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Tag der offenen Tür im Permakulturgarten

Permakultur-Lerngarten, Unterliederbach, Teutonenweg
Der Permakultur-Lerngarten im Teutonenweg erklärt sich.

Am Samstag, dem 02.07.2022, findet im Permakulturgarten-Projekt in Teutonenweg in Frankfurt am Main Unterliederbach zwischen 10 und 15 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Bei selbst gemachter Limonade und Knabbergemüse aus dem Garten laden die Akteure, der Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V. und das Caritas-Quartiersmanagement, alle Interessierten und Nachbarn ein, sich über den ,,Lern- und Mitmach-Garten“ zu Informieren. Unterstützt wird die Initiative vom Grünflächenamt der Stadt-Frankfurt.

Parallel findet im Chattenweg 27 – 29 ein sogenannter Sommerstraßen-Tag als Mini-Demo statt. Hier werden unter anderem Unterschriften für den Frankfurter-Klimaentscheid gesammelt.

Ich denke an Dich!

Die Jutebeutel werden an die Seniorinnen und Senioren verteilt. (Foto: nU e.V.)

In diesen schwierigen Zeiten zeigen junge Unterliederbacher und Stadtteil-Akteure auch im Jahr 2021 wieder dass sie an ihre älteren Nachbar*innen denken.Deshalb haben sie gemeinsam knapp 100 Jutebeutel mit verschiedenen Dingen gefüllt.

Eine Individuell gestaltete Weihnachtskarte, selbst gebackene Plätzchen,  ein mit Vogelfutter gefüllten Blumentopf, ein Bilderbuch „In Frankfurter Gesellschaft“,  die neue Stadtteilbroschüre, so wie einige Glückskekse sollen für die älteren und alleinstehenden Menschen ein Zeichen sein, dass sie nicht alleine sind.

Überreicht wurden die ersten Taschen im Rahmen des Ökumenischen-Adventsfensters im Bewohnertreff des nachbarschaftsvereins-Unterliederbach e.V. Organisiert wurde die Aktion vom Quartiersmanagement in Unterliederbach und youngcaritas Frankfurt. Zusammengestellt wurden die Taschen von Kindern- und Jugendlichen aus dem Jugendclub Unterliederbach, der Walter-Kolb-Schule, der Kita-Engelsruhe, Blumen Hecktor und dem Verein Stadtteilwohnzimmer e.V.

Der bunte Inhalt eines Jutebeutels (Foto: nU e.V.)

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung beim Packen und Verteilen geht an den nachbarschaftsverein-Unterliederbach e.V.

(Text: Oliver Göbel, nachbarschaftsverein-Ünterliederbach e.V.)

Die Zukunft des Radverkehrs in Unterliederbach

Über die Zukunft des Radverkehrs in Frankfurt am Main Unterliederbach möchte die SPD-Unterliederbach gerne am 12. November 2019 mit Bürgerinnen und Bürgern aus Unterliederbach und Vertretern des Radentscheids diskutieren und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu dem Thema einholen.

Im Sommer hat nach Abstimmung mit Vertretern des Radentscheids die Koalition aus CDU, SPD und Grünen beschlossen, dass in den nächsten Jahren viele Maßnahmen zur deutlichen Verbesserung des Radverkehrs in Frankfurt umgesetzt werden. Diese Maßnahmen konzentrieren sich zunächst jedoch auf den inneren Bereich der Stadt. In einem späteren Schritt ist jedoch auch vorgesehen, auch in den äußeren Stadtteilen, also auch in Unterliederbach, vergleichbare Maßnahmen umzusetzen.

Hubert Schmitt, Mitglied im Verkehrsausschuss der Stadt und stellvertretender Vorsitzender der SPD Unterliederbach, lädt deshalb für den 12. November 2019 um 19 Uhr in die Räumlichkeiten des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach im Alemannenweg 88 ein und hofft auf viele interessierte Teilnehmer.

Zu spät, das Nachbarschaftsfest in der Siedlung Sieringstraße ist vorbei

Und spät kam auch der Berichterstatter. Ein langer Arbeitstag und eine der üblichen Verspätungen bei der Bahn waren der Grund. Es reichte allerdings noch zu ein paar Oldies, die DJ Kuhley gerade aufgelegt hatte und zu denen kurz vor Schluss der Veranstaltung die Kleinen noch fleißig tanzten, einem Bier am Stand des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach (nU.) und zu einem kurzen Gespräch mit Marja Glage, Quartiersmanagerin in Unterliederbach-Ost vom Caritasverband Frankfurt e.V.

Etwa 300 Menschen hatten sich zu dem Nachbarschaftsfest in der von der Sieringstraße, der  Walter-Kolb-Schule und einer Kleingartenanlage begrenzten Anlage eingefunden, um bei Kaffee und Kuchen und musikalischer Unterhaltung ins Gespräch zu kommen. Für Kinder gab es ein reichhaltiges Angebot. Erwachsene konnten sich mit Informationen aus dem Stadtteil versorgen. Das Fest war ein Erfolg. Und es wird im kommenden Jahr wiederholt, – hoffentlich.

Unterliederbach: Moratorium zur Engelsruhe

Engelsruhe / Markomannenweg in Frankfurt am Main Unterliederbach. 2014 befindet sich hier noch eine Brache.
Reihenhäuser oder Wohnblocks, was soll am Markomannenweg gebaut werden? (Archivbild: Jürgen Lange)

Bezüglich der Bebauung des westlichen Markomannenwegs in Frankfurt am Main Unterliederbach wird es ein Moratorium geben. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen dem Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt, der ABG Holding Frankfurt und Oliver Göbel als ehemaligen Vorsitzenden des Beirats zum Projekt „Die soziale Stadt”. Oliver Göbel ist seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung des nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V. (nU) am 28. April 2015 wieder Vorsitzender des Vereins.

Nach dem oben genannten Gespräch wird die momentan geplante Bebauung mit einem dreistöckigen Wohnblock anstelle von Reihenhäusern erst einmal nicht weiter verfolgt. Weiterhin wird es bis zur Sommerpause  mindestens zwei Termine auf Einladung des Planungsamtes mit den Mitgliedern des ehemaligen Beirats und betroffenen Bewohnern zu einem ergebnisoffenem Moratorium geben.

Das Quartier Engelsruhe im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach war früher ein sozialer Brennpunkt mit hohem Konfliktpotential, weswegen es in das Bund-/Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt” aufgenommen wurde. Ziel war es, durch Baumaßnahmen einerseits und die Beteiligung der Bewohner andererseits für eine nachhaltige Besserung der Verhältnisse im Quartier zu sorgen. Dieses Ergebnis sehen die ehemaligen Mitglieder des Beirats und Bewohner durch die Planungen der ABG Holding Frankfurt gefährdet, nachdem man im Quartier schon auf die Ansiedlung von Gewerbe und den Bewohnertreff verzichten musste.

Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V.: Vorstand stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl

Bewohnertreff des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V., Frankfurt am Main
Bewohnertreff des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V. in der Siedlung Engelsruhe

Mit einem demonstrativen Schritt endete die gestrige Jahreshauptversammlung des nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V., kurz nU: Der gesamte Vorstand stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Grund für den Schritt ist das gewinnorientierte Handeln von Stadt und ABG Frankfurt Holding, die die Belange der Menschen vor Ort missachten und die im Rahmen des Bund-Länder-Projektes „Soziale Stadt” erarbeiteten Ziele und Vorgehensweisen negieren.

Der nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V. wurde 1999 im Rahmen des oben genannten Projektes gegründet. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Bevölkerung des sozialen Brennpunktes „Engelsruhe” in Maßnahmen einzubinden, die zu verantwortungsvollem und bewusstem Miteinander innerhalb der Siedlung führen. Außerdem sollte eine bessere soziale Durchmischung erreicht werden, was mit entsprechenden Bauvorhaben – Auflockerung der Siedlungsbebauung mit Mehrfamilienhäusern durch Einfamilienreihenhäuser – erreicht werden soll. Hierzu herrschte bis vor kurzem Konsens bei allen Beteiligten.

Nun ist die ABG Frankfurt Holding ausgeschert. Sie will in einem Teil der Siedlung dreigeschossige Mehrfamilienhäuser an Stelle von Einfamilienreihenhäusern erstellen. Der nU sieht darin eine nicht zumutbare Verdichtung der Wohnbebauung im Quartier. Blickt man auf Unterliederbach als Ganzes, fällt recht schnell auf, wie unverantwortlich das Vorgehen der Holding und der Stadt ist: In Unterliederbach wird stark verdichtet, aber an der für mehr Menschen benötigten Infrastruktur gespart. Engelsruhe, Garten-Carré Unterliederbach, der zweite Bauabschnitt auf dem Gelände der ehemaligen Lederfabrik und Parkstadt Unterliederbach bringen mehr Menschen mit Kindern nach Unterliederbach. Die benötigten Betreuungsplätze für diese Kinder – Kindergrippen, Kindergärten, Schulen und Hortplätze – sind allerdings nicht vorhanden.

Blick zum nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V.

Unterliederbacher Bürgerinnen und Bürger sollten auch immer mal einen Blick auf die Internet-Präsenz des nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V. – kurz nU. – werfen. Dort wird  immer wieder von interessanten Veranstaltungen und Projekten berichtet. Angesagt sind derzeit das Kinderkochen und das Projekt „Alt trifft Jung”. Der Nachbarschaftsverein gehört übrigens auch zu den Unterstützern des Arbeitskreises Sport- und Kulturhalle Unterliederbach.

Tag der offenen Tür beim Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V.

Der Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V., kurz nU., lädt am 22.10.2011 zu einem Tag der offenen Tür ein. An diesem Samstag informiert der nU. im Bürgertreff Alemannenweg 88 zwischen 13 und 18 Uhr über aktuelle Projekte und seine Zusammenarbeit mit beteiligten Institutionen. Für Unterhaltung und Verpflegung ist gesorgt. Die Kinder könne sich beim Kürbis schnitzen oder auf der Hüpfburg vergnügen, für alle gibt es Kaffee und Kuchen, Getränke und auch Gegrilltes.