Discgolf-Körbe: Neues Spielangebot in den Sindlinger Mainwiesen

ffm. Auf den Sindlinger Mainwiesen gibt es ein neues Spielangebot: Drei Discgolf-Körbe laden ab sofort zum Ausprobieren ein. Das Angebot geht auf eine Anregung des Ortsbeirats 6 zurück und wurde vom Grünflächenamt und Sportamt gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde umgesetzt. Der TV Sindlingen sowie der Frisbeesport Verband Hessen wurden in die Planung einbezogen.

Beim Discgolf wird eine spezielle Wurfscheibe mit möglichst wenig Würfen in einem Zielkorb platziert. Es gelten ähnliche Regeln wie beim klassischen Golf. In Sindlingen wurde dabei bewusst auf einen festgelegten Parcours mit zusätzlichen Abwurfflächen verzichtet: Die Körbe bieten damit einen niederschwelligen Einstieg in die Sportart und können zugleich von der Discgolf-Abteilung des TV Sindlingen für das Training genutzt werden.

„Mit überschaubarem Aufwand ist ein kostenloses Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien und Sportbegeisterte entstanden. Durch die Nutzung der Anlage durch den TV Sindlingen werden auch Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf das neue Angebot und den Verein aufmerksam. So haben wir entlang des Mainufers einen neuen Ort für Sport, Freizeit und Begegnung geschaffen. Das ist gelebte Sportentwicklung vor Ort. Genau solche Projekte machen unsere Stadt lebenswerter“, sagt Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef.

Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, ergänzt: „Die Sindlinger Mainwiesen sind Landschaftsschutzgebiet, deshalb müssen neue Nutzungen hier besonders sorgfältig abgewogen werden. Mir war wichtig, dass wir ein zusätzliches Spielangebot im Frankfurter Westen ermöglichen und gleichzeitig den besonderen Charakter und die ökologische Funktion der Mainwiesen erhalten. Ich freue mich, dass uns dafür eine gute und verträgliche Lösung gelungen ist.“

Die Zielkörbe stehen auf einer Spielwiese, die mehrfach im Jahr gemäht wird. Sie kommen ohne Betonfundamente aus und sind über Erdanker befestigt. Damit wird der Eingriff in die Fläche gering gehalten. Die Kettenglieder der Körbe sind feuerverzinkt und witterungsbeständig. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Üb’s! 2026: Den Ernstfall üben

Frankfurt am Main (ots)

Vom 7. bis 12. September trainieren städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und medizinische Partner gemeinsam den Umgang mit komplexen und hybriden Einsatzlagen.

Von Montag, 7. September, bis Samstag, 12. September 2026, findet in Frankfurt am Main die diesjährige Bevölkerungsschutzübung, kurz „ÜB’s!“ statt. Unter dem Motto-Leitsatz „Mehr ins Üben kommen!“ verfolgt die ÜB’s! 2026 das Ziel, Entscheidungswege, Zuständigkeiten und die Kooperation zwischen unterschiedlichen Ämtern, Behörden und Organisationen zu trainieren und zu stärken.

Die Bevölkerungsschutzübung ist eine Vorbereitung auf hybride Bedrohungsszenarien. Ob großflächiger Stromausfall, ein Cyberangriff, Naturkatastrophen, Pandemien oder andere komplexe Gefahrenlagen: Im Ernstfall müssen zahlreiche Stellen schnell und koordiniert handeln.

Mehr Blaulicht in der Stadt möglich

Neben den Stabsübungen finden auch operative Übungen im Stadtgebiet statt. Deshalb können Bürgerinnen und Bürger während der ÜB’s! 2026 vermehrt Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte wahrnehmen. Die sichtbaren Übungsmaßnahmen sind Teil des des geplanten Trainingsszenarios, mit dem sich Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen gemeinsam auf mögliche Krisen- und Gefahrenlagen vorbereiten.

Bevölkerungsschutz geht uns alle etwas an

Ein funktionierender Bevölkerungsschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Neben professionellen Einsatzkräften und Behörden kommt auch der persönlichen Vorsorge eine wichtige Rolle zu. Wir alle können uns auf mögliche Notfälle vorbereiten. Beispielsweise, indem ein Notvorrat an Lebensmitteln und Medikamenten bereitsteht sowie wichtige Dokumente griffbereit sind. Auch hilfreiches Wissen darüber, wie man sich bei einem Stromausfall, einer Evakuierung oder anderen Krisensituationen verhalten kann, kann im Ernstfall entscheidend sein.

Die Feuerwehr Frankfurt informiert deshalb rund um die ÜB’s! 2026 über das Thema Bevölkerungsschutz auf ihren Social-Media-Kanälen und gibt praktische Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge.

Sechs Tage, unterschiedliche Übungsschwerpunkte

Der Startschuss für die ÜB’s! 2026 fällt am Montag, 7. September. Vom 8. bis 10. September üben das Krisenmanagement der Stadt sowie der operativ-taktische Führungsstab der Feuerwehr gemeinsam mit verschiedenen Fachberatern, unter anderem aus der Polizei. Am 11. und 12. September stehen die operativen Fähigkeiten im Mittelpunkt.

In diesem Rahmen findet am Osthafen auch wieder die Katastrophenschutzübung „Frankopia“ statt. Beteiligt sind unter anderem ehrenamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, dem Malteser Hilfsdienst, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Arbeiter-Samariter-Bunds, dem Technischen Hilfswerk, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie den Freiwilligen Feuerwehren.

Darüber hinaus wird eine Delegation des ukrainischen Zivilschutzes in Frankfurt zu Gast sein und sich mit den Beteiligten über Erfahrungen und Herausforderungen im Bevölkerungsschutz austauschen.

Gemeinsames Üben schafft Erfahrung, stärkt die Zusammenarbeit und gibt Sicherheit für den Ernstfall. Mit der ÜB’s! 2026 bereiten wir Frankfurt gemeinsam auf mögliche Krisen- und Gefahrenlagen vor.

(Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main, Informations- u. Kommunikationsmanagement, Jennifer Wagner)

Sindlinger Spaziergänge – jeder Schritt verbindet

ffm. Ein gemeinsamer Spaziergang kann weit mehr sein als Bewegung an der frischen Luft. Er kann Türen öffnen – zu Gesprächen, neuen Begegnungen und einem Gefühl von Gemeinschaft. Mit den Sindlinger Spaziergängen gibt es nun ein niedrigschwelliges Angebot, das genau dort ansetzt, wo viele ältere Menschen Unterstützung brauchen: im Alltag. „Gerade für Seniorinnen und Senioren, die allein leben oder nur wenige soziale Kontakte haben, kann Einsamkeit zur täglichen Belastung werden“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes. Und weiter: „Oft verhindern gesundheitliche Einschränkungen, eine geringe Mobilität oder persönliche Hemmschwellen die Teilnahme an bestehenden Freizeitangeboten. Der Sindlinger Spaziergang möchte diesen Menschen ein unkompliziertes und herzliches Angebot machen.“

Da es in Sindlingen „Nord“ nur wenige geeignete Treffpunkte für gemeinsame Aktivitäten gibt, wird der öffentliche Raum selbst zum Begegnungsort. Gemeinsam spazieren gehen bedeutet hier nicht Sport oder Training, sondern Zeit miteinander verbringen, miteinander ins Gespräch kommen und das eigene Quartier neu erleben.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Seniorinnen und Senioren aus Sindlingen „Nord“. Gleichzeitig sind auch ältere Menschen aus Sindlingen „Süd“ sowie dem benachbarten Zeilsheim willkommen. So entstehen neue Kontakte über Quartiersgrenzen hinweg und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil. „Oft braucht es nur einen kleinen Anlass, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein gemeinsamer Spaziergang kann der erste Schritt aus der Einsamkeit sein und neue Freundschaften entstehen lassen“, erläutert Delmas die Idee hinter dem Angebot.

Der Sindlinger Spaziergang ist bewusst offen gestaltet: Es gibt keine Anmeldepflicht, keine Kosten und keine Verpflichtung, regelmäßig teilzunehmen. Jede und jeder kann einfach dazukommen – ganz unabhängig von der eigenen körperlichen Fitness oder bisherigen Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Austausch und das gute Gefühl, gemeinsam unterwegs zu sein. Das Angebot setzt ein Zeichen für mehr soziale Teilhabe im Alter und zeigt, dass oft schon kleine gemeinsame Wege einen großen Unterschied machen können.

Die Projektpartner des Angebots sind der Frankfurter Verband und der Caritasverband Frankfurt mit ihrem Quartiersmanagement Sindlingen. Das Angebot ist kostenfrei und wird von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft als Teil ihrer Förderlinie „LEA – Linderung von Einsamkeit im Alter“ unterstützt.

Der Flyer zu den Sindlinger Spaziergängen steht als PDF-Dokument zum Download bereit.

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Sindlinger Spaziergänge, Copyright: Frankfurter Verband

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
 

Straßburger Straße bleibt Einbahnstraße

ffm. Wegen Arbeiten der Netzdienste Rhein-Main an Versorgungsleitungen bleibt die Straßburger Straße in Höhe der A5 bis Donnerstag, 1. Oktober, Einbahnstraße in Richtung Osten.

Eine Umleitung in Gegenrichtung erfolgt über Lyoner Straße, Schwanheimer Ufer und Tannenkopfweg.

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt-Unterliederbach: Festnahme nach mutmaßlichem Drogenhandel

(ma) Am Montagabend (31. August 2026) wurde der Polizei ein mutmaßlicher Drogenhandel im Bereich der Gebeschusstraße gemeldet. Die Streife nahm zwei Tatverdächtige fest und stellte Betäubungsmittel im mittleren zweistelligen Kilobereich sicher.

Nach aktuellen Erkenntnissen wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr alarmiert, da sich drei Männer verdächtig an einem Fahrzeug auf der Straße verhalten haben sollen.

Noch vor Eintreffen der Streife flüchtete ein 20-Jähriger. Ein 30- und ein 34-jähriger Tatverdächtiger wurden festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln und stellten diese sicher. Es handelte sich hierbei um Khat-Blätter.

Im Rahmen der Fluchtwegabsuche fanden die Polizisten zudem eine Tasche mit mehreren Tausend Euro Bargeld, welche ebenfalls sichergestellt wurde. Die Identität des geflüchteten 20-Jährigen konnte im Rahmen der Ermittlungen festgestellt werden.

Bei allen drei Tatverdächtigen erfolgte sodann eine Wohnungsdurchsuchung, bei der in einem Fall weitere Beweismittel sichergestellt wurden.

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Frankfurt-Nied: Gartenhüttenbrand

(ha) Am gestrigen Sonntagabend (30. August 2026) brannte eine Gartenhütte in Frankfurt Nied. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Es wurde niemand verletzt.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 20:00 Uhr alarmiert. Im Bereich der Grünen Heide stand eine Gartenhütte in Brand. Die Rauchentwicklung war weithin sichtbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen. Dieser hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch schon eine angrenzende Lagerscheune, einen dort abgestellten PKW und einen Anhänger beschädigt. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der 069 / 755 – 51599 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt: Frauen schwächeln

Im zweiten Spiel der Frauenbundesliga zeigten die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt gegen den letztjährigen 11. der Abschlusstabelle eine enttäuschende Leistung. So geriet die Mannschaft in der 32. Spielminute in Rückstand. Lapassouse war die Torschützin.

Zur zweiten Halbzeit korrigierte Trainer Arnautis die Aufstellung. Zunächst ohne Erfolg. Im Gegenteil, die frisch eingewechselte Mühlhaus musste nach zehn Minuten wieder vom Platz. Es dauerte dann bis kurz vor Schluss, bis Tolhoek auf Vorlage der eingewechselten Memeti der Ausgleich gelang (86.).

Ein Unentschieden im Heimspiel konnte nicht das Ziel gewesen sei. Eher ist zu vermuten, dass Teile des Katers im Hinblick auf das Qualifikationsspiel bei Paris St. Germain am kommenden Mittwoch geschont werden sollten.

Eintracht Frankfurt holt bei den Eisernen nur einen Punkt

Von Torwartdiskussionen geplagte Frankfurter erlebten einen Beginn mit Schrecken, Eintracht Frankfurt lag schnell zurück (3. Spielminute). Aber nur kurze Zeit später war das Spiel gedreht. Ebnoutalib hatte zweimal getroffen (10. und 11.).

Ebnoutalib gelang auch der erste Treffer in der zweiten Halbzeit (67.). Danach trafen allerdings nur noch die Berliner, Querfeld (79.) und Skarke (90.+2) waren die Torschützen. Die Eintracht zeigte zum Schluss Schwierigkeiten in der Abwehr, wobei Atubolu die Frankfurter lange im Spiel hielt.

Neue Frankfurter Stadtregierung im Amt

Vier neue hauptamtliche und 14 neue ehrenamtliche Magistratsmitglieder von der Stadtverordnetenversammlung gewählt

ffm. Neue Zuständigkeiten, aber auch viel Kontinuität: Die Stadtverordnetenversammlung hat am Donnerstag, 27. August, vier neue hauptamtliche Magistratsmitglieder gewählt. Nils Kößler wird künftig Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent sein, Susanne Serke übernimmt das Amt der Stadtkämmerin, Martin-Benedikt Schäfer wird Dezernent für Ordnung, Sicherheit, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz und Yannick Schwander ist verantwortlich für die Mobilität in der Stadt. Sie erhielten ihre Ernennungsurkunden aus der Hand von Oberbürgermeister Mike Josef. Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke führte sie ins Amt ein und vereidigte die künftigen Stadträte. Alle vier neuen Magistratsmitglieder sind für sechs Jahre gewählt.

Mit der Wahl der neuen Dezernentin sowie der neuen Dezernenten steht die neue Frankfurter Stadtregierung nun fest – die Arbeit kann beginnen. Künftig besteht der Magistrat aus zwölf hauptamtlichen Mitgliedern: Vier kommen neu hinzu, acht bereits amtierende Stadträte bleiben im Amt – teilweise mit veränderten oder erweiterten Zuständigkeiten.

Zudem wurden 14 neue ehrenamtliche Magistratsmitglieder gewählt. Diese sind: Gregor Amann, Beatrix Baumann, Thomas Bäppler-Wolf, Daniela Birkenfeld, Felicitas Dubuque, Martina Düwel, Ina Hauck, Bernd Heidenreich, Martin Huber, Maximilian Klöckner, Monika Krause, Stephan Siegler, Margarete Wiemer und Stephanie Wüst.

Das sind die neuen hauptamtlichen Magistratsmitglieder

Neuer Bürgermeister ist Nils Kößler. Er übernimmt das Dezernat für Wirtschaft, Recht und Innovation. Der Jurist und Betriebswirtschaftler wurde 1977 in Frankfurt am Main geboren und war unter anderem als Richter an Amts- und Landgericht sowie als Ministerialrat im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport tätig. Kößler war lange Jahre Mitglied des Ortsbeirates 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) und seit 2011 Stadtverordneter. Kößler engagiert sich ehrenamtlich als Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Ginnheim und hat neben anderen Mitgliedschaften auch die des Bürgervereins Eschersheim. Nils Kößler ist Inhaber der Römerplakette der Stadt Frankfurt am Main in Bronze, Silber, Gold und Platin für die seit über 25 Jahren geleistete ehrenamtliche Tätigkeit.

Stadtkämmerin ist Susanne Serke. Sie ist die erste Stadtkämmerin in der Geschichte Frankfurts und auch für die Beteiligungen zuständig. Serke wurde 1979 in Frankfurt am Main geboren und absolvierte ein Studium zur Bankbetriebswirtin bei der Sparkassen-Akademie Hessen-Thüringen. Seit 1999 war sie in einem Frankfurter Kreditinstitut beschäftigt. Sie war seit 2011 Mitglied im Ortsbeirat 6 (Goldstein, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim) und stand diesem seit 2016 vor. Sie war Mitglied der Stadtverordnetenversammlung seit 2021. Sie ist im Frankfurter Westen verwurzelt und macht in ihrer Freizeit gerne Musik: Sie spielt Querflöte, Gitarre und Ukulele.

Neuer Dezernent für Verkehr, Mobilität und Logistik ist Yannick Schwander. Der 1988 in Frankfurt am Main geborene studierte Politikwissenschaftler war seit 2015 Pressesprecher der Stadt Bad Vilbel. Er war seit 2011 Mitglied im Ortsbeirat 13 (Nieder-Erlenbach) und dort seit 2016 Ortsvorsteher. Seit 2021 war Schwander auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. In seiner Freizeit engagiert sich Schwander ehrenamtlich im Fußball und bei der Fastnacht. Er war Jugendtrainer und ist Büttenredner sowie hin und wieder auch Sitzungspräsident.

Dem Dezernat Ordnung, Sicherheit, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz wird künftig Martin-Benedikt Schäfer vorstehen. Schäfer wurde 1986 in Frankfurt am Main geboren, studierte Rechtswissenschaft und Ethnologie und ließ sich danach als Rechtsanwalt nieder. Von 2009 bis 2022 war er als Ehrenbeamter Stadtbezirksvorsteher in Sachsenhausen. Von 2011 bis 2026 war er Mitglied des Ortsbeirates 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen). Seit 2021 war er zudem Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Ehrenamtlich engagiert er sich bei der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte und ist dort Mitglied des Vorstandes.

Kontinuität und neue Zuständigkeiten

Die neue Stadtregierung besteht damit künftig aus zwölf hauptamtlichen Mitgliedern. Mit teilweise neuen Zuständigkeiten bleiben die folgenden Magistratsmitglieder im Amt:

Mike Josef, 2023 direkt gewählter Oberbürgermeister, ist oberster Dienstherr der Stadtverwaltung Frankfurt, Sprecher des Magistrats und zuständig für das Sportdezernat und das Stadtmarketing.

Marcus Gwechenberger bleibt Dezernent für Planen und Wohnen und übernimmt zusätzlich das Personaldezernat. Er ist seit 2023 im Amt.

Eileen O’Sullivan bleibt Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales. Sie ist seit 2021 im Amt.

Für Kultur und Wissenschaft ist weiterhin Ina Hartwig zuständig. Sie ist seit 2016 hauptamtliche Stadträtin.

Dezernentin für Soziales und Gesundheit bleibt Elke Voitl. Sie wurde 2021 in ihr Amt gewählt.

Tina Zapf-Rodríguez bekommt neue Aufgaben hinzu. Ihr Dezernat heißt ab jetzt: Dezernat für Klima, Umwelt, Sauberkeit, Frauen, Diversität und Migration. Sie ist seit Juli 2024 im Amt.

Sylvia Weber bleibt Dezernentin für Bildung. Sie ist seit 2016 hauptamtliches Magistratsmitglied.

Wolfgang Siefert wechselt vom Dezernat für Mobilität ins Dezernat für Bauen, Liegenschaften und Kliniken. Er ist seit 2023 hauptamtliches Magistratsmitglied.

Der zukünftig geltende offizielle Dezernatsverteilungsplan, der auch alle Zuständigkeiten der Dezernentinnen und Dezernenten für die Ämter, Betriebe und Institutionen aufschlüsselt, ist am Freitag, 28. August, in Kraft getreten. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)