Schlagwort-Archive: Industriepark Höchst

Fußgängerbrücke ist abgerissen

Frankfurt am Main Höchst, Unterliederbach, Brückenaufgang
Der ehemalige westliche Aufgang von der Liederbacher Straße her zur Fußgängerbrücke, von der zum Zeitpunkt der Aufnahme nur noch rudimentäre Reste zu sehen waren.

Am vergangenen Wochenende verschwand die Fußgängerbrücke, die einst den Leunaknoten überspannte. Die Brücke, über die man vor allem, wenn man vom Höchster Bahnhof her kam, ungefährdet von Kraftfahrzeugen aller Art, den aus Adolf-Haeuser-Straße, Liederbacher Straße, Hoechster-Farben-Straße und Leunastraße gebideten Knoten auf dem Weg zum Tor Ost des Industrieparks Höchst oder zur Provadis überqueren konnte. Die Verantwortlichen verweisen auf Übergänge auf Straßennivau.

Natürlich fragten Passanten, ob das denn so bleiben solle, als sie mich beim Fotografieren der Situation sahen. Wahnsinn, war eine Antwort. Und ob nicht wenigstens die Kreuzung umgestaltet werden könnte? Ich konnte dazu nur mit den Schuldern zucken. Mein Weg führt schon seit Jahren nicht mehr regelmäßig zum Industriepark. Ich weiß nur, dass in der fernen Vergangenheit sowohl die Unterführung unter der Leunastraße als auch das Brückenbauwerk sinnvolle Einrichtungen waren.

Nachstehend ein paar Bilder, die den Kreuzungsbereich ohne Kraftfahrzeuge zeigen, und auch welche, die letzt Reste des Brückenbauwerks erahnen lassen:

Provadis: Tag der offenen Tür

Frankfurt am Main Höchst, Provadis, Tag der offenen Tür

Ein wichtiger Termin für alle, die nach einem Ausbildungsplatz im technische Bereich suchen, findet am kommenden Samstag in Frankfurt am Main Höchst statt. Provadis lädt für den 24. September 2022 von 09:00 bis 15:00 Uhr zu einem Tag der offenen in den Industriepark Höchst (nahe dem Tor Ost) Tür ein

Dort werden 40 Ausbildungsberufe und 12 duale und berufsbegleitende Studiengänge vor Ort vorgestellt. Interessierte können sich „live“ auf dem Campus informieren, welcher der angebotenen Berufe oder Studiengänge für einen selbst passend ist. Gespräche mit Ausbildenden und Dozenten gehören zum Programm. Weiterhin ist die Teilnahme an Schnupper­eignungs­tests möglich.

Neben Einblicke in den Industriepark Höchst ist auch für Unterhaltung gesorgt – für ein buntes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm ist gesorgt.

Eine Anmeldung ist auch vor Ort möglich.

Provadis ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen.

Grüne Diesellokomotiven

Frankfurt am Main, Infraserv Höchst, Diesellokomotive Vossloh DE 12
Vossloh DE 12, eine von zwei dieser bei der infraserv logistics im Einsatz befindlichen Lokomotiven dieses Typs

Unweit des Bahnhofs Frankfurt-Höchst Farbwerke befinden sich Gleisanlagen im Industriepark Höchst. Diese sind tatsächlich im Stadtteil Höchst zu lokalisieren, während der Bahnhof, anders als der Namen es vermuten lässt, sich im Stadtteil Unterliederbach von Frankfurt am Main befindet.

Lokomotive Vossloh DE 12 wurde, wie auch das Schwestermodel, 2020 an die infraserv logistics ausgeliefert. Sie wird außer für den Werksverkehr auch für den Streckendienst eingesetzt. Der Antrieb erfolgt dieselelektrisch über Drehstromantriebstechnik. Die Lokomotiven sind so ausgelegt, dass sie auch 1800 Tonnen schwer Züge bewegen können. Der Einsatz ist europaweit möglich.

Wesentlich älter ist eine Lokomotive der Baureihe 295. die gleichzeitig im Industriepark gesichtet wurde. Ende der siebziger Jahre von der Deutschen Bundesbahn in Diend gestellt, später für den Rangierdienst auf Funkfernsteuerung umgerüstet kam die 295 100-2 zur infraserv logistics, nachdem sie zuvor verschiedene Unternehmen der DB durchlaufen hatte.

Die infraserv logistics bewerkstelligt Lagerung, Umschlag und Transport von Waren der im Industriepark ansässigen Unternehmen. Als Verkehrsmittel dienen dabei Bahn, Schiff und Straße.

Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke

Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke, Frankfurt am Main Unterliederbach
Die S1 aus Wiesbaden fährt nach Frankfurt-Höchst Farbwerke ein. Im Hintergrund wartet die S2 nach Niedernhausen auf das Ausfahrtssignal.

Der Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke befindet sich in Frankfurt am Main Unterliederbach gegenüber dem Tor Nord des Industrieparks Höchst. Die Linien S1 und S2 der S-Bahn Rhein-Main halten hier. Dazu kommen während des Berufsverkehrs noch einige Regionalbahnen.

Der Halt entstand 1967 und wurde 1978 zur S-Bahnstation. Er dient in erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiern des Industrieparks, aber auch die Jahrhunderthalle ist von dort aus rasch zu Fuß zu erreichen.

Im Hintergrund sichtbare Hochhäuser stehen in Frankfurt am Main Höchst oder in Eschborn.

Feuerlöschboot „Hoechst“ macht Schlagzeilen

Nach 60 Dienstjahren kaum außer Dienst gestellt, kommt das Feuerlöschboot „Hoechst“ in die Schlagzeilen. Nach einem Bericht von hessenschau.de kam es auf der Überführungsfahrt des Bootes von Frankfurt am Main Höchst nach Norderstedt (Schleswig-Holstein) in der Schleuse Kostheim beim Bunkern zu einem „Überläufer“, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Ein bis zwei Liter Dieselkraftstoff waren in den Main geraten.

Bei der Indienststellung war die „Hoechst“ das erste Feuerlöschboot auf dem hessischen Abschnitt des Mains. Zuletzt tat sie Dienst im Bereich des Industrieparks Höchst, einem Standort von etwa 90 Chemie- und Pharmaunternehmen im Westen Frankfurts. Die „Hoechst“ wird heute ihre Fahrt nach Norderstedt fortsetzen, Ziel ist das dortige Feuerwehrmuseum.

27 Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb zum Fahrplanwechsel 2022/23 bestellt

Der Coradia iLint von Alstom in Frankfurt-Höchst. Züge des abgebildeten Typs sollen ab dem Fahrplanwechsel 2022/23 auf den Taunusstrecken des RMV, darunter auch auf den Strecken Frankfurt-Höchst – Königstein und Frankfurt-Höchst – Bad Soden, eingesetzt werden.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat jetzt beim Hersteller Alstom 27 Triebwagenzüge vom Typ Coradia iLint bestellt. Einen entsprechenden Auftrag erteilte die RMV-Tochter Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain (fahma). Die Versorgung mit Wasserstoff wird im Industriepark Höchst, wo das Gas als Nebenprodukt anfällt, erfolgen. Die Bereitstellung von Betankungsinfrastruktur und Ersatzfahrzeugen sowie die Instandhaltung sind Teile des zwischen fahma und Alstom abgeschlossenen Vertrags, der eine Laufzeit von 25 Jahren und ein Volumen von etwa 500 Millionen Euro hat.

Die neuen Triebwagenzüge werden die derzeit auf den Strecken von Frankfurt nach Königstein, Bad Soden und Brandoberndorf sowie zwischen Friedrichsdorf und Friedberg verkehrenden Dieseltriebwagen ersetzen. Der Coradia iLint basiert auf dem Coradia Lint 54 von Alstom. Die Brennstoffzellen betriebenen werden keine giftigen Abgase ausstoßen, bei der Reaktion von Wasserstoff mit (Luft-) Sauerstoff wird neben der für den Antrieb benötigten Energie nur Wasserdampf und Wasser freigesetzt.

Zur Speicherung von überzähliger und durch Bremsvorgänge erzeugter Energie führen die Triebwagenzüge zwei leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus mit sich. Die neuen Züge werden zudem noch leiser als die bisher eingesetzten sein (sofern man die vom Autor während einer Probefahrt entdeckte Geräuschentwicklung in den Griff bekommen hat), leiser als ein Diesel sind sie allemal.

Die Herstellung von Wasserstoff benötigt zwar viel Energie und kann damit auch die Umwelt belasten. Im Industriepark Höchst fällt Wasserstoff aber als Nebenprodukt an, manch einer sprach gar von Abfallprodukt, so dass offensichtlich keine zusätzliche Energie außer zur Komprimierung des Gases im Produktionsprozess eingesetzt werden muss.

Fahrgäste des RMV im Taunus werden also mit dem Fahrplanwechsel 2022/23 mit umweltschonenden Fahrzeugen unterwegs sein, die zudem ein größeres Platzangebot und kostenfreies WLAN bieten werden.

Ein Sonntag im Juni (4)

Fuß-und Radwege vor dem Industriepark HöchstFuß- und Radwege wie diese wünscht man sich eigentlich überall im Stadtgebiet, – weit und gut zu befahren. Wir befinden uns hier vor dem Industriepark Höchst. Rechts befindet sich Provadis und im Hintergrund geht es zum Tor Ost des Industrieparks. Das Geländer links im Vordergrund schwingt in Richtung der Unterführung für Fußgänger und Radfahrer unter der Leunastraße hindurch. Einladend sieht es auf dem Foto aus.

Folgt man den Wegen in die andere Richtung Richtung Höchster Bahnhof, sieht es bald anders aus: Stadt und Bahn haben in der Vergangenheit wenig Veranlassung gesehen, Wege und Plätze gut nutzbar und ansehnlich zu gestalten.

Stammzellen-Typisierungsaktion in Höchst

Am 12. Juni 2015 findet im Gebäude C820 nahe Tor Ost  des Industrieparks Höchst zwischen 11 und 17 Uhr eine Stammzellen-Typisierungsaktion statt. Die Typisierungsaktion wird von einer privaten Initiative und der Deutschen Stammzellspenderdatei organisiert. Teilnehmer möchten sich zwecks besserer Planung der Aktion bitte kurz per E-Mail anmelden und ihre Krankenkassenkarte bereithalten.

Anstoß für die Aktion gab die Erkrankung der Tochter eines Mitarbeiters von einem im Industriepark ansässigen Unternehmen an Leukämie. Die Stammzellen-Typisierungsaktion ist für die Teilnehmer kostenlos, die Deutsche Stammzellspenderdatei bittet allerdings um eine Spende.

Chemieunfall im Industriepark Höchst

Bei einem Chemieunfall im Industriepark Höchst sind am Vormittag des 07. Mai 2015 zwei Arbeiter verletzt worden, einer von ihnen schwer. Er erlitt Verätzungen der Atemwege und der Haut. Nach Auskunft der Werksfeuerwehr war in einem Betrieb der Grillo-Werke aus bisher ungeklärter Ursache Oleum ausgetreten. Für Anwohner hat nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr bestanden, da der entstehende, ätzende Nebel mit Wasser niedergeschlagen werden konnte.