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Das Oster-Wochenende im Historischen Museum Frankfurt, im Jungen Museum und im Porzellan Museum

Bis Ostern wird hoffentlich alles frühlingshaft „vom Eise befreit“ sein, wie Goethe, der „Frankfurter Bub“, 1806 in seinem „Osterspaziergang“ dichtete. Sollten „Schauer körnigen Eises“ den Aufenthalt im Freien einschränken, empfiehlt sich ein Besuch des Historischen Museums Frankfurt (HMF) mit der ganzen (angereisten) Familie.

Sämtliche zum HMF gehörende Häuser sind am Ostermontag, 6. April, ganztägig von 11 bis 18 Uhr geöffnet und bieten Anregendes für Jung und Alt. Kinder ab acht Jahren erwartet im Jungen Museum neben den historischen Spielräumen und Werkstätten die neue Sonderausstellung zur Medienkompetenz: „Damals 1410“. Hier können alle miteinander an Fake News, KI und Mitcoins spielen und lernen.

Im Rahmen der Dauerausstellung werden „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ von Ursula Edelmann präsentiert: acht fotografische Dokumente des Wiederaufbaus (in Ebene 1 „Frankfurt Einst?“) und im 13. Sammlerraum ergänzend fünf Fotografien zum Wiederaufbau des HMF in den 1950er- und 1960er-Jahren. Dieser kleine Raum im Saalhof mit idyllischem Mainblick und bequemen Sitzmöbeln lädt zum Verweilen ein.

Eine Führung zu den „Highlights“ des HMF gibt es am Ostersonntag, 5. April, um 15 Uhr. Besucherinnen und Besucher zahlen acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von drei Euro.

Und am Samstag, 4. April, startet um 16 Uhr eine Führung in das „Neue Altstadt“-Haus Zur Goldenen Waage: Historisch rekonstruiert und möbliert, zeigt es, wie um 1618 eine wohlhabende Händlerfamilie dort gewohnt haben könnte. Interessierte zahlen acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich einer Führungsgebühr von sechs Euro. Der Besuch des dazugehörigen Balkons „Belvederchen“ mit Dom-Blick ist ein weiteres Highlight. Um es mit Goethe zu sagen: „Zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“

Auch das Porzellan Museum Frankfurt im Kronberger Haus in Höchst, Bolongarostraße 152, ist am Karfreitag, 3. April, und am Ostermontag, 6. April von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher zahlen vier Euro, ermäßigt zwei Euro für den Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren genießen einen freien Eintritt. Gruppen ab 20 Personen zahlen nur zwei Euro pro Person.

Für den Kalender

  • Ostersamstag, 4. April, 16 Uhr: Führung in das Haus zur Goldenen Waage (nicht barrierefrei)
  • Ostersonntag, 5. April, 15 Uhr: Führung Die Highlights des Historischen Museums
  • Ostermontag, 6. April: Alle Häuser des HMF ganztägig geöffnet (11 bis 18 Uhr)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Stadtbilder – Ursula Edelmann zum 100.

Am Mittwoch, 4. März, wurde im Historischen Museum Frankfurt (HMF) die Sammlungspräsentation „Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels“ mit Werken der Frankfurter Fotografin Ursula Edelmann eröffnet. 1926 in Berlin geboren, absolvierte sie nach Abitur und Kriegshilfsdienst ihre Ausbildung bei dem Potsdamer Fotografen Max Baur. Nachdem sie für eine Festanstellung 1949 nach Frankfurt gezogen war, blieb sie hier und machte sich selbstständig. Bekannt wurde sie neben der Sach- und Industriefotografie vor allem in der Architekturszene. Menschen sind bei ihr eher selten und nur als Teil der Bildkomposition zu sehen.

Sie prägte die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Es sind historische, ja ikonische Dokumente der zerstörten Stadt, des Wiederaufbaus sowie des architektonischen Wandels bis in die 2000er-Jahre.

Das HMF widmet Edelmann zwei Präsentationen: In der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ werden Architekturfotografien städtischer Bauten und Einrichtungen gezeigt, ein zentrales Thema ihres Schaffens. Im „13. Sammlerraum“ des Altbaus sind Fotografien zum Wiederaufbau des Historischen Museums in den 1950er- und 1960er-Jahren zu sehen. Am Donnerstag, 2. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr bietet die Kuratorin Dorothee Linnemann zwei Führungen an. Parallel zeigt die Frankfurter PanGallery eine umfassende Retrospektive des fotografischen Werks: „Ursula Edelmann 100“.

Unter Ursula Edelmann auf Vimeo ist ein 2023 vom Museumsteam geführtes Interview mit der Fotografin abrufbar, in dem sie persönlich Auskunft gibt über ihre Werke und ihr Leben als Fotografin in Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich unter Stadtbilder – Ikonen des Stadtwandels | Historisches Museum Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ende einer winzigen Abenteuerreise

Zu einer Veranstaltung für alte Leute sollte es gehen. Gar nicht so einfach, wenn zum Alter auch noch ein paar Gebrechen dazu kommen. Herz in die Hand genommen, bevor es in die Hose rutschte, und mit dem ÖPNV die Sache angegangen. Von Unterliederbach in Richtung Römerberg sollte es gehen, das Historische Museum Frankfurt war das Ziel. Dort gab es eine Führung durch eine Ausstellung, die Mobilität im Wandel der Zeit zum Thema hatte.

Irgendwann war die Führung vorüber und ein kleiner Hunger wollte vor der Rückfahrt gestillt werden. Danach fanden die Füße eine nahe Straßenbahnhaltestelle – ich war mobil!

Mit „Nahverkehr ganz leicht“ kostenlos ins Historische Museum

traffiQ lädt alle ab 60 Jahren zur Führung durch die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nahverkehr ganz leicht“ lädt die lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ am Dienstag, 20. Januar, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer kostenlosen Führung im Historische Museum Frankfurt ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken gemeinsam die Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ und erfahren, wie sich die Stadt im Lauf der Zeit fortbewegt hat – von frühen Verkehrsformen bis zu heutigen Mobilitätskonzepten. Dabei werden auch die vielfältigen sozialen und gesellschaftlichen Facetten von Mobilität in den Blick genommen.

Die gemeinsam von traffiQ und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) angebotene Reihe „Nahverkehr ganz leicht“ richtet sich an Personen ab 60 Jahren und zeigt wie man stressfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch den Stadtverkehr kommt. Das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot reicht von Mitmachkursen zur RMV-App, über Infoveranstaltungen, bis hin zu spannenden Besichtigungen wie zum Beispiel der U-Bahn-Baustelle im Europaviertel oder der VGF-Betriebsleitstelle.

traffiQ bittet für die Museums-Führung um Anmeldung per Mail an anmeldung@traffiQ.de oder telefonisch unter 0151/25361958. Themen und Termine der kostenfreien Veranstaltungen „Nahverkehr ganz leicht“ sind auch unter rmv-frankfurt.de zu finden.

Schneekugel im HMF funktioniert wieder – und das im Sommer

Wer einmal im Historischen Museum Frankfurt (HMF) war, kennt sie: die Schneekugel, eine künstlerische Installation mit Highend-Technik. Hier können Besucherinnen und Besucher sich per Knopfdruck eine der insgesamt acht „Typisch Frankfurt“-Szenen aussuchen. Der Hebe-Arm des Roboters stemmt diese präzise auf die Drehbühne, um die jeweils gewählte historische Stadt-Szenerie von allen Seiten zu zeigen.

Allerdings hatte sich der Roboter dabei zuletzt etwas „verhoben“: Die hochkomplexe Konstruktion war beschädigt, die Instandsetzung kompliziert und aufwändig. Inzwischen sind Fachkräfte am Werk gewesen und haben den Roboter wieder flott gemacht. Da dieser sozusagen seinen Text vergessen hatte, musste er ihn allerdings neu lernen. Nun weiß der Roboter wieder, was er zu tun hat.

Die Schneekugel kann während der Öffnungszeiten des HMF Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Mehr Informationen über die künstlerische Installation „Typisch Frankfurt!“ gibt es unter historisches-museum-frankfurt.de/schneekugel. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)