Kurze Zeit sah es schlecht aus

Am vierten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga empfingen die Frankfurterinnen die TSG Hoffenheim. Und Eintracht Frankfurt ging im Stadion „Am Brentanobad“ schnell in Führung. Lürßen traf bereits in der 2. Spielminute. Bald schon spielten die Hoffenheimerinnen mit einer Spielerin weniger. Vöhringer hatte für eine Notbremse die Rote Karte bekommen (18.). Wer nun dachte, die Frankfurterinnen würden dies nutzen, sah sich getäuscht. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit sah es dann erst einmal übel aus Frankfurter Sicht aus. Hahn und Fölmli drehten das Spiel innerhalb von 12 Minuten (50. und 62.). Aber die Eintracht-Frauen sorgten rasch dafür, dass sie wieder in Front lagen. Freigang traf mit dem Kopf (68., Memeti) und die eingewechselte Tolhoek mit Links (72., Lürßen). Den Schlusspunkt zum 4:2-Sieg der Frankfurterinnen setzte dann Memeti (88., Alguacil). Damit schiebt sich Eintracht Frankfurt für eine Nacht auf den zweiten Platz der Tabelle.

19. Frankfurter Ehrenamtsmesse als Highlight im Jahr des Engagements

ffm. Die Türen des Römers haben sich auch in diesem Jahr geöffnet, um alle Interessierten zur beliebten Ehrenamtsmesse willkommen zu heißen. Die traditionsreiche Veranstaltung führt nun seit 19 Jahren Engagierte und Interessierte zusammen, um sich gemeinsam für das Ehrenamt stark zu machen. Im Jahr des Engagements war die Ehrenamtsmesse zweifelsohne eines der Highlights.

Es präsentierten sich in diesem Jahr noch mehr Projekte und Organisationen, Freiwilligenagenturen sowie Initiativen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kultur, Sport und zivilgesellschaftlichem Engagement als in den Vorjahren. Mit 109 teilnehmenden Organisationen in den verschiedenen Formaten wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

Die teilnehmenden Organisationen wurden zunächst von Oberbürgermeister Mike Josef und Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke im Ratskeller begrüßt. Dabei waren auch viele der Botschafterinnen und Botschafter aus dem Kampagnenjahr dabei. Manche wurden wiedererkannt, war ein Teil der engagierten Frankfurterinnen und Frankfurter doch bereits mehrfach mit den Flügeln im Stadtgebiet porträtiert oder sind derzeit auf den Säulen in der B-Ebene der Hauptwache und an der Konstablerwache zu sehen.

Im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen sagte Josef: „Ehrenamtliches Engagement trägt unsere demokratische Gesellschaft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse ist mehr als eine Ausstellung. Sie ist eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Projekten. Sie lädt ein, Neues zu entdecken, Kontakte zu knüpfen und vielleicht den ersten Schritt in ein Engagement zu gehen, das das eigene Leben bereichert. Denn Studien haben es belegt: Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist glücklicher und hat häufiger eine positive Haltung gegenüber demokratischen Strukturen und Prozessen, gestaltet diese aktiv mit.“

Es sei eine Ehre, sich für andere Menschen zu engagieren, sagte Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. „Das Ehrenamt ist ein Geschenk, das wir einander machen“. Das Engagement füreinander verbinde Menschen, es entstehe eine Gemeinschaft. Außerdem lerne, wer sich ehrenamtlich engagiere, viel Neues, man entdecke oftmals auch Fähigkeiten bei sich, die man sonst gar nicht nutzen würde. „Junge Menschen sammeln Erfahrung, Ältere merken, dass sie noch gebraucht werden“, lobte die Vorsteherin das Ehrenamt.

Pünktlich um 11 Uhr öffneten Oberbürgermeister Josef, Stadtverordnetenvorsteherin Korenke und die Engagement-Botschafterinnen und -Botschafter gemeinsam die Türen, und die Gäste strömten in den Römer. Ein Highlight der Messe stellte nicht nur das beliebte Ehrenamts-Speeddating dar, sondern auch die erstmals angebotene Ausstellung auf dem Römerberg. Hier waren neben den Blaulichtorganisationen auch weitere Infostände, der Social Bus und der DemokratieWagen vom Verein Mehr als Wählen vor Ort. Auch der Abenteuerspielplatz Riederwald bereicherte mit seinem Spielmobil die Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Angebot für Kinder.

Bei der diesjährigen Frankfurter Ehrenamtsmesse gab es – zusätzlich zum Messegeschehen – viele interessante Angebote auch für bereits Engagierte. Auf der Infomeile berieten städtische Ämter, Landesbehörden oder Bildungsanbieter sowie etliche Sponsoren der Kampagne „Jahr des Engagements“ zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Vom Datenschutz für Vereine, über Fördermöglichkeiten für Projekte bis hin zu Angeboten zur Qualifizierung und Beratung durch Fachverbände.

Außerdem konnten dank der Unterstützung des Kooperationspartners im Kampagnenjahr, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, eine Vielzahl an spannenden Vorträgen und Workshops kostenlos besucht werden. Am Vormittag ging es um Inklusion im Ehrenamt und wie die Vereinsarbeit erleichtert werden kann. Weitere Themen waren Resilienz und Nachhaltigkeit im Ehrenamt sowie Zukunftsfragen, die den Ehrenamtlichen in der Ausübung ihres Engagements begegnen werden. Spannend und sehr gut nachgefragt wurde das Einzel-Coachingangebot für Ehrenamtliche, bei dem individuelle Fragen aus der Vereinsarbeit mit einem professionellen Coach geklärt wurden.

Auch Oberbürgermeister Josef mischte sich unter die Interessierten. „Viele Frankfurterinnen und Frankfurter sind bereits engagiert und kennen das Gefühl der Dankbarkeit, das oftmals der Lohn für das ehrenamtliche Engagement ist.“ Er appellierte: „Lassen Sie uns nicht nur schauen, was es gibt, sondern auch überlegen: Wo kann ich mich einbringen? Wem kann ich meine Zeit, meine Fähigkeiten, mein Herz schenken? Lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung, aktiv unsere Stadt mitzugestalten und sich für andere einzusetzen. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse im Römer ist der perfekte Ort, um sich auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.“

Außerdem sagte er: „Mein persönlicher Dank gilt den bereits Engagierten in unserer Stadt sowie allen Organisationen und Vereinen, die zum Gelingen der Messe im Jahr des Engagements beitragen.“

Bei entspannten Gesprächen und angenehmer Atmosphäre versorgte das soziale Projekt „Restaurant im Viertel“ des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe die Besucherinnen und Besucher mit Essen und Getränken im Ratskeller. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Uzun und Burkardt treffen in Halbzeit Eins, Uzun trifft in Halbzeit Zwei

Eintracht Frankfurt war am dritten Spieltag zu Gast beim 1. FSV Mail 05. Die Frankfurter spielen spielen von Beginn an mit mehr Druck. Die erste Torchance haben die Frankfurter früh und kurz darauf führte die Eintracht. Uzun verarbeitete eine Vorlage von Burkardt (9. Spielminute). Atubolu hielt dan einen von Amiri schwach geschossenen Elfmeter (43.) und Burkardt gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch das 2:0 (45.+1), Maluze).

Die zweite Halbzeit begann mit druckvolleren Mainzern, aber das nächste Tor schossen die Frankfurter. Auf Vorlage vom gerade eingewechselten Götze schnürte Uzun den Doppelpack (60.). Kurz vor Spielende verkürzte Mainz 05 durch Tietz (89., Ruoppi). In der dreiminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr, Eintracht Frankfurt gewann mit 3:1.

Für Adi Hütter war es der zweite Sieg in Mainz mit der Eintracht, für die es sonst im Rhein-Main-Derby nie etwas zu gewinnen gab.

Kobelt-Zoo sucht Helferinnen und Helfer

Der Kobelt-Zoo in Frankfurt am Main Schwanheim sucht dringend Menschen, die bereit sind, auf ehrenamtlicher Basis bei der Pflege der etwa 200 Tiere und der Anlagen zu helfen. Der kleine Zoo liegt etwas versteckt an der Schwanheimer Bahnstraße in direkter Nachbarschaft zum derzeit geschlossenen Frankfurter Verkehrsmuseum.

Der den Kobelt-Zoo leitende Verein wird sich deshalb heute erstmals zwischen 11 und 16 Uhr auf der Ehrenamtsmesse im Frankfurter Römer präsentieren. Menschen, die sich vorstellen können, bei der Versorgung der Tiere zu helfen, oder ihr handwerkliches Geschick einbringen wollen, können sich auch über E-Mail an kobelt-zoo@web.de melden.

Die untenstehenden Bilder sind älteren Datums und wurden dem eigenen Bildarchiv entnommen. Durch Anklicken können die Aufnahmen größer dargestellt werden.

Frankfurt am Main: Tauben werden gezählt

Morgen sollen in Frankfurt am Main die Tauben gezählt werden und zwar in allen (?) Stadtteilen. 75 Freiwillige werden dies Tätigkeit übernehmen und dabei auch Taubenschwärme fotografieren. Dazu werden zuvor festgelegte Bereiche betrachtet.

Die letzte Hochrechnung zum Bestand der Stadttauben stammt aus dem Jahr 2013. Damals kam man auf etwa 4.500 Tiere. Jetzt schätzt man, dass die Taubenpopulation auf die zwei- bis vierfache Größe angewachsen ist. Lassen wir uns vom Ergebnis der Zählung überraschen.

Waldladen der Stadt Frankfurt: Sonderöffnungszeiten von Oktober bis Dezember

ffm. Der Waldladen der Fasanerie bietet aus dem Frankfurter Stadtwald stammendes Wildfleisch an. Neben Fleisch und Wurstprodukten von Damhirsch, Wildschwein und Reh verkauft der Waldladen auch andere regionale Naturprodukte wie Marmelade, Honig, Wein oder kleine Holzkunstwerke. Unter der Woche ist der Waldladen immer dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Ab Oktober bis Dezember werden an folgenden Samstagen Sonderöffnungszeiten von 9 bis 13 Uhr angeboten:

  • Im Oktober zusätzlich an den Samstagen 3., 17. und 31. Oktober
  • Im November zusätzlich an den Samstagen 14. und 28. November
  • Am 21. November findet zusätzlich ein Verkauf während des Weihnachtsmarktes statt.
  • Am Samstag, 12. Dezember, ist der letzte Termin vor der Winterpause.

In der Winterpause ist das Gelände des Informationszentrums StadtWaldHaus und Fasanerie geschlossen und es findet kein Verkauf im Waldladen statt. Im neuen Jahr startet der Waldladen-Verkauf ab Dienstag, 12. Januar, zu gewohnten Zeiten, dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Die Adresse des StadtWaldHauses ist an der Isenburger Schneise 100, 60528 Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zum Angebot, den Verkaufstagen und zur Anfahrt finden sich unter stadtwaldhaus-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Schwanheim: Zwei Verletzte bei Unfall mit E-Scooter

(di) Bei einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter und einem Pkw zogen sich gestern Abend (7. August 2026) in Schwanheim zwei Heranwachsende Verletzungen zu.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der E-Scooter, der vorschriftswidrig mit zwei Personen im Alter von 18 und 20 Jahren besetzt war, gegen 19:45 Uhr die Eifelstraße. Zeitgleich befuhr eine 51-jährige Autofahrerin vorfahrtberechtigt die Schwarzbachstraße. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Die 18-jährige Fahrerin sowie der 20-jährige Mitfahrer des E-Scooters stürzten zu Boden und wurden dabei leicht verletzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Josef und Kößler: Ein starkes Bekenntnis zum Pharmastandort Frankfurt

ffm. „Das letzte Hindernis ist aus dem Weg geräumt. Brüssel stimmt dem Bau des modernsten Insulinwerks der Welt im Industriepark Höchst von Sanofi zu. Jetzt kann es losgehen. Mit 36.000 Quadratmetern so groß wie fünf Fußballfelder ist dieses Pharmaprojekt ein starkes Bekenntnis zum Pharmastandort Frankfurt und Hessen“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.

„Vor dem Hintergrund mehrerer gescheiterter Investitionsprojekte in letzter Zeit bin ich sehr froh, dass nun dieser wichtige Schritt für diese Investition gelungen ist. Es ist ein Beitrag, um die globale Insulinproduktion resilienter zu machen, und stärkt den Wirtschaftsstandort Frankfurt, der sehr viel diverser ist als nur europäischer Finanzplatz oder nationales und internationales Verkehrsdrehkreuz“, sagt Josef. „Gleichzeitig möchte ich mich bei Bund und Land für die gute Zusammenarbeit bedanken. Das zeigt wieder einmal, wie stark wir gemeinsam sind.“

Die Neubaupläne Sanofis hatten eine starke politische Komponente, da von Stadt, Land und Bund insgesamt Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe zugesagt wurden. Die staatlichen Investitionshilfen für das Zwei-Milliarden-Euro-Projekt mussten von der EU-Kommission in einem Non-Aid-Verfahren überprüft werden. Dies gilt besonders für staatliche Investitionen in Großkonzerne.

„Das neue Insulinwerk, das das alte Werk ersetzen soll, ist von hoher strategischer Bedeutung für die Pharmaindustrie, die Versorgungssicherheit und die regionale Wirtschaft“, sagt der Oberbürgermeister. „Es ist ein zentrales Element der europäischen Pharmastrategie“.

Für Nils Kößler, Bürgermeister und Dezernent für Wirtschaft, Recht und Innovation, steht das übergeordnete strategische Interesse im Vordergrund. Er sagt dazu: „Der Neubau einer modernen Fertigungsanlage und der Erhalt der Insulinproduktion am Industriepark Höchst sind Grund zur Freude für die Stadt Frankfurt. Gewerbesteuereinnahmen in beträchtlichem Umfang werden abgesichert, dazu kommen die vielen positiven Effekte für die lokale Wirtschaft, Zulieferer, Dienstleister etc.“ Entscheidend sei aber die Absicherung der Insulin-Versorgung von einem Drittel der Diabetespatientinnen und -patienten in Deutschland. Kößler dazu: „Deutschland muss in einer veränderten geopolitischen Situation auch strategisch denken und an seiner Resilienz arbeiten. Nicht auszudenken, wenn die Versorgung von heute auf morgen wegbräche, weil zum Beispiel eine Lieferkette nicht mehr trägt, eine Transportroute versperrt wird, ein neuer internationaler Konflikt ausbricht.“

Kößler verweist in dem Zusammenhang auch auf das „Standortbekenntnis auf Jahrzehnte“, das die Milliardeninvestition für das Pharmaunternehmen bedeute. Sanofi sei mit der Insulinproduktion ein Erbe von Kernbeständen der früheren Hoechst AG und Farbwerke. Seit 1923 wird in Frankfurt Insulin hergestellt. „Diese Verantwortung ist durch die öffentliche Förderung nun noch einmal deutlich gestiegen“, sagt Kößler.

Freigang köpft Eintracht Frankfurt in die Spitzengruppe

Im Montagsspiel des dritten Spieltags war Eintracht Frankfurt beim 1. FC Union Berlin zu Gast. In der 26. Spielminute verarbeitete Freigang eine Freistoßflanke von Memeti mit dem Kopf zum 1:0. Eine Berlinerin hatte den Ball noch unerreichbar für ihre Torhüterin abgefälscht. Die Chance auf das 2:0 vertat dann Doorsoun (35.). Sie hatte einen Elfmeter verschossen.

Nach dem Spieltag stehen die Frankfurterinnen mit sieben Punkten auf Platz 3 der Tabelle, Union Berlin mit null Punkten auf Rang 13.

Fußballsplitter

Eintracht Frankfurt II

In der Regionalliga Südwest gibt Eintracht Frankfurts zweite Mannschaft auch kein sonderlich gutes Bild ab. Am vergangenen Freitag gelang der Mannschaft im Heimspiel gegen FC-Astoria Walldorf nur ein mageres 1:1 Unentschieden. Mit diesem Ergebnis rutschte Eintracht Frankfurt II in die Abstiegszone ab.

VfB Unterliederbach

Lehrgeld musste Verbandsligist VfB Unterliederbach beim Nachbarschaftsduell gegen den SV Zeilsheim zahlen. Dieser gewann klar mit 5:2. Die erste Mannschaft aus Unterliederbach steht derzeit auf dem 11. Platz der Tabelle.

VfB Unterliederbach II

Spiel am 6. Spieltag beim FC Lorsbach wurde abgebrochen.