Seit heute können Interessierte einen Blick vom Goetheturm in Frankfurt am Main werfen und das ohne vom heimischen Sofa aufzustehen. Da besagt natürlich auch, dass man die 196 Stufen des Bauwerks nicht erklimmen muss.
Der Goetheturm ist ein Aussichtsturm, der 43,4 Meter hoch ist. Die hervorragende Aussicht genießt man vor allem, weil der Turm auf dem Sachsenhäuserberg steht, einer Anhöhe am Rand des Frankfurter Stadtwalds. Mein Blick auf den heimischen Bildschirm war besonders beeindruckend, als die Kamera in Richtung der untergehenden Sonne gerichtet war.
Verdi und Arbeitgeber haben sich geeinigt, so zumindest eine Verdi-Sprecherin. Damit sind die für kommenden Donnerstag angekündigten Streiks im ÖPNV vom Tisch. Ausführlichere Informationen hierzu soll es später am Tag geben. In Frankfurt am Main wären wieder Straßen- und U-Bahnen betroffen gewesen, anderswo in Hessen auch Busse.
E-Scooter vor Kellertreppe – intelligent abgestellt
Es ist Wahltag, der zweite an dem ich nur passiv beteiligt bin. Okay, Wahltage mit aktiver Wahlbeteiligung davor waren auch nicht sonderlich häufig. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt einen vor einer Kellertreppe abgestellten E-Scooter. Ein schlechtes Omen? Auch das Blättern durch das Lieblingsangebotsblättchen eines sogenannten Supermarktes ist ernüchternd es fehlt ein reizvolles Angebot für Kaffee. Dafür sind Blut- und Leberwurst günstig.
Beim Gang zum Wahllokal muss ich heute vorsichtig sein. Erstmals, seit ich in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts wohne, muss ich das Haus in eine andere Richtung verlassen. Das alte Wahllokal musste der Schulbauoffensive weichen. Schade nur, dass die Frankfurter Schulbauoffensive dem aktuellen Zustand der Offensive der Frankfurter Eintracht gleicht.
Als musikalische Begleitung für den Tag empfehle ich „Ein guter Tag zum Sterben“ von J.B.O., das richtige Ersetzen von „Sterben“ durch „Wählen“ sei jedem selbst überlassen. Ich genieße derweilen lieber Klänge der Allman Brother Band aus dem Anfang der siebziger Jahre …
Der Haushalt für das Jahr 2026 ist beschlossen. Nach dem Ausstieg der FDP aus der Römer-Koalition benötigte die Restkoalition weitere Stimmen. Die bekamen Grüne, SPD und Volt von der Linke.
Letztere hat ihre Spuren im Haushalt 2026 hinterlassen, der soziale Sektor wurde stärker betont. Zuvor waren die Koalitionäre auch mit der CDU in Gesprächen gewesen, die allerdings scheiterten.
Eine Kuh mit Migrationshintergrund fand jetzt eine Bleibe auf einem Gnadenhof bei Alsfeld in Hessen. Das Tier aus Baden-Württemberg war einst auf dem Weg zum Schlachthof ausgerissen, hatte anschließend wochenlang Wälder durchstreift und sich dann einer Schafherde angeschlossen. Mittlerweile den Medien bekannt landete das Tier über den Umweg Besitzer auf dem hessischen Gnadenhof. Dumme Kuh? Von wegen!
Die Internationale Raumstation ISS feierte dieser Tage ihren 25-Jährigen Geburtstag. Dies gilt dann, wenn man als „Geburt“ den Termin nimmt, an dem die erste Besatzung auf der Station eintraf. Das war der 2. November 2000. Seit dem ist die ISS ständig bewohnt. (Siehe auch Eintrag in der Wikipedia)
Der Frankfurter Weihnachtsbaum ist auf dem Römerberg angekommen. „Frau Holle“ hat den Weg aus dem Spessart nach Frankfurt gut überstanden. Die Reise erfolgte auf einem Schwertransporter. Auf dem Römerberg wird der Baum jetzt erst einmal für seine Rolle vorbereitet. Während des Frankfurter Weihnachtsmarks soll er diesen schmücken.
Heute Abend wird Radio-Urgestein Volker Rebell die Deutsch-Rock-Urgesteine Kraan im Radio vorstellen. Mit dabei in der Sendung ist das Bass-Urgestein Helmut Hattler. Die Sendung „KRAAN – zum 55-jährigen Band-Jubiläum“ läuft in ByteFM am Do 25.09.2025 um 23 Uhr und wird von Antenne Mainz über DAB+ und UKW ausgestrahlt. Außerdem läuft die Sendung auch in Radio-Rebell vom 25. – 28.09.2025 jeweils um 22 Uhr.
Eine Zusammenfassung als Podcast ist hier zu finden.
Die Spannung war schnell raus, Sauter von der SPD und der Einzelbeweber Spriegel hatten kein Chance. Amtsinhaber Shaikh von der CDU erreichte mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Stimmen sein Ziel.
Um 19:30 Uhr lag ein vorläufiges Ergebnis vor, Skaikh hatte 52,85 Prozent der Stimmen erhalten. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,54 Prozent.
In Hessen werden heute fünf neue Bürgermeisterinnen bzw. Bürgermeister gewählt. Die nächsten Wahlurnen stehen vom Westen Frankfurts aus gesehen in Eschborn (Main-Taunus-Kreis). Dort bewerben sich Adnan Shaikh (CDU), Eva Sauter (SPD) und Thomas Spriegel (unabhängig) um den Posten an der Spitze der Gemeinde. Wichtigste Themen im Wahlkampf waren Wohnungsbau, Verkehr und ein anstehendes Großbauprojekt am Rathausplatz: Dort sollen Verwaltungssitz, Stadthalle und Bücherei neu errichtet werden.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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