Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Verkehrsunfall mit Leichtverletzen

Im Zuge eines Verkehrsunfalls kam es am gestrigen Donnerstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Rettungswagen während einer Einsatzfahrt. Die beiden Rettungssanitäter wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach aktuellen Erkenntnissen befuhren die Rettungskräfte, während einer Einsatzfahrt, gegen 15:20 Uhr unter Nutzung des Blaulichtes und Martinshorns die Westerbachstraße in aufsteigende Fahrtrichtung, um schließlich auf die BAB 648 in Fahrtrichtung Westkreuz Frankfurt aufzufahren. Ein 32-jähriger Autofahrer fuhr zu diesem Zeitpunkt von einem Tankstellengelände kommend verbotswidrig entgegen der Fahrtrichtung auf die Westerbachstraße ein, um sich so schneller in den fließenden Verkehr einzuordnen. Dadurch kam er dem ordnungsgemäß fahrenden Rettungswagen frontal entgegen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Rettungssanitäter wurden leicht verletzt und im weiteren Verlauf in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, die insgesamt drei Insassen des PKW blieben unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Im Zuge der Unfallaufnahme sperrten Polizisten die Fahrbahn zeitweise voll. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Falscher Handwerker macht Beute – Zeugen gesucht

Am gestrigen Donnerstagmittag (16. Oktober 2025) schlug ein Trickbetrüger mit der Masche des falschen Handwerkers zu. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Ersten Erkenntnissen zufolge habe sich der Betrüger gegen 12:40 Uhr auf bislang unbekannte Art und Weise Zugang zu einem auf der Johannesallee befindlichen Mehrfamilienhaus verschafft und sich anschließend zur Wohnung der späteren Geschädigten begeben. An der Wohnung angekommen, habe sich der Mann sodann als Handwerker ausgegeben und unaufgefordert die Wohnung der Dame betreten. Nach kurzem Anleuchten der Wandleuchten und mit dem Zusatz, dass diese kaputt seien, habe sich der Betrüger in das Schlafzimmer der Geschädigten begeben, dort mehrere tausend Euro entnommen und anschließend die Wohnung in unbekannte Richtung verlassen.

Der Betrüger kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, circa 40 Jahre alt, circa 180cm groß, normale Statur; trug ein dunkelgraues Basecap, eine graue Wolljacke und führte eine Papierakte und einen Kugelschreiber in der Hand

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter und / oder Tathergang geben können, werden gebeten sich mit der Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 52499 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und rät:

  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung.
  • Überprüfen Sie kritisch den Ausweis angeblicher Handwerker.
  • Kontaktieren Sie im Zweifelsfall die zuständige Firma oder Hausverwaltung.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin.
  • Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch verständigen Sie umgehend die Polizei unter der Notrufnummer 110.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Baumfällarbeiten in Frankfurt am Main Höchst

Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen wegen der genannten Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit die nachfolgend aufgeführten Bäume dringend gefällt werden müssen.

Im Bolongarogarten in Höchst ist eine Japanische Blütenkirsche (Baum-Nr. 1) am Stammfuß vom Lackporling und am Stammkopf vom Schwefelporling befallen und muss entfernt werden. Für den fünf Meter hohen Baum gibt es Ersatz in der kommenden Pflanzperiode.

Auf dem Spielplatz in der Adelonstraße in Höchst stirbt eine Echte Walnuss (Baum-Nr. 11) ab. Der Baum wird entfernt und in der kommenden Pflanzperiode ersetzt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Rollerfahrer kollidiert mit parkendem Fahrzeug

Am Mittag des 15. Oktober 2025 verunfallte ein Rollerfahrer im Dunantring und verletzte sich schwer.

Den bisherigen Erkenntnissen nach, befuhr der 42-Jährige den Dunantring in Richtung Kurmainzer Straße. Hier kollidierte der Mann auf seinem Leichtkraftrad mit einem geparkten Fahrzeug. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte der Mann nicht. Wie es zu dem Unfall kam, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Tödlicher Unfall am S-Bahngleis in Frankfurt-Griesheim

Am gestrigen Mittwochabend (15. Oktober 2025) erfasste eine S-Bahn kurz vor dem Bahnhof Frankfurt-Griesheim einen 29-jährigen Mann, welcher sich aus bislang unbekannten Gründen im Gleisbett befand und noch vor Ort verstarb.

Nach aktuellen Erkenntnissen kletterte der 29-Jährige gegen 21:15 Uhr über den bereits geschlossenen Schrankenbereich, an dem in der Elektronenstraße befindlichen Bahnübergang. Als er sich dann auf die Gleise begab, erfasste ihn eine S-Bahn, woraufhin er tödlich verletzt wurde.

Wieso sich der 29-Jährige zu diesem Zeitpunkt auf den Gleisen befand und ob es sich um ein Unfallgeschehen handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Raubstraftaten – Polizei bittet um Mithilfe

Bereits am 13. Oktober 2026 griff ein ein Räuber gleich zweimal Passanten an und flüchtete anschließend. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ereigneten sich beide Angriffe in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 20:35 Uhr in örtlicher Nähe.

Der erste Überfall erfolgte auf einem Feldweg, welcher parallel zur Autobahn 66 verläuft, unweit des dortigen Sportplatzes „Hohe Kanzel“. Hier spazierten ein 69- Jähriger mit seinem Enkel, als ein Täter den 69- Jährigen von hinten angriff und zu Boden brachte. Hier bedrohte der Täter den Mann mit einem Schlagwerkzeug und tastete ihn nach Wertgegenständen ab. Der 69-jährige Mann erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen. Da der Täter keine Wertgegenstände fand, flüchtete er fußläufig entlang des Feldweges in westliche Richtung, Richtung „Lenzenbergstraße“.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Männlich, ca., 25-30 Jahre; dunkel gekleidet, trug eine schwarze Kapuzenjacke mit der Kapuze auf dem Kopf

Bereits kurz darauf, gegen ca. 20:35 Uhr, ereignete sich nur wenige Meter weiter in der „Rombergstraße“ ein zweiter Angriff.

Hier wurde ein 90-jähriger Mann gewaltsam zu Boden gebracht, welchem der Täter eine Getränketragetasche raubte.

Der 90-Jährige verletzte sich durch den Sturz schwer und wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

Auch hier flüchtete der Täter anschließend zu Fuß und kann wie folgt beschrieben werden:

Männlich, ca. 180 cm; bekleidet mit einer dunklen Hose und einer dunklen Kapuzenjacke mit aufgesetzter Kapuze.

Aufgrund des örtlichen und zeitlichen Zusammenhanges, sowie der ähnlichen Täterbeschreibung, geht die Polizei derzeit davon aus, dass es sich um denselben Täter handelt.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe und fragt:

Wer kann Angaben zu den geschilderten Sachverhalten machen?

Wer hat sich in dem genannten Zeitraum im dortigen Bereich Zeilsheims aufgehalten und hat den Täter beobachten können?

Wer hat den Täter eventuell zuvor wahrnehmen können oder wer hat in gegeben falls flüchten sehen und kann nähere Angaben machen?

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich über die Telefonnummer 069/ 755 51299 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schweizer Autorin Dorothee Elmiger erhält Deutschen Buchpreis 2025

Für ihren Roman „Die Holländerinnen“ hat die Autorin Dorothee Elmiger heute Abend im Frankfurter Römer den Deutschen Buchpreis 2025 verliehen bekommen. Ihr Buch ist beim Carl Hanser Verlag im August dieses Jahres erschienen.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main verliehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnet damit jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus.

Bauarbeiten im Bolongarogarten gehen weiter

Vor wenigen Tagen haben im Bolongarogarten im Stadtteil Höchst die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts begonnen. Das Grünflächenamt lässt die beiden historischen Barockbrunnen, den Tritonbrunnen und den Drachenbrunnen, in Abstimmung mit der Denkmalpflege grunderneuern. Dabei wird auch eine neue, den aktuellen Standards entsprechende unterirdische Brunnenkammer mit der erforderlichen Technik gebaut sowie neue Leitungen verlegt. Die Brunnenschalen und -figuren bekommen eine gründliche Reinigung und werden von Kalkablagerungen befreit.

Während der Bauarbeiten ist der Zugang zum Standesamt und zum Verwaltungsgebäude weiterhin möglich. Für Fußgängerinnen und Fußgänger ist eine entsprechende Beschilderung eingerichtet. Nach derzeitigem Stand sind die Arbeiten bis Frühsommer 2026 abgeschlossen.

Im Anschluss beziehungsweise zeitweise parallel zum zweiten Bauabschnitt startet ab Frühjahr 2026 der dritte und letzte Bauabschnitt mit den Landschaftsbauarbeiten, in dem die Gartenanlage als Ganzes erneuert wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Nahversorgung in Hessen

Als ich heute einen Bericht auf hessenschau – Eigenschreibweise – über deren Pop-up-Redaktion in Friedberg las, fiel mir auf dem dazugehörenden Bild sofort ein typisches Element der Nahversorgung in Hessen auf. Es hängt rechts neben dem Eingang zu dem Ladenlokal, in dem die Redaktion für ein paar Wochen untergebracht war.

Mir fiel sofort ein Bild zu einem Nahversorgungszentrum im Frankfurter Stadtteil Sossenheim ein. Dies zeigt neben den früher „Groschengräber“ genannten Automaten eine „Kommunikationssäule“, wohl ein Hybrid zwischen Telefonzelle und Smartphone,

Die Automaten kenne ich bereits aus den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie schluckten 10-Pfennigstücke, damals auch Groschen genannt, und spuckten dafür kugelrunde, bunte Kaugummis aus. Später wurde ihre Nutzung viel teurer und es gab außer Kaugummis manch Firlefanz, mit dem man Kinderhezen erfreuen sollte.

Die Kommunikationssäule hatte zwei Nachteile, sie war ortsgebunden und man konnte trotzdem seine Umgebung durch lautes Telefonieren nerven. Wie schön ist es heute, wo man gleichzeitig mit einem Smatphone telefonierend durch die Gegend laufen und anderen Menschen ins Ohr brüllen kann?

Das oben abgebildete Nahversorgungszentrum gibt es heute nicht mehr. Es verschwand, als die benachbarte Straßenkreuzung einem Kreisverkehr weichen musste.

Einsatz im und am Kraftwerk West beendet

Seit Donnerstagmorgen, 09.10.25, 7:00 Uhr gilt der Einsatz als „größtenteils“ beendet. Dieser Großeinsatz mit dem Ziel der Gefahrenabwehr dauerte insgesamt 93 Stunden. Der Rückbau der logistischen Unterstützung durch eine Vielzahl an Fachkräften der Feuerwehr, des THW und des Energieversorgers Mainova wird allerdings noch etliche weitere Stunden in Anspruch nehmen.

Seitens der Feuerwehr waren fast 480 Einsatzkräfte von Berufs- und der freiwilliger Feuerwehr beteiligt. Gesamt wurden einige hundert Atemschutzmasken, Atemschutzgeräte und die dazugehörigen Atemluftflaschen während des gesamten Einsatzes benutzt. Hinzu kommen spezielle Filter und etwa 250 Sets an Feuerschutzkleidung. Die Einsatzkleidung der einzelnen Kräfte musste aufgrund der starken Verschmutzung nach jedem Einsatz im Silo gereinigt werden, um die Feuerwehrleute für die nächste Verwendung jeweils mit sauberer Schutzkleidung auszustatten.

Die Logistik für die Atemschutzgeräte war umfangreich. Solange eine Einsatzkraft vor Ort im Einsatz war, wurde nur die geleerte Atemluftflasche gegen eine Volle getauscht. Nach Ablöse der Einsatzkraft musste das gesamte Gerät sowie alle geleerten Flaschen in die Reinigung, Prüfung und Instandsetzung. Das heißt es wurden Verbrauchsteile gewechselt, frische Atemluft eingefüllt und alles entsprechend verpackt – in der Regel für einen neuen Einsatz im Heizkraftwerk kurz darauf. Im späteren Einsatzverlauf, nachdem die Löschmaßnahmen und das Ausfahren der Kohle aus dem Silo Wirkung zeigten, wurden dann auch hauptsächlich Atemschutzmasken mit Filter benutzt.

Hierfür musste fortwährend der Sauerstoffgehalt am Einsatzort gemessen werden, da der Filter zwar Schadstoffe auffängt, aber keine Atemluft generieren kann. Neben dem kräftezehrenden Einsatz am Kohlesilo musste die Feuerwehr also auch noch einen Logistikeinsatz bewältigen. Im „rückwärtigen Bereich“ wurde ab Dienstag die Atemschutzwerkstatt sowie alle Wasch- und Trockenmaschinen für Schutzkleidung rund um die Uhr von dienstfreien Kräften besetzt. Außerdem wurde die Einsatzstelle fortwährend mit Transportwagen angefahren, um Verbrauchtes abzuholen und Frisches anzuliefern. Unterstützung im Bereich der Logistik haben wir von den Farankfurter Werkfeuerwehren des Industrieparks Infraserv Höchst sowie Fraport erhalten. Der Fachberater der Deutschen Montan Technologie (DMT) unterstützte bis zum Schluss am Telefon mit wichtigen Informationen zum Silobrand und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.

Glücklicherweise klappte das Entleeren des Silos gut, sodass eine Flutung mittels Stickstoffs nicht erforderlich war. Gleichwohl war alles vorbereitet, um im Fall der Fälle die nötigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Wärme- und Stromversorgung wurde seitens des Kraftwerkbetreibers durchgehend sichergestellt. Es kam zu keiner nennenswerten Rauchentwicklung. Die Anwohner waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Nach wie vor ist nicht geklärt, wie es zu dem Brandereignis in dem Silo kam und auch die Aussage über die vermutliche Schadenhöhe kann erst nach einer Bewertung der Gesamtsituation veröffentlicht werden. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement)