Archiv der Kategorie: Bücher

Saša Stanišić erhält Deutschen Buchpreis

Mit dem Deutschen Buchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wurde Montagabend in Frankfurt am Main Saša Stanišić ausgezeichnet. Der 1978 in Bosnien geborene und 1992 mit seiner Familie nach Deutschland geflüchtete Stanišić erhielt den mit 25.000 Euro dotierten Preis für seinen Roman „Herkunft“.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 jährlich am Vorabend des Beginns der Buchmesse verliehen. Dabei wählt eine Jury aus in den vergangenen zwölf Monaten erschienenen deutschsprachigen Büchern aus einer Longlist und einer Shortlist den Preisträger aus.

Noch Restexemplare vom Heft Nr. 2 vorrätig

Die Gruft der Gräfinnen
Die Gruft der Gräfinnen auf dem ehemaligen Friedhof an der Dorfkirche im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach ist auch Thema in Heft Nr. 2 der Reihe „Geschichten aus Unterliederbach“.

Vom Heft Nr. 2 der Reihe „Geschichten aus Unterliederbach“ sind noch Restexemplare übrig. Diese können bei Blumen Hecktor in der Legienstraße oder im Café Mio, Ecke Gotenstraße / Sossenheimer Weg zum Preis von 8,00 Euro erworben werden. Die Hefte der Reihe sind kleine Bücher mit einem Umfang von mehr als 120 Seiten.

Themen des zweiten Heftes sind unter anderem der Erbauer der Villa Graubner, Die Gruft der Gräfinnen auf Unterliederbachs ersten Friedhof an der Dorfkirche, Unterliederbachs zweiter Friedhof an der Autobahn A 66 und das Alleehaus, welches in seiner alten Form nicht mehr existiert, nachdem aber eine Bushaltestelle und ein Kleiderhaus benannt sind.

Die in Heft Nr. 2 vorgestellte Familie ist die Familie Wagner. Herausgeber und auch Autoren der Heftreihe sind die Unterliederbacher Heinz Alexander und Karl Leo Schneeweis.

Geschichten aus Unterliederbach, Heft 2

Am 16. Juni 2019 wird das Heft Nr. 2 der Geschichten aus Unterliederbach von Heinz Alexander und Karl Leo Schneeweis erscheinen. Auf dem Unterliederbacher Bürgerfest und später dann in ausgesuchten Geschäften und bei bestimmten Personen wird das Heft, welches eigentlich ein Buch ist, für acht Euro zu erwerben sein.

In diesem Heft wird Kommerzienrat Stembler vorgestellt, der im achtzehnten Jahrhundert die Villa Graubner – die damals natürlich noch nicht so hieß – erbaut hatte, es wird über das „Alleehaus“ berichtet, welches einst ein Gasthaus war und später zum Kino gewandelt wurde, über den alten Unterliederbacher Friedhof an der Autobahn A66 und die noch ältere Grabstätte der Gräfinnen an der Unterliederbacher Dorfkirche.

Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit der Familie oder den Familien Wagner in Unterliederbach. Der Ibell’sche Garten, Vorläufer des Graubner Parks, und das Arbeiterheim, genannt das Heimchen, sind weitere Themen im Heft.

Unterliederbacher Ansichten (27)

Offener Bücherschrank in Frankfurt am Main UnterliederbachDie Ludwig-Erhard-Schule in Frankfurt am Main Unterliederbach im Februar 2016. Auf dem offenen Schulhof steht ein offener Bücherschrank. Der Bücherschrank ist gut bestückt. Hier kann jeder hinkommen, ein Buch entnehmen und das Buch lesen. Dazu muss man sich nicht auf die nahen, aber nassen und kalten Bänke setzen. Das entnommene Buch darf mit nach Hause genommen werden. Das Buch darf sogar behalten werden …

Dieser offene Bücherschrank lebt. Immer finden sich andere Bücher darin, denn Nutzer stellen dort natürlich auch Bücher ein oder bringen die gelesenen Bücher wieder zurück, – es ist eben ein offener Bücherschrank.

67. Buchmesse beginnt in Frankfurt

Am Dienstagnachmittag beginnt in Frankfurt am Main offiziell die 67. Buchmesse. Gastland in diesem Jahr ist Indonesien. Über 7000 Aussteller werden bis zum 18. Oktober ihr Programm vorstellen. Salman Rushdie, der britisch-indische Autor der „Satanischen Verse”, will bei der Eröffnungskonferenz zuvor eine Rede halten.

Der Iran nimmt wegen der Teilnahme Ruschdies nicht an der Buchmesse teil, was die Veranstalter bedauern. Buchmessen-Direktor Juergen Boos machte deutlich, dass er zur Einladung Rushdies stehe, „Die Freiheit des Wortes sei nicht verhandelbar”, sagte er.

Am Abend vor der Buchmesse ist er Offenbacher Schriftsteller, Illustrator und Musiker Frank Witzel für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969” mit dem mit 25.000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis geehrt worden. Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vergeben. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnet damit jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus.

„Montagsblues” – der Antikrimi von Jutta Brettschneider

In wenigen Tagen beginnt die Frankfurter Buchmesse und es fällt ein, dass es in Unterliederbach eine erste Autorenlesung in diesem Jahr gegeben hat. Diese fand im Café & Bistro Kö 114 statt. Autorin war am 10. August 2014 Jutta Brettschneider aus dem nahen Hattersheim, sie las aus ihrem Erstling „Montagsblues”.

In „Montagsblues” geht es um Melanie und deren Freundinnen, die allesamt ihr Leben als reichlich trist empfinden. Der Roman beginnt mit der Beschreibung eines Montags, der Unlust zur Arbeit zu gehen und die Dinge, die dabei durch den Kopf Melanies gehen. Die Frauen begehen einen Banküberfall, fliehen ins Ausland und leben dort, wie sie es sich in ihren Tagträumen immer vorgestellt hatten.

Mit dem Heimweh kommt die Wende, für das begangene Verbrechen muss die Verantwortung ge- und ertragen werden und am Ende schließt sich der Kreis: Der Weg zur Arbeit ist der Gleiche wie zu Beginn, das Auto dokumentiert einen kleinen Aufstieg und der Blues ist wie weggeblasen.

Jutta Brettschneider erzählt die Geschichte von Melanie und ihren Freundinnen mit leichten Anflügen von Humor. Einen Teil der Spannung erzielt der Roman dadurch, dass wirkliche Personen und auch Firmen hinter den darin vorkommenden Namen stehen …

Unterliederbach: Lesung im Café & Bistro Kö 114

Am 10. August 2014 liest Jutta Brettschneider aus Hattersheim ab 14:30 Uhr im Café & Bistro Kö 114 aus ihrem Roman „Montagsblues”.  Der Antikrimi „Montagsblues” erzählt humorvoll die Geschichte von Melanie und ihren Freundinnen, die gelangweilt vom täglichen Einerlei diesem zu entfliehen suchen. Die Protagonistinnen überfallen eine Bank, entfliehen nach Thailand und genießen dort ein Leben, welches aus Party und Luxus besteht. Schon recht bald ist Melanie dieses Lebens überdrüssig und sehnt sich nach dem normalen, einfachen Leben zurück. Sie plant ihre Rückkehr.

„Montagsblues” ist im Medu-Verlag, Dreieich, erschienen und überall im Buchhandel erhältlich.

Frank Schirrmacher ist tot

Der Journalist, Buchautor und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Frank Schirrmacher ist am heutigen Donnerstag gestorben. Er erlag vierundfünfzigjährig den Folgen eines Herzinfarkts. Der am 5. September 1959 in Wiesbaden geborene Frank Schirrmacher war 1985 nach einer Hospitanz in die Feuilleton-Redaktion der FAZ eingetreten, 1990 wurde er Leiter der Redaktion „Literatur und literarisches Leben” und Nachfolger von Marcel Reich-Ranicki und 1994 in der Nachfolge von Joachim Fest der für das Feuilleton zuständige Herausgeber des Blattes.

Zu den von ihm veröffentlichten Büchern gehören „Das Methusalem-Komplott”, „Minimum. Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft”, „Payback. Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen.” und „Ego: Das Spiel des Lebens”. In den letzten beiden genannten Büchern beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf unsere Gesellschaft.

 

Wer kennt Thomas Sabottka?

Thomas wer? Kenne ich nicht. Ein  Geschichtenerzähler soll das sein und ein echter Achtundsechziger. Aha, 1968 in Ost-Berlin geboren. Richtige Bücher hat er also auch schon geschrieben? Und die sind klein und handlich und schnell in der S- oder U-Bahn gelesen. Kurzgeschichten mit Bezug auf die Musik? Nein, nicht so allgemein? Rock ’n‘ Roll? Ach, zwei Werke von ihm sollen bereits in Unterliederbach eingetroffen sein? Unterliederbach sagt mir was.  Wie, nach „kunst unterliederbach wasgaustraße” hast Du gegoogelt und den Thomas Sabottka gefunden …