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Keine Koalition, aber ein Bündnis in Frankfurt am Main

Mehr als zwei Monate haben sich die Gespräche zur neuen Stadtregierung hingezogen. Ein erster Lösungsvorschlag der CDU scheiterte an Volt, die die FDP nicht als Koalitionspartner haben wollten. Sie warfen der anderen Kleinpartei mangelnde Zuverlässigkeit in der Regierungsverantwortung vor.

Grüne setzen sich in einem Punkt durch

Die von der CDU dann angestrebte Koalition zwischen CDU, Grünen und SPD hätte eine ausreichende Mehrheit in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung gehabt. Grüne wollten aber die paneuropäische Partei Volt im Bündnis dabei haben.

In Zukunft wird die CDU den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin stellen und drei weitere Dezernate erhalten. Drei Dezernate, zwei weniger als bisher gehen an die Grünen. Ebenfalls drei Dezernate bekommt bis 2028 die SPD, Wenn die Dezernentinnen Silvia Weber und Ina Hartwig dann aus dem Amt scheiden, soll die SPD nur eines der Dezernate wieder besetzen dürfen. Ein Dezernat geht an Volt.

Volt soll in dem Viererbündnis eine Sonderrolle einnehmen, indem der Partei nur eine Konsultationsrolle zugesprochen wird.

Programmatisches gibt es auch

In den nächsten fünf Jahren soll von der neuen Stadtregierung auch etwas getan werden. So soll eine „Eingreiftruppe Müll“ mit 75 zusätzlichen Stellen bei der Stadtpolizei entstehen. Dazu sollen jährlich zehn Schulbauten in Frankfurt saniert werden. Vom Suchthilfezentrum in der Niddastraße im Bahnhofsviertel wir kein Abstand genommen, allerdings soll dort eher ausstiegszentriert gearbeitet werden.

Dem Wohnungsmangel in Frankfurt soll mit Aufstockungen, Neubauten und Dachausbauten begegnet werden. Im Straßenverkehr sollen vor allem Staus auf Hauptverkehrsachsen vermieden werden. In der Klimapolitik will man den Ausbau von Nah- und Fernwärme forcieren.

Der Zeitplan

Mitte Juni soll ein Vertrag – hier fiel dann auch wieder der Begriff Koalitionsvertrag – geschlossen und vorgestellt werden. Gespannt darf man sein, wie die neue Stadtregierung mit den geänderten finanziellen Voraussetzungen, ein dickes Minus im Haushalt 2025 trifft auf verminderte Einnahmen in der Zukunft, umgehen wird.

FDP verlässt Römer-Bündnis

Die FDP hat die Koalition von SPD, Grünen, FDP und Volt in Frankfurt am Main, die dort seit 2021 bestand hatte, heute, dem 7. Juli 2025, verlassen, Auslöser war wohl das Abstimmungsverhalten der anderen Parteien zu einem Crack-Hilfezentrum in der letzten Stadtverordnetenversammlung. Die FDP hatte sich zusammen mit der CDU gegen das Hilfezentrum mit dem geplanten Standort Niddastraße positioniert, die Stadtverordnetenversammlung sich aber mehrheitlich dafür ausgesprochen.

Damit ist die Römerkoalition vor den im März 2026 anstehenden Neuwahlen zerbrochen.

Wahl eines neuen Stadtoberhaupts im März 2023

ffm. In ihrer Sitzung am Donnerstag, 17. November, hat die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich beschlossen, dass am Sonntag, 5. März 2023, die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main stattfinden soll. Als Wahltag einer eventuell notwendigen Stichwahl ist der Sonntag, 26. März 2023, vorgesehen. Das gibt Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner bekannt.

Der Antrag zum Wahltermin gemäß § 42 Abs.3 Hessische Gemeindeordnung und § 42 Hessisches Kommunalwahlgesetz wurde gemeinsam von den Fraktionen der Grünen, der CDU, der SPD, der FDP und Volt gestellt.

Römer-Koalition steht

Frankfurt am Main, Römer: Hier zieht am 01. Juli 2012 Peter Feldmann als neuer Oberbürgermeister ein.
Der Frankfurter Römer – eine Koalition von Grünen, SPD. FDP und Volt wird die künftige Stadtregierung bilden.

Die neue Stadtregierung steht. Grüne, SPD, FDP und Volt sind sich einig geworden. Ein Koalitionsvertrag, der auf rund 200 Seiten Papier seinen Niederschlag findet, wurde geschlossen und die Verteilung der elf Dezernate festgelegt. Heute Vormittag will man mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen.

Aus der letzten Kommunalwahl waren die Grünen mit 24,6% der Wählerstimmen hervorgegangen. Die zweitstärkste Kraft, die CDU (21,9%), ist in der neuen Stadtregierung nicht mehr vertreten. Die Grünen hatten sich bald nach der Wahl für Koalitionsverhandlungen mit SPD (17,0%), FDP (7,6%) und Volt (3,7%) entschieden.

Koalitionsverhandlungen in Frankfurt am Main stocken

Die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen, SPD, FDP und Volt in Frankfurt am Main stocken. Das Ergebnis dieser Verhandlungen, das wichtig für die Zukunft der Politik in Hessens größter Stadt sein wird, sollte in diesen Tagen verkündet werden. Dem Vernehmen nach gibt es vor allem Uneinigkeit bei der Verteilung der Dezernate. Zusätzliche Dezernate stehen im Raum, was eine Erhöhung der Personalkosten und damit weniger Geld für die eigentlichen Aufgaben der Stadt bedeuten würde.

Grüne stimmen Gesprächen mit FDP, SPD und Volt zu

Auf einer Online-Mitgliederversammlung haben die Frankfurter Grünen beschlossen, Koalitionsverhandlungen mit der FDP, SPD und der jungen Partei Volt aufzunehmen. Bis zum 20. Mai 2021 soll Frankfurt am Main eine neue Stadtregierung haben. Nach Sondierungsgesprächen mit fünf Parteien wurden überraschend die Linken und der langjährige Koalitionspartner CDU aussortiert. Als problematisch wird gesehen, dass Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) dem zukünftigen Magistrat angehören wird.

Die Grünen streben für Hessens größte Stadt Fortschritte unter anderem in den Bereichen Klimaschutz und Verkehrswandel an. Die FDP soll sogar dem Konzept einer Auto freien Innenstadt zugestimmt haben.

Grüne: Gespräche mit SPD, FDP und Volt geplant

Frankfurt am Main, Römer: Hier zieht am 01. Juli 2012 Peter Feldmann als neuer Oberbürgermeister ein.
Der Frankfurter Römer – wird die CDU in Zukunft erstmals nach Jahrzehnten nicht mehr in der Stadtregierung sitzen?

Die Grünen, Wahlsieger der letzten Kommunalwahl in Frankfurt am Main, planen Koalitionsgespräche mit SPD, FDP und mit der neu in den Römer eingezogenen proeuropäischen Partei Volt. Dies ist das Ergebnis von Sondierungsgesprächen, die die Grünen nach der Wahl geführt haben und deren Ergebnisse gestern im Römer vorgestellt worden waren. Den Ergebnissen muss am Freitag noch auf der Mitgliederversammlung zugestimmt werden, bevor Koalitionsgespräche begonnen werden können.