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Stadtbilder – Ursula Edelmann zum 100.

Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.

Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.

Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.

Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Schneekugel im HMF funktioniert wieder – und das im Sommer

Wer einmal im Historischen Museum Frankfurt (HMF) war, kennt sie: die Schneekugel, eine künstlerische Installation mit Highend-Technik. Hier können Besucherinnen und Besucher sich per Knopfdruck eine der insgesamt acht „Typisch Frankfurt“-Szenen aussuchen. Der Hebe-Arm des Roboters stemmt diese präzise auf die Drehbühne, um die jeweils gewählte historische Stadt-Szenerie von allen Seiten zu zeigen.

Allerdings hatte sich der Roboter dabei zuletzt etwas „verhoben“: Die hochkomplexe Konstruktion war beschädigt, die Instandsetzung kompliziert und aufwändig. Inzwischen sind Fachkräfte am Werk gewesen und haben den Roboter wieder flott gemacht. Da dieser sozusagen seinen Text vergessen hatte, musste er ihn allerdings neu lernen. Nun weiß der Roboter wieder, was er zu tun hat.

Die Schneekugel kann während der Öffnungszeiten des HMF Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Mehr Informationen über die künstlerische Installation „Typisch Frankfurt!“ gibt es unter historisches-museum-frankfurt.de/schneekugel. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)