
Der Liederbach in Frankfurt am Main Unterliederbach an einem sonnigen Märztag. Erste Blüten geben ein anschauliches Bild ab. Und der Bach führt noch Wasser. Das Wort „reichlich“ wurde allerdings gestrichen.

Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist weiterhin steigend. Allerdings ist der Wert im Kreis Hersfeld-Rotenburg wieder unter den Wert von 300 gefallen. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, im Kreis Gießen und im Lahn-Dill-Kreis wird wegen der hohen 7-Tage-Inzidenz die Präsenzpflicht in den Schulklassen 1-6 aufgehoben.
Im Kreis Hersfeld-Rotenburg, in der Stadt Offenbach und im Lahn-Dill-Kreis liegen die Werte für die 7-Tage-Inzidenz oberhalb von 200, unterhalb von 100 liegen sie nur noch in sieben hessischen Städten und Landkreisen.
Trude Simonsohn hat zwei KZs überlebt und ihre Eltern durch die Nazis verloren. Trotzdem ist sie nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurückgekommen. Seit 1955 ist sie Frankfurter Bürgerin. Sie war die erste Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, baute die jüdische Gemeinde in der Stadt neu mit auf. Sie kümmerte sich um soziale Belange und Erziehungsfragen. 2016 erhielt Trude Simonsohn als erste Frau die Ehrenbürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main.
Ihr sei weiterhin ein erfülltes Leben gewünscht.
Frankfurt am Main bewirbt sich darum, Modellregion innerhalb Hessens mit einem Zuschnitt auf die Kultur- und Veranstaltungsbranche zu werden, in der auch die Gastronomie ihren Platz findet. Geplant sei ein Modellprojekt unter der Federführung des Gesundheitsamtes und mit wissenschaftlicher Begleitung in ausgewählten Kultur-, Veranstaltungs- und Gastronomiebetrieben in einem begrenzten Gebiet des Frankfurter Stadtgebiets. Kultur und Veranstaltungen könnten dort wieder stattfinden – mit den üblichen derzeit geltenden Hygienestandards, mit negativen Schnelltests beim Eintritt und digitaler Kontakpersonennachverfolgung. Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen bekommen bei negativem Test eine entsprechende Bescheinigung via QR-Code, die einen Tag gültig ist. Die Veranstalterinnen und Veranstalter kontrollieren die Einhaltung der Hygienestandards sowie die Testergebnisse und melden die Besucherinnen und Besucher per App an. Das Land Hessen plant derzeit drei solcher Modellregionen.
Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Genauso wenig scheint der Ende des vergangenen Jahres angedrohte Impftermin näher zu kommen. Immerhin kann man sich jetzt kostenlos testen lassen, ob man mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist, – theoretisch zumindest. Im Westen Frankfurts gibt es zumindest eine Teststation, die vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) in der Silostraße.
Die 7-Tage-Inzidenz liegt bundesweit zwischenzeitlich bei 113,3, die in Hessen mit 123,6 deutlich über dem Bundesschnitt. Die Land- oder Stadtkreise mit den höchsten 7-Tage-Inzidenzen in Hessen sind der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (274,2), die Stadt Offenbach (180,0) und der Lahn-Dill-Kreis (200,3). Frankfurt am Main liegt mit einem Wert von 114,6 nahe des Bundesschnitts.

Über die Hunsrückstraße erreicht man im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach relativ geradlinig den Westen des Stadtteils, obwohl die Hunsrückstraße selbst nach dem Bahnübergang einen scharfen Knick nach links macht. Auf dem Weg in den Osten des Stadtteils muss man nach links abbiegen, die Wasgaustraße suchen und dieser zur Königsteiner Straße folgen.
Einen Tag nach dem Ausrufen der Osterruhe wurde diese heute wieder gestrichen. Nach der Bund-Länder-Konferenz vom Anfang der Woche sollten der Gründonnerstag und die Osterfeiertage geschlossen bleiben, nur der Lebensmittelhandel sollte am Ostersamstag geöffnet haben dürfen. Die Maßnahme sollte dazu dienen, die Corona-Pandemie einzudämmen.
Heute Vormittag traf sich die Gruppe aus Bund und Ländern dann virtuell wieder. Auf anraten von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde das Durchziehen der Osterruhe als zu Problem behaftet betrachtet und die Regelung zurückgenommen. In Hessen findet am Gründonnerstag auch Schule statt.

Der März dauert noch ein Woche an, aber der Liederbach führt schon nicht mehr allzu viel Wasser. Hier, kurz bevor der Bach die Hunsrückstraße unterquert, macht die Uferkonstruktion rechter Hand einen wenig stabilen Eindruck. Von der anderen Seite der Hunsrückstraße weiß man ja, dass die Verantwortlichen – oder besser die Unverantwortlichen – der Stadt Frankfurt am Main in solchen Fällen lieber warten, bis der Schaden größtmöglich ist.
In einer Pressekonferenz haben am 23. März 2021 um 17:15 Uhre Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose zu den Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie informiert. Dabei betonte Bouffier zunächst, dass es darum ginge, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Man habe es auch nicht mehr mit dem Corona-Virus vom vergangenen Jahr zu tun, sondern mit einem neuen, der Mutation aus Großbritannien. Neben der 7-Tage-Inzidenz gelte es auch den R-Wert weiter zu beachten.
In Hessen sollen Teststrategien ausgeweitet werden, um damit dem Tübinger Modell nahe zukommen. Und natürlich soll auch stärker geimpft werden. Nach Klose ist die Zahl schwerer Fälle bei der neuen Virusmutationen größer und der Altersdurchschnitt der schwer Erkrankten sind am sinken. Neben den Impfzentren sollen ab April auch Arztpraxen mit Impfstoffen versorgt werden können.
Weiter geht es mit dem Lockdown in Deutschland. So sieht es zumindest nach den Bund-Länder-Beratungen aus, die bis in die heutigen frühen Morgenstunden andauernden. Danach wurde neben der Fortführung des generellen Lockdowns bis zum 18. April 2021 folgendes vereinbart:
Für Hessen werden die neuen Maßnahmen heute Nachmittag bekannt gegeben werden. Besonders restriktive Maßnahmen würden hier aber einer de facto Zulassung einer öffentlichen Versammlung von 20.000 Personen in Kassel am vergangenen Wochenende ohne Einhalten einfacher Corona-Regeln widersprechen.