Das neue Straßenverzeichnis: online, digital und als Print

Frankfurt hat über 3300 Straßen, Wege und Plätze. Regelmäßig kommen neue Straßen hinzu oder alte werden umbenannt. Die Printversion des Straßenverzeichnisses wurde daher überarbeitet und neu aufgelegt. Es enthält alle Straßen, Wege und Plätze der Stadt Frankfurt mit ihrer Zuordnung zu den wichtigsten Verwaltungsbezirken und Einrichtungen. Im Statistikportal werden die Daten vierteljährlich aktualisiert und bereitgestellt.

„Das Straßenverzeichnis ist für viele Nutzerinnen und Nutzer eine wichtige Orientierungshilfe. Deshalb ist es wichtig, die Informationen in unterschiedlichen Formaten bereitzustellen“, erläutert Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales.

Zudem stehen die räumlichen Abgrenzungen als interaktive Karten im Geoportal zur Verfügung. Die Bezirksgrenzen sind hier als Geowebdienste abrufbar und können in eigenen Systemen weiterverarbeitet werden. Verfügbar sind die Ortsbezirke, Stadtteile, Stadtbezirke, Stadtbezirksvorsteherbezirke, Schiedsamtsbezirke, Ortsgerichtsbezirke, Sozialrathausbezirke, Sozialbezirke, Polizeireviere und Postleitzahlbezirke.

Als gedrucktes Exemplar ist das Straßenverzeichnis beim Bürgeramt, Statistik und Wahlen für acht Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich. Das PDF steht unter frankfurt.de/strassenverzeichnis kostenlos zum Download bereit. Datenstand ist der 15. Februar. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Griesheim: Linie 54 wird wegen Feier umgeleitet

In Griesheim wird das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht – und dafür macht der Nahverkehr den Weg frei. Am Freitag, 29. Mai, ab etwa 14.30 Uhr, bis Montagabend, 1. Juni, umfahren die Busse der Linie 54 die gesperrte Jungmannstraße.

Die Haltestelle Jungmannstraße kann daher in Fahrtrichtung Friedhof Sindlingen nicht angefahren werden. Stattdessen können Fahrgäste die Haltestelle Staustufe Griesheim nutzen.

Verkehrsunfall nach illegalem Kfz-Rennen

Am Nachmittag des 26. Mai 2026 ereignete sich in Sindlingen ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.

Nach aktuellen Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Fahrer eines Porsche gegen 15:55 Uhr die Sindlinger Bahnstraße vom Richard-Weidlich-Platz kommend, in Fahrtrichtung Hofheim. Er soll mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein und dabei mehrere Fahrzeuge überholt haben.

Der 32-jährige Fahrer eines Peugeot 308 befand sich vor dem Porsche und beabsichtige nach links in die Edenkobener Straße abzubiegen. Hierbei stieß der 22-Jährige frontal in die Fahrerseite des abbiegenden Peugeots.

Der 32-jährige Fahrer des Peugeot, sowie der 22-jährige Fahrer des Porsche und seine zwei Beifahrer im Alter von 20 und 30 Jahren wurden durch den Zusammenstoß verletzt und zum Teil zwecks weiterer Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und es entstand Sachschaden im oberen fünfstelligen Bereich.

Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der 22-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, gegen ihn ein. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Keine Koalition, aber ein Bündnis in Frankfurt am Main

Mehr als zwei Monate haben sich die Gespräche zur neuen Stadtregierung hingezogen. Ein erster Lösungsvorschlag der CDU scheiterte an Volt, die die FDP nicht als Koalitionspartner haben wollten. Sie warfen der anderen Kleinpartei mangelnde Zuverlässigkeit in der Regierungsverantwortung vor.

Grüne setzen sich in einem Punkt durch

Die von der CDU dann angestrebte Koalition zwischen CDU, Grünen und SPD hätte eine ausreichende Mehrheit in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung gehabt. Grüne wollten aber die paneuropäische Partei Volt im Bündnis dabei haben.

In Zukunft wird die CDU den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin stellen und drei weitere Dezernate erhalten. Drei Dezernate, zwei weniger als bisher gehen an die Grünen. Ebenfalls drei Dezernate bekommt bis 2028 die SPD, Wenn die Dezernentinnen Silvia Weber und Ina Hartwig dann aus dem Amt scheiden, soll die SPD nur eines der Dezernate wieder besetzen dürfen. Ein Dezernat geht an Volt.

Volt soll in dem Viererbündnis eine Sonderrolle einnehmen, indem der Partei nur eine Konsultationsrolle zugesprochen wird.

Programmatisches gibt es auch

In den nächsten fünf Jahren soll von der neuen Stadtregierung auch etwas getan werden. So soll eine „Eingreiftruppe Müll“ mit 75 zusätzlichen Stellen bei der Stadtpolizei entstehen. Dazu sollen jährlich zehn Schulbauten in Frankfurt saniert werden. Vom Suchthilfezentrum in der Niddastraße im Bahnhofsviertel wir kein Abstand genommen, allerdings soll dort eher ausstiegszentriert gearbeitet werden.

Dem Wohnungsmangel in Frankfurt soll mit Aufstockungen, Neubauten und Dachausbauten begegnet werden. Im Straßenverkehr sollen vor allem Staus auf Hauptverkehrsachsen vermieden werden. In der Klimapolitik will man den Ausbau von Nah- und Fernwärme forcieren.

Der Zeitplan

Mitte Juni soll ein Vertrag – hier fiel dann auch wieder der Begriff Koalitionsvertrag – geschlossen und vorgestellt werden. Gespannt darf man sein, wie die neue Stadtregierung mit den geänderten finanziellen Voraussetzungen, ein dickes Minus im Haushalt 2025 trifft auf verminderte Einnahmen in der Zukunft, umgehen wird.

Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten

Am Abend des 24. Mai 2026 und im Laufe der darauf folgenden Nacht (24. auf 25. Mai 2026) kam es im Stadtgebiet zu mehreren Vorfällen, bei denen Personen Rettungskräfte und Polizisten angriffen oder Widerstand leisteten.

Als ein Streifenteam gestern Abend zunächst gegen 20:05 Uhr in einem Waldstück an der Oeserstraße einer augenscheinlich hilflosen Person Hilfe leisten wollte, wurde es selbst Ziel von Aggression. Denn die angesprochene 32-Jährige verhielt sich hochgradig aggressiv und trat unvermittelt mehrfach gegen die Beine eines eingesetzten Beamten. Die 32-Jährige wehrte sich daraufhin noch gegen die weiteren Maßnahmen und beleidigte das Streifenteam wüst. Aufgrund ihres selbst gefährdenden Verhaltens brachten die Beamten die 32-Jährige in eine Klinik.

Wenig später wurde ein Streifenteam gegen 21:00 Uhr zu einem Randalierer in der Fachfeldstraße gerufen. Als die eingesetzten Beamten vor Ort eintrafen, versuchte der 47-jährige augenscheinlich gerade eine weitere Person körperlich zu attackieren. Als die Beamten einschritten und den Mann ansprachen, wandte sich dieser den Beamten zu, ging mit geballten Fäusten auf diese los, widersetzte sich den weiteren Anweisungen und leistete Widerstand. Für ihn endete die Nacht im Polizeigewahrsam.

In der Ricarda-Huch-Straße kam es gegen 23:00 Uhr zu einer Körperverletzung. Als die eingesetzte Funkstreife den mutmaßlichen Täter, einen 28-Jährigen, festnahm und in den Streifenwagen brachte, leistete dieser erheblichen Widerstand, indem er unter anderem nach den Beamten trat und einen hierbei auch am Kopf traf. Auch für den 28-Jährigen endete der Abend nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen in der Ausnüchterungszelle.

Fast zeitgleich befand sich eine Rettungswagenbesatzung gegen 23:05 Uhr in der Moselstraße im Einsatz. Hier soll ein 43-Jähriger mit einer Bierflasche gezielt in Richtung der Helfer geworfen haben und verfehlte diese nur knapp. Bei der Festnahme schleuderte der erheblich alkoholisierte Mann noch mit Beleidigungen um sich, bevor er mit einem Platzverweis entlassen wurde.

Wenig später behandelte eine weitere Rettungswagenbesatzung ebenjenen 43-Jährigen als hilflose Person im Bereich der Mainzer Landstraße. Als der Mann dabei wieder zu sich kam, beleidigte er die Rettungssanitäter und verließ den Rettungswagen. Dabei soll er noch einem der Helfer mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Bei der Anfahrt der alarmierten Streife, versuchte der 43-Jährige noch zu flüchten, konnte aber letztendlich in einer Bar gestellt und festgenommen werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

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