15.000 beim Tag der offenen Tür im Römer

Rund 15.000 Besucherinnen und Besucher haben beim Tag der offenen Tür am Samstag, 17. Mai, das Rathaus, den Römerberg und die Paulskirche erkundet und sind mit Frankfurter Politikerinnen und Politikern ins Gespräch gekommen. In verschiedenen Formaten konnten sie Fragen stellen, sich informieren, wie man selbst in der Kommunalpolitik aktiv werden kann, und die Arbeit der Ämter kennenlernen. Ein Highlight war das Speed-Dating im Kaisersaal mit Magistratsmitgliedern und Stadtverordneten, bei dem auch Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner und Oberbürgermeister Mike Josef Rede und Antwort standen.

Direkter Dialog mit der Politik

Oberbürgermeister Mike Josef sagte: „Der Tag der offenen Tür im Römer ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie wichtig der persönliche Austausch und das direkte Gespräch gerade in Zeiten sind, in denen die Demokratie weltweit unter Druck steht. Engagierte Mitarbeitende haben ihre Arbeit vorgestellt, Bürgerinnen und Bürger konnten Einblicke gewinnen, Fragen stellen, voneinander lernen. Solche Begegnungen schaffen Vertrauen und Verständnis, beides ist unverzichtbar für unser demokratisches Zusammenleben. Mein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben.“

Die Stadtverordnetenvorsteherin und der Oberbürgermeister öffneten um 11 Uhr gemeinsam die Türen des Rathauses und gewährten den ganzen Tag über einen Einblick in ihre Dienstzimmer. Die Vorsteherin nahm sich mehrere Stunden Zeit, um mit Bürgerinnen und Bürger über ihre Arbeit und die Frankfurter Kommunalpolitik zu sprechen. Dieser direkte Dialog mit den Menschen sei sehr bereichernd gewesen, sagte Arslaner: „Ich bin beim Speed-Dating und in meinem Büro auf viele neugierige, interessierte Bürger:innen aller Altersklassen getroffen, die sich mit unserer Politik auseinandersetzen und sich informieren wollten.“ Sehr gefreut habe sie sich über die Wertschätzung für den Tag der offenen Tür, der viele Besucherinnen und Besucher in ihre Räume gebracht habe.

Den Haushalt verstehen und das Goldene Buch bestaunen

Sehr groß war das Interesse an den Vorträgen von Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff, der leicht verständlich den städtischen Haushalt erklärte: Besucherinnen und Besucher stellten Fragen zur Berechnung der Gewerbesteuer, den Sozialausgaben sowie zur Kostenverteilung auf Bund, Land und Kommunen. Sehr viel los war den ganzen Tag über an den mehr als 60 Ständen der städtischen Ämter und Betriebe. An diesen stellten die Mitarbeitenden vor, wie ihre Arbeit aussieht und was Bürgerinnen und Bürger davon haben.

Aber auch das Rathaus selbst gefiel den tausenden Besucherinnen und Besuchern: der Trausaal, der Plenarsaal und natürlich auch der Kaisersaal waren beliebte Fotomotive – neben dem bunten Selfie-Point direkt vor dem Rathaus auf dem Römerberg. Ein besonderer Hingucker und Publikumsmagnet war das prachtvolle 20 Kilo schwere Goldene Buch der Stadt, das im Ludwig-Landmann-Saal, dem Tagungsort des Magistrats, ausgestellt war. Für Unterhaltung sorgten unter anderem ein Theaterstück zum Grundgesetz im Plenarsaal.

Römerberg und Paulskirche laden zum Mitmachen ein

Sehr gefragt waren den ganzen Tag über die verschiedenen Führungen durch das Rathaus und die Paulskirche. Auf dem Römerberg sorgten unter anderem das Grünflächenamt mit einer Holzstapel-Show, die Feuerwehr sowie der Abenteuerspielplatz Riederwald mit ihren interaktiven Angeboten für großen Zulauf. Zur Erinnerung bastelten sich viele Familien in der Buttonschmiede neben dem Plenarsaal ein Andenken an den Tag der offenen Tür.

In der Paulskirche bauten auf der großen Demokratie-Baustelle kleine und große Gäste mit 10.000 Spiel-Hölzchen Brücken, Straßen und Gebäude. Zudem informierten sich zahlreiche Interessierte über die geplante Sanierung der Paulskirche und das Haus der Demokratie, das unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entstehen soll. Denn auch in Zukunft werden die Frankfurterinnen und Frankfurter ein unverzichtbarer Baustein des politischen Prozesses sein und ihre Stadt mitgestalten. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt in der Champions League

Eintracht Frankfurt, die es zum Saisonende unbedingt noch spannend machen mussten, erreichten durch einen Sieg beim SC Freiburg erstmals in der Vereinsgeschichte die Champions League über die Meisterschaftsrunde. Dabei sah der Spielverlauf auch anfangs nicht gut für die Frankfurter aus, denn Doan brachte die Freiburger in Führung (27. Spielminute). In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte gelang Knauff noch der Ausgleich (45.+4.).

Die Eintracht bestimmte auch die zweit Halbzeit. Und nach etwas mehr als einer Stunde führte sie. Kristensen erielte auf Vorlage von Ekitiké das 2:1 aud der Sicht der Eintracht (61.). Das 3:1 wurde Skhiri zugesprochen, obwohl es wohl ein Eigentor des SC Freiburg war (63.). In der Folge hatte Eintracht Frankfurt noch eine Reihe Konterchancen, ein vierter Treffer gelang allerdings nicht mehr.

Mit dem Ergebnis beendet Eintracht Frankfurt die Saison 2024/25 auf Platz drei in der Tabelle. In der Champions League werden also Bayern München, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund in der kommenden Saison vertreten sein, während der SC Freiburg mit der Europa League vorlieb nehmen muss.

Pflanzenbörse des KGV Unterliederbach

Ein nicht zu warmer Maisamstag im Osten von Frankfurt am Main Unterliederbach, der dortige Kleingärtnerverein führte seine jährliche Pflanzenbörse durch. Die Anlage 2 zwischen Emil-Siering-Park, Lindenviertel und Sossenheimer Weg lud ein. Und sogar der Berichterstatter hatte dazu gelernt – er kam in diesem Jahr nicht erst, nachdem fast alle Pflanzen verkauft waren.

Neben dem Kauf und Tausch von Pflanzen war es natürlich auch möglich, sich Rat zu einzelnen Pflanzen einzuholen. Spannend war zum Beispiel, was ein Anbieter von Tomatenpflanzen darüber berichtete, wie man die Anzahl und Größe der Tomaten steuern könne.

Natürlich gab es auch Speise und Trank. Der Grill stand etwas versteckt, Kaffee und Kuchen gab es im Vereinsheim. Und der Käsekuchen-Fan konnte sich darüber den Kopf zerbrechen, welchen der drei Sorten er nun essen solle. Am liebsten …

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Roter Weg bekommt neue Straßendecke

Das Amt für Straßenbau und Erschließung erneuert in Abstimmung mit der Stadtentwässerung Frankfurt die Fahrbahndecke auf dem Roten Weg im Stadtteil Sindlingen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 19. Mai, und sollen am Samstag, 24. Mai, abgeschlossen sein.

Der Rote Weg, eine Nebenstraße mit Verbindungscharakter, bleibt während der vorbereitenden Maßnahmen für den Verkehr befahrbar. Für den Einbau der neuen Deckschicht ist jedoch eine Vollsperrung erforderlich: Diese erfolgt ab Freitagnachmittag, 23. Mai, und dauert bis Samstagabend, 24. Mai. (Quelle: Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt zittert noch

Eigentlich sah es vor diesem Spieltag gar nicht so schlecht aus, man musste nur gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion gewinnen, dann hätte man das Ziel Champions League erreicht. Wenige Sekunden nach Spielbeginn sah es noch besser aus. Der erste Angriff der Eintracht saß. Larsson spitzelte den Ball zu Kristensen und der traf aus fünf Metern (1. Spielminute).

Eine Viertelstunde nach dem Führungstreffer sah es auf einmal gar nicht mehr gut für die Eintracht aus. Der FC St. Pauli hatte das Spiel gedreht. Saliakas (4.) und Guliavogui (16.) hatten das Spiel gedreht. Eintracht Frankfurt spielte harmlos und die Hamburger wurden noch passiver. Frankfurt hatte mehr Ballbesitz, aber St. Pauli führte zur Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam Batshuayi für Bahoya, es wurde Zeit. Zeit dauerte es auch, bis der neue Stürmer Wirkung entfalltete. Dann aber passte Chaibi und Batshuayi traf (71.). Zumindest ein Unentschieden war erreicht.

Nächste Woche geht es für Eintracht Frankfurt zum direkten Duell um den Einzug in die Champions League nach Freiburg, Auch die Dortmunder können noch an der Eintracht vorbei ziehen. Und die Ultras? Die sollten in der kommenden Woche Nervenkostüme stricken, anstatt irgendwelchen Unfug zu planen.

Eintracht Frankfurt beendet Saison auf Platz Drei

Am letzten Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga war Eintracht Frankfurt zu Gast bei RB Leipzig. Spannung bestand darin, dass Frankfurt noch eine theoretische Chance auf Platz Zwei hatte. Dem entgegen stand allerdings die Leistung der Wolfsburgerinnen, die vor dem Spieltag vor der Eintacht lagen.

Die Frankfurterinnen begannen das Spiel überlegen. Irgendwann passt Riesen von links und Reuteler trifft mit dem Kopf (20. Spielminute). Immer öfter bricht Riesen links durch. Eine der Flanken landete bei Anyomi, die präzise in das Leipziger Tor traf. 0:2 war dann auch der Halbzeitstand..

In der zweiten Halbzeit trafen Pawollel und Anyomi noch die Latte des Leipziger Tores. RB Leipzig kam in der 88. Spielminute zu seiner ersten Torchance. Die Frankfurterinnen siegten und beendeten die Saison auf Rang Drei und spielt damit in der Qualifikation zur Champios League.

Nacht der Museen – 40.000 erlebten sie mit

Bei wunderbar milden Temperaturen und einem der schönsten Frühlingsabende der vergangenen Wochen war die Nacht der Museen am Samstagabend, 10. Mai, sehr gut besucht: Die Türen von über 40 Museen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn waren wieder bis spät in die Nacht geöffnet. Zwischen neuen Ausgrabungen und alten Gemälden, Elektrobeats und Kirchenschätzen konnte der Reichtum der Kultur in der Mainmetropole erlebt werden. Für rund 40.000 Besucherinnen und Besucher bespielten die Ausstellungshäuser ihre Innenräume, Höfe und Gärten. Am Museumsufer und auf dem Römerberg war der Andrang besonders groß. Vor vielen Museen bildeten sich lange Schlangen.

Kulturdezernentin: „Nacht ist seit Jahren ein Magnet für Kunst- und Kulturbegeisterte“

Erstmalig galt die Eintrittskarte zur Nacht der Museen nicht nur für die Shuttle-Busse, sondern auch als RMV Ticket, sodass sich die künstlerische Vielfalt der Nacht noch leichter entdecken ließ. „Kunst lebt davon, betrachtet zu werden. Und sie lebt davon, immer wieder neu präsentiert zu werden. Deshalb ist die Nacht der Museen so wertvoll und gleichzeitig seit Jahren ein Magnet für Kunst- und Kulturbegeisterte weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus, denn das Museumsufer in Frankfurt ist einmalig. Auf einer Länge von knapp zwei Kilometern reihen sich die Museen entlang des Mains und erstrecken sich in der Nacht der Museen bis weit nach Offenbach und zurück zum Nizza-Ufer. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen wird die ganze Stadt zur Bühne“, resümiert Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig.

Für den besten Überblick über die Nacht der Museen von der Städel-Terrasse oder vom Turm des Frankfurter Doms aus standen die Gäste bereits vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung an, über großes Interesse freuten sich auch in diesem Jahr wieder das Fischergewölbe in der Alten Brücke, das Kriminalmuseum und die Sternwarte des Physikalischen Vereins, die Einblicke von der Unterwelt bis ins Universum boten.

Zum Magneten wurden nicht nur die großen Häuser mit ihren spektakulären Ausstellungen, begeistert war das Publikum auch von den zahlreichen sonst nicht zugänglichen Orten und kleinen Entdeckungen wie dem Hindemith Kabinett im Kuhhirtenturm oder der Mitmachwerkstatt rund um Wetter, Klima und Kultur im SCAPE in Offenbach.

Große Vielfalt von spektakulären Ausstellungen bis hin zu Geheimtipps

Die Nacht der Museen gab auch dieses Jahr wieder einen einzigartigen Überblick darüber, was Frankfurt und Offenbach an Kunst und Kultur zu bieten hat: von aktueller Fotografie und Auseinandersetzung mit Umwelt und KI über Musik- und Clubkultur bis hin zu Rezeption internationaler Strömungen oder Utopien nachhaltigen Zusammenlebens.

Im Ostend öffnete die Europäische Zentralbank ihre Räume und führte durch die Ausstellung des Architekten der Großmarkthalle Martin Elsässer. Unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Celebrating Europe“ präsentierte sie ihre Sammlung europäischer Kunst, während im Caricatura Museum ein gänzlich anderer Blick auf Europa geworfen wurde: Hier erfreute nicht nur die Kunst von Walter Moers, auch die Bilder von Rudi Hurzlmeier wurden diskutiert. Besonders spektakulär ging es im Museum für Kommunikation zu: mit Voguing und Drag Queens, mit Catwalk und Livemusik war bis spät in die Nacht Party angesagt.

100 Jahre Neues Frankfurt und Frankfurter Silberinschrift

Mit einer Doppelausstellung lockte das Museum Angewandte Kunst die Design- und Architekturliebhaber, gemeinsam den Auftakt zum großen Jubiläum 100 Jahre Neues Frankfurt bei Drinks und Livemusik unter Lichterketten im Museumshof zu feiern. Auf der anderen Mainseite begeisterte das Archäologische Museum die Gäste mit einem Sensationsfund: dem wohl ältesten Zeugnis des Christentums nördlich der Alpen: Der Frankfurter Silberinschrift. Während auch dieses Jahr wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg nach Eschborn nicht scheuten und die Kunstsammlung der Deutschen Börse entdecken, nutzten vor allem viele Familien die Gelegenheit, im Geldmuseum zu lernen, wie man Falschgeld erkennt und was Schreddergeld ist.

Erstmals dabei war dieses Jahr auch die Crespo Foundation mit ihrem Open Space, der bei DJ-Sounds und kühlen Getränken die Preisträgerinnen des „After Nature – Ulrike Crespo Photography Prize“ präsentierte.

Livemusik, Filme, Lesungen, Performances und Führungen für Familien

Workshops und Livemusik, Führungen und Filme, Lesungen und Performances machten auch 2025 die Nacht der Museen wieder so unverwechselbar vielseitig und zu einem Fest der Sinne. Zu Beats von House und Techno tanzten Nachtschwärmer im MOMEM an der Hauptwache bis in die frühen Morgenstunden, während im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Live-Vertonungen von Oneshot-Filmszenen das Publikum begeisterten. Im Ikonenmuseum brachte das Duo von Johannes Zirkler und Johannes Weiß Akkordeonmusik von Bach bis in die Gegenwart zum Klingen, das Museum Judengasse entführte mit den Klezmer Sounds des Marc Crofts Ensembles und im Dom erklang die Orgel, die zu den größten Deutschlands zählt. Lesungen und Wortkunst reichten von Short Short Stories von Timon Osche im Klingspor Museum Offenbach über den Erdfrequenz-Podcast im Senckenberg-Museum bis hin zum Poetry Slammer Benedict Hegemann, der als Johann Wolfgang von Goethe im Gartensaal des Goethe-Hauses den berühmtesten Sohn der Stadt auferstehen ließ und auch sehr viele junge Menschen anlockte.

Mit zahlreichen Führungen sprachen auch dieses Jahr wieder die Museen speziell Familien an. Und das Städel war mit zwei Vertreterinnen feministischer Kunst, Annegret Soltau und Rineke Dijkstra, und Poetry Performances wie gewohnt ein Hotspot in der Nacht der Museen.

Mit dem erneut hohen Besucherandrang zeigte die Nacht der Museen, dass Kunst und Kultur in Frankfurt zum Selbstverständnis aller Bürgerinnen und Bürger gehört und das Museumsufer weit über die Stadt hinaus Menschen anzieht, die die Vielfalt der Museumslandschaft feiern wollen.

Fotos

Bilder von der Nacht der Museen 2025 stehen unterebox21 zum Download zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Flohmarkt der Worzel

Am vergangenen Samstag fand im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach vor der katholischen Kirche St. Johannes Apostel der Flohmarkt der Worzel statt. Der kleine Markt war gut besucht, und manch Kleidungsstück und Küchenutensilien wechselte neben vielen anderen Dingen des täglichen Gebrauchs dort die Besitzerin oder – seltener – den Besitzer.

Frankfurt am Main Unterliederbach