Der spannende Blick über den Tellerrand gestern zeigte ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Grünen und CDU. Erste Hochrechnungen zeigten die Grünen klarer vorne als es jetzt das vorläufige Ergebnis tut, 0,5 Prozentpunkte sind es noch bei gleicher Sitzanzahl im Landesparlament.
Die Grünen erhielten 30,2 Prozent der Stimmen, die CDU brachte es auf 29,7 Prozentpunkte. Drittstärkste Kraft in Baden-Württemberg wurde die AfD mit 18,8 Prozent. Ein Debakel erlebte die SPD, die mittlerweile knapp oberhalb der 5-Prozent-Hürde (5,5 %) angekommen ist. Für FDP und Linke reichte es, wie auch für die anderen Parteien, nicht für den Einzug in den Landtag.
Spannender als Fußball mit Eintracht Frankfurt sind die heutigen Auszählungen der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Nach ersten Hochrechnungen sind Grüne und CDU klar in Führung, die AfD hat ihren Stimmanteil verdoppelt. Um die 5-Prozent-Marke bewegen sich FDP, Linke und SPD. Zwischen den führenden Parteien bleibt es bis zur Verkündung des vorläufigen Endergebnisses ebenso spannend wie für die drei Parteien, deren Einzug in den Landtag noch nicht sicher ist.
Im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga beim FC St. Pauli reichte es für Eintracht Frankfurt nur zu einem glücklichen Unentschieden. Glücklich war das Ergebnis deshalb, weil St. Pauli in der ersten Halbzeit zweimal am Metall des Torrahmens scheiterte. Die Frankfurter hatten zwar etwa 70 Prozent Ballbesitz, konnten damit aber gar nichts anfangen.
St. Pauli ist auf den Relegationsplatz zurückgefallen, die Eintracht den europäischen Wettbewerben nicht näher gekommen.
Am Abend des 5. März 2026 kam es auf einem Friedhof in Griesheim zu Diebstählen von Grabschmuck. Zwei Unbekannte wurden noch vor Ort gesehen, konnten jedoch unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun nach Geschädigten und Zeugen.
Nachdem abends gegen 23:30 Uhr ein Anwohner verdächtige Geräusche vom Friedhof in Griesheim wahrgenommen hatte, verständigte er die Polizei. Vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle auf Frankfurter Friedhöfen wurden alle verfügbaren Streifen im Umfeld dorthin entsandt, um das Gelände in der Waldschulstraße zu umstellen. Noch während der Annäherung an das Gelände, nahmen sie zwei flüchtende Personen wahr, die sich in südliche Richtung über die Friedhofsmauer in den Bingelsweg entfernten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten nicht mehr angetroffen werden. Durch die Mitteilung des Zeugen und das schnelle Eintreffen der Streifen konnte der Diebstahl unterbunden werden, denn die Polizisten fanden den Grabschmuck, den die Täter aufgrund Ihrer Flucht zurücklassen mussten, noch auf dem Gelände vor.
Mindestens zwei Gräber waren erkennbar betroffenen. Wie viele Gräber jedoch insgesamt beschädigt wurden, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Daher werden potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich bei entsprechenden Beschädigungen oder Entwendungen bei der Friedhofsverwaltung oder zu Geschäftszeiten bei der zuständigen Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 43222 zu melden.
Die Frankfurter Polizei führt derzeit verstärkte Streifentätigkeiten mit uniformierten und zivilen Streifen in den betreffenden Bereichen durch. Die Ermittlungen zu den Fällen wurden bei einer regionalen Ermittlungsgruppe zusammengeführt und werden dort gebündelt bearbeitet. Die Schutzfrauen und -männer vor Ort der betreffenden Polizeireviere sind Ansprechpersonen für Betroffenen und stehen mit den Friedhofsverwaltungen im Austausch.
Hinweise zur Tat und möglichen Tätern nimmt das örtlich zuständige Polizeirevier (17. Polizeirevier) rund um die Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 -11700 entgegen. Darüber hinaus wird gebeten, bei verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich von Friedhöfen umgehend die Polizei zu verständigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main Pressestelle)
Am gestrigen Donnerstagabend ereignete sich gegen 18:35 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang in Nied, hierbei wurden zwei Personen leichtverletzt und die dortige Schranke beschädigt.
Der Unfall stellt sich nach aktuellem Ermittlungsstand wie folgt dar. Ein 55-jähriger Fahrer eines grauen Opels fuhr von der Birminghamstraße kommend in Richtung Oeserstraße. In Höhe des Bahnübergangs kam es zu einem Rückstau, als die Schranken sich dann schlossen, befand er sich weiterhin auf dem Bahnübergang. Um eine Kollision mit der einfahrenden Bahn zu vermieden fuhr er gegen die Bahnschranke auf die dahinterliegende Straße, hierbei wurden er und seine 54-jährige Beifahrerin leicht verletzt.
Sowohl die Schranke als auch der PKW wurden stark beschädigt. Der Personen- und Fahrzeugverkehr konnte nach der polizeilichen Unfallaufnahme uneingeschränkt passieren, eine Reparatur der Schranke ist zeitnah vorgesehen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) erneuert und verstärkt das Stromnetz in Schwanheim. Aufgrund der damit in Zusammenhang stehenden längerfristigen Baumaßnahmen steht der Parkplatz „Am Försterpfad“ ab Montag, 9. März, nicht zur Verfügung, da er für die gesamte Dauer als Baufläche für Logistik und Material benötigt wird. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Oktober 2027.
Die Stadt Frankfurt und die NRM stehen hierzu im engen Austausch, um die Auswirkungen für Betroffene so gering wie möglich zu halten. Die Gesamtmaßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten, weitestgehend nicht im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildet ein für Juni geplanter Leitungsabschnitt in der Straßburger Straße unterhalb der Europabrücke, die im Zuge dessen nur einspurig befahrbar sein wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
In der Nacht vom 02. März auf den 03. März 2026 wurden auf dem Alten Friedhof Schwanheim eine Vielzahl Gräber beschädigt und Metalle entwendet.
Nach Aktuellen Erkenntnissen ereignete sich die Tat zwischen 14:00 Uhr des 02. März bis um 12:00 Uhr des 03. März.
Es wurden bei etwa 30 Gräbern Beschädigungen durch den Diebstahl festgestellt. Der Fokus lag hierbei auf wertigen Metallteilen. Teilweise wurden Grabsteine zerstört, um die darin eingefassten Metallgegenstände herauszubrechen.
Das zuständige Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nun werden Zeugen und potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich beim 10. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.
Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.
Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.
Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.
Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Noch im vergangenen Monat eingefangen, ein wartender Stuhl. Auf wen oder was der Stuhl wartet, geht aus der Aufnahme nicht hervor. Papierschnippsel auf dem Grün lassen die Vermutung zu, dass es ein windiger Februartag war.
Der Haushalt für das Jahr 2026 ist beschlossen. Nach dem Ausstieg der FDP aus der Römer-Koalition benötigte die Restkoalition weitere Stimmen. Die bekamen Grüne, SPD und Volt von der Linke.
Letztere hat ihre Spuren im Haushalt 2026 hinterlassen, der soziale Sektor wurde stärker betont. Zuvor waren die Koalitionäre auch mit der CDU in Gesprächen gewesen, die allerdings scheiterten.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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