Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Der Mond – macht er süchtig?

Der Mond mit ungewohnten Werkzeugen bearbeitet. Ja, letzteres sieht man nicht, soll man auch nicht sehen. Kurz vor Weihnachten war es passiert, Windows war auf einmal nicht mehr vorhanden. Zauberei? Nein, eher Schlamperei.

Feiertage, Wie soll man an ein neues Betriebssystem kommen? Oder benutzt man einfach eins, welches im Internet herumliegt? Soll ja angeblich alles können, was man mit Windows auch machen kann. Fast zumindest.

Also openSUSE installiert und probiert. Bei der Office-Lösung gab es keine Probleme , LibreOffice wurde auch schon unter Windows genutzt. Genauso verhielt es sich mit Firefox, Thunderbird und GIMP.. Der wissende Leser hat es gemerkt, Ich mag offene Lösungen, also freie Software aus der Open Source.

Also auch einfache Lösungen ausprobiert. IrfanView habe ich mal für unentbehrlich gehalten, seit gestern nicht mehr. Ein Standardprogramm unter openSUSE Leap 16.0 tat es nach zwei Versuchen sogar noch eleganter. Hätte nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch so flexibel bin.

Bei allem Eigenlob – Eigenlob stinkt bekanntlich gewaltig – muss ich auch gestehen, dass mein Scanner immer noch nicht funktioniert. Von dem hat mich vorher allerdings schon Microsoft getrennt. Der Multifunktionsdrucker von Epson wurde auf einmal nicht mehr unterstützt. Für die Druckeinheit lieferte Epson eine Lösung …

Anwohner melden Knall

Am gestrigen Donnerstagmorgen (25. Dezember 2025) wurde im Pfortengartenweg ein lauter Knall gemeldet. Das zuständige Fachkommissariat ermittelt nun wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Demnach teilten Zeugen über Notruf gegen 06:20 Uhr der Polizei mit, dass es vor einem Mehrfamilienhaus soeben einen lauten Knall gegeben habe. Die herbeigeeilten Polizeikräfte lokalisierten die besagte Örtlichkeit und stellten fest, dass die Explosion im Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses herbeigeführt wurde. Personen wurden dabei nicht verletzt. Ob diese Explosion mit anderen ähnlichen Taten der jüngsten Vergangenheit in Verbindung steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 51599 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Ein Blick zurück ins Jahr 2010

2010 an der Ecke von Hunsrück- und Schmalkaldener Straße. Das Hochhaus ist nicht sonderlich hoch. An seinem Fuß fällt allerdings ein Relikt aus alten Zeiten auf. Es ist gelb und wurde einst als Aufenthaltsort für diejenigen genutzt, die unterwegs telefonieren wollten.

Ja, früher wurden Menschen zum Telefonieren in solche gelben Zellen gesperrt, wenn sie unterwegs waren und gleichzeitig telefonieren wollten. Das hatte den großen Vorteil, dass sie nicht anderen Menschen ins Ohr plärren konnten, die zufällig auf der selben Straße unterwegs waren. Die heute genutzten Smartphone haben diesen Vorteil nicht. Deren Nutzer lassen ihre Umwelt zu gerne an ihren Gesprächen teilhaben.

Zu: Telefonzelle oder Telefonhäuschen.

Stillstand beim Rückbau des alten Klinikgebäudes?

Beim Rückbau des alten Bettenhauses des Klinikums im Frankfurter Stadtteil geht es offensichtlich nicht weiter. So sieht es zumindest beim Vergleich von Aufnahmen aus, die Ende Oktober entstanden waren.

Die Aufnahmen vom 21. Dezember 2025 entstanden nachmittags bei untergehender Sonne, die die Szene in ein merkwürdiges Licht tauchte.

Polizei stoppt flüchtenden Raser, Täter entkommen

Ein bislang unbekannter Mann und sein Beifahrer flüchteten am gestrigen Donnerstagnachmittag (18. Dezember 2025) in einem Mietwagen, welchen er mutmaßlich unterschlagen hatte, vor der Polizei. Dabei gefährdete er diverse Unbeteiligte und beschädigte mehrere Fahrzeuge.

Gegen 15:45 Uhr wollten Polizeibeamte im Bereich „Am Römerhof“ den Fahrer eines Audi A5 kontrollieren, da Hinweise bestanden, dass dieser Mietwagen aktuell unterschlagen wird.

Als die Beamten den Fahrer ansprechen wollten, drückte dieser aufs Gas und fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Oeserstraße in Richtung Nied. Er fuhr dabei über mehrere rote Ampeln und wiederholt in den Gegenverkehr. Die Beamten schalteten die Sondersignale ihres Fahrzeugs ein und fuhren mit gebührendem Sicherheitsabstand hinter dem Raser her. Dieser fuhr weiter in Richtung Waldschulstraße, wo er einem 46-jährigen Fahrer eines Opel Corsa von hinten gegen das Fahrzeugheck fuhr und den Wagen dadurch beschädigte.

Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab seine halsbrecherische Fahrt weiter auf die Mainzer Landstraße fortzusetzen. Als ihm der Weg durch mehrere wartenden Verkehrsteilnehmer versperrt war, rammte er sich den Weg frei. Dabei beschädigte er vier Fahrzeuge zusätzlich zu dem Mietwagen den er fuhr. Auf Grund der hohen Gefährdung Unbeteiligter versuchten die Beamten ihn in diesem günstigen Moment zu stoppen, der Fahrer rammte jedoch mehrere Fahrzeuge aus dem Weg um seine Fahrt zunächst fortzusetzen. Glücklicherweise wurde niemand dabei.

In Höhe der Straße „In der Schildwacht“ verließen der Fahrer und sein Beifahrer dann das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die Polizisten sicherten diverse Spuren und stellten das Fahrzeug nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zwecks Spurensicherung sicher, die Ermittlungen bezüglich der beiden Männer wurden aufgenommen, sie können wie folgt beschrieben werden:

  1. Fahrer: männlich, ca. 20 Jahre alt, sportliche Statur, kurze dunkle Locken mit rasierten Seiten; dunkle Jacke
  2. Beifahrer: männlich, ca. 20 Jahre alt, hagere Statur, sehr kurze dunkle Locken mit rasierten Seiten; dunkles Oberteil

Zeugen, die sachdienlichen Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 755 – 46208 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Baumfällarbeiten im Frankfurter Westen

Das Grünflächenamt teilt mit, dass in den kommenden Wochen wegen der genannten Mängel und aus Gründen der Verkehrssicherheit die nachfolgend aufgeführten Bäume dringend gefällt werden müssen.

In Zeilsheim müssen gleich mehrere Bäume gefällt werden: Im Münsterer Weg wird eine 16 Meter hohe Silber-Weide (Baum-Nr. 83) wegen Sturmschäden entfernt. Wegen zu dichtem Bestand und fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten wird es keine Nachbepflanzung geben.

In der Pfaffenwiese werden eine absterbende Gewöhnliche Rosskastanie (Baum-Nr. 52) und eine bereits abgestorbene Hänge-Birke (Baum-Nr. 155/F) gefällt. Für beide Bäume ist ein Ersatz geplant.

Wegen Pilzbefalls müssen zudem Am Lachgraben in Sindlingen zwei Hänge-Birken (Baum-Nr. 192 und 201) weichen. Die Bäume werden ebenfalls nachgepflanzt. Außerdem muss in der Carl-Sonnenschein-Straße in Sossenheim eine von einem Pilz befallene Hänge-Birke (Baum-Nr. 17) weichen. Auch sie wird durch einen neuen Baum ersetzt.

Zusätzlich kommt es am Griesheimer Ufer, genauer gesagt am Mainvorland östlich der Autobahn, zu Baumfällarbeiten: Gleich drei Schwarz-Pappeln (Baum-Nr. 31, 33 und 312) sowie eine Silber-Weide (Baum-Nr. 224) müssen gefällt werden. An den Bäumen ist ein schwerer Schaden durch Biberfraß entstanden, sodass Unfallgefahr besteht. Wegen des dichten Bestands und der fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten ist kein Ersatz für die Bäume geplant.

Am vierten Adventssamstag günstiger mit Bus und Bahn durch Frankfurt

Am letzten Adventssamstag, 20. Dezember, sind viele Menschen in Frankfurt unterwegs, etwa für Besuche auf den Weihnachtsmärkten oder für letzte Besorgungen vor den Feiertagen. Um die Anreise mit dem ÖPNV im gesamten Stadtgebiet zu erleichtern, machen die Stadt Frankfurt und die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ ein ausschließlich für diesen Tag gültiges Tarifangebot: Für alle gilt an diesem Tag die Tageskarte Kind im Stadtgebiet Frankfurt (Tarifgebiet 5000 ohne Flughafen). Am Ticketautomaten, beim Busfahrpersonal oder in der Smartphone-App, beispielsweise RMVgo, einfach die Kindertageskarte kaufen – sie gilt auch für Erwachsene den ganzen Tag.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert sagt: „Mit diesem Angebot wollen wir den öffentlichen Nahverkehr als Alternative attraktiver machen – gerade für Gelegenheitskundinnen und -kunden, die keine Zeitkarte oder kein Deutschland-Ticket besitzen. Unser Ziel ist es, allen Frankfurterinnen und Frankfurtern sowie Gästen der Stadt eine einfache, bezahlbare und umweltfreundliche Anreise zu ermöglichen. Je mehr Menschen den ÖPNV nutzen, desto flüssiger läuft auch der Gesamtverkehr.“

Nicht nur günstiger, sondern auch mehr Platz

Auch am letzten Adventssamstag wird zur Anreise in die Innenstadt und den zentralen Weihnachtsmärkten die Kapazität auf den U-Bahnlinien U3, U4, U5, U6 und U8 tagsüber verstärkt, so dass bis in die Abendstunden mehr Platz für alle ist. Den Weihnachtseinkauf im Nordwestzentrum unterstützen die U-Bahnlinien U1 und U9, weshalb auch die Linie U9 mit einem erhöhten Platzangebot verkehrt. Die Buslinie 71 schließt sich an den Adventssamstagen den längeren Öffnungszeiten des Nordwestzentrums mit einem bis circa 22 Uhr verlängerten Betrieb an. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sossenheim: Mann verkauft Diebesgut- Festnahme

Am Dienstagabend (16. Dezember 2025) führte ein gestohlenes Fahrrad zur Festnahme eines Mannes. Doch eins nach dem anderen.

Der Besitzer des Fahrrads staunte nicht schlecht, als er beim Durchstöbern eines Verkaufsportals sein im Oktober entwendetes Fahrrad entdeckte.

Er vereinbarte ein Treffen mit dem Verkäufer und alarmierte die Polizei. Diese nahm den 35- jährigen Verkäufer fest und stellte das angebotene Fahrrad sicher. Der 35- Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und das sichergestellte Fahrrad konnte seinem rechtmäßigen Besitzer wieder ausgehändigt werden. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Am 15.12.2015 zerschnitt Nele Neuhaus das rote Band

Es ist heute ein kleines bisschen mehr als zehn Jahre her, dass Nele Neuhaus mit einem gezielten Schnitt mit einer Schere den öffentlichen Bücherschrank im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach freigab. Am 15. Dezember 2015 wurde der offene Bücherschrank auf dem offenen Schulhof der Ludwig-Erhard-Schule seiner Bestimmung übergeben.

Der offene Bücherschrank war der erste im Stadtteil. Der Ortsbeirat war vertreten wie auch andere im Stadteil bekannte Persönlichkeiten, dem Direktor der Schule, Bernhard Friedrich, und natürlich auch Schülerinnen und Schüler. Denen wurde auch die Pflege des Buchbestandes in dem offenen Bücherschrank anvertraut.

Offener Bücherschrank – was ist das?

Offene Bücherschränke stehen in vielen Stadtteilen Frankfurt am Mains. Sie sind kostenlos nutzbar und stehen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Alle können sie nutzen, um Bücher auszuleihen. auszutauschen oder einfach nur hineinzustellen. Das funktioniert seit dem mit einem „Offenen Bücherschrank“ am Merianplatz im Jahr 2009 der erste Bücherschrank in Frankfurt aufgestellt worden ist.

In Frankfurt gibt es – Stand Ende 2025 – etwa achtzig dieser Schränke. Meist stehen sie an exponierter Stelle, manchmal aber auch an einer ruhigen Wohnstraße. Die Aufstellung läuft über den jeweiligen Ortsbeirat, die Aufstellung wird vom Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) ausgeführt.

Siehe auch: Nele Neuhaus weiht den offenen Bücherschrank ein