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... rattlesnake, immer klein geschrieben, ist eine Kunstfigur, die irgendwann Ende der 70er-Jahre oder zum Beginn der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Redaktion einer Frankfurter Hochschulzeitung auftauchte.

Eintracht Frankfurt: Drei Mannschaften

Der Admin schreibt heute nicht, er erreicht seine Nase nicht. Die läuft einfach zu schnell. So kümmert sich die Klapperschlange um den Fußball. Die hat davon zwar keine Ahnung, aber trifft wenigstens die Tasten des Notebooks.

Eintracht Berichterstattung wird heute etwas anders aussehen, drei Mannschaften in einem Artikel. Dabei ist die Sortierung eine einfache, nicht nach Geldscheinen wurde sortiert, sondern nach dem Erfolg

Eintracht Frankfurt Frauen

Die erste Mannschaft der Eintracht Frankfurt Frauen spielt in der Google Pixel Frauen-Bundesliga und lag dort vor Spielbeginn auf Rang Drei. Heute war die Eintracht beim VfB Stuttgart, einem Neuling in der Bundesliga, zu Gast. In der ersten Halbzeit tat sich außer An- und Abpiff wenig. Dafür brachte es die zweite Halbzeit. Früh ging die Eintracht in Führung. Mühlhaus traf auf Vorlage von Wolter (49. Spielminute). Ab der 57. Spielminute spielten die Stuttgarterinnen zu zehnt, Redzepi hatte für grobes Foulspiel die Rote Karte erhalten. Dann köpfte Freigang ins Stuttgarter Tor (73., Mühlhaus). Den Schlusspunkt setzte dann Tolhoek (90., Freigang). Zu sagen ist noch, dass auch Altenburg mehrfach gefordert war, denn das Spiel war nicht so einseitig, wie das Ergebnis vermuten lässt.

Eintracht Frankfurt II

Die zweite Mannschaft der Männer spielt in der Regionalliga Südwest. Dort standen sich der FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt II, ein echtes Stadtderby, gegenüber. Die Eintracht ging früh durch Etse in Führung (17. Spielminute). Nach der Pause erzielte Gills einen zweiten Treffer für die Gäste (49.). Der Ehrentreffer gelang dem FSV Frankfurt in der Endphase des Spiels durch Peters (85.).

Eintracht Frankfurt

Die Frankfurter gastierten im Spitzenspiel des Bundesligasamstags bei Borussia Dortmund. Die Dortmunder begannen überlegen, aber die Frankfurter wurden stabiler. Beide Mannschaften hatten Torchancen, nur ein Tor wollte nicht fallen.

Nach der interessanten und spannenden ersten Halbzeit flachte das Spiel etwas ab. Vor allem die Eintracht knöpfte nicht mehr an die Leistung in der Endphase von Halbzeit Eins an. Die Entscheidung gelang dann zwei in der zweiten Halbzeit eingewechselte Dortmunder Spielern. Beier traf (80., Bellingham).

Dortmund führt für mindestens die Nacht die Tabelle an, Eintracht Frankfurt belegt im Moment Platz 13, kann aber noch von der TSG Hoffenheim überholt werden.

Spiegel- oder Spielfläche

Lange Zeit schaute ich auf das gegenüberliegende Dach und machte mir keine Gedanken. Gar keine! Seit ein paar Tagen ist dort eine Photovoltaikanlage montiert. Was sagen die Vögel dazu? Nun auf den Kaminen sah ich Rabenvögel, selbst als auf dem Dach noch gearbeitet wurde. Inzwischen ist auch einer dieser Vögel auf einem Photovoltaikelement gesichtet worden. Spiegelte sich dort der Rabe oder sein Futter oder war es einfach nur eine schöne Spielfläche?

Blues-Karavane macht Halt in der Jahrhunderthalle (Update)

Am heutigen Abend macht die Blues-Karavane auch Halt in der Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main Unterliederbach. Blues Caravan ist eine Veranstaltungsreihe eines Plattenlabels, welche schon seit vielen Jahren durch die Lande zieht. Vorgestellt werden immer drei Künstlerinnen oder Künstler aus dem Bereich Blues-Rock, 2026 sind das Elise Frank, Laura Chavez und Matthew Curry.

Von der Französin Elise Frank ist zu Beginn des Jahres deren erste CD, I Didn’t Pay For It, erschienen. Sie spielt und singt den Blues und den Blues-Rock in der etwas raueren Form. Dabei fällt ihre sympathische Stimme auf. Begleitet wird sie auf den meisten Stücken von Laura Chavez, Gitarre.

Auch Laura Chavez hat zu Beginn des Jahres eine CD herausgebracht. Ihre Stimme ist die Gitarre. Außerdem ist sie auf Veröffentlichungen anderer Künstler des Labels zu hören.

Matthew Curry wurde im US-Bundesstaat Illinois geboren. Der Singer/Songwriter fällt besonders bei Live-Konzerten auf und Kollegen wie Peter Frampton oder Steve Miller haben sich schon lobend über ihn ausgelassen. Schaut man sich seinen Wikipedia-Eintrag an, fällt auf, dass seine aktuellste Veröffentlichung fehlt.

Konzerte des Blues Caravan laufen immer gleich ab. Beim ersten Stück stehen alle Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne. Es folgen drei Abschnitte, bei denen alle ihr eigenes Programm vortragen und einer bei dem wieder alle auf der Bühne stehen.

Heute Abend ist der Club-Saal der Jahrhunderthalle der Spielort. Viel Vergnügen.

PS: Blues Caravan 2026 ist auch auf CD und DVD erschienen. Die DVD glänzt dabei mit mehr als zwei Stunden Musik (RUF 1337).

(Update) Das Konzert in der myticket Jahrhunderthalle wurde leider abgesagt, die Nachricht dazu erreichte mich zu spät. Produktionstechnische Gründe wurden als Grund für die Absage genannt. Muss mich jetzt wohl mit der CD/DVD begnügen.

Eine verpasste Sonnenfinsternis

Dieser Tage gab es eine Sonnenfinsternis. Diese wurde natürlich auch fotografiert. Allerdings nicht von mit. Persönliche Faulheit stand dem Unterfangen im Weg. Auch der Blick auf Bilder der auf dem Goetheturm montierten Kamera half nicht, die Sonne erschien einfach als heller Fleck.

Die beiden Fotos oben entstanden vor dem Ereignis, die linke Aufnahme etwa 30 Minuten vor dem Eereignis. die rechte 15 Minuten davor. Man sieht, dass der heimische Bürostuhl nicht immer ein idealer Standpunkt ist.

USB Sticks vom Feinkosthändler des Vertrauens

Die Aufnahme zeigt drei USB-Sticks, die irgendwann einmal beim Feinkosthändler des Vertrauens erworben worden waren. Zu dem Exemplar links, unten hatte ich immer den Spruch „Der ist so klein, weil er besonders viele Daten fasst.“ auf den Lippen. Es ist ein 1 GiB-Stick, die bezahlbare Konkurrenz hatte damals meist 512 MiB zu bieten und verbarg sich in einem etwas größeren Gehäuse.

Das Modell von Tevion fasst 8 GiB, das von SanDisk 64 GiB. Zwei USB-Sticks haben gemeinsam, dass ich ihnen heute keine Daten mehr anvertrauen werde. Der älteste wird an einem normalen USB-Port nicht mehr erkannt, aber am Port eines USB-Hubs, der neuste wird sehr schnell sehr heiß und glänzt dann mit Datenverlusten.

Der USB-Stick von Tevion funktioniert und besteht auch noch alle Tests. Aber er funktioniert langsam. Und wenn ich hier „langsam“ schreibe, meine ich sehr l-a-n-g-s-a-m!

Ein merkwürdiger Sonntag

Heute war ein merkwürdiger Sonntag. Die Sonne schien, obwohl der gestrige Wetterbericht dichte Wolken angedroht hatte. Die können ja noch kommen. Oder ich hatte einfach nur den falschen Wetterbericht geschaut.

Der Morgenkaffee, der heute in der Tasse schwappte, ließ mich ebenfalls rätseln, war es Dallbo oder Tschimayr? Im Vorratsbehälter wird bei mir Kaffee ja immer sortenrein gehalten, im Kaffeefilter kann es anders sein.

Kaffee ist ganz schön teuer geworden, weshalb bei mir eigentlich nur noch Sonderangebote in die Tasse kommen. Markentreue? Die kann ich mir nicht mehr leisten. Markenuntreue aber schon, eine will mir einfach nicht über Gaumen und Zunge!

Bryan Adams: Die Ausstellung

Zeit mal wieder eine CD in den Player zu schieben, vielleicht „18 til I die“, durch das Booklet zu blättern und sich zu einem Ausflug nach Darmstadt zu entscheiden. Im dortigen Hessischen Landesmuseum, kurz HLMD, wird noch bis zum 21. Juni 2026 die von Anke Degenhardt kuratierte Wanderausstellung „Shot by Adams“ zu sehen sein. Die etwa 100 Portraits zeigen Stars, andere Berühmtheiten, Kriegsversehrte (Wounded) und Obdachlose (Homeless).

Wer das Album „18 til I die“ in der Sonderausgabe schon einmal gesehen hat, wird sich über die zweite Profession des Rocksängers nicht wundern, denn dieser Ausgabe lag ein 108-seitiges Fotobuch mit Bryan Adams Fotografien bei. Ein Umstand, der bei mir dazu führte, dass das Album relativ selten angehört wurde, denn es wollte Katzen sicher aufbewahrt sein.

Es ist Wahltag

E-Scooter vor Kellertreppe – intelligent abgestellt

Es ist Wahltag, der zweite an dem ich nur passiv beteiligt bin. Okay, Wahltage mit aktiver Wahlbeteiligung davor waren auch nicht sonderlich häufig. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt einen vor einer Kellertreppe abgestellten E-Scooter. Ein schlechtes Omen? Auch das Blättern durch das Lieblingsangebotsblättchen eines sogenannten Supermarktes ist ernüchternd es fehlt ein reizvolles Angebot für Kaffee. Dafür sind Blut- und Leberwurst günstig.

Beim Gang zum Wahllokal muss ich heute vorsichtig sein. Erstmals, seit ich in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts wohne, muss ich das Haus in eine andere Richtung verlassen. Das alte Wahllokal musste der Schulbauoffensive weichen. Schade nur, dass die Frankfurter Schulbauoffensive dem aktuellen Zustand der Offensive der Frankfurter Eintracht gleicht.

Als musikalische Begleitung für den Tag empfehle ich „Ein guter Tag zum Sterben“ von J.B.O., das richtige Ersetzen von „Sterben“ durch „Wählen“ sei jedem selbst überlassen. Ich genieße derweilen lieber Klänge der Allman Brother Band aus dem Anfang der siebziger Jahre …

Eure Klapperschlange