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Ioannis Gelios hält im Elfmeterschießen

Lange spannend war es im letzten DFB-Pokalspiel der zweiten Runde. Holstein Kiel rettete sich in der Nachspielzeit in letzter Sekunde in die Verlängerung, überstand auch diese gegen Bayern München, so dass das Elfmeterschießen entscheiden musste. Die ersten fünf Elfmeter wurden auf jeder Seite im Tor versenkt. Marc Roca vom FC Bayern München war es dann, der an Ioannis Gelios scheiterte. So ist für die Bayern genauso wie für die Frankfurter in der 2. Pokalrunde Feierabend.

DFB ermahnt Eintracht Frankfurt

Der DFB hat Eintracht Frankfurt wegen eines Verstoßes gegen die Hygienevorschriften ermahnt. Nach dem Spiel gegen Arminia Bielefeld hatten zwei Spieler ihre Kinder in den Innenraum des Stadions geholt. Das darf nach den Vorgaben des Hygienekonzepts nicht sein, da der Innenraum als gesondert geschützter Bereich gilt.

Ebenfalls ermahnt wurden Bayern München und Schalke 04, hier saßen die Mitglieder beider Vereine ohne den nötigen Sicherheitsabstand von 1,50m auf der Tribüne.

Derzeit gelten wegen der Corona-Pandemie besondere Hygienevorschriften. Dabei achtet man auch auf die Vorbildfunktion von Vereinsvorständen und Spielern. Dies war besonders an der Berichterstattung der Medien nach den Vorgängen in der Münchner Allianz-Arena während des diesjährigen Saisoneröffnungsspiels zu erkennen.

Torreicher Start in die Bundesliga-Saison 2020/21 in München

In einem einseitig geführten Spiel besiegte zum Start der Bundesliga-Saison 2020/21 Bayern München den FC Schalke 04 mit 8:0. Die Bayern griffen die Knappen früh an und kombinierten schnell. Nach vier Minuten stand es bereits 1:0. Die erste Halbzeit endete mit 3:0.

Im zweiten Durchgang zeigten die Münchner erst richtig, dass auch eine erfolgsverwöhnte Mannschaft noch hungrig sein kann. Man spielte weiterhin erfolgreich und schön. Besonders schön die Vorlage von Robert Lewandowski zu Thomas Müllers 6:0 in der 69. Spielminute. Und zum Schluss durfte auch noch ein ganz junger ran, der 17-jährige Jamal Musiala setzte den Schlusspunkt in dieser Partie.

Bundesliga-Saison 2020/21 startet mit Geisterspiel

Die Saison 2020/21 in der Fußballbundesliga wird am Freitag in München mit dem Spiel Bayern München gegen den FC Schalke 04 vor leeren Rängen beginnen. Nach der Entscheidung der Bundesländer am vergangenen Dienstag, dass bis zu 20 Prozent der Platzkapazitäten in den einzelnen Stadien genutzt werden dürften, war man in München zunächst von 7.500 Zuschauern unter Einhaltung der Hygienevorschriften ausgegangen. Wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz in Bayerns Hauptstadt musste von diesen Plänen wieder Abstand genommen werden.

Eintracht Frankfurt vor 6.500 Zuschauern

Eintracht Frankfurt wird das Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im Deutsche Bank Park vor 6.500 Zuschauern austragen. Diese Zahl war schon vor der Einigung der Länderchefs zwischen Stadt und Verein vereinbart und auch vom Land Hessen abgesegnet worden. Dies hat man in Frankfurt auch nach der Entscheidung auf Länderebene nicht mehr geändert.

RMV erhöht Angebot

Der RMV erhöht zum Spiel am Samstag sein Angebot, um eine möglichst sichere An- und Abreise zu gewährleisten. Die S-Bahnen der Linien S8 und S9 werden als sogenannte Langzüge, also mit jeweils drei dreiteiligen Triebwageneinheiten unterwegs sein und auch die Straßenbahnen zum Stadion werden mit zusätzlichen Waggons fahren. Busse werden die Zuschauerströme weiter entzerren.

Und anderswo?

In Wolfsburg werden beim Spiel des VfL gegen Bayer Leverkusen nur 500 Zuschauer zugelassen sein. Bundesweit munkelt man, ob das nun an der örtlichen Verwaltung, Stichwort „Bürokratie“, liegt, oder die Zahl 500 einfach nur die Anzahl wahrer Fußballfans in der niedersächsichen Gemeinde abbildet?

Bayern München ist Champions-League-Gewinner

Die Champions League hat nach einer langen Saison Bayern München mit einem 1:0 Sieg gegen Paris St. Germain gewonnen. Nach einer Stunde lagen die Bayern durch einen Treffer von Kingsley Coman in Führung. Paris St. Germain schien geschockt. Gegen Ende mussten die Bayern allerdings hart um den Sieg kämpfen. Insgesamt elf Gelbe Karten, gerecht auf beide Mannschaften aufgeteilt, sind ein Beleg dafür.

Bayern München erreichte mit dem Sieg nach 2013 auch zum zweiten Mal das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und eben der Champions League. Die Münchner waren wieder einmal der einzige Bundesligavertreter, der bis zum Schluss dem Vergleich in den beiden europäischen Wettbewerben standhielt.

FC Bayern München feiert 30. Meisterschaft

Mit einem Sieg am gestrigen Abend bei Werder Bremen wurde der FC Bayern München Meister der Fußballbundesligasaison 2019/2020 und feierte damit seine 30. Meisterschaft – Rekord! Robert Lewandowski erzielte mit dem einzigen Tor des Abends einen persönlichen Rekord, den er in den beiden verbleibenden Spielen der Saison noch ausbauen kann. Torwart Manuel Neuer, der zum Schluss den knappen Sieg der Bayern mit einer Glanzparade festhielt, stach ebenfalls hervor.

Halbfinale Schluss für Eintracht Frankfurt im DFB-Pokalwettbewerb

Im Halbfinale des DFB-Pokals war 2020 nach einer zum Schluss ausgeglichenen Partie das Ende des Wettbewerbs erreicht: Bayern München gewann das Spiel in der Allianz-Arena mit 2:1. In der einseitig geführten ersten Halbzeit gingen die Bayern durch einen Flugkopfball von Ivan Perisic, die Flanke war von Thomas Müller gekommen, in Führung (14. Spielminute). Bayern München vergab in der ersten Halbzeit eine Reihe von Chancen, das Ergebnis weiter auszubauen.

In der zweiten Halbzeit traten die Spieler von Eintracht Frankfurt von Beginn an mit mehr Selbstbewusstsein auf, die Frankfurter gewannen zunehmend an Spielanteilen. In der 69. Spielminute dann der Ausgleich: Der Ball lief über Timothy Chandler und den gerade erst eingewechselten Daichi Kamada zum ebenfalls eingewechselten Danny da Costa, welcher das 1:1 erzielte. Zwei Bayern-Chancen später lagen die Münchner durch einen Treffer von Robert Lewandowski (74.) wieder in Führung.

Bayern München und Bayer04 Leverkusen werden das Endspiel um den DFB-Pokal am 4. Juli 2020 in Berlin bestreiten.

Am Vergangenen Samstag im ZDF – ein Rückblick

Am vergangenen Samstag gab es mal einen interessanten Film im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen, was ja selten ist. Noch seltener ist es, wenn ein solcher Film gar noch im Nachmittagsprogramm gezeigt wird. Es war die Übertragung des Bundesligaspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München. Das Ergebnis war für die Frankfurter erfreulich, weniger erfreulich für den heute Ex-Eintracht- und Ex-Bayern-Trainer Nico Kovac.

Erschreckend war allerdings das Unwissen der Berichterstatter und Kommentatoren, die das Ergebnis dieses Spiels als Riesenüberraschung darstellten. Gut, eine gewisse Zeit galt ein mageres Ergebnis gegen Bayern München aus Frankfurter Sicht als normal. In dieser Zeit prägten allerdings auch Vokabeln wie „zementiert“ und „abschenken“ das Bild, Vokabeln, die dem sportlichen Gedanken widersprechen.

Bayern München verlor einst gerne hoch im Rhein-Main-Gebiet. Einmal war der Bieberer Berg zu hoch, einmal das Waldstadion zu tief im Wald. In beiden Fällen stand es zum Ende des Spiels 6:0. Zwei der am vergangenen Samstag häufig eingeblendeten missmutigen Herren durften das auf dem Bieberer Berg noch auf dem Fußballplatz miterleben. Bayern München war damals als amtierender Meister nach Offenbach gekommen.

Ein Jahr später war von den beiden nur noch Kalle dabei. als es im Waldstadion wieder ein 6:0 gegen die Bayern gab. Grabowski, Hölzenbein und Nickel standen damals für Eintracht Frankfurt auf dem Platz