Nied: Täter nach Flucht in Gewahrsam genommen

Am Samstagabend (10. Januar 2026), gegen 21:55 Uhr, fiel einer Polizeistreife im Bereich der Mainzer Landstraße ein Fahrzeug aufgrund der auffälligen Fahrweise und diverser Fahrzeugmängel auf.

Der 29- jährige Fahrzeugführer missachtete jedoch jedwede Anhaltesignale, beschleunigte stark und fuhr über die Bundesstraße 40a in Richtung der Dürkheimer Straße. Hierbei zeigte der Fahrer eine grob verkehrswidrige Fahrweise und verunfallte zudem beinahe.

Im Bereich der Dürkheimer Straße flüchtete er zu Fuß aus dem zum Stehen gekommenen Fahrzeug, während sein 25- jähriger Beifahrer im Fahrzeug angetroffen und festgenommen wurde. Aufgrund im Fahrzeug befindlicher Unterlagen konnte der Fahrer schnell identifiziert und im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen noch im Nahbereich ebenfalls festgenommen werden.

Der 29- Jährige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zudem fanden die Beamten bei ihm eine unterschlagene Bankkarte auf und stellten diese sicher.

Beide Männer halten sich nach aktuellen Erkenntnissen illegal im Bundesgebiet auf und wurden für die weiteren Maßnahmen ins Gewahrsam des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Das Fahrzeug stellten die Beamten aufgrund des fehlenden Pflichtversicherungsschutzes sicher.

Zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund trennen sich unentschieden

Das erste Spiel von Eintracht Frankfurt im neuen Jahr gegen Borussia Dortmund fand bei lausigem Wetter statt. Es regnete. Vor dem Spiel wurde ein neuer Vertrag mit der Deutschen Bank bekanntgegeben, das Stadion wird also weiterhin Deutsche Bank Park heißen.

Kaua Santos stand im Tor. Und er musste früh hinter sich greifen, Beier war der Torschütze (10. Spielminute). Der Ausgleich fiel durch einen verwandelten Foulelfmeter durch Uzun (22.). Guirassi hatte zuvor Koch gefault. Mit dem gerechten Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit gingen die Gäste zuerst in Führung. Nmecha nutzte eine unsaubere Abwehr von Theate und traf mit Mithilfe von Larsson (68.). Die Antwort gaben zwei Neue im Eintracht-Team. Kalimuendo steckte zu Ebnoutalib durch und dieser erzielte seinen ersten Treffer im Oberhaus (71.).

Dann sah es sogar so aus, als könne Eintracht Frankfurt dieses Spiel gewinnen. Dahoud verwandelte einen unsauber von der Borussen-Abwehr geklärten Ball (90.+2). Auch hier hatte im Vorfeld Kalimuendo seine Füße im Spiel. Das Spiel war aber noch nicht zu Ende, der Dortmunder Chukwuemeka setzte den Schlusspunkt zum letztendlich verdienten 3:3.

Eintracht Frankfurt bleibt mit diesem Ergebnis Siebter, Borussia Dortmund Zweiter.

Sperrung der Schwanheimer Bahnstraße am 14. Januar

Aus Sicherheitsgründen wird die Schwanheimer Bahnstraße am Mittwoch, 14. Januar, von 10 bis 15 Uhr gesperrt. Grund hierfür ist der Jagdbetrieb in den Forstrevieren Schwanheim und Goldstein.

Im Verlauf der Jagd kann es zu häufigerem Wildwechsel über die Schwanheimer Bahnstraße kommen. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit den Linienbussen ist gewährleistet.

Die Durchführung der Jagd dient unter anderem dazu, den hohen Wildschweinpopulationen in Schwanheim und Goldstein und damit der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Busfahrer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Abend des 07.01.2026 stach ein Unbekannter nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Schraubendreher einem Busfahrer in den Bauch. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Am Mittwoch befand sich der Busfahrer der Linie 54 gegen 21:38 Uhr auf dem Weg zur Toilette an der Endhaltestelle am Friedhof in Sindlingen in der Westenbergerstraße auf Höhe der Hausnummer 46. Er verließ hierzu den Bus und ging zu Fuß zum Toilettenhäuschen. Ein bislang unbekannter Mann trat dort von hinten an ihn heran und stach unvermittelt mit einem Schraubendreher zu. Anschließend flüchtet er zu Fuß in unbekannte Richtung.

Eine Lebensgefahr besteht nach aktuellem Erkenntnisstand nicht.

Der Täter war männlich, maskiert, etwa 1,75 m groß und trug dunkle Kleidung.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim 17. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11700 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Kalimuendo in Frankfurt

Puh, gerade noch mal gut gegangen. Arnaud Kalimuendo ist jetzt Frankfurter – auf Leihbasis. Der Umstand wurde bereits am 3. Januar auf dieser Seite gemeldet, aber der Spieler stand im Kader von Nottingham Forest.. Und dann noch einmal. Zweifel kamen auf, konnte ich mich nicht mehr auf mein Gefühl verlassen. Ein Artikel wuchs schon langsam aus der Feder, wie einen Fehler zugeben?

Jetzt ist der Spieler da, aufatmen. Auch an den Zahlen hat sich nichts geändert. Und es ist eine Kaufoption, die Eintracht muss Kalimuendo nicht kaufen. Jetzt hoffen wir alle, dass der Franzose sich schnell bei Eintracht Frankfurt einlebt …

Zeilsheim: Lauter Knall in der Nacht

Am frühen Morgen des 7. Januar 2026 hallte ein Knall durch ein Wohngebiet in Zeilsheim. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb nun wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Anwohner meldeten gegen 02:05 Uhr in der Straße „Kegelbahn“ einen lauten Knall. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es in der Hofeinfahrt eines Mehrfamilienhauses zur Umsetzung eines unbekannten Gegenstandes. Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort fest, dass durch die Explosion das Gebäude sowie mehrere geparkte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Um was für einen Gegenstand es sich herbei gehandelt hat und was die Hintergründe der Tat sind, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die auch durch das Hessische Landeskriminalamt unterstützt werden.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim zuständigen Kommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zusatz: Ein Kommentator dieser Seite hat als Ort des Geschehens die Pfaffenwiese 45 angegeben. Das ist kein Widerspruch, denn die Straße Kegelbahn geht von der Pfaffenwiese ab und läuft teilweise fast parallel zu dieser. (Red.)

Kanalarbeiten in der Liederbacher Straße

Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) setzt die Kanalsanierung in der Liederbacher Straße mit einem individuell angepassten Verfahren um. Die Arbeiten beginnen am Montag, 26. Januar, und werden voraussichtlich zehn Monate andauern.
 
Der über 90 Jahre alte Kanal weist erhebliche Schäden auf und muss auf einer Länge von 890 Metern ertüchtigt werden. Die Arbeiten dienen der sicheren Abwasserentsorgung in Unterliederbach und sind im Interesse der Bürgerinnen und Bürger notwendig. Betroffen sind die Abschnitte zwischen der Kreuzung Wasgaustraße (Idarwaldstraße) bis zur Kreuzung Gebeschusstraße sowie in den angrenzenden Straßen de-Ridder-Weg, Idarwaldstraße und Peter-Bied-Straße.

Minimalinvasives Verfahren

Die SEF setzt ein individuell an den Bestandskanal angepasstes Verfahren ein, das sogenannte „Einzelrohr-Lining“. Das ist ein minimalinvasives Verfahren, welches zügig und mit den geringsten Auswirkungen auf Verkehr sowie Bewohnerinnen und Bewohner durchgeführt werden kann. Dabei werden millimetergenau vorgefertigte Rohrsegmente in den Kanal eingebracht, aneinandergefügt und fest verbunden. Es entsteht „ein Kanal im Kanal“.

Die Arbeiten erfolgen im Wesentlichen unterirdisch. Lediglich zum Einbringen der Rohrsegmente sind einzelne Baugruben mit Lagerflächen notwendig.

Anwohnerverkehr wird aufrechterhalten

Die SEF richtet insgesamt drei Baustellenflächen für die Dauer der gesamten Maßnahme ein. Nur in diesen Bereichen wird die Liederbacher Straße punktuell für den Verkehr gesperrt sein. Der Anwohnerverkehr kann so während der gesamten Bauzeit gewährleistet werden, alle Adressen sind für die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner erreichbar.

Die betroffenen Buslinien des ÖPNV werden umgeleitet. Im Kreuzungsbereich Gebeschusstraße/Liederbacher Straße ist zudem der Rückbau des Gehwegs und die Herstellung einer provisorischen Fahrbahn notwendig, sodass auch größere Busse dort passieren können. Der Fußverkehr wird wenige Schritte weiter über eine eigene Ampel geführt. Diese Arbeiten erfolgen im Vorfeld der Kanalsanierungsmaßnahmen bereits ab Montag, 12. Januar.

Oberirdische Abwasserlenkung

Um die Sanierung zügig und reibungslos durchführen zu können, richtet die SEF eine Abwasserlenkung ein. Anfallende Abwässer der Haushalte werden mit Hilfe zweier zentraler Pumpstationen durch oberirdisch aufgeständerte Rohrleitungen abgeführt. Die Abwasserlenkung bleibt während der gesamten Bauzeit bestehen.

Was passiert als nächstes?

Die gesamte Sanierungsmaßnahme erfolgt in vier Bauphasen:

Bauphase 1. Quartal 2026: ab Montag, 12. Januar, bis voraussichtlich Mitte Februar

  • Im Kreuzungsbereich Liederbacher Straße/Gebeschusstraße wird der Gehweg rückgebaut und eine provisorische Fahrbahn eingerichtet.
  • In der Liederbacher Straße selbst erfolgt die Einrichtung von drei Baustellenflächen. In diesen Bereichen wird die Fahrbahn vollständig gesperrt.
  • Die Abwasserlenkung mit Pumpstationen im Kreuzungsbereich Wasgaustraße/Liederbacher Straße und in der Peter-Bied-Straße wird hergestellt.

Bauphase 1. bis 3. Quartal 2026: ab Mitte Februar bis voraussichtlich Juli

  • Im Kanal selbst werden vorbereitenden Stemmarbeiten durchgeführt. Sie erfolgen abschnittsweise ab Höhe Wilhelm-Roser-Weg in östliche Richtung bis Kreuzungsbereich Gebeschusstraße.
  • Im Zuge der Arbeiten wird die Liederbacher Straße im jeweiligen Abschnitt halbseitig gesperrt.
  • Die erste Baugrube wird hergestellt. 

Bauphase 2. und 3. Quartal 2026: voraussichtlich Anfang April bis Mitte August

  • Im Bereich der ersten Baugrube startet der Einbau der Einzelrohre.

Bauphase 3. bis 4. Quartal 2026: voraussichtlich Mitte August bis Ende Oktober

  • Der Einbau der Rohre wird sukzessive fortgesetzt bis zum Kreuzungsbereich Gebeschusstraße.

Nach Abschluss der sanierten Kanalstrecke wird der Gehweg an der Kreuzung Gebeschussstrasse/Liederbacher Strasse wiederhergestellt und die Baustelleneinrichtungen, die Pumpstationen und die Abwasserlenkung rückgebaut.

Individuell angepasstes Sanierungsverfahren

Der öffentliche Kanal in der Liederbacher Straße ist ein sogenannter „Sammler“, also ein Hauptabfluss, über den die Abwässer eines großen Teils von Unterliederbach der Kläranlage zugeführt werden. Es handelt sich um einen historischen Kanal aus Beton. Seine Sanierung war bereits im Sommer 2024 in Angriff genommen worden. Während der bauvorbereitenden Arbeiten waren jedoch unvorhersehbare technische Schwierigkeiten aufgetreten, die eine Umstellung des Sanierungsverfahrens nötig machten. Das nun zum Einsatz kommende „Einzelrohr-Lining“ erfüllt die spezifischen Anforderungen vor Ort am zuverlässigsten und hält zugleich die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner am geringsten.

Für Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten bittet die Stadtentwässerung um Verständnis. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Alkoholisierte Frau verletzt Polizistinnen leicht

Eine aggressive und alkoholisierte Frau verletzte in der Nacht von Montag (5. Januar 2026) auf Dienstag (6. Januar 2026) im Rahmen von Widerstandshandlungen zwei Polizistinnen leicht.

Zunächst fiel die 39-jährige Frau gegen 01:05 Uhr in der Königsteiner Straße auf, da sie nach aktuellen Erkenntnissen eine Taxirechnung nicht begleichen wollte.

Polizeibeamte gewährleisteten hier einen Personalienaustausch, bereits zu diesem Zeitpunkt legte die Frau ein aggressives Verhalten an den Tag.

Wenig später beobachteten die Beamten, wie die Frau unkontrolliert versuchte, Fahrzeuge auf der Königsteiner Straße anzuhalten, dabei stand sie direkt auf der Fahrbahn. Die stark alkoholisierte Frau, die vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, brachten die Beamten daraufhin in polizeiliches Gewahrsam.

Beim Verbringen in den Streifenwagen wurde sie noch aggressiver und trat mehrfach in Richtung der Polizisten, traf jedoch niemanden. Es gelang den Beamten schließlich, ihr Handfesseln anzulegen und sie in das Gewahrsam zu bringen.

Im Rahmen der Ingewahrsamnahme leistete sie weiter erheblichen Widerstand, schlug mehrfach in Richtung der Beamten und zog an den Haaren einer Polizistin. Eine weitere Polizistin verletzte sich im Rahmen der notwendigen Fixierung leicht an den Händen.

Alle eingesetzten Beamten konnten ihren Dienst fortführen.

Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Götter und Helden der Griechen – eine Sonntagsführung

Wie wird die Göttin Athena dargestellt? Wer hat gegen den Nemeischen Löwen gekämpft? Welches Ungeheuer hat Perseus besiegt? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Führung durch die Sammlung Klassische Antike des Archäologischen Museums Frankfurt.

Am Beispiel der prachtvoll bemalten griechischen Vasen befasst sich die Führung zum Thema „Götter und Helden der Griechen“ mit diesen Fragen und taucht in die Welt der Götter und Heroen der alten Griechen ein.

Am Sonntag, 11. Januar, führt Hristomir Hristov um 11 Uhr durch die Ausstellung. Der Treffpunkt ist im Foyer des Archäologischen Museums, Karmelitergasse 1. Besucherinnen und Besucher zahlen einen ermäßigten Eintritt von fünf Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr.

Die Führung ist auch für Familien mit Kindern ab acht Jahren geeignet. (Quelle: Pressenewsletter Stadt Frankfurt am Main) 

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