Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main (1)

Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung

Das Trendergebnis für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung liegt – Stand 05:32 – vor. Trendergebnis bedeutet, dass dieses Ergebnis in der Verteilung nur die Stimmen enthält, auf deren Stimmzettel nur eine Liste angekreuzt worden war. Kumulierte und panaschierte Stimmen sind darin noch nicht enthalten.

Danach wird die CDU in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung die stärkste Fraktion bilden. (26,5 %). Es folgen Grüne (21 %), SPD (16,7 %), AfD (9,1 %), Linke (8,9 %), FDP und Volt (jeweils 4,7 %). Dabei konnten CDU und AfD mit jeweils 4,6 Prozent die größten Zugewinne verzeichnen. Die größten Verlierer sind bisher Grüne (3,6 %) und FDP (2,9 %). Von der derzeitigen Römerkoalition konnte nur Volt Zugewinne verzeichnen.

Kumulieren und Panaschieren kann das Ergebnis noch mehr oder weniger stark verändern. Das ist abhängig davon, wie viele Wählerinnen und Wähler von dieser Möglichkeit bei der gestrigen Wahl Gebrauch gemacht haben.

Seit 18:00 Uhr sind die Wahllokale geschlossen

Wahlraum 2026, Frankfurt am Main, Unterliederbach, Gotenstraße
Wahlraum in der Gotenstraße 38

Die Wahllokale sind geschlossen, auch die in Frankfurt am Main Unterliederbach. Und auch in Unterliederbach durfte gewählt werden. Auf mindestens zwei Stimmzetteln durften Kreuze verteilt werden. Für die Stadtverordnetenversammlung waren es 93, für den Ortsbeirat 6 noch einmal 19.

Hatte man den Stimmzettel in der „Wahlkabine“ so weit ausgebreitet wie es ging, störte eigentlich nur noch die Kürze der Kordel, mit der der Stift angebunden war. Die kleinen Kästchen dürften zumindest Menschen mit schlechtem Augenlicht und/oder mit Problemen mit der Motorik der Hände Schwierigkeiten gemacht haben. Nach einem Schlaganfall können solche Probleme schon auftreten-

Hatte man beide Stimmzettel, panaschieren und kumulieren eingeschlossen, ausgefüllt, durften diese wieder zusammengefaltet werden. Meine passten problemlos durch den Schlitz der Wahlurne.

Eine Nachfrage im Wahllokal ergab, dass man gegen 22:00 Uhr mit dem Ende der Auszählung rechnen könne. Danach erst werden die Daten weiter gemeldet.

Es ist Wahltag

E-Scooter vor Kellertreppe – intelligent abgestellt

Es ist Wahltag, der zweite an dem ich nur passiv beteiligt bin. Okay, Wahltage mit aktiver Wahlbeteiligung davor waren auch nicht sonderlich häufig. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt einen vor einer Kellertreppe abgestellten E-Scooter. Ein schlechtes Omen? Auch das Blättern durch das Lieblingsangebotsblättchen eines sogenannten Supermarktes ist ernüchternd es fehlt ein reizvolles Angebot für Kaffee. Dafür sind Blut- und Leberwurst günstig.

Beim Gang zum Wahllokal muss ich heute vorsichtig sein. Erstmals, seit ich in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts wohne, muss ich das Haus in eine andere Richtung verlassen. Das alte Wahllokal musste der Schulbauoffensive weichen. Schade nur, dass die Frankfurter Schulbauoffensive dem aktuellen Zustand der Offensive der Frankfurter Eintracht gleicht.

Als musikalische Begleitung für den Tag empfehle ich „Ein guter Tag zum Sterben“ von J.B.O., das richtige Ersetzen von „Sterben“ durch „Wählen“ sei jedem selbst überlassen. Ich genieße derweilen lieber Klänge der Allman Brother Band aus dem Anfang der siebziger Jahre …

Eure Klapperschlange

Polizeieinsatz nach Klingelstreich

Ein Knallgeräusch und die Meldung über eine vermeintliche Schusswaffe waren gestern Abend (13. März) der Auslöser für einen Polizeieinsatz im Stadtteil Unterliederbach.

Unkonventionell echauffiert zeigte sich gestern Abend ein Anwohner in Unterliederbach über wiederholte Klingelstreiche in seiner Straße. Nachdem nach bisherigen Erkenntnissen zum wiederholten Mal an seiner Anschrift im „Rennsteig“ durch eine mutmaßliche Jugendgruppe anlasslos geklingelt worden war, trat der 78-jährige Bewohner nach Zeugenangaben mit einer Pistole vor die Tür und gab einen Schuss in die Luft ab.

Umgehend suchten mehrere Streifenteams die Anschrift auf und trafen dort den Bewohner an. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten bei ihm eine Schreckschusspistole fest. Die Sicherstellung der Schreckschusspistole sowie eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz waren die Folge für den 78-Jährigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Hauptsache gewonnen – Gelb-Rot für Robin Koch

Bis vor wenigen Sekunden war ich damit beschäftigt, ein Foto zu bewundern, welches der Kicker heute zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim veröffentlicht hatte. Das Foto zeigt Kalimuendo bei seinem Torschuss zum 1:0.

In der ersten Spielhälfte kassierte Koch eine Gelbe Karte, was später noch von Bedeutung werden sollte (38. Spielminute). In der zweiten Halbzeit spielt dann Koch den Ball im gegnerischen Strafraum. Artistisch verwertet Kalimuendo – das Foto! – diesen Ball zum einzigen Tor an diesem Nachmittag (53.). Ein Vermeintliches Tor für Heidenheim wurde nicht gegeben, der Kölner Keller hatte sich eingeschaltet (68.). Später foulte Koch Kaufmann, erhielt dafür seine zweite Gelbe Karte und musste vom Platz – Gelb-Rot (73.).

Mit dem Ergebnis festigte Eintracht Frankfurt den siebten Tabellenplatz.

Stark begonnen, aber noch stärker abgefallen

In der Google Pixel Frauen-Bundesliga war Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen zu Gast. Das Spiel war von Beginn an temporeich und die Gastgerinnen hatten früh die erste Torchance (3. Spielminute). Aber die Frankfurterinnen gingen in Führung, Anyomi verwandelte einen an ihr verschuldeten Freistoß (23.). Minuten später legte Blomqvist nach (26.). Kurz vor der Pause kam aber die Zeit der Bremerin Mühlhaus. Einen Schuss von ihr fälschte Doorsoun ab, der Ball senkte sich unhaltbar für Altenburg ins Tor (44.). Der danach direkt verwandelte Freistoß gehörte in die Kategorie Traumtor (45.+2).

In der zweiten Halbzeit benötigte die Bremerinnen nicht lange, um in Führung zu gehen. Altenburg verschätzte sich bei einer Ecke, und Alber schob ein. Anschließend wurden die Frankfurterinnen wieder stärker, aber letzter Pass und Abschlüsse blieben zu ungenau. Dann kam Petermann bis zum Strafraum der Frankfurterinnen durch und legte im richtigen Moment quer. Delić netzte ein (90.). Werder Bremen siegte mit 4:2 und ist in der Tabelle den Frankfurterinnen direkt auf den Fersen.

Handtaschenraub vor Einkaufsmarkt

Ein bislang unbekannter Mann raubte am gestrigen Donnerstagabend (12. März 2026) einer 67-jährigen Frau gegen 18:30 Uhr in der Autogenstraße vor einem Einkaufsmarkt ihre Handtasche. Im Anschluss flüchtete er mit seiner Beute. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Er kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schmale Statur, 3-Tagebart; schwarze Baseballkappe, schwarze Kleidung

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Schüler bei Auseinandersetzung an Schule verletzt

Gestern Vormittag (12. März 2026) eskalierte eine körperliche Auseinandersetzung an einer Schule in Unterliederbach dahingehend, dass ein Schüler wegen einer Stichverletzung im Krankenhaus behandelt werden musste.

Eine anfängliche Streitigkeit zwischen zwei Schülern der Schule entwickelte sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 11:15 Uhr im Schulgebäude in eine handfeste Auseinandersetzung. Das Geschehen verlagerte sich dann über den Schulhof bis in eine angrenzende Nebenstraße. Hier soll der 18-jährige Tatverdächtige mutmaßlich ein Messer gezogen und seinen 17-jährigen Kontrahenten verletzt haben. Die Stichverletzung musste in einem umliegenden Krankenhaus versorgt werden.

Der 18-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, stellte sich aber kurze Zeit später auf einem Polizeirevier. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Die Hintergründe und genauen Umstände des Vorfalls werden geprüft. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Stones-Special in Offenbach

Am Samstag, dem 14. März 2026, gibt es ab 19 Uhr ein Stones-Special in der Rebell(i)schen Studiobühne in Offenbach

Die Rolling-Stones haben ihre geplante Europa-Tournee abgesagt, kommen damit also auch nicht nach Deutschland. Dafür kommt die Stones-Coverband Faltenrock in die Studiobühne am Samstag, dem 14. März 2026. Auf dem Programm stehen Stones-Klassiker, aber auch weniger bekannte Songs aus sechs Jahrzehnten Band-Geschichte.

Parallel zum Faltenrock-Konzert präsentiert der Stones-Experte und -Fotograf Gerd Coordes eine Ausstellung mit seltenen Konzertfotos von Stones-Auftritten in der Berliner Waldbühne aus den Jahren 1965 bis 2022. Daneben wird auch Gerd Coordes Buch „Rolling Stones – Waldbühne Berlin – Eine Dokumentation“ vorgestellt.

Das Vorwort zu diesem Buch hat übrigens Volker Rebell verfasst.

Kurzentschlossene können sich morgen auf den Weg nach Offenbach machen und einen sicher interessanten und unterhaltsamen Abend erleben.