Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Rettungshubschrauber kurz nach dem Start

Mehr als zwei Jahre alt ist diese Aufnahme schon. Sie entstand 2023 vom Krankenbett aus. Benutzt wurde ein Smartphone von Alcatel aus der 80-Euro-Klasse.. In der Originalaufnahme verschwindet der Hubschrauber in der Nähe des Fensterrahmens und eines Vorhangs. Die Funktion „Freistellen“ in dem Bildbearbeitungsprogramm IrfanView hatte ich damals noch nicht begriffen. Eine weitere Bearbeitung fand mit HDR projects 9 statt.

Die Aufnahme entstand übrigens in Frankfurt am Main Höchst von einem Zimmer im dortigen varisano Klinikum aus.

Schwanheim: 4.000 Bäume in Pflanzaktion gepflanzt

Etwa 350 Bürgerinnen und Bürger haben am Samstag, 25. Oktober, in Schwanheim rund 4000 junge Bäume gepflanzt. Zu dieser Aktion hatte die Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez auch in diesem Jahr eingeladen. „Der Frankfurter Stadtwald ist unsere grüne Lunge, unser Schutzschild in der Klimakrise, ein gemeinsamer Schatz, den wir bewahren müssen, denn er kämpft gerade ums Überleben. Jeder neu gepflanzte Baum ist ein Stück Hoffnung, ein Versprechen an die Zukunft. Deshalb freue ich mich riesig über die vielen Frankfurterinnen und Frankfurter, die mit angepackt haben. Gemeinsam zeigen wir, dass Klimaschutz dort beginnt, wo wir selbst aktiv werden“, sagt Zapf-Rodríguez.

Der Frankfurter Stadtwald ist mit über 5.000 Hektar das größte zusammenhängende Waldgebiet in kommunalem Eigentum Deutschlands und die wichtigste klimatische Ausgleichsfläche der Stadt. Hitze, Dürre und Schädlinge haben die vergangenen Jahre dem Wald massiv zugesetzt. Viele Flächen zeigen deutliche Ausfälle, insbesondere bei Nadelbäumen wie der Kiefer.

Die diesjährige Pflanzaktion fand auf einer ehemaligen Kiefernkulturfläche statt, die in den vergangenen Jahren stark unter den Folgen des Klimawandels gelitten hat. Ein großer Teil der dortigen Bäume ist infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorben. Die Fläche bietet nun die Möglichkeit, mit gezielten Pflanzungen klimaresilienter Baumarten den „Wald von morgen“ zu begründen. Gepflanzt wurden neben heimischen Traubeneichen hauptsächlich Flaumeichen. Die Traubeneichen wurden aus Frankfurter Saatgut gezogen und stammen von Bäumen, die bereits unter den schwierigen klimatischen Bedingungen der vergangenen Jahre im Frankfurter Stadtwald gewachsen und damit gut an das Stadtklima angepasst sind. Die Heimat der Flaumeiche hingegen ist ursprünglich Südfrankreich, mittlerweile kommt sie aber auch im Raum Freiburg vor. „Die natürliche Ausbreitung dieser Art nach Frankfurt ist zu erwarten, wird aber auf natürlichem Weg noch mehrere Jahrhunderte dauern. Daher helfen wir durch gezielte Pflanzungen nach, da sich bereits auf Versuchsflächen in Frankfurt gezeigt hat, dass die Flaumeiche nicht nur gut wächst, sondern auch von den heimischen Insekten und Pilzen angenommen wird“, erklärt Dr. Tina Baumann, Leiterin der Abteilung StadtForst im Grünflächenamt.

Ergänzt wurde die Pflanzung durch Spitzahorn, Esskastanien, Kirschen und Linden – ebenfalls robuste Laubbäume, die gut mit Trockenheit umgehen können.

Es war bereits die vierte Pflanzaktion, die gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Frankfurter Stadtwald durchgeführt wurde. Seit Beginn der Initiative haben etwa 1.500 Helferinnen und Helfer insgesamt mehr als 15.000 Bäume gepflanzt. Die nächste Aktion wird voraussichtlich im Herbst 2026 stattfinden.

Wer sich für den Erhalt der Bäume im Frankfurter Stadtwald engagieren möchte, kann dies weiterhin mit einer Spende auf das von der Stadt Frankfurt eingerichtete Konto mit der IBAN DE34 5005 0201 0000 000208 bei der Frankfurter Sparkasse tun. Als Verwendungszweck bitte Folgendes angeben: 1038-54289000-670472-1.22.07.01.09-A9-STADTWALD. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Läuft in Frankfurt?! – Fußverkehrsforum Frankfurt 2025

Um gemeinsam mit den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern darüber zu sprechen, wie der Fußverkehr in Frankfurt gestärkt und attraktiver gestaltet werden kann, lädt die Stadt Frankfurt am Freitag, 31. Oktober, von 16 bis 19 Uhr zu einem Fußverkehrsforum in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Entwicklung der Frankfurter Fußverkehrsstrategie statt. Sie informiert über den aktuellen Stand der Strategie, stellt geplante Maßnahmen vor und bietet die Möglichkeit, diese zu bewerten, zu priorisieren und zu ergänzen. Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

„Unser Ziel ist es, das Thema Fußverkehr stärker in der Öffentlichkeit zu verankern, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und über den Entwicklungsprozess zu informieren“, erläutert Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. „Das besonders Attraktive an diesem Beteiligungsformat ist, dass Teilnehmende in Mitmach-Aktionen erleben können, wie es sich etwa anfühlt, mit eingeschränktem Sehvermögen zu gehen“, erklärt Siefert. „Ich selber freue mich schon darauf das digitale Mobilitäts-Tool ‚Streetmix‘ auszuprobieren. Damit kann man Straßenraum nach eigenen Vorstellungen neu aufteilen und anordnen.“

Neben einer Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten informiert das Team der Fußverkehrsstrategie, bestehend aus Fachleuten des Amts für Straßenbau und Erschließung und des Straßenverkehrsamts, über aktuelle Entwicklungen und den weiteren Ablauf des Prozesses. Besucherinnen und Besucher können direkt mit den Planenden ins Gespräch kommen und Anregungen einbringen. Erwartet werden spannende Diskussionen rund ums Zufußgehen in der Stadt – mit Mobilitätsdezernent Siefert, Sina Steel von der Goethe-Universität und vom Verein Fuß, Joachim Stoll vom Handelsverband Hessen sowie Brigitte Buchsein vom Blinden- und Sehbehindertenbund.

Online-Beteiligung für alle, die nicht vor Ort teilnehmen können

Am gleichen Tag, dem 31. Oktober, startet die zweite Phase der Online-Beteiligung im städtischen Beteiligungsportal ffm.de. Sie behandelt dieselben Themen wie das Forum – die Handlungsfelder und Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs – und läuft bis Freitag, 21. November. Bürgerinnen und Bürger können ihre Meinungen, Bewertungen und Vorschläge bequem von unterwegs und zuhause aus online einbringen.

Ergebnisse fließen in die Strategie ein

Die Ergebnisse aus Fußverkehrsforum und Online-Beteiligung werden sorgfältig ausgewertet und in die weitere Ausarbeitung der Frankfurter Fußverkehrsstrategie einfließen, die bis Ende 2026 fertiggestellt wird. Ziel ist es, gemeinsam mit der Bevölkerung die wichtigsten Maßnahmen zu priorisieren und weitere Aspekte zu identifizieren, die für eine fußverkehrsfreundliche Stadt relevant sind. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Eintracht Frankfurt: Sieg durch Burkhardts Doppelpack

Am 8. Spieltag der Fußballbundesliga hatte Eintracht Frankfurt den FC St. Pauli zu Gast. Von Beginn an war Eintracht Frankfurt um Dominanz bemüht, vermochte, bis auf in einer Szene, daraus kein Kapital zu erzielen. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ähnlich unansehlich wie das Wetter. Einmal griff St. Paulis Torwart an einem harmlosen Pass von Knauff vorbei und Burkhardts Kopfball zappelte im Netz (36. Spielminute).

In der zweiten Halbzeit kamen die Frankfurter mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz, es wurde ein spannendes und ansehnliches Fußballspiel. Das Manko: Auf den letzten Metern nach vorne fehlte jegliche Präzission. Die Folge: Auch beim zweiten Treffer von Burkhardt musste die Abwehr der Hamburger mithelfen. Dieses Mal half ein Stellungsfehler von Wahl, dass ein Ball von Chaibi vom starken Stürmer der Frankfurter zum 2:0 verwertet werden konnte (56.).

Die Eintracht Abwehr spielt zu Null, obwohl sie nicht immer sattelfest wirkt. In Angriff und Mittelfeld fehlt es an Präzission. besonders peinlich wirkt das, wenn wie in der ersten Halbzeit, kein Wille zur Leistung erkennbar ist.

Frauenfußball: Deutschland gegen Frankreich 1:0

In einem Spiel am gestrigen frühen Abend besiegte die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft die aus Frankreich mit 1:0. Nach stürmischen Beginn der deutschen Frauen steigerten sich auch die Französinnen, sodass die erste Halbzeit ausgeglichen war. Chancen wurden oft durch die Torhüterin der französischen Nationalmannschaft vereitelt.

In der zweiten Halbzeit ließen beide Mannschaften zunächst einmal Großchancen liegen, langweilig war das Spiel also nicht. Es dauerte bis zu 79. Spielminute, in der es für die deutschen Frauen zur Erlösung kam. Da traf Bühl auf Vorlage von Nüskens mit einem sehr schönen Schuss aus 18 Metern Torentfernung.

Ob es für die deutschen Frauen in der UEFA Women’s Nations League nach dem Halbfinale weiter geht, wird sich am kommenden Dienstag im Rückspiel in Caen, Frankreich, entscheiden.

Der Lufthansa-Showroom füllt sich – die Ju 52 D-AQUI ist da

Vor wenigen Tagen erreichte eine Ju 52 den geplanten Showroom der Lufthansa am Frankfurter Rhein-Main Flughafen. Das Flugzeug stammt aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts und trägt auf der charakteristischen Wellblechhaut die historische Kennzeichnung D-AQUI.

Diese Ju 52/m3 wurde in den 10er-Jahren dieses Jahrhunderts noch für Rundflüge eingesetzt. Die Aufnahmen auf dieser Seite zeigen die Maschine bei einem Rundflug über dem Baugebiet „Blumenwiese“ in Frankfurt am Main Unterliederbach im Oktober 2011.

Gleichzeitig mit der Ju 52 wird auch eine Lockheed Super Constellation gezeigt werden, einem Flugzeug aus den 50er-Jahren. Das Flugzeug ist teilzerlegt per Schwertransport an den Frankfurter Flughafen transportiert worden.

Zu den Aufnahmen

Die Fotos gehörten zu den ersten, die ich mit meiner gerade erworbenen Bridge-Kamera erstellt hatte. Sie wurden bei vollem Zoom – 259 mm umgerechnet auf das 35mm-Format – aus der Hand geschossen. Als einziges gelungene Foto habe ich das Original zur Abbildung unten links angesehen. Da hatte ich das Objekt mittig eingefangen.

Die Abbildungen auf dieser Seite sind alle Ausschnitte aus den Originalaufnahmen und auf das Format 1920×1280 verkleinert. Eine weitere Bearbeitung der Bilder fand nicht statt.

Etikité leitet Eintracht-Schlappe ein

Der dritte Spieltag der Fußball Champion League hatte für Eintracht Frankfurt eigentlich ganz gut angefangen. Man war in Führung gegangen (26. Spielminute, Kristensen auf Vorlage Götze) und hatte über 30 Minuten lang den eigenen Kasten sauber gehalten. Dann bekam Etikité ein langes Zuspiel von Robertson, ließ die Frankfurter Abwehr stehen und tunnelte Zetterer (34.). Es folgten zwei Kopfbälle nach Ecken der Liverpooler nicht nur aufs, sondern gleich ins Frankfurter Tor (39. und 44.). Der Spielstand zur Pause: Eintracht Frankfurt 1, FC Liverpool 3.

In der zweiten Halbzeit spielten sich die Liverpooler einem ungefährdeten Sieg entgegen. Zu groß war ihre Dominanz. Es waren vor allem Dinge in der Ballbehandlung, die den Unterschied ausmachten, den Frankfurtern gelang zu selten ein sauberer Pass. Wie das geht, zeigte Wirtz nach etwas mehr als einer Stunde gleich zweimal. Gakpo und Szoboszlai verwerteten seine Vorarbeit (66. und 70.). Mit 1:5 ging Eintracht Frankfurt unter, zum Schluss ganz ohne Gegenwehr.

Für Eintracht Frankfurt wird die Champions League zu einem Lehrstück, hoffentlich lernen sie auch dabei. Zetterer im Tor war heute der beste Spieler der Eintracht, wenn auch kein guter. Ansonsten treffen eher Merkmale wie unsortiert, schlampig und im Kopf viel zu langsam zu!

Blick auf die Schnittstelle

Blick auf die „Schnittstelle“ des alten Bettenhauses des Höchster Klinikums. Das ehemalige Bettenhaus des varisano Klinikums wird seit etwa einem Jahr zurück gebaut. Angefangen hat alles mit der Entkernung des Gebäudes. Es folgte der Abriss der Anbauten, wozu auch der frühere Eingangsbereich gehörte.

Anschließend verlor der Westflügel des frühere Krankenhausgebäudes allmählich an Höhe. Heute steht noch der Ostflügel und der Teil, in dem sich einst die Aufzugsanlagen befanden. Ist alles zurück gebaut, befindet sich an der Stelle Platz für Neues.

Das neue Klinikum kann man Hintergrund erkennen. Es hat seinen Eingang in der Windthorststraße. Das Hochhaus links im Hintergrund des oberen Bildes ist das Mitscherlich Haus. Die kleine Galerie unten zeigt weitere Ansichten der selben Szenerie.

Eintracht Frankfurt: Männer spielen unentschieden

Eintracht Frankfurt begann den 7. Spieltag mit einem schlampigen Querpass. Koch spielte ihn, Manzambi fängt ab, Scherhant trifft ins Tor und der SC Freiburg führt 1:0 (2. Spielminute). Doch den Frankfurtern gelang bald der Ausgleich, Burkhardt verwehrtete einen Abpraller aus der Abwehr des Sportclubs (18.). Danach entwickelte sich ein schnelles Spiel ohne nennenswerte Abschlüsse. Dann traf aber Bukhardt erneut, über Uzun und Chaibi war der Ball zu ihm gekommen (38.).

Die zweite Halbzeit war von vielen Wechseln geprägt, auch Götze durfte mal wieder ran. Spielentscheidend war aber ein anderer Wechsel. Kurz vor dem Ende, bei Eintracht Frankfurt glaubten schon viele an einen Sieg, muss Grifo die bei einem Freistoß gestellte Zweimannmauer der Frankfurter wie ein Geschenk vorgekommen sein. Er traf aus etwa 25 Metern zum Ausgleich (87.). Die letzten Chancen im Spiel hatten dann die Freiburger.

Eintracht Frankfurt führte lange und sah ebenso lange wie der Sieger des Spiels aus. Ein Treffer vom eingewechselten und bekanntermaßen guten Freistoßschützen Grifo rettete dem SC noch einen Punkt.

Eintracht Frauen gewinnen zuhause

Im Heimspiel gegen Werder Bremen spielten die Frauen von Eintracht Frankfurt eine souveräne erste Halbzeit. Trotzdem dauerte es nach einem frühen Lattentreffer durch Reuteler einige Zeit, bis der Ball im Tor der Werderanerinnen lag, Blomqvist hatte getroffen (33. Spielminute). Bald darauf traf Anyoimi nach Pass von Memeti zum 2:0 (40.).

Eintracht Frankfurt kontrollierte in der zweiten Halbzeit das Spiel, hielt aber nicht mehr das hohe Pressing bei. Die Frauen aus Bremen blieben harmlos. So blieb es beim leistungsgerechten 2:0. Freigang spielte durch.