Am Sonntag, 14. Dezember, führt der Kurator Tobias Picard um 15 Uhr durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“.
80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.
Tobias Picard stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, und ist ohne Reservierung möglich. (Quelle: Frankfurt am Main)







