Arbeiten an der Infrastruktur in Alt-Griesheim

Voraussichtlich ab Mitte Mai arbeitet die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main (NRM) in der Straße Alt-Griesheim am Trinkwasser- und Erdgasnetz. Die NRM erneuert im Abschnitt zwischen Alte Falterstraße und Untere Rützelstraße Leitungen. Weiter werden Hausanschlüsse an den neuen Abschnitt angebunden und teilweise modernisiert. Zusätzlich arbeitet der Netzbetreiber im Kreuzungsbereich Alt-Griesheim und Untere Rützelstraße am Stromnetz. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende Oktober dauern. Die Leitungsverlegungen hängen mit bevorstehenden Arbeiten der Stadtentwässerung Frankfurt am Kanalnetz zusammen.

Die Maßnahme erfordert umfangreichen Tiefbau im öffentlichen Raum. Dieser beeinträchtigt unvermeidbar den Verkehr. Es kommt unter anderem zu Sperrungen während der Bauphase. Grundstücke bleiben erreichbar. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. Zeitweise können öffentliche Parkplätze entfallen. Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Anliegerinnen und Anlieger bittet der Netzbetreiber um Verständnis.

Zuverlässige Infrastruktur, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien: Mainova und ihre Netztochter NRM machen Frankfurts Energie- und Wasserversorgung fit für die Zukunft. Dazu zählen auch zuverlässige Versorgungsleitungen. Denn ein leistungsfähiges und zuverlässiges Stromnetz ist die Grundlage für mehr Klimaschutz, Wirtschaftswachstum sowie die weitere Digitalisierung in Frankfurt am Main.

Unter mainova.de/es-geht-voran finden Bürgerinnen und Bürger Informationen über das weitere Vorgehen für starke Netze und ein klimaneutrales Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Wohnungsbauprojekte: Zwei weitere werden in Frankfurt gefördert

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, hat die Bewilligungsbescheide für zwei weitere Wohnungsbauprojekte im Rahmen des „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert werden die Neubauvorhaben in der Herxheimerstraße 10 im Gallus sowie in der Hospitalstraße 42–48 in Höchst. Bauherrin beider Projekte ist die ABG Frankfurt Holding.

Mit den beiden Vorhaben entstehen insgesamt 86 Wohnungen, davon 59 gefördert. Die Projekte leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Westen.

„Ich freue mich, dass wir mit den Projekten im Gallus und in Höchst weitere geförderte Wohnungen auf den Weg bringen. Die Förderprogramme von Stadt und Land werden sehr gut angenommen und zeigen Wirkung. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale sozial- und wirtschaftspolitische Daueraufgabe für Frankfurt“, sagt Gwechenberger. „Die enge Zusammenarbeit mit der ABG als städtischer Wohnungsbaugesellschaft ist dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig verbessern wir gemeinsam mit dem Bund und dem Land Hessen durch den Einsatz neuer Instrumente wie dem Wohnungsbauturbo, der Novellierung der Hessischen Bauordnung und angepassten Förderprogrammen die Rahmenbedingungen, um den Wohnungsbau insgesamt zu erleichtern und wieder stärker voranzubringen.“

Auch Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, betont die Bedeutung der Förderung: „Die Projekte in der Herxheimer Straße und in der Hospitalstraße ergänzen den Wohnungsbestand in zwei gewachsenen Stadtteilen und fügen sich gut in die bestehende Bebauung ein. Angesichts weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind die Förderprogramme von Stadt und Land eine wichtige Grundlage, um in bezahlbaren Wohnungsbau zu investieren. Gleichzeitig setzen wir auf hohe energetische Standards – das hilft, die Wohnkosten auch bei den Energieausgaben dauerhaft niedrig zu halten.“

Zwei Projekte in Gallus und Höchst

Im Gallus errichtet die ABG in der Herxheimer Straße 10 auf einem ehemaligen Bunkerareal ein neues Wohngebäude mit 42 geförderten Wohnungen. Der Neubau wird im Passivhausstandard realisiert und mit Photovoltaik ausgestattet. Durch die Nutzung der bereits versiegelten Fläche wird kein zusätzlicher Baugrund in Anspruch genommen. Alle Wohnungen sind für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen (Förderweg 1) und unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren. Die Einstiegsmiete liegt im Förderweg 1 bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

In der Hospitalstraße 42–48 in Höchst entstehen insgesamt 44 Wohnungen in zwei Gebäuden mit begrüntem Innenhof. Davon werden 17 Wohnungen gefördert – zehn im Förderweg 1 und sieben im Förderweg 2. Die Wohnungen sind innerhalb der Gebäude gemischt angeordnet, sie schaffen so ein Zuhause für Menschen mit unterschiedlichem Einkommen. Die Einstiegsmieten liegen im Förderweg 1 ebenfalls bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich. Im Förderweg 2 beginnen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Das Projekt wird im energetischen Standard EH40 umgesetzt, beide Projekte sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Baulandbeschluss und geförderter Wohnungsbau

Mit dem Baulandbeschluss aus dem Jahr 2020 hat die Stadt Frankfurt am Main verbindliche und transparente Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Wohnbauflächen geschaffen. Ein zentrales Element ist die Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau. Die beiden aktuellen Projekte gehen deutlich über diese Vorgaben hinaus: In der Herxheimerstraße 10 entstehen ausschließlich geförderte Wohnungen (100 Prozent), in der Hospitalstraße 42–48 liegt der Anteil bei rund 38 Prozent (17 von 44 Wohnungen). Damit leisten beide Vorhaben einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Mit dem „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.

Hintergrund: Fördermittel im Überblick

Herxheimerstraße 10, Gallus (42 Wohnungen, alle gefördert – Förderweg 1)

  • Gesamtinvestition: über 16 Millionen Euro
  • Landesförderung: rund 9,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtischer Baukostenzuschuss: rund vier Millionen Euro
  • Zuschuss zum Mietertrag: rund 3,9 Millionen Euro
  • Einstiegsmiete: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten)

Hospitalstraße 42–48, Höchst (44 Wohnungen, davon 17 gefördert – FW1 und FW2)

  • Landesförderung: rund 2,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtische Zuschüsse (FW1 und FW2): rund 1,2 Millionen Euro
  • Zuschüsse zum Mietertrag: rund zwei Millionen Euro
  • Einstiegsmieten: Förderweg 1: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich, Förderweg 2: zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (je nach Einkommensstufe)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Höchst: Festnahme nach Brandstiftung

Polizeibeamte nahmen am 01. Mai 2026 den Tatverdächtigen einer Brandstiftung in der Karl-Blum-Allee fest.

Nach aktuellen Erkenntnissen entfachte ein 34-Jähriger zunächst im Umfeld der Anschrift diverse Mülltonnen und im Anschluss Gegenstände in einer Unterkunft für Wohnungssuchende. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über die Drehleiter aus den betroffenen Stockwerken des Gebäudes und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Im Anschluss wurde das Gebäude von Einsatzkräften durchsucht und der Tatverdächtige festgenommen. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen, konnten jedoch nach einer Behandlung im Rettungswagen vor Ort entlassen werden. Sofern Zimmer nicht mehr bewohnbar waren, konnten die betroffenen Personen anderweitig untergebracht werden. Zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat hat das Fachkommissariat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Ortsmitte beleben

Am Sonntag, 10. Mai, wird es von 14 bis 17 Uhr auf dem Sossenheimer Kirchberg bunt und belebt. Mehrere Projekte, die an diesem Tag gemeinsam von der gemeinnützigen Organisation „Lust auf besser leben“ (Labl), dem Quartiersmanagement Sozialer Zusammenhalt Sossenheim und der Zwischennutzung EISundRAUM initiiert werden, laden zu kostenfreien Mitmach-Angeboten ein. Die Aktionen zeigen, wie die Ortsmitte durch kreative Zwischennutzungen neu belebt und als Treffpunkt für den Stadtteil wieder sichtbar gemacht werden können.

Eröffnung des DemokratieKiosks

Im Rahmen des World Design Capitals (WDC) Frankfurt RheinMain 2026 eröffnet in Sossenheim einer von vier Frankfurter DemokratieKiosken. Organisiert von Labl ist er für drei Monate ein Ort für Austausch, Beteiligung und demokratischen Dialog. Der Kiosk lädt dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen. Wer vorbei kommt, kann an Kreativangeboten, Gesprächen und künstlerischen Aktionen teilnehmen, die sich mit Themen wie Demokratie, Zusammenleben und Beteiligung auseinandersetzen. Zum Auftakt zeigt an diesem Tag der Workshop „Meinungsbox“, wie das konkret aussehen kann.

Tag der Städtebauförderung

Zu diesem Anlass lädt das Quartiersmanagement Sozialer Zusammenhalt Sossenheim auch zum Tag der Städtebauförderung ein. In einem gemeinsamen Nähprojekt entsteht aus ehemaligen Beteiligungsbannern ein Sonnensegel. Dieses soll künftig bei Veranstaltungen im Stadtteil eingesetzt werden.

Die Zwischennutzung EISundRAUM beteiligt sich am Sonntag, 10. Mai, mit einem Kunstprojekt. Zudem werden wie gewohnt Eis, Kuchen und Erfrischungen angeboten. Die Veranstaltungen rücken den Sossenheimer Kirchberg in den Mittelpunkt und zeigen, wie kreative Projekte einen Ort mit Leerstand wieder als Ortsmitte erlebbar machen.

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Infoplakat Nachbarschaftsfest und Demokratiekiosk, Copyright: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Dachstuhlbrand in Frankfurt am Main Nied

Am Nachmittag kam es in der Straße Im Sechholder zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Um 16:18 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Auf einem Flachdach brannte eine Fläche von rund 60 Quadratmetern. Um die Flammen gezielt bekämpfen zu können, musste das Dach aufwändig geöffnet werden. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich entsprechend zeit- und personalintensiv.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Ein Feuerwehrmann musste im Verlauf des Einsatzes ambulant behandelt werden. Weitere Verletzte gab es nicht.

Die Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf mögliche Glutnester dauerten bis in die Abendstunden an.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Hübsch hässlich!

Hübsch hässlich sind die neuen Straßenmöbel in Frankfurt am Main ja, Wie sinnvoll es ist, unbeschädigte Müllbehältnisse gegen neue auszutauschen, fragt offensichtlich niemand. Die Gemeinde hat das Geld ja und muss zum Beispiel Schulbauten aus Geldmangel nicht verrotten lassen. Aber „Oase des Mülls“ finde ich gut, denn das passt eigentlich für die ganze Stadt.

Beeinträchtigungen durch Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ und andere Versammlungen am 1. Mai

Das traditionelle Radrennen „Eschborn-Frankfurt – Der Radklassiker“ findet in diesem Jahr wieder am 1. Mai 2026 in Frankfurt am Main, Eschborn sowie weiteren Gemeinden des Taunus statt. Darüber hinaus finden einige Demonstrationen bzw. Aufzüge im Stadtgebiet Frankfurt am Main statt.

Aus diesem Grund wird es am 1. Mai 2026 ab etwa 06:00 Uhr morgens in der Frankfurter Innenstadt zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr kommen. Einzelheiten zu den Straßensperrungen im Zusammenhang mit dem Radrennen können Sie der Internetseite des Veranstalters entnehmen:

www.eschborn-frankfurt.de/verkehr

Fahrplanänderungen des ÖPNV werden auf der Internetseite des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) veröffentlicht.

An diesem Tag finden auch wieder mehrere Versammlungen im Stadtgebiet statt. Die größte Versammlung an diesem Tag ist ein Aufzug von der Hauptwache bis zum Römerberg mit erwarteten 5000 Teilnehmenden. Der Aufzug findet in der Zeit von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr unter dem Motto „Gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle“ statt. Ein weiterer Aufzug ist für die Abendstunden zwischen 18:00 und 22:00 Uhr angemeldet und zieht vom Gallus über die Innenstadt bis nach Sachsenhausen. Wir empfehlen, den Bereich in den genannten Zeiträumen weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Die Frankfurter Polizei möchte dem Informationsinteresse der Medienvertreter am Einsatztag wie gewohnt entsprechen und wird deshalb eine mobile Medienbetreuung gewährleisten. Informationen zum Einsatzverlauf werden am Einsatztag wie gewohnt über die bekannten Social-Media-Kanäle (X: @polizei_ffm, WhatsApp und Instagram) bekanntgegeben.

Darüber hinaus wird für die Dauer des Einsatzes eine Pressehotline unter der Rufnummer 069 / 755 – 82555 für Medienvertreter erreichbar sein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Oberbürgermeister Mike Josef kommt nach Höchst

Am Dienstag, 5. Mai, besucht Oberbürgermeister Mike Josef ab 15.30 Uhr die untere Königsteiner Straße in Höchst, um sich ein persönliches Bild von der Situation vor Ort zu machen und mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ein Schwerpunkt wird der Themenbereich „Sauberkeit und Sicherheit im Stadtteil“ sein. Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle, die gerne dabei sein möchten, können sich bei der Verwaltungsstelle Höchst von Dienstag, 28., bis Donnerstag, 30. April, unter der Telefonnummer 069/212-45521 anmelden. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. ((Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Unterliederbach