Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Pflanzen- und Ideenbörse im Palmengarten

Passende Pflanzen, gute Beratung und jede Menge Inspiration: Zum Frühjahrsbeginn bietet der Palmengarten alles, was es für die neue Gartensaison braucht. Bei der Pflanzenbörse am Samstag, 21. März, und Sonntag, 22. März, steht ein breites Angebot von Bio-Saatgut und Kakteen über Obstbäume bis hin zu robusten Stauden zum Verkauf. Erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner sowie spezialisierte Züchterinnen und Züchter beraten persönlich zur idealen Haltung und Pflege der grünen Schätze.

Pünktlich in der Woche seines 155. Geburtstags am Montag, 16. März, schenkt der Palmengarten seinen Besucherinnen und Besuchern und sich ein ganz besonderes Programm. Denn die Pflanzenbörse markiert auch den Auftakt des diesjährigen Schwerpunktthemas „Gartenutopien“. Auf einer Infobörse in der Galerie am Palmenhaus präsentieren sich verschiedene Akteurinnen und Akteure, die sich mit zukunftstauglichem Gärtnern beschäftigen. Die Initiative Riffgarten zum Beispiel stellt ein Aquaponikmodell vor – ein Wasserbecken mit Goldfischen, in dem Petersilie, Basilikum und Erdbeeren ganz ohne Erde wachsen. Eine Riesenpergola von Impact Forest ist ebenso Teil der Infobörse wie die Zukunftsbilder der Reinventing Society und die Visual Utopias des Hamburger Künstlers Jan Kamensky sowie Infostände verschiedener Vereine.

Kamensky lädt am Samstag, 21. März, dazu ein, in einem Workshop aus Collagen ein utopisches Frankfurt der Zukunft zu gestalten. Die kreativen Entwürfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen später in eine Visual Utopia einfließen, die der Künstler eigens für das Utopienjahr im Palmengarten erstellt. Interessierte können sich vorab per E-Mail an palmengarten.kultur@stadt-frankfurt.de anmelden.

Auch die Grüne Schule bietet das gesamte Wochenende über ein buntes Mitmachprogramm an. An Aktions- und Bastelständen können Neugierige jeden Alters mit einem Forscherpass durch die Tropen und in die Welt der Schmetterlinge reisen. Darüber hinaus finden zum Thema „Torffrei und Bio“ Führungen durch die Palmengarten-Gärtnerei statt, und die Kamelien- und Azaleenschau in der Galerie am Palmenhaus hat ganztägig geöffnet.

Einen Überblick über das gesamte Programm findet sich unter palmengarten.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Barock am Main 2026: Oberbürgermeister Josef und Quast stellen Programm vor

Auch in diesem Jahr wird die „Westcoast“ in Griesheim die Ersatzspielstätte für das über Frankfurts Grenzen hinaus beliebte Theaterfestival „Barock am Main“ sein. Open-Air und mit viel Industriecharme direkt am Main steht in diesem Jahr endlich wieder ein hessischer Molière auf dem Programm. Mit Unterstützung von Oberbürgermeister Mike Josef präsentierte Michael Quast, Leiter des Festivals und Direktor der Volksbühne im Großen Hirschgraben, das diesjährige Programm im Ludwig-Landmann-Saal im Rathaus Römer. Dieses Jahr wird „Die Schule der Frauen“ gezeigt, eine Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart.

Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen aufziehen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in sie. Arnold muss durch alle Höllen der Eifersucht gehen und kämpft verzweifelt um seinen absurden Lebenstraum, doch Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt. Deichsels Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an das Publikum heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.

Josef sagte: „Barock am Main gehört längst zu den kulturellen Höhepunkten in Frankfurt, besonders im Westen unserer Stadt. Ich freue mich, dass mit dem ‚Westcoast‘ in Griesheim ein Gelände gefunden wurde, an dem das Festival aktuell gut aufgehoben ist. Zeitgleich sind die Sanierungsarbeiten des Bolongaropalasts derzeit voll im Zeitplan. Ich hoffe, dass es keine unerwarteten Verzögerungen mehr gibt und Barock am Main dann 2027 an die ursprüngliche Spielstätte zurückkehren kann. Nun freue ich mich aber erst einmal auf eine tolle Festivalsaison, die wir als Stadt über das Kulturamt gerne unterstützen.“
Oberbürgermeister Mike Josef und Michael Quast, Gründer und Leiter des Theaterfestivals Barock am Main, bei der Pressekonferenz zum Festival „Barock am Main“, Copyright: Andreas Malkmus
Michael Quast sagte: „Der Spielort direkt am Wasser ist wunderbar und die Mischung aus Mundarttheater, Industriearchitektur und Lastkähnen einmalig. Dabei wollen wir aber eins nicht vergessen: Wenn ich an der Westcoast in den Main spucke, treibts am Bolongaropalast vorbei!“

Sarah Groß inszeniert die Komödie mit dem Barock am Main-Ensemble und Michael Quast als Arnold. Es spielen Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Ulrike Kinbach, Rainer Ewerrien und Michael Quast.

Das Festival „Barock am Main“ findet vom 30. Mai bis 14. Juni an der „Westcoast“, Stroofstraße, Höhe Hausnummer 35 in Griesheim statt. Tickets können telefonisch unter 069/427262649 oder unter barock-am-main.com erworben werden. Der Eintritt kostet zwischen 36 und 49 Euro, Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten zahlen 15 Euro. Der Einlass startet 90 Minuten vor Beginn. Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt, alle Sitzplätze sind nummeriert und – außer der ersten Reihe – überdacht. Zusätzlich gibt es barocke Platzmusik. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (4)

Es geht voran

Eine kurze Zwischenmeldung zu den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung und zum Ortsbeirat 6 (West): Stand 12:58 Uhr lagen am 17. März 2026 341 von 578 Ergebnisse vor. Zur Ortsbeiratswahl, Ortsbeirat 6, waren es um 13:02 Uhr 32 von 88 Ergebnissen. Auch zur Ausländerbeiratswahl (KAV) lagen erste Zahlen vor, die 27 von 326 Ergebnisse beinhalten.

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (2)

Trendergebnis für den Ortsbezirk 6

Im Ortsbezirk 6, dem Frankfurter Westen mit den Stadtteilen Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim war die Wahlbeteiligung außerordentlich niedrig (38,4),

Hier ist die CDU nach der Kommunalwahl 2026 stärkste Kraft (26,9). Es folgen SPD (19,3), AfD (15,8), Grüne (15,5), Linke (9,1), FDP (2,8) und Volt (2,3). Von den Gruppierungen und Parteien, die noch weniger Stimmen erhielten, seien hier noch zwei genannt: Frankfurt Sozial! (0,8) und PdF (0,1). Frankfurt Sozial! ist die Gruppierung um Peter Feldmann, PdF trat nur im Frankfurter Westen zur Ortsbezirkswahl an.

Alle Zahlen in Klammern sind Prozentangaben, Quelle dieser Zahlen ist die offizielle Internetseite der Stadt Frankfurt am Main.

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (1)

Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung

Das Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung liegt – Stand 05:32 – vor. Trendergebnis bedeutet, dass dieses Ergebnis in der Verteilung nur die Stimmen enthält, auf deren Stimmzettel nur eine Liste angekreuzt worden war. Kumulierte und panaschierte Stimmen sind darin noch nicht enthalten.

Danach wird die CDU in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung die stärkste Fraktion bilden. (26,5 %). Es folgen Grüne (21 %), SPD (16,7 %), AfD (9,1 %), Linke (8,9 %), FDP und Volt (jeweils 4,7 %). Dabei konnten CDU und AfD mit jeweils 4,6 Prozent die größten Zugewinne verzeichnen. Die größten Verlierer sind bisher Grüne (3,6 %) und FDP (2,9 %). Von der derzeitigen Römerkoalition konnte nur Volt Zugewinne verzeichnen.

Kumulieren und Panaschieren kann das Ergebnis noch mehr oder weniger stark verändern. Das ist abhängig davon, wie viele Wählerinnen und Wähler von dieser Möglichkeit bei der gestrigen Wahl Gebrauch gemacht haben.

Seit 18:00 Uhr sind die Wahllokale geschlossen

Wahlraum 2026, Frankfurt am Main, Unterliederbach, Gotenstraße
Wahlraum in der Gotenstraße 38

Die Wahllokale sind geschlossen, auch die in Frankfurt am Main Unterliederbach. Und auch in Unterliederbach durfte gewählt werden. Auf mindestens zwei Stimmzetteln durften Kreuze verteilt werden. Für die Stadtverordnetenversammlung waren es 93, für den Ortsbeirat 6 noch einmal 19.

Hatte man den Stimmzettel in der „Wahlkabine“ so weit ausgebreitet wie es ging, störte eigentlich nur noch die Kürze der Kordel, mit der der Stift angebunden war. Die kleinen Kästchen dürften zumindest Menschen mit schlechtem Augenlicht und/oder mit Problemen mit der Motorik der Hände Schwierigkeiten gemacht haben. Nach einem Schlaganfall können solche Probleme schon auftreten-

Hatte man beide Stimmzettel, panaschieren und kumulieren eingeschlossen, ausgefüllt, durften diese wieder zusammengefaltet werden. Meine passten problemlos durch den Schlitz der Wahlurne.

Eine Nachfrage im Wahllokal ergab, dass man gegen 22:00 Uhr mit dem Ende der Auszählung rechnen könne. Danach erst werden die Daten weiter gemeldet.

Es ist Wahltag

E-Scooter vor Kellertreppe – intelligent abgestellt

Es ist Wahltag, der zweite an dem ich nur passiv beteiligt bin. Okay, Wahltage mit aktiver Wahlbeteiligung davor waren auch nicht sonderlich häufig. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt einen vor einer Kellertreppe abgestellten E-Scooter. Ein schlechtes Omen? Auch das Blättern durch das Lieblingsangebotsblättchen eines sogenannten Supermarktes ist ernüchternd es fehlt ein reizvolles Angebot für Kaffee. Dafür sind Blut- und Leberwurst günstig.

Beim Gang zum Wahllokal muss ich heute vorsichtig sein. Erstmals, seit ich in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts wohne, muss ich das Haus in eine andere Richtung verlassen. Das alte Wahllokal musste der Schulbauoffensive weichen. Schade nur, dass die Frankfurter Schulbauoffensive dem aktuellen Zustand der Offensive der Frankfurter Eintracht gleicht.

Als musikalische Begleitung für den Tag empfehle ich „Ein guter Tag zum Sterben“ von J.B.O., das richtige Ersetzen von „Sterben“ durch „Wählen“ sei jedem selbst überlassen. Ich genieße derweilen lieber Klänge der Allman Brother Band aus dem Anfang der siebziger Jahre …

Eure Klapperschlange

Polizeieinsatz nach Klingelstreich

Ein Knallgeräusch und die Meldung über eine vermeintliche Schusswaffe waren gestern Abend (13. März) der Auslöser für einen Polizeieinsatz im Stadtteil Unterliederbach.

Unkonventionell echauffiert zeigte sich gestern Abend ein Anwohner in Unterliederbach über wiederholte Klingelstreiche in seiner Straße. Nachdem nach bisherigen Erkenntnissen zum wiederholten Mal an seiner Anschrift im „Rennsteig“ durch eine mutmaßliche Jugendgruppe anlasslos geklingelt worden war, trat der 78-jährige Bewohner nach Zeugenangaben mit einer Pistole vor die Tür und gab einen Schuss in die Luft ab.

Umgehend suchten mehrere Streifenteams die Anschrift auf und trafen dort den Bewohner an. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten bei ihm eine Schreckschusspistole fest. Die Sicherstellung der Schreckschusspistole sowie eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz waren die Folge für den 78-Jährigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Handtaschenraub vor Einkaufsmarkt

Ein bislang unbekannter Mann raubte am gestrigen Donnerstagabend (12. März 2026) einer 67-jährigen Frau gegen 18:30 Uhr in der Autogenstraße vor einem Einkaufsmarkt ihre Handtasche. Im Anschluss flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schmale Statur, 3-Tagebart; schwarze Baseballkappe, schwarze Kleidung

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)