Frankfurt-Griesheim: Mehrfache Brandstiftung

(bo) Mittwochnacht (26. August 2026) und Donnerstagnacht (27. August 2026) kam es zu mehreren Bränden in Griesheim. Die Polizei sucht Zeugen.

Mittwochnacht kam es zwischen 02:17 Uhr und 02:30 Uhr zu insgesamt drei Bränden im Bereich der Mainzer Landstraße in Griesheim auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle „Linnegraben“.

Zunächst meldeten Zeugen einen Mülltonnenbrand in der Mainzer Landstraße 504. Im Rahmen der Brandbekämpfung stellte die Feuerwehr einen weiteren Brand von zwei Abfallsammelcontainern auf Höhe der Mainzer Landstraße 518 fest. Gegen 02:30 Uhr brannte zudem ein Fahrzeug auf Höhe der Mainzer Landstraße 617. Zeugen beobachteten eine männliche Person mit weißer Kleidung in unmittelbarer Tatortnähe. In der darauffolgenden Nacht kam es gegen 03:40 Uhr zu einem erneuten Fahrzeugbrand auf Höhe des „Griesheimer Stadtwegs 11“ unterhalb der Autobahnbrücke der BAB5.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat und oder zu dem Täter beziehungsweise den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schritt in Richtung Champions League verpasst?

Die Frauen von Eintracht Frankfurt hatten heute Abend die von Paris St. Germain im Stadion „Am Brentanobad“ zu Gast. Und die Frankfurterinnen gingen früh in Führung. Nach einem Fehler der Pariserinnen im Spielaufbau gelang Mühlhaus der Führungstreffer (4. Spielminute). Aber nur drei Minuten später war Feller schneller als Krumbiegel und Paris St. Germain glich aus (7.). Fortan hatten die Pariserinnen ein leichtes Übergewicht, die Eintracht rettete das Unentschieden in die Pause.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gelang Bennison das Kunststück, mit winwm Schuss beide Torpfosten zu treffen. Der Schuss ging zuerst an den rechten Torpfosten, dann die Linie entlang, um vom linken Torpfosten wieder ins Feld zu springen (49.). Eine Riesenmöglichkeit für die Frauen von Eintracht Frankfurt. So sollte es beim Unentschieden zwischen Eintracht Frankfurt und Paris St. Germain bleiben. Die Entscheidung wird im Rückspiel in einer Woche fallen.

Stadt Frankfurt trauert um Zeichner und Autor Hans Traxler

ffm. Die Stadt Frankfurt gibt im Namen der Familie Traxler bekannt, dass der Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler am Montag, 24. August, im Alter von 97 Jahren in Frankfurt am Main verstorben ist. Traxler, der 1929 in Herrlich in Böhmen geboren wurde, gehörte zu den bekanntesten und einflussreichsten Zeichnern und Autoren der Komischen Kunst in Deutschland. Er war Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic und Mitglied der Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“, unter deren Einfluss sich das Komikverständnis in Deutschland grundlegend veränderte. Traxler ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und hinterlässt ein umfangreiches Werk an Cartoons, Bildgedichten, Illustrationen und Kinderbüchern.

Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Wir verlieren einen großen Künstler und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Hans Traxlers kreatives Wirken hat tiefe Spuren nicht nur in Frankfurt hinterlassen. Als Mitglied der ‚Neuen Frankfurter Schule‘ war er federführend daran beteiligt, von Frankfurt aus die Komiklandschaft in Deutschland neu zu prägen. Als er in den 1980er Jahren den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als Birne zeichnete, schuf er eine ikonische Bildsprache für das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik. Mit dem ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel hat er der Stadt das vielleicht demokratischste aller Denkmäler geschenkt. Seit 2005 steht es gerade in Zeiten vieler gesellschaftlicher Probleme für die Wichtigkeit eines jeden Menschen. Unter dem Motto ‚Jeder Mensch ist einzigartig‘, ist es ein sichtbares Zeichen für Integration, Vielfalt und Toleranz. Als Wahlfrankfurter hat er unserer Stadt viel gegeben und von hier aus bundesweit gewirkt. Hans Traxler war für unsere Stadt eine feste Größe, was mit der Verleihung der Goethe-Plakette an ihn zum Ausdruck kam. Wir verneigen uns vor einem beeindruckenden Lebenswerk.“

„Der Abschied von Hans Traxler fällt schwer. Besonders haben mir seine Kinderbücher und seine Cartoons gefallen. Sein warmer, manchmal spitzer Humor hat zusammen mit seinen weichen und großartigen Zeichnungen immer ein perfektes Gesamtwerk ergeben“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. Mit seinem unverwechselbaren Werk habe Traxler die kulturelle Identität Frankfurts über Jahrzehnte mitgeprägt und der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus eine eigene, humorvolle Stimme gegeben. Sein Wirken werde in Frankfurt ebenso weiterleben wie in den vielen Büchern, Zeichnungen und Geschichten, die Generationen begleitet haben. „Er wird uns sehr fehlen“, sagt Korenke.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, sagt: „Es stimmt mich sehr traurig, dass wir uns von Hans Traxler verabschieden müssen. Er gehörte zu den herausragenden Künstlern der Komischen Kunst – in Frankfurt, bundesweit und auch darüber hinaus. Es gab zahlreiche internationale Übersetzungen seiner Werke – wie beispielsweise im koreanischen, japanischen oder amerikanischen Sprachraum. Sein feiner Humor hat mir schon früh als Leserin der Titanic außerordentlich gefallen. Hans Traxler war Perfektionist und legte Wert auf höchste Qualität. Diese hohen Anforderungen an sich und andere führten zu außerordentlichen Ergebnissen. Das Werk von Hans Traxler wird weit über die Gegenwart hinaus Bestand haben und künftige Generationen inspirieren. Wir alle und insbesondere die Komische Kunst verlieren mit ihm eine große kreative Persönlichkeit.“

„Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“

Hans Traxler war Satiriker, Maler, Zeichner, Illustrator und schuf als Autor satirische Texte sowie Kinderbücher. Zusammen mit F. W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Pit Knorr, Chlodwig Poth und F. K. Waechter bildete er die Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“. Die legendäre Elch-Gruppe stellte eine bundesrepublikanische Größe dar – mit ihrer Zentrale in Frankfurt am Main. Der Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche“ von F. W. Bernstein wurde ihr Leitspruch. Zeichnerisch umgesetzt hat ihn Hans Traxler. Der Elch findet sich auch wieder im Logo des Caricatura Museums, 2008 wurde die Bronzefigur vor dem Museum eingeweiht.

Zu Traxlers frühesten und bekanntesten Werken gehört die Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“ (1963). 1962 war er Mitgründer des Satire-Magazins „Pardon“.

Die späten 1970er und die 1980er Jahre waren für Traxler ungemein produktive Jahre. Neben der Gründung der „Titanic“ arbeitete er für das Zeit-Magazin, für die Magazine der FAZ, der Süddeutschen Zeitung und andere. 1982 erschien „Birne – das Buch zum Kanzler” mit Texten von Pit Knorr. Als einer der ersten deutschen Cartoonisten schaffte er es mit „Aus dem Leben der Gummibärchen“ von 1992 bis auf den amerikanischen Cartoonmarkt.

2005 schenkte Traxler seiner Wahlheimat Frankfurt das ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist einzigartig“ kann sich jeder auf dem mit „ICH“ beschrifteten Sandsteinsockel fotografieren und so zum eigenen Denkmal werden.

Auch im hohen Alter noch ausgesprochen kreativ

Vom schnellen Tagesgeschäft zurückgezogen, blieb Hans Traxler als Autor und Illustrator bis zuletzt ungemein kreativ. 2024 erschien „Wie die Malerei verschwand. Eine Kunstgeschichte“, eine satirisch-realistische Abrechnung mit dem Kunst- und Lehrbetrieb. 2025 folgten „Eine Ode an den Ammersee“, eine humorvoll pointierte Hommage an seinen Lieblingssee und „Die Bildergedichte“, mit Klassikern und vielen neuen Bilderserien des Künstlers sowie eine Neuauflage von Mark Twains „Bummel durch Europa“ mit Illustrationen Traxlers.

Eine Kurzbiographie von Hans Traxler findet sich beigefügt als PDF-Dokument zum Download.

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Kurzbiographie von Hans Traxler

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Blick in den Emil-Siering-Park

Der spätsommerliche Blick geht hier in den nördlichen Emil-Siering-Park. Die Farben erinnern an Herbst. Nach einem zu trockenem Sommer hat die Natur und fast alles Naturnahe gelitten.

Erkennbar sind im Hintergrund Spiel- und Sportgeräte. Zu klein? Das Bild anklicken. Zumindest der Basketballkorb sollte dann erkennbar, Tischtennisplatten erahnbar sein. 😉

Kanalsanierungen in Unterliederbach – weitere Schritte

ffm. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) saniert ab Montag, 31. August, bis voraussichtlich Mitte September die öffentlichen Kanäle im De-Ridder-Weg und der Peter-Bied-Straße in Unterliederbach.

Die Arbeiten erfolgen im Zuge der Kanalsanierung in der Liederbacher Straße, die sich planmäßig in der letzten Bauphase befindet. In beiden Seitenstraßen wird das Schlauch-Lining als Sanierungsverfahren eingesetzt. Es ist ein zügiges und minimalinvasives Verfahren, bei dem die Kanäle von innen saniert werden.

Begonnen wird mit der Sanierung des Kanals im De-Ridder-Weg. Die Sanierung in der Peter-Bied-Straße auf Höhe der Hausnummern 32 bis 60 erfolgt im Anschluss. Die Durchführung der Arbeiten benötigt in beiden Straßen jeweils rund eine Woche. Während dieser Zeit müssen der De-Ridder-Weg vollständig, die Peter-Bied-Straße im entsprechenden Abschnitt für den Verkehr gesperrt werden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Beginn der Arbeiten über den Ablauf informiert.

Fertigstellung der Sanierung des Sammlers

Nach Abschluss der Sanierung in den beiden Seitenstraßen werden deren Rohre fachgerecht an den Hauptkanal in der Liederbacher Straße angeschlossen. Dann können die letzten Arbeiten in diesem selbst durchgeführt werden. Planmäßig werden die Bauarbeiten hier bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Freigabe des Verkehrs

Voraussichtlich im November werden die Baustelleneinrichtungen und die Wasserhaltung zurückgebaut. Die Liederbacher Straße kann dann für den regulären Verkehr wieder freigegeben und die Busumleitung aufgehoben werden.

Sanierung der Idarwaldstraße

Die geplante Sanierung eines Teilstücks des Kanals in der Idarwaldstraße erfolgt nach Aufhebung der Sperrung der Liederbacher Straße. Auch hier wird das Schlauch-Lining-Verfahren eingesetzt. Es handelt sich um die letzte im Zusammenhang mit der Sanierung des Hauptkanals in der Liederbacher Straße geplanten Maßnahme. Sie wird voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der SEF unter Stadtentwässerung Frankfurt am Main – Baumaßnahmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Blaualgen im Main bei Frankfurt-Höchst nachgewiesen

ffm. Bei einer am Dienstag, 18. August, an der Fähranlegestelle Höchst entnommenen Wasserprobe hat das Umweltamt Frankfurt Blaualgen, sogenannte Cyanobakterien, nachgewiesen. Die an der Stelle beobachteten grünlichen Wassertrübungen sind auf die Bakterien zurückzuführen. Eine außergewöhnliche Massenvermehrung, wie sie beispielsweise in stehenden Gewässern auftreten kann, wurde dabei nicht festgestellt.

Hitze und geringe Strömung begünstigen Blaualgen

Langanhaltende Hitze und Trockenheit gepaart mit einem hohen Nährstoffgehalt können die Bildung und Vermehrung von Blaualgen in Oberflächengewässern begünstigen. Auch im Main fördern solche Bedingungen das Auftreten. Der Main ist durch Staustufen und die derzeit geringe Wasserführung zudem vergleichsweise langsam fließend. An Stellen mit geringerer Strömung, etwa in Uferbereichen oder strömungsberuhigten Zonen, können sich Cyanobakterien stärker ansammeln.

Wasserkontakt vermeiden

Wasserkontakt sollte insbesondere dort vermieden werden, wo grünliche Schlieren im Wasser erkennbar sind. Bürgerinnen und Bürger sollten an und auf dem Wasser aufmerksam sein. Dies gilt beispielsweise beim Stand-up-Paddling, Kanufahren und anderen Aktivitäten mit möglichen Haut- oder Schleimhautkontakt. Insbesondere das Verschlucken von Wasser sollte vermieden werden, da Cyanobakterien beziehungsweise von ihnen gebildete Stoffe gesundheitliche Beschwerden verursachen können.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass der Main kein Badegewässer ist. Vielmehr ist das Baden im Main aufgrund seiner Funktion als Bundeswasserstraße mit erheblichen Gefahren verbunden. Der dichte Schiffsverkehr erzeugt unvorhersehbare Unterströmungen und Sogwirkungen.

Auf Empfehlung des Veterinäramtes werden Hundehalter gebeten, Hunde von diesem Gewässerbereich fernzuhalten.

Mit dem Abkühlen der Temperaturen, dem Regen und zunehmendem Wind der vergangenen Tage verschlechtern sich die Bedingungen für eine starke Vermehrung der Blaualgen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Heinz Alexander plötzlich verstorben

Heute Nachmittag wurde bekannt, dass Heinz Alexander, Unterliederbach, in der Nacht zum Sonntag plötzlich verstorben ist. Er wird bei allen, die ihn kannten, eine große Lücke hinterlassen.

Heinz Alexander war seit Jahrzehnten für sein ehrenamtliches Engagement weit über die Grenzen Unterliederbachs hinaus bekannt. In seinen vielen Ehrenämtern wird er als Gründungsmitglied des Nachbarschaftsvereins Unterliederbach e.V. , Vorsitzender des regionalen Präventionsrats und als Sozialbezirksvorsteher für Unterliederbach neben all seinen anderen Ämtern in guter Erinnerung bleiben. Mit Ihm verliert Unterliederbach einen besonderen Menschen mit Herz, Empathie und Liebe zu seinem Heimatort.

Auch seine Aktivitäten zur Geschichte Unterliederbachs sollen hier erwähnt werden, sein Buch, seine Geschichshefte und seine Vorträge und Führungen.

Behalten wir Heinz Alexander in guter Erinnerung.

Eine verpasste Sonnenfinsternis

Dieser Tage gab es eine Sonnenfinsternis. Diese wurde natürlich auch fotografiert. Allerdings nicht von mit. Persönliche Faulheit stand dem Unterfangen im Weg. Auch der Blick auf Bilder der auf dem Goetheturm montierten Kamera half nicht, die Sonne erschien einfach als heller Fleck.

Die beiden Fotos oben entstanden vor dem Ereignis, die linke Aufnahme etwa 30 Minuten vor dem Eereignis. die rechte 15 Minuten davor. Man sieht, dass der heimische Bürostuhl nicht immer ein idealer Standpunkt ist.