
Königsteiner Straße 95, Teil eines Lebensmittelregales. Unwissend stehe ich davor und verstehe nichts. Ich weiß nur, dass ich nicht schlauer werden würde, wenn ich diese Bücher äße.

Königsteiner Straße 95, Teil eines Lebensmittelregales. Unwissend stehe ich davor und verstehe nichts. Ich weiß nur, dass ich nicht schlauer werden würde, wenn ich diese Bücher äße.
Die Kommunalwahlen 2026 sortierten die Kräfte in Frankfurts politischen Vertretungen neu. Wie sich dabei die veränderten Stimmzettel und insbesondere das Kumulieren und Panaschieren ausgewirkt haben, ist zentraler Inhalt der „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“.
„Sehr erfreulich ist, dass wir mit 49,6 Prozent Beteiligung bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung den höchsten Wert seit dem Jahrtausendwechsel haben“, kommentiert Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales und zuständig für Wahlen und Statistik, das Wahlergebnis.
Sowohl in der Stadtverordnetenversammlung als auch in den meisten Ortsbeiräten konnte sich die CDU als stärkste Kraft etablieren. Von den 284 Sitzen in den Ortsbeiräten konnte sie 28 Prozent erringen. In der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung liegt die SPD vor der CDU und den Grünen an erster Stelle.
Bei der Stimmabgabe setzten die Wählerinnen und Wähler verstärkt auf die Annahme vollständiger Listen und veränderten weniger ihren Stimmzettel. So stammen zum Beispiel 71,7 Prozent der Stimmen bei der Stadtverordnetenwahl von unveränderten Stimmzetteln. 18,4 Prozent aller Stimmen fanden sich auf Stimmzetteln von Wählerinnen und Wählern, die nicht eindeutig zu einer Liste tendierten und ihre Stimmen panaschierten.
Auch wenn weniger Stimmzettel verändert wurden, so sind die Auswirkungen für die Listen teilweise beträchtlich. Mit einem Saldo von +48.723 Stimmen konnte die SPD bei der Stadtverordnetenwahl deutlich mehr Stimmen durch Panaschieren gewinnen, als sie auf diesem Weg verlor. Umgekehrt verlor IBF mit -41.590 Stimmen ähnlich viele Stimmen an andere Listen.
Nicht nur für die Listen wirken sich die Veränderungen der Stimmzettel aus: Für einzelne Kandidatinnen und Kandidaten können diese enorme Listenplatzänderungen bedeuten.
Weitere detaillierte Betrachtungen finden sich für alle am 15. März stattgefundenen Wahlen in der „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“. O’Sullivan sagt dazu: „Die bekannten gedruckten Wahlanalysen unserer Statistikstelle gehören der Vergangenheit an und werden mit dieser Wahl durch eine interaktive, digitale Präsentationsform ersetzt. So macht es noch mehr Spaß, die Wahlergebnisse zu betrachten und für sich selbst zu analysieren.“
Weitere Informationen
Die „Frankfurt WAHLEN.ANALYSE“ zu den Kommunalwahlen 2026 ist unter statistikportal.frankfurt.de/wahlanalysen abrufbar.
(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Unter dem Vorsitz des Gemeindewahlleiters Gerhard Budde hat der Gemeindewahlausschuss in seiner Sitzung am Freitag, 27. März 2026, auf Grundlage der Wahl- und Briefwahlniederschriften das endgültige Wahlergebnis der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung, der 16 Ortsbeiräte sowie der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung festgestellt. Vorausgegangen war eine Überprüfung aller Niederschriften auf Ordnungsmäßigkeit und Vollständigkeit. Gegenüber den vorläufigen Ergebnissen der einzelnen Wahlen gab es mit Blick auf die Stimmabgabe nur marginale Korrekturen, die der Gemeindewahlausschuss in seiner Sitzung am 27. März beschlossen hat. Die endgültigen Ergebnisse können unter wahlen.frankfurt.de eingesehen werden. Ab Montag, 30. März 2026, steht auf statistikportal.frankfurt.de/wahlanalysen die interaktive WAHLEN.ANALYSE mit detaillierten Ergebnissen unter anderem zum Kumulieren und Panaschieren bereit.
„Die Organisation und Durchführung einer Kommunalwahl ist nicht nur vom Wahlrecht her die komplexeste Wahl, sondern auch vom logistischen Aufwand. Keine andere Wahl ist so aufwendig und personalintensiv“, sagte Gemeindewahlleiter Budde.
„Mein aufrichtiger Dank gilt zunächst allen rund 7000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, darunter mehr als die Hälfte aus der Stadtverwaltung Frankfurt am Main, für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Ihr Einsatz für die Demokratie und ihr aktives Mitwirken ist in diesen herausfordernden und unruhigen Zeiten von unschätzbarem Wert“, sagte Budde.
„Mein Dank gilt ebenso der für Wahlen zuständigen Dezernentin Eileen O’Sullivan. Das in ihrem Zuständigkeitsbereich angesiedelte Bürgeramt, Statistik und Wahlen hat wieder einmal eine hervorragende Arbeit geleistet. Auch allen anderen Ämtern und Betrieben der Stadtverwaltung Frankfurt am Main, die Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben, gilt mein besonderer Dank“, sagte Budde abschließend. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Bevor es nachts fröstelte: Löwenzahn in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts zwischen Gehweg und begrenzender Hecke. Die Sonne schien, aber es war recht kühl. Am darauf folgenden Morgen war manch Windschutzscheibe zu erblicken, die zum Eis kratzen einlud.

Die Kommunalwahl 2026 in Hessen ist jetzt schon ein paar Tage vorbei, Wahlplakate sollten inzwischen verschwunden sein. Nicht so in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Dort hängen – manchmal sogar im ordentlichen Zustand – immer noch die Hinterlassenschaften einer Gruppierung. Wie wohl die Aussage auf dem Wahlplakat zu verstehen ist?
Die Stadt Frankfurt trauert um den Autor, Filmemacher und Intellektuellen Alexander Kluge, der im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Kluge wurde nicht nur zu einem der einflussreichsten Gesellschaftsanalytiker seiner Zeit, sondern war in seinem Leben auf die vielfältigste Art und Weise im Kulturbereich aktiv. Er arbeitete als Autor, Filmemacher, Fernsehproduzent, Drehbuchautor, bildender Künstler und sogar Unternehmer – und ist eng mit der Stadt Frankfurt am Main verbunden. Als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films, als Autor und als präziser Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen hat er mit seinem Werk weit über die Grenzen Deutschlands hinausgewirkt. Auch die Stadt Frankfurt würdigte seine herausragende Bedeutung durch die Verleihung des Adorno-Preises im Jahr 2009.
Oberbürgermeister Mike Josef kondoliert im Namen der Stadt Frankfurt: „Mit Alexander Kluge verliert Deutschland kurz nach dem Tod von Kluges Freund Jürgen Habermas eine der prägendsten Stimmen der Nachkriegszeit. Sein Denken und Erzählen haben die intellektuelle Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart entscheidend beeinflusst. Nicht zuletzt gilt er als einflussreichster Vertreter des Neuen Deutschen Films. Dass er mit dem Adorno-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet wurde, unterstreicht seine enge Verbindung zu unserer Stadt und der hier verankerten Tradition des kritischen Denkens. Wir verneigen uns vor einem großen Erzähler und klugen Chronisten unserer Zeit. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm eng verbunden waren. Alexander Kluges Werk bleibt ein bedeutender Bestandteil der kulturellen Erinnerung unserer Stadt und wird auch künftig Impulse für gesellschaftliche Debatten geben.“
Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner ergänzt: „Alexander Kluge war ein Universalkünstler, ein Schriftsteller, der aber auch die Filmkunst Deutschlands prägte. Er war Lehrender, erfolgreicher TV-Produzent und ein Gesellschaftsanalytiker. Ich habe hohen Respekt für diese breite und zugleich tiefe Lebensleistung. Alexander Kluges Stimme im gesellschaftlichen Diskurs unseres Landes zu verlieren, so kurz nach dem Tod von Kluges Freund Jürgen Habermas, ist ein schwerer Verlust.“
Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, betont: „Der Tod von Alexander Kluge macht mich zutiefst traurig. Mit ihm geht erneut einer der großen Denker, Künstler und Gesellschaftskritiker unserer Zeit von uns. Gerade erst ist sein Freund Jürgen Habermas verstorben, nun verlieren wir mit Alexander Kluge eine weitere kritische Stimme dieser Generation, die den Zweiten Weltkrieg noch miterlebt hat und dessen Leben und Werk von dieser Erfahrung geprägt war. Alexander Kluge ist aufs Engste mit unserer Stadt verbunden. Er hinterlässt eine große Lücke – sowohl in der Kulturlandschaft Deutschlands als auch hier bei uns in Frankfurt.“
Alexander Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren, studierte Rechtswissenschaften, Geschichte und Kirchenmusik unter anderem am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main bei Theodor W. Adorno, der ihm die Gedanken der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule näherbrachte. Alexander Kluge freundete sich auch mit Jürgen Habermas an, der nur ein paar Jahre älter war als er. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften promovierte er und arbeitete zunächst als Jurist. Aber er absolvierte auch ein Volontariat beim Film, lernte Fritz Lang kennen und die Liebe zum Film.
Kluge gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films in den 1960er- und 1970er-Jahren und forderte mit dem „Oberhausener Manifest“ die Unabhängigkeit für junge deutsche Filmemacher und eine Abkehr vom traditionellen deutschen Film.
Als Autor schrieb er auch politische Schriften, vor allem aber Kurzgeschichten. Alexander Kluge gehörte zum Kreis der „Gruppe 47“, die in der Bundesrepublik Deutschland die Literaturlandschaft entscheidend mitprägte.
Ab 1973 war Kluge Honorarprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und blieb der Stadt auch in der Lehre eng verbunden. Im Sommersemester 2012 übernahm er dort die Poetikdozentur. Parallel dazu entstand ein umfangreiches literarisches Werk, das Erzählung, Theorie und dokumentarische Formen miteinander verbindet. Mit seinen Fernsehformaten und publizistischen Arbeiten blieb er bis ins hohe Alter eine prägende Stimme im intellektuellen Leben Deutschlands.
Für sein Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main, den Georg-Büchner-Preis und den Heinrich-Böll-Preis sowie den Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk.
(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Mit einer kleinräumlichen ökologischen Maßnahme, dem Einbau von Schlitzbuhnen, also schmalen Steinwällen, verbessert die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) die Gewässerstruktur der Nidda in Nied. Das kommt der Artenvielfalt im sowie dem Kanusport auf dem Fluss zugute. Gemeinsam mit Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und dem Höchster Kanuclub Wiking 1921 stellte die SEF die neue Strömungstrecke vor.
Die Nidda ist für viele Frankfurterinnen und Frankfurter ein beliebter Ort zur Erholung. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, den es zu schützen gilt. Freizeitnutzung und Naturschutz zu vereinbaren stellt deshalb durchaus eine Herausforderung dar. „Mit dem Einbau von Schlitzbuhnen in die Nidda in Nied hat die Stadtentwässerung nun eine ökologische Maßnahme umgesetzt, die der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie dem Kanusport auf der Nidda zugutekommt“, erklärte Siefert, der für die SEF zuständig ist. „Hier zeigt die Stadtentwässerung Frankfurt, dass Naturschutz und Freizeiterlebnis Hand in Hand gehen können.“
Unterhalb der alten Nidda-Brücke hat die SEF mehrere Schlitzbuhnen gebaut, die leicht in den Fluss hineinragen. Sie lenken das Wasser so, dass dort eine stärkere Strömung entsteht – ähnlich wie bei einer kleinen Stromschnelle. Dadurch erhöht sich die Strömungsdiversität, es entstehen unterschiedliche starke Strömungen im Fluss: schnell vom Wasser durchströmte, tiefere Bereiche, als auch ruhigere, flachere Zonen. Schlitzbuhnen sind naturnahe Anlagen, die weder das Gewässer noch das Landschaftsbild negativ beeinflussen, aber positive gewässermorphologische Effekte bewirken. Es ändert sich die Struktur des Flusses und es können sich unterschiedliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere entwickeln. Die Artenvielfalt in der Nidda erhöht sich. In den ruhigeren Zonen, in denen das Wasser langsamer fließt, lagert sich Schwemmmaterial ab und es bilden sich kleine Kiesbänke. Diese Kiesflächen sind unverzichtbare Laichplätze für Fische, insbesondere für seltene Arten wie Nase oder Barbe.
Für die Herstellung der Buhnen musste die SEF nur rund 8000 Euro einsetzen.
Von den unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten durch die Schlitzbuhnen profitieren nicht nur die Wasserlebewesen. Auch die Freizeitkanutinnen und -kanuten des Höchster Kanuclubs Wiking 1921 freuen sich, denn sie können den neuen Gewässerabschnitt unterhalb der alten Brücke nun als Trainingsstrecke nutzen.
Für die Ingenieurinnen der SEF ist der strategische Ausbau einer Vielzahl an kleineren Natur- und Erholungsräumen an der Nidda eine wichtige Aufgabe. Sie erwarten eine Entlastung ökologisch sensibler Bereiche, wie zum Beispiel des naturnah umgebauten Höchster Wehres. Ziel ist es, den Menschen Möglichkeiten zur Erholung und Naturerfahrung an der Nidda zu bieten und gleichzeitig die Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu schützen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Der Umstieg auf erneuerbare Energien drängt. Das Klimareferat der Stadt startet deshalb eine Veranstaltungsreihe: die „Solartour“. Sie steht unter dem Motto „Sonne nutzen, Kosten senken – Energie in Eigenregie“. Im Laufe des Jahres macht sie mit einem vielfältigen Angebot in mehreren Stadtteilen Station. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 16. April, eine Stadtteil‑Infobörse für den Frankfurter Südwesten in Goldstein.
„Sonnenenergie selbst nutzen, unabhängiger werden und dabei langfristig Geld sparen: Viele Menschen interessieren sich bereits für Solarenergie, sie wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. „Genau hier setzt unsere Solartour an: Wir bringen Information und Beratung direkt in die Stadtteile, zeigen konkrete Möglichkeiten und machen den Einstieg so einfach wie möglich: niedrigschwellig, praxisnah und vor Ort.“
Die Veranstaltung findet im Saalbau Goldstein, Goldsteinstraße 314, statt. Von 16.30 bis 20 Uhr dreht sich dort alles um Photovoltaik. Fachleute erklären Planung, Finanzierung und Betrieb von Anlagen. Das Beratungsteam des Klimareferats und des Energiepunkts, der Verbraucherzentrale Hessen und regionale Solar‑Fachbetriebe sowie Initiativen wie Main Solar Balkon beantworten Fragen an Infoständen. Die Teilnahme ist unentgeltlich.
Im Vortragsprogramm ab 17 Uhr spricht etwa Georg Bitterberg von der Verbraucherzentrale Hessen über Photovoltaik auf dem eigenen Dach. Er erläutert auch die absehbaren gesetzlichen Änderungen. Steven Kopke vom Klimareferat informiert über Förderung und Finanzierung. Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND Frankfurt präsentiert, ganz praktisch anhand seines Hauses, eine langfristige Kosten-Nutzen-Rechnung. Für dieses Jahr sind zwei weitere Stadtteil‑Infobörsen geplant: am 18. Juni in Nieder‑Eschbach für den Frankfurter Norden und im Herbst in den östlichen Stadtteilen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)
Am Dienstag (24. März 2026) ging Polizeibeamten ein Delinquent ins Netz, gegen den gleich mehrere Haftbefehle vorlagen. Der 33-Jährige war zuvor aufgefallen, da er ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss Auto gefahren war.
Gegen 16:15 Uhr bestreiften Polizeibeamte den Bereich rund um die Kasinostraße, als ihnen das Fahrzeug des 33-jährigen Mannes ins Auge fiel. Dass die Beamten den richtigen Riecher hatten, zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle. Der Fahrer des Fahrzeuges war nicht nur ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, sondern fuhr auch unter dem Einfluss berauschender Mittel. Hinzu kam, dass gegen den 33-Jährigen gleich drei offene Haftbefehle vorlagen.
Die Beamten nahmen den Mann fest und lieferten ihn wegen der offenen Haftbefehle in die JVA Frankfurt ein. Während der Mann dort seine bereits vorliegenden Strafen absitzen darf, erwarten ihn nun weitere Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)
Der April bringt ein buntes Osterprogramm, Musikalisches, exotische Orte, Filmgeschichte und politische Fragestellungen mit sich: Ab Donnerstag, 2., bis Mittwoch, 8. April, startet das Aprilprogramm mit drei Filmen über Aufsteiger, Absteiger oder dem Dazwischen: „Marty Supreme“ mit Hauptdarsteller Timothée Chalamet, „No Other Choice“ von Park Chan-wook über einen Familienvater in der Arbeitslosigkeit und „Soulemandes Geschichte“, ein Film über einen guineischen Fahrradkurier in Paris. An Ostermontag gibt es ein Volker Koepp Double Feature mit seinem neuen Film „Chronos – Fluss der Zeit“ und „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ in der Jubiläumsfilmreihe. Um Familienstrukturen geht es von Donnerstag, 9., bis Mittwoch, 15. April, mit den Filmen „Rental Family“ sowie Jim Jarmuschs „Father Mother Sister Brother“ und „Night On Earth“.
Außerdem kooperiert das Filmforum Höchst am Sonntag, 12. April, mit der Kinothek Asta Nielsen zu einer besonderen Filmveranstaltung: Mellowdeath ist ein instrumentales Nightmare-Jazz-Duo mit Sara Neidorf (Sarattma, Mad Kate The Tide, Soporose, Pavone Cristallo und außerdem Kuratorin beim Final Girls Film Festival) am Schlagzeug und Isabel Merten (No Chronicles) am Bass. Die Doppelvorführung von „Meshes Of The Afternoon“ und „La Coquille Et LE Clergyman“ wird Mellowdeath live musikalisch begleiten und anschließend für ein Q&A zur Verfügung stehen.
Neben dem wöchentlichen „Dodo“ im April wird der Film „Mein neues altes ich“ zusätzlich am Mittwoch, 15. April, als Dialogveranstaltung mit der Spezialistin und Wechseljahreberaterin Patricia Kochenscheidt gezeigt.
Spannende Filme aus Venezuela und der Diaspora präsentiert das „20. Venezuela im Film – ¡Qué chévere!“ mit Gästen und Gesprächen im Kinosaal. Eröffnet wird am Donnerstagabend, 16. April, mit „Páramos de Leyendas“ von Atahualpa Lichy. Am Festivalsonntag, 19. April, wird um 20 Uhr der dritte ViF Publikums-Preis 2026 verliehen. Auf den Gewinner wartet ein Kunstwerk des Mainzer Künstlers Thilo Weckmüller. Den Abschluss des diesjährigen Festivals bildet der Klassiker „Río Negro“ von Atahualpa Lichy. An allen Tagen werden Filmgäste erwartet – es darf rege diskutiert werden.
Drei Tage Nouvelle Vague: Das Filmforum zeigt den neuen Spielfilm von Richard Linklater „Nouvelle Vague“, der die Entstehung von Godards „Außer Atem“ und die Aufbruchsstimmung der damaligen Zeit erlebbar macht und packt im Rahmen der Jubiläumsfilmreihe die drei Nouvelle Vague Klassiker „Les Mépris“ von Jean-Luc Godard, „Les 400 Coups“ von François Truffaut und „Ma nuit chez Maud“ von Eric Rohmer dazu.
In der letzten Aprilwoche von Donnerstag, 23., bis Mittwoch, 29. April, wird der Berlinale-Gewinner „Gelbe Briefe“ sowie der irakische Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ gezeigt.
Die ausführliche Pressemitteilung mit allen Programmpunkten findet sich beigefügt als PDF-Dokument zum Download. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)