Alle Beiträge von Jürgen Lange

... wurde in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, schreibt und fotografiert und ist ein Fan guter handgemachter Musik.

Pflanzen- und Ideenbörse im Palmengarten

Passende Pflanzen, gute Beratung und jede Menge Inspiration: Zum Frühjahrsbeginn bietet der Palmengarten alles, was es für die neue Gartensaison braucht. Bei der Pflanzenbörse am Samstag, 21. März, und Sonntag, 22. März, steht ein breites Angebot von Bio-Saatgut und Kakteen über Obstbäume bis hin zu robusten Stauden zum Verkauf. Erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner sowie spezialisierte Züchterinnen und Züchter beraten persönlich zur idealen Haltung und Pflege der grünen Schätze.

Pünktlich in der Woche seines 155. Geburtstags am Montag, 16. März, schenkt der Palmengarten seinen Besucherinnen und Besuchern und sich ein ganz besonderes Programm. Denn die Pflanzenbörse markiert auch den Auftakt des diesjährigen Schwerpunktthemas „Gartenutopien“. Auf einer Infobörse in der Galerie am Palmenhaus präsentieren sich verschiedene Akteurinnen und Akteure, die sich mit zukunftstauglichem Gärtnern beschäftigen. Die Initiative Riffgarten zum Beispiel stellt ein Aquaponikmodell vor – ein Wasserbecken mit Goldfischen, in dem Petersilie, Basilikum und Erdbeeren ganz ohne Erde wachsen. Eine Riesenpergola von Impact Forest ist ebenso Teil der Infobörse wie die Zukunftsbilder der Reinventing Society und die Visual Utopias des Hamburger Künstlers Jan Kamensky sowie Infostände verschiedener Vereine.

Kamensky lädt am Samstag, 21. März, dazu ein, in einem Workshop aus Collagen ein utopisches Frankfurt der Zukunft zu gestalten. Die kreativen Entwürfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen später in eine Visual Utopia einfließen, die der Künstler eigens für das Utopienjahr im Palmengarten erstellt. Interessierte können sich vorab per E-Mail an palmengarten.kultur@stadt-frankfurt.de anmelden.

Auch die Grüne Schule bietet das gesamte Wochenende über ein buntes Mitmachprogramm an. An Aktions- und Bastelständen können Neugierige jeden Alters mit einem Forscherpass durch die Tropen und in die Welt der Schmetterlinge reisen. Darüber hinaus finden zum Thema „Torffrei und Bio“ Führungen durch die Palmengarten-Gärtnerei statt, und die Kamelien- und Azaleenschau in der Galerie am Palmenhaus hat ganztägig geöffnet.

Einen Überblick über das gesamte Programm findet sich unter palmengarten.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (4)

Es geht voran

Eine kurze Zwischenmeldung zu den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung und zum Ortsbeirat 6 (West): Stand 12:58 Uhr lagen am 17. März 2026 341 von 578 Ergebnisse vor. Zur Ortsbeiratswahl, Ortsbeirat 6, waren es um 13:02 Uhr 32 von 88 Ergebnissen. Auch zur Ausländerbeiratswahl (KAV) lagen erste Zahlen vor, die 27 von 326 Ergebnisse beinhalten.

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (3)

Langsam nährt sich das Eichhörnchen

Ein Blick auf das vorläufige Ergebnis zur Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt ist ernüchternd. Stand 17:33 Uhr am 16. März 2026 sind 8 von 578 Ergebnissen darin enthalten. Das Auswerten von Stimmzetteln, bei denen Wählerinnen und Wähler kumuliert und panaschiert haben, ist aufwendiger als einfach nur Stimmzettel zählen. Es heißt sich also noch etwas in Geduld – wohl bis Mittwoch – zu üben.

Etwa 32 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens genutzt.

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (2)

Trendergebnis für den Ortsbezirk 6

Im Ortsbezirk 6, dem Frankfurter Westen mit den Stadtteilen Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim war die Wahlbeteiligung außerordentlich niedrig (38,4),

Hier ist die CDU nach der Kommunalwahl 2026 stärkste Kraft (26,9). Es folgen SPD (19,3), AfD (15,8), Grüne (15,5), Linke (9,1), FDP (2,8) und Volt (2,3). Von den Gruppierungen und Parteien, die noch weniger Stimmen erhielten, seien hier noch zwei genannt: Frankfurt Sozial! (0,8) und PdF (0,1). Frankfurt Sozial! ist die Gruppierung um Peter Feldmann, PdF trat nur im Frankfurter Westen zur Ortsbezirkswahl an.

Alle Zahlen in Klammern sind Prozentangaben, Quelle dieser Zahlen ist die offizielle Internetseite der Stadt Frankfurt am Main.

Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (1)

Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung

Das Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung liegt – Stand 05:32 – vor. Trendergebnis bedeutet, dass dieses Ergebnis in der Verteilung nur die Stimmen enthält, auf deren Stimmzettel nur eine Liste angekreuzt worden war. Kumulierte und panaschierte Stimmen sind darin noch nicht enthalten.

Danach wird die CDU in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung die stärkste Fraktion bilden. (26,5 %). Es folgen Grüne (21 %), SPD (16,7 %), AfD (9,1 %), Linke (8,9 %), FDP und Volt (jeweils 4,7 %). Dabei konnten CDU und AfD mit jeweils 4,6 Prozent die größten Zugewinne verzeichnen. Die größten Verlierer sind bisher Grüne (3,6 %) und FDP (2,9 %). Von der derzeitigen Römerkoalition konnte nur Volt Zugewinne verzeichnen.

Kumulieren und Panaschieren kann das Ergebnis noch mehr oder weniger stark verändern. Das ist abhängig davon, wie viele Wählerinnen und Wähler von dieser Möglichkeit bei der gestrigen Wahl Gebrauch gemacht haben.

Seit 18:00 Uhr sind die Wahllokale geschlossen

Wahlraum 2026, Frankfurt am Main, Unterliederbach, Gotenstraße
Wahlraum in der Gotenstraße 38

Die Wahllokale sind geschlossen, auch die in Frankfurt am Main Unterliederbach. Und auch in Unterliederbach durfte gewählt werden. Auf mindestens zwei Stimmzetteln durften Kreuze verteilt werden. Für die Stadtverordnetenversammlung waren es 93, für den Ortsbeirat 6 noch einmal 19.

Hatte man den Stimmzettel in der „Wahlkabine“ so weit ausgebreitet wie es ging, störte eigentlich nur noch die Kürze der Kordel, mit der der Stift angebunden war. Die kleinen Kästchen dürften zumindest Menschen mit schlechtem Augenlicht und/oder mit Problemen mit der Motorik der Hände Schwierigkeiten gemacht haben. Nach einem Schlaganfall können solche Probleme schon auftreten-

Hatte man beide Stimmzettel, panaschieren und kumulieren eingeschlossen, ausgefüllt, durften diese wieder zusammengefaltet werden. Meine passten problemlos durch den Schlitz der Wahlurne.

Eine Nachfrage im Wahllokal ergab, dass man gegen 22:00 Uhr mit dem Ende der Auszählung rechnen könne. Danach erst werden die Daten weiter gemeldet.

Hauptsache gewonnen – Gelb-Rot für Robin Koch

Bis vor wenigen Sekunden war ich damit beschäftigt, ein Foto zu bewundern, welches der Kicker heute zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim veröffentlicht hatte. Das Foto zeigt Kalimuendo bei seinem Torschuss zum 1:0.

In der ersten Spielhälfte kassierte Koch eine Gelbe Karte, was später noch von Bedeutung werden sollte (38. Spielminute). In der zweiten Halbzeit spielt dann Koch den Ball im gegnerischen Strafraum. Artistisch verwertet Kalimuendo – das Foto! – diesen Ball zum einzigen Tor an diesem Nachmittag (53.). Ein Vermeintliches Tor für Heidenheim wurde nicht gegeben, der Kölner Keller hatte sich eingeschaltet (68.). Später foulte Koch Kaufmann, erhielt dafür seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz – Gelb-Rot (73.).

Mit dem Ergebnis festigte Eintracht Frankfurt den siebten Tabellenplatz.

Stark begonnen, aber noch stärker abgefallen

In der Google Pixel Frauen-Bundesliga war Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen zu Gast. Das Spiel war von Beginn an temporeich und die Gastgerinnen hatten früh die erste Torchance (3. Spielminute). Aber die Frankfurterinnen gingen in Führung, Anyomi verwandelte einen an ihr verschuldeten Freistoß (23.). Minuten später legte Blomqvist nach (26.). Kurz vor der Pause kam aber die Zeit der Bremerin Mühlhaus. Einen Schuss von ihr fälschte Doorsoun ab, der Ball senkte sich unhaltbar für Altenburg ins Tor (44.). Der danach direkt verwandelte Freistoß gehörte in die Kategorie Traumtor (45.+2).

In der zweiten Halbzeit benötigte die Bremerinnen nicht lange, um in Führung zu gehen. Altenburg verschätzte sich bei einer Ecke, und Alber schob ein. Anschließend wurden die Frankfurterinnen wieder stärker, aber letzter Pass und Abschlüsse blieben zu ungenau. Dann kam Petermann bis zum Strafraum der Frankfurterinnen durch und legte im richtigen Moment quer. Delić netzte ein (90.). Werder Bremen siegte mit 4:2 und ist in der Tabelle den Frankfurterinnen direkt auf den Fersen.