Am Sonntag, 18. Januar, führt Anna Ruhland um 14 Uhr durch die Sonderausstellung „Frankfurts römisches Erbe – Archäologie einer lebendigen Vergangenheit“ im Archäologischen Museum Frankfurt.
Die Ausstellung zeigt Besucherinnen und Besuchern eine zweite, viel ältere Stadt, die an einigen Orten unter den Straßen und Häusern Frankfurts verborgen liegt. Die ersten römischen Stützpunkte am Main, das städtische Zentrum „Nida“ mit den über das heutige Stadtgebiet verteilten Landgütern in seinem Umland sowie die Ursprünge des mittelalterlichen Frankfurts gibt es unter anderem im Archäologischen Museum zu entdecken. Die Funde aus Frankfurt zeigen, wie Menschen aus dem gesamten Römischen Reich und Einheimische am Main zusammenlebten, handelten und ihrem Glauben nachgingen. Sie erzählen von Militär und Macht, Handwerk und Handel, Göttern und Gemeinschaften – und davon, wie das römische Erbe in der Stadt bis heute fortlebt.
Der Treffpunkt für die Führung ist im Foyer des Archäologischen Museums, Karmelitergasse 1. Interessierte zahlen einen ermäßigten Eintritt von fünf Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist nicht möglich. Bei Bedarf können Gruppen eine individuelle Führung per Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de buchen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)