Archiv der Kategorie: Fotografie

Bryan Adams: Die Ausstellung

Zeit mal wieder eine CD in den Player zu schieben, vielleicht „18 til I die“, durch das Booklet zu blättern und sich zu einem Ausflug nach Darmstadt zu entscheiden. Im dortigen Hessischen Landesmuseum, kurz HLMD, wird noch bis zum 21. Juni 2026 die von Anke Degenhardt kuratierte Wanderausstellung „Shot by Adams“ zu sehen sein. Die etwa 100 Portraits zeigen Stars, andere Berühmtheiten, Kriegsversehrte (Wounded) und Obdachlose (Homeless).

Wer das Album „18 til I die“ in der Sonderausgabe schon einmal gesehen hat, wird sich über die zweite Profession des Rocksängers nicht wundern, denn dieser Ausgabe lag ein 108-seitiges Fotobuch mit Bryan Adams Fotografien bei. Ein Umstand, der bei mir dazu führte, dass das Album relativ selten angehört wurde, denn es wollte Katzen sicher aufbewahrt sein.

Stones-Special in Offenbach

Am Samstag, dem 14. März 2026, gibt es ab 19 Uhr ein Stones-Special in der Rebell(i)schen Studiobühne in Offenbach

Die Rolling-Stones haben ihre geplante Europa-Tournee abgesagt, kommen damit also auch nicht nach Deutschland. Dafür kommt die Stones-Coverband Faltenrock in die Studiobühne am Samstag, dem 14. März 2026. Auf dem Programm stehen Stones-Klassiker, aber auch weniger bekannte Songs aus sechs Jahrzehnten Band-Geschichte.

Parallel zum Faltenrock-Konzert präsentiert der Stones-Experte und -Fotograf Gerd Coordes eine Ausstellung mit seltenen Konzertfotos von Stones-Auftritten in der Berliner Waldbühne aus den Jahren 1965 bis 2022. Daneben wird auch Gerd Coordes Buch „Rolling Stones – Waldbühne Berlin – Eine Dokumentation“ vorgestellt.

Das Vorwort zu diesem Buch hat übrigens Volker Rebell verfasst.

Kurzentschlossene können sich morgen auf den Weg nach Offenbach machen und einen sicher interessanten und unterhaltsamen Abend erleben.

Stadtbilder – Ursula Edelmann zum 100.

Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.

Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.

Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.

Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Führung: Frankfurt went West

Am Sonntag, 14. Dezember, führt der Kurator Tobias Picard um 15 Uhr durch die Ausstellung „Frankfurt went West. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945–1965“.

80 Jahre nach Kriegsende präsentiert das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Bohnackers Motive bilden einen Schlüssel zum Verständnis der Nachkriegswelt in Frankfurt und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Tobias Picard stellt das Konzept der Ausstellung vor und führt durch zwei Jahrzehnte Nachkriegsgeschichte in Frankfurt. Treffpunkt zur Führung ist das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, und ist ohne Reservierung möglich. (Quelle: Frankfurt am Main)

Rettungshubschrauber kurz nach dem Start

Mehr als zwei Jahre alt ist diese Aufnahme schon. Sie entstand 2023 vom Krankenbett aus. Benutzt wurde ein Smartphone von Alcatel aus der 80-Euro-Klasse.. In der Originalaufnahme verschwindet der Hubschrauber in der Nähe des Fensterrahmens und eines Vorhangs. Die Funktion „Freistellen“ in dem Bildbearbeitungsprogramm IrfanView hatte ich damals noch nicht begriffen. Eine weitere Bearbeitung fand mit HDR projects 9 statt.

Die Aufnahme entstand übrigens in Frankfurt am Main Höchst von einem Zimmer im dortigen varisano Klinikum aus.

Mal wieder, wie langweilig …

Mal wieder den Mond über der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen von Frankfurt am Main fotografiert. Für einen Vollmond kam der Druck auf den Auslöser der Kamera einen Tag zu spät. Dafür dokumentiert die kleine Unschärfe im Bild, dass die derzeitigen Temperaturen um fünf Uhr morgens einen bei geöffneten Fenster zu unkontrollierten Bewegungen, Zittern genannt, bringen.