Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Verkehrsunfall: LKW stürzt um

Am gestrigen Montagmittag (09. März 2026) kippte ein Lkw im Zuge eines Verkehrsunfalls auf der BAB 66 zur Seite. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:25 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Höchst. Nach aktuellen Erkenntnissen beabsichtigte der 31-jährige Fahrer des LKW, dort die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt an der Anschlussstelle Höchst zu verlassen. Mutmaßlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit kam er in der Kurve nach links von der Fahrbahn ab, fuhr gegen die dortige Betongleitwand und kippte nach links um. Der mitgeführte Muldenkipper war mit mehreren Tonnen Erde beladen, welche sich großflächig auf der Fahrbahn verteilte. Weiterhin liefen größere Mengen Betriebsstoffe aus. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Sattelzugmaschine und des Muldenkippers samt Fahrbahnreinigung führten zu einer mehrstündigen Sperrung der Anschlussstelle Höchst bis 18:30 Uhr. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Wahlkaffee im Bewohnertreff

Am Wahlsonntag den 15. März bieten der Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V. (nU) gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Unterliederbach in den Räumen des Bewohnertreff einen Wahlkaffee an. Von 13.00 bis 16.00 Uhr möchten wir Gelegenheit geben, bei Kaffee und Kuchen über die Kommunalwahl und alles was unseren Stadtteil bewegt zu  Reden.

Manche möchten vielleicht nicht allein wählen gehen oder benötigen eine Begleitung zum Wahllokal. Deshalb laden wir ein, sich bei uns zu treffen, um gemeinsam zum Wahllokal zu gehen.

Am Sonntag stehen verschiedene kommunale Wahlen in Frankfurt am Main an, die zur Stadtverordnetenversammlung, die zu den 16 Ortsbeiräten und die zur Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Die Wählerinnen und Wähler aus Unterliederbach haben Teil an der Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung und an der des Ortsbeirats 6. Der Ortsbeirat 6 umfasst Frankfurts westliche Stadtteile.

Landesweiter Warntag am 12. März

Am Donnerstag, 12. März, findet ein landesweiter Warntag statt. In Hessen sowie in weiteren Bundesländern wird an diesem Tag die technische Infrastruktur zur Warnung der Bevölkerung im Rahmen einer Probewarnung getestet. Gegen 10 Uhr wird eine Testwarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an die sogenannten Warnmultiplikatoren versendet. Diese verbreiten die Meldung über verschiedene Kanäle wie Fernsehen, Radio, Warn-Apps und Cell Broadcast. Auch digitale Werbedisplays im Frankfurter Stadtgebiet sollen die Testwarnung anzeigen. Zusätzlich löst die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt die Sirenen in den Industrieparks Fechenheim und Höchst aus.

Gegen 10.30 Uhr erfolgt dann die Entwarnung. Erstmals wird bei einem Probealarm auch über Cell Broadcast entwarnt. Damit dabei kein erneuter lauter Warnton ausgelöst wird, wird die Entwarnung als Meldung der niedrigsten Warnstufe verschickt. Je nach Einstellung des Smartphones kann es deshalb sein, dass die Entwarnung nur mit einem leisen Signal oder auch ganz ohne Ton angezeigt wird. Deshalb wird empfohlen, Cell Broadcast auf dem eigenen Smartphone für alle Warnstufen zu aktivieren.

Aktueller Stand des Sirenennetzes in Frankfurt

Abgesehen von den Sirenen in den beiden Industrieparks in Höchst und Fechenheim gibt es derzeit noch kein flächendeckendes Sirenennetz in Frankfurt. Der Magistrat hatte jedoch dessen stadtweiten Aufbau beschlossen. Geplant sind insgesamt 162 Standorte, von denen 153 bereits feststehen; die übrigen Standortbegehungen laufen derzeit noch. Der Aufbau des Sirenennetzes erfolgt mehrstufig. Im ersten Bauabschnitt sind 37 Standorte vorgesehen – darunter Liegenschaften der Feuerwehr sowie eine erweiterte Zone rund um die Industrieparks Höchst und Fechenheim. Die Ausschreibung für Lieferung und Errichtung der Sirenen wird aktuell vorbereitet.

Was Frankfurterinnen und Frankfurter wissen sollten

Der Warntag dient nicht nur der technischen Überprüfung der Warnsysteme, sondern auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Ernstfall. Die Feuerwehr Frankfurt empfiehlt die Nutzung der Warn-App NINA, die zuverlässig über Gefahrenlagen informiert. Wichtig ist auch, die App richtig einzurichten und alle relevanten Warnmeldungen zu aktivieren. Ältere oder technisch weniger versierte Personen sollten dabei unterstützt werden. Zusätzlich werden Warnungen über Cell Broadcast an Smartphones gesendet – vorausgesetzt, das Gerät ist eingeschaltet, nicht im Flugmodus und hat ein aktuelles Betriebssystem. Im Ernstfall sollten sich Bürgerinnen und Bürger über Radio oder die offiziellen Kanäle der warnenden Behörden weiter informieren. Dort werden im Krisenfall zeitnah wichtige und gesicherte Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlen bereitgestellt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Erneut Störung der Totenruhe im Westen Frankfurts

Am Abend des 5. März 2026 kam es auf einem Friedhof in Griesheim zu Diebstählen von Grabschmuck. Zwei Unbekannte wurden noch vor Ort gesehen, konnten jedoch unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun nach Geschädigten und Zeugen.

Nachdem abends gegen 23:30 Uhr ein Anwohner verdächtige Geräusche vom Friedhof in Griesheim wahrgenommen hatte, verständigte er die Polizei. Vor dem Hintergrund der jüngsten Vorfälle auf Frankfurter Friedhöfen wurden alle verfügbaren Streifen im Umfeld dorthin entsandt, um das Gelände in der Waldschulstraße zu umstellen. Noch während der Annäherung an das Gelände, nahmen sie zwei flüchtende Personen wahr, die sich in südliche Richtung über die Friedhofsmauer in den Bingelsweg entfernten. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Unbekannten nicht mehr angetroffen werden. Durch die Mitteilung des Zeugen und das schnelle Eintreffen der Streifen konnte der Diebstahl unterbunden werden, denn die Polizisten fanden den Grabschmuck, den die Täter aufgrund Ihrer Flucht zurücklassen mussten, noch auf dem Gelände vor.

Mindestens zwei Gräber waren erkennbar betroffenen. Wie viele Gräber jedoch insgesamt beschädigt wurden, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Daher werden potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich bei entsprechenden Beschädigungen oder Entwendungen bei der Friedhofsverwaltung oder zu Geschäftszeiten bei der zuständigen Ermittlungsgruppe der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 43222 zu melden.

Die Frankfurter Polizei führt derzeit verstärkte Streifentätigkeiten mit uniformierten und zivilen Streifen in den betreffenden Bereichen durch. Die Ermittlungen zu den Fällen wurden bei einer regionalen Ermittlungsgruppe zusammengeführt und werden dort gebündelt bearbeitet. Die Schutzfrauen und -männer vor Ort der betreffenden Polizeireviere sind Ansprechpersonen für Betroffenen und stehen mit den Friedhofsverwaltungen im Austausch.

Hinweise zur Tat und möglichen Tätern nimmt das örtlich zuständige Polizeirevier (17. Polizeirevier) rund um die Uhr unter der Rufnummer 069 / 755 -11700 entgegen. Darüber hinaus wird gebeten, bei verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich von Friedhöfen umgehend die Polizei zu verständigen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Pressestelle)

Unfall auf stadtbekanntem Bahnübergang

Am gestrigen Donnerstagabend ereignete sich gegen 18:35 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang in Nied, hierbei wurden zwei Personen leichtverletzt und die dortige Schranke beschädigt.

Der Unfall stellt sich nach aktuellem Ermittlungsstand wie folgt dar. Ein 55-jähriger Fahrer eines grauen Opels fuhr von der Birminghamstraße kommend in Richtung Oeserstraße. In Höhe des Bahnübergangs kam es zu einem Rückstau, als die Schranken sich dann schlossen, befand er sich weiterhin auf dem Bahnübergang. Um eine Kollision mit der einfahrenden Bahn zu vermieden fuhr er gegen die Bahnschranke auf die dahinterliegende Straße, hierbei wurden er und seine 54-jährige Beifahrerin leicht verletzt.

Sowohl die Schranke als auch der PKW wurden stark beschädigt. Der Personen- und Fahrzeugverkehr konnte nach der polizeilichen Unfallaufnahme uneingeschränkt passieren, eine Reparatur der Schranke ist zeitnah vorgesehen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Parkplatz „Am Försterpfad“ langfristig gesperrt

Die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) erneuert und verstärkt das Stromnetz in Schwanheim. Aufgrund der damit in Zusammenhang stehenden längerfristigen Baumaßnahmen steht der Parkplatz „Am Försterpfad“ ab Montag, 9. März, nicht zur Verfügung, da er für die gesamte Dauer als Baufläche für Logistik und Material benötigt wird. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Oktober 2027.

Die Stadt Frankfurt und die NRM stehen hierzu im engen Austausch, um die Auswirkungen für Betroffene so gering wie möglich zu halten. Die Gesamtmaßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten, weitestgehend nicht im öffentlichen Raum. Eine Ausnahme bildet ein für Juni geplanter Leitungsabschnitt in der Straßburger Straße unterhalb der Europabrücke, die im Zuge dessen nur einspurig befahrbar sein wird. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Schwanheim: Störung der Totenruhe

In der Nacht vom 02. März auf den 03. März 2026 wurden auf dem Alten Friedhof Schwanheim eine Vielzahl Gräber beschädigt und Metalle entwendet.

Nach Aktuellen Erkenntnissen ereignete sich die Tat zwischen 14:00 Uhr des 02. März bis um 12:00 Uhr des 03. März.

Es wurden bei etwa 30 Gräbern Beschädigungen durch den Diebstahl festgestellt. Der Fokus lag hierbei auf wertigen Metallteilen. Teilweise wurden Grabsteine zerstört, um die darin eingefassten Metallgegenstände herauszubrechen.

Das zuständige Polizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nun werden Zeugen und potenzielle Geschädigte, die für die Grabpflege verantwortlich sind, gebeten, sich beim 10. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755 – 11000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main,
Pressestelle)

Stadtbilder – Ursula Edelmann zum 100.

Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.

Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.

Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.

Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main: Haushalt 2026 beschlossen

Der Haushalt für das Jahr 2026 ist beschlossen. Nach dem Ausstieg der FDP aus der Römer-Koalition benötigte die Restkoalition weitere Stimmen. Die bekamen Grüne, SPD und Volt von der Linke.

Letztere hat ihre Spuren im Haushalt 2026 hinterlassen, der soziale Sektor wurde stärker betont. Zuvor waren die Koalitionäre auch mit der CDU in Gesprächen gewesen, die allerdings scheiterten.