Schlagwort-Archive: Industriepark Höchst

Grüne Diesellokomotiven

Frankfurt am Main, Infraserv Höchst, Diesellokomotive Vossloh DE 12
Vossloh DE 12, eine von zwei dieser bei der infraserv logistics im Einsatz befindlichen Lokomotiven dieses Typs

Unweit des Bahnhofs Frankfurt-Höchst Farbwerke befinden sich Gleisanlagen im Industriepark Höchst. Diese sind tatsächlich im Stadtteil Höchst zu lokalisieren, während der Bahnhof, anders als der Namen es vermuten lässt, sich im Stadtteil Unterliederbach von Frankfurt am Main befindet.

Lokomotive Vossloh DE 12 wurde, wie auch das Schwestermodel, 2020 an die infraserv logistics ausgeliefert. Sie wird außer für den Werksverkehr auch für den Streckendienst eingesetzt. Der Antrieb erfolgt dieselelektrisch über Drehstromantriebstechnik. Die Lokomotiven sind so ausgelegt, dass sie auch 1800 Tonnen schwer Züge bewegen können. Der Einsatz ist europaweit möglich.

Wesentlich älter ist eine Lokomotive der Baureihe 295. die gleichzeitig im Industriepark gesichtet wurde. Ende der siebziger Jahre von der Deutschen Bundesbahn in Diend gestellt, später für den Rangierdienst auf Funkfernsteuerung umgerüstet kam die 295 100-2 zur infraserv logistics, nachdem sie zuvor verschiedene Unternehmen der DB durchlaufen hatte.

Die infraserv logistics bewerkstelligt Lagerung, Umschlag und Transport von Waren der im Industriepark ansässigen Unternehmen. Als Verkehrsmittel dienen dabei Bahn, Schiff und Straße.

Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke

Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke, Frankfurt am Main Unterliederbach
Die S1 aus Wiesbaden fährt nach Frankfurt-Höchst Farbwerke ein. Im Hintergrund wartet die S2 nach Niedernhausen auf das Ausfahrtssignal.

Der Bahnhof Frankfurt-Höchst Farbwerke befindet sich in Frankfurt am Main Unterliederbach gegenüber dem Tor Nord des Industrieparks Höchst. Die Linien S1 und S2 der S-Bahn Rhein-Main halten hier. Dazu kommen während des Berufsverkehrs noch einige Regionalbahnen.

Der Halt entstand 1967 und wurde 1978 zur S-Bahnstation. Er dient in erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiern des Industrieparks, aber auch die Jahrhunderthalle ist von dort aus rasch zu Fuß zu erreichen.

Im Hintergrund sichtbare Hochhäuser stehen in Frankfurt am Main Höchst oder in Eschborn.

Feuerlöschboot „Hoechst“ macht Schlagzeilen

Nach 60 Dienstjahren kaum außer Dienst gestellt, kommt das Feuerlöschboot „Hoechst“ in die Schlagzeilen. Nach einem Bericht von hessenschau.de kam es auf der Überführungsfahrt des Bootes von Frankfurt am Main Höchst nach Norderstedt (Schleswig-Holstein) in der Schleuse Kostheim beim Bunkern zu einem „Überläufer“, was einen Feuerwehreinsatz notwendig machte. Ein bis zwei Liter Dieselkraftstoff waren in den Main geraten.

Bei der Indienststellung war die „Hoechst“ das erste Feuerlöschboot auf dem hessischen Abschnitt des Mains. Zuletzt tat sie Dienst im Bereich des Industrieparks Höchst, einem Standort von etwa 90 Chemie- und Pharmaunternehmen im Westen Frankfurts. Die „Hoechst“ wird heute ihre Fahrt nach Norderstedt fortsetzen, Ziel ist das dortige Feuerwehrmuseum.

27 Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb zum Fahrplanwechsel 2022/23 bestellt

Der Coradia iLint von Alstom in Frankfurt-Höchst. Züge des abgebildeten Typs sollen ab dem Fahrplanwechsel 2022/23 auf den Taunusstrecken des RMV, darunter auch auf den Strecken Frankfurt-Höchst – Königstein und Frankfurt-Höchst – Bad Soden, eingesetzt werden.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat jetzt beim Hersteller Alstom 27 Triebwagenzüge vom Typ Coradia iLint bestellt. Einen entsprechenden Auftrag erteilte die RMV-Tochter Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain (fahma). Die Versorgung mit Wasserstoff wird im Industriepark Höchst, wo das Gas als Nebenprodukt anfällt, erfolgen. Die Bereitstellung von Betankungsinfrastruktur und Ersatzfahrzeugen sowie die Instandhaltung sind Teile des zwischen fahma und Alstom abgeschlossenen Vertrags, der eine Laufzeit von 25 Jahren und ein Volumen von etwa 500 Millionen Euro hat.

Die neuen Triebwagenzüge werden die derzeit auf den Strecken von Frankfurt nach Königstein, Bad Soden und Brandoberndorf sowie zwischen Friedrichsdorf und Friedberg verkehrenden Dieseltriebwagen ersetzen. Der Coradia iLint basiert auf dem Coradia Lint 54 von Alstom. Die Brennstoffzellen betriebenen werden keine giftigen Abgase ausstoßen, bei der Reaktion von Wasserstoff mit (Luft-) Sauerstoff wird neben der für den Antrieb benötigten Energie nur Wasserdampf und Wasser freigesetzt.

Zur Speicherung von überzähliger und durch Bremsvorgänge erzeugter Energie führen die Triebwagenzüge zwei leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus mit sich. Die neuen Züge werden zudem noch leiser als die bisher eingesetzten sein (sofern man die vom Autor während einer Probefahrt entdeckte Geräuschentwicklung in den Griff bekommen hat), leiser als ein Diesel sind sie allemal.

Die Herstellung von Wasserstoff benötigt zwar viel Energie und kann damit auch die Umwelt belasten. Im Industriepark Höchst fällt Wasserstoff aber als Nebenprodukt an, manch einer sprach gar von Abfallprodukt, so dass offensichtlich keine zusätzliche Energie außer zur Komprimierung des Gases im Produktionsprozess eingesetzt werden muss.

Fahrgäste des RMV im Taunus werden also mit dem Fahrplanwechsel 2022/23 mit umweltschonenden Fahrzeugen unterwegs sein, die zudem ein größeres Platzangebot und kostenfreies WLAN bieten werden.

Ein Sonntag im Juni (4)

Fuß-und Radwege vor dem Industriepark HöchstFuß- und Radwege wie diese wünscht man sich eigentlich überall im Stadtgebiet, – weit und gut zu befahren. Wir befinden uns hier vor dem Industriepark Höchst. Rechts befindet sich Provadis und im Hintergrund geht es zum Tor Ost des Industrieparks. Das Geländer links im Vordergrund schwingt in Richtung der Unterführung für Fußgänger und Radfahrer unter der Leunastraße hindurch. Einladend sieht es auf dem Foto aus.

Folgt man den Wegen in die andere Richtung Richtung Höchster Bahnhof, sieht es bald anders aus: Stadt und Bahn haben in der Vergangenheit wenig Veranlassung gesehen, Wege und Plätze gut nutzbar und ansehnlich zu gestalten.

Stammzellen-Typisierungsaktion in Höchst

Am 12. Juni 2015 findet im Gebäude C820 nahe Tor Ost  des Industrieparks Höchst zwischen 11 und 17 Uhr eine Stammzellen-Typisierungsaktion statt. Die Typisierungsaktion wird von einer privaten Initiative und der Deutschen Stammzellspenderdatei organisiert. Teilnehmer möchten sich zwecks besserer Planung der Aktion bitte kurz per E-Mail anmelden und ihre Krankenkassenkarte bereithalten.

Anstoß für die Aktion gab die Erkrankung der Tochter eines Mitarbeiters von einem im Industriepark ansässigen Unternehmen an Leukämie. Die Stammzellen-Typisierungsaktion ist für die Teilnehmer kostenlos, die Deutsche Stammzellspenderdatei bittet allerdings um eine Spende.

Chemieunfall im Industriepark Höchst

Bei einem Chemieunfall im Industriepark Höchst sind am Vormittag des 07. Mai 2015 zwei Arbeiter verletzt worden, einer von ihnen schwer. Er erlitt Verätzungen der Atemwege und der Haut. Nach Auskunft der Werksfeuerwehr war in einem Betrieb der Grillo-Werke aus bisher ungeklärter Ursache Oleum ausgetreten. Für Anwohner hat nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr bestanden, da der entstehende, ätzende Nebel mit Wasser niedergeschlagen werden konnte.

Höchster Schlossfest 2013 – das Programm steht

Das Höchster Schlossfest findet in der Zeit vom 29. Juni bis zum 15. Juli 2013 statt (wir berichteten). Schlossfest-Partner ist in diesem Jahr der Industriepark Höchst, der unter dem Motto „Industriepark Höchst, 150 Jahre Menschen, Standort, Werte” eine Reihe der Veranstaltungen unterstützt und gleichzeitig daran erinnert, dass Höchst – und andere westliche Stadtteile von Frankfurt am Main – seit einhundertfünfzig Jahren mit und von der chemischen Industrie in der direkten Nachbarschaft lebt.

Am 29. Juni findet ab 18:00 Uhr die Eröffnungsparty im Garten des Bolongaropalasts statt. Musikalisch startet der Tag mit dem Höchster Blasorchester / Musikverein Unterliederbach e.V. (17:30 Uhr). Ab 19:00 Uhr spielt dann die Mathew Albert Band und um 21:30 übernehmen die Time Bandits die Bühne.

Am Samstag, dem 6. Juli, und Sonntag, dem 7. Juli, feiern die Höchster Vereine das Altstadtfest. Auch dieses ist mit musikalischen Highlights gespickt, über die hier noch gesondert berichtet werden wird. Nur soviel: Sowohl die Liebhaber der klassischen Orgelmusik, des Jazz und des Blues und Rock-Musik-Fans werden auf ihre Kosten kommen.

Gleiches gilt auch für das Musikprogramm an dem am 12. Juli 2013 beginnenden Abschlusswochenende. Ab Freitag Abend werden diverse Bands für Stimmung im Brüningpark sorgen. Dazu gibt es einen modernen Vergnügungspark am Mainufer und den französischen Gourmet-Markt der Gruppe Bleu-Blanc-Rouge auf dem Schlossplatz.

Das Programm zum Höchster Schlossfest 2013
Impressionen vom Abschlusswochenende 2012

Bundesweiter Tag der offenen Tür (Verband der Chemischen Industrie)

„Die Zukunft hat viele Gesichter. Und ein Zuhause: Industriepark Höchst.”, ist das Motto, unter dem der Industriepark Höchst am 24.09.2011 von 10 bis 16 Uhr seine Toren öffnet.  Der historische Peter-Behrens-Bau wird für Führungen geöffnet sein und den ganzen Tag über werden kommentierte Werksrundfahrten angeboten werden. Im Bereich des „Boulevards” zwischen Tor Ost und dem historischen Zentrum im Norden des Geländes und des Provadis Campus wird es neben Informations- und Unterhaltungsangeboten auch spannende Programmpunkte für die Kinder geben.

Zu den Stationen zum Anschauen und Mitmachen gehören ein gläsernes Labor von Provadis, die Medical City Ausstellung von Sanofi, Experimentalvorträge von Infraserv Höchst, die Vorstellung des neuen Forschungs- und Innovationszentrums von Clariant und auch eine Firmenrepräsentation von Bayer. Nähere Informationen zum Programm und zur Anfahrt finden sich auf den Seiten der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG.

Infraserv Höchst ist Standortbetreiber und Industriedienstleister für den Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. Der Industriepark Höchst umfasst 460 Hektar, wovon 50 Hektar für Ansiedlungsprojekte voll erschlossen sind. Derzeit sind dort ungefähr neunzig Unternehmen angesiedelt, die etwa 22.000 Menschen beschäftigen.