ausgerichtet. Mein Grundsatz dabei ist: Menschen haben ein Recht auf Hilfe – sie sollen ihr nicht hinterherrennen müssen. Der ‚Social Bus‘ steht stellvertretend für diesen Zeitenwandel“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit.

Bereits vor einem Jahr startete der „Social Bus“ in Grieshem – und zwar am Treffpunkt Auf dem Schafberg. „Mit dem damaligen Modellversuch wollten wir unbedingt die Chancengleichheit stärken und niederschwellig Unterstützung für die Menschen anbieten, ohne lange Wege und ohne Termindruck“, erinnert sich Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes. „Hilfe muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird und das ist vor Ort.“

Der „Social Bus“ berät Bürgerinnen und Bürger und bietet einfache, verständliche Unterstützung zu Sozialleistungen, Hilfen zur Erziehung, Kita-Finanzierung und vielem mehr – mobil, ohne in Amtsräume gehen zu müssen, mit Blick auf langfristige Hilfen.

Was es bisher nur jeden vierten Dienstag im Monat am Treffpunkt Auf dem Schafberg gab, ist ab Dienstag, 14. April, auch jeden zweiten Dienstag im Monat in der Jägerallee zu finden – jeweils von 10 bis 12 Uhr. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger dann im Bus beim Ausfüllen von Formularen oder bei Fragen zu ihren Ansprüchen helfen lassen. Außerdem erhalten sie Erklärungen zu allen Themen rund um Sozialhilfe, Pflegeleistungen und Erziehungsleistungen.

„Unsere Mitarbeitenden berichten von der enormen Entlastung, die der direkte Kontakt vor Ort den Bürger:innen bietet und der ist wirklich wichtig“, sagt Desirée Dörge, Leiterin des Sozialrathaus Gallus, das nun auch den zweiten „Social Bus“-Einsatz in Griesheim stellt.

Im Stadtteil haben rund 70 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Gleichzeitig lebt rund ein Viertel der Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Viele Menschen, die berechtigt wären, nehmen ihre Ansprüche nicht wahr. Sie verzichten also auf Sozialhilfe oder Unterstützung bei der Erziehung.

Der „Social Bus“ begegnet diesen Realitäten ohne lange Wartezeiten, mit persönlicher Hilfe vor Ort. Wer Unterstützung braucht, kann sofort anfragen. Papieranträge werden gemeinsam bearbeitet, denn der Bus ist gut ausgestattet, mit Laptops, WLAN-Zugang, einem Drucker sowie Scanner und allen notwendigen Formularen. Delmas sagt: „Verwaltung muss sich auch verändern und raus zu den Menschen gehen, eine Win-Win-Situation für alle.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)