Schlagwortarchiv: Frankfurt am Main

Tag des Botanischen Gartens mit Pflanzenbörse

Am Samstag, 9. Mai, lädt der Verein Freundeskreis Botanischer Garten Frankfurt ab 9 Uhr zum Tag des Botanischen Gartens ein. Interessierte dürfen sich auf eine Pflanzenbörse, einen Infostand des Bund Frankfurt mit Pflanzenverkauf, ein gastronomisches Angebot, einen Bücherstand und einen Verkauf von subtropischen und mediterranen Pflanzen freuen.

Unter dem Themenschwerpunkt „Der Botanische Garten als verwirklichte Utopie“ werden zwischen 10 und 15 Uhr zahlreiche Führungen angeboten, darunter „Urban Jungle als Utopie? Rückeroberung der Städte durch die Natur“ und „Von der Vision zum Garten: Senckenberg und der Botanische Garten“.

Der Eintritt in den Botanischen Garten und die Teilnahme an den Führungen sind kostenlos. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Freundeskreis Botanischer Garten Frankfurt und den weiteren beteiligten Vereinen zugute.

Das komplette Programm findet sich unter palmengarten.de und botanischergarten-frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Nied: Fahrzeug im Niedwald ausgebrannt

Am Abend des 04. Mai 2026 bemerkten Zeugen gegen 21:20 Uhr ein brennendes Fahrzeug im Niedwald. Das Fahrzeug wurde dadurch vollständig zerstört, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes ist Bestandteil polizeilicher Ermittlungen, aktuell wird von Brandstiftung ausgegangen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich mit dem zuständigen Fachkommissariat der Polizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 51399 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Sossenheim: Straße Im Mittleren Sand wird saniert

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) saniert die Fahrbahn der Straße Im Mittleren Sand in Sossenheim. Die Arbeiten finden im Zeitraum von Dienstag, 12., bis Mittwoch, 13. Mai, statt. Die Maßnahme umfasst zwei Abschnitte.

Im ersten Abschnitt zwischen den Hausnummern 48a und 53 wird zunächst die vorhandene Asphaltdeckschicht abgefräst. Sofern erforderlich, werden beschädigte Straßeneinbauten erneuert. Abschließend erhält die Fahrbahn eine neue Asphaltdeckschicht.

Im zweiten Abschnitt wird der bisher unbefestigte Fuß- und Radweg zwischen Hausnummer 62 und der Brücke über den Sulzbach ausgebaut. Hier wird ein Asphaltbelag eingebracht, um die Verkehrssicherheit und den Nutzungskomfort deutlich zu verbessern. Zudem wird der Übergangsbereich angepasst, sodass künftig ein sicherer Anschluss an die bestehende Wegeführung gewährleistet ist.

Ziel der Maßnahme ist die nachhaltige Instandsetzung der Verkehrsflächen sowie die Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Während der Bauarbeiten sind die betroffenen Straßenabschnitte voll gesperrt. Anliegerinnen und Anlieger können ihre Grundstücke jederzeit zu Fuß erreichen. Für den Rad- und Fußverkehr entlang der Nidda ist eine Umleitung erforderlich: Nutzerinnen und Nutzer werden gebeten, für die Dauer der Arbeiten auf die gegenüberliegende Nidda-Seite auszuweichen. Eine entsprechende Beschilderung wird eingerichtet.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 90.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ralf Scheffler unerwartet gestorben

Ralf Scheffler, Mitgründer und Geschäftsführer der Frankfurter Kult(ur)-Institution Batschkapp, ist am Montag unerwartet gestorben. Das hat das Team der Batschkapp und des Clubs Nachtleben am heutigen Dienstag mitgeteilt. Ralf Scheffler wurde 77 Jahre alt. Die alternative Musikszene trauert um einen großen Förderer.

Straße Alt-Griesheim ab dem 11. Mai 2026 voll gesperrt

Für Bauarbeiten wird die Straße Alt-Griesheim zwischen Alte Falterstraße und Untere Rützelstraße ab Montag, 11. Mai, in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Busse der Linie 89 müssen deshalb über die Parallelstraßen umgeleitet werden. Das kündigt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an.

In Richtung Leonardo-da-Vinci-Allee werden die Haltestellen Auf dem Schafberg und Alte Falterstraße an die Umleitungsstrecke in der Linkstraße nahe der jeweiligen Kreuzungen verlegt. In Richtung Erzbergerstraße wird zusätzlich die Halteposition in der Alten Falterstraße bedient, die sonst die Busse der Gegenrichtung anfahren. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sindlinger Bahnstraße wird voll gesperrt

Wegen Bauarbeiten müssen Fahrgäste zwischen Zeilsheim und Sindlingen am Samstag, 9., und Sonntag, 10. Mai, mit Einschränkungen rechnen. Das kündigt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an. Wegen Arbeiten an Versorgungseinrichtungen wird die Sindlinger Bahnstraße zwischen Hoechster-Farben-Straße und Heussleinstraße vollständig gesperrt.

Umleitungen für Buslinien

Die Expressbuslinie X53 wird deshalb zwischen Zeilsheim Kolonie und Industriepark Höchst Tor West in beiden Richtungen umgeleitet. Sie fährt über Annabergstraße, Pfaffenwiese und Hoechster-Farben-Straße und bedient alle Haltestellen entlang der Strecke. Die Haltestelle Annabergstraße wird um die Ecke in die gleichnamige Straße verlegt. Am Industriepark Höchst Tor West hält der X53 an der Halteposition der Linie 54. Die Haltestellen Zeilsheim Bahnhof und Sindlingen Bahnhof entfallen.

Die Metrobuslinie M55 verkehrt verkürzt nur zwischen Rödelheim Bahnhof und Zeilsheim Bahnhof. Fahrgäste zum Bahnhof Sindlingen können auf die Linie 57 ausweichen. Fahrgäste zu anderen Sindlinger Haltestellen nutzen am besten die um zusätzliche Fahrten verstärkte Buslinie 54 oder die Linie X53.

Für die Buslinie 57 entfällt die Endstation Industriepark Höchst Tor West. Sie wendet bereits am Sindlinger Bahnhof an einer Ersatzhaltestelle in der Heussleinstraße.

Arbeiten an der Infrastruktur in Alt-Griesheim

Voraussichtlich ab Mitte Mai arbeitet die Mainova-Tochter Netzdienste Rhein-Main (NRM) in der Straße Alt-Griesheim am Trinkwasser- und Erdgasnetz. Die NRM erneuert im Abschnitt zwischen Alte Falterstraße und Untere Rützelstraße Leitungen. Weiter werden Hausanschlüsse an den neuen Abschnitt angebunden und teilweise modernisiert. Zusätzlich arbeitet der Netzbetreiber im Kreuzungsbereich Alt-Griesheim und Untere Rützelstraße am Stromnetz. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende Oktober dauern. Die Leitungsverlegungen hängen mit bevorstehenden Arbeiten der Stadtentwässerung Frankfurt am Kanalnetz zusammen.

Die Maßnahme erfordert umfangreichen Tiefbau im öffentlichen Raum. Dieser beeinträchtigt unvermeidbar den Verkehr. Es kommt unter anderem zu Sperrungen während der Bauphase. Grundstücke bleiben erreichbar. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren. Zeitweise können öffentliche Parkplätze entfallen. Die NRM setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Alle Anliegerinnen und Anlieger bittet der Netzbetreiber um Verständnis.

Zuverlässige Infrastruktur, grüne Fernwärme, erneuerbare Energien: Mainova und ihre Netztochter NRM machen Frankfurts Energie- und Wasserversorgung fit für die Zukunft. Dazu zählen auch zuverlässige Versorgungsleitungen. Denn ein leistungsfähiges und zuverlässiges Stromnetz ist die Grundlage für mehr Klimaschutz, Wirtschaftswachstum sowie die weitere Digitalisierung in Frankfurt am Main.

Unter mainova.de/es-geht-voran finden Bürgerinnen und Bürger Informationen über das weitere Vorgehen für starke Netze und ein klimaneutrales Frankfurt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Wohnungsbauprojekte: Zwei weitere werden in Frankfurt gefördert

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, hat die Bewilligungsbescheide für zwei weitere Wohnungsbauprojekte im Rahmen des „Frankfurter Programms für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterzeichnet. Gefördert werden die Neubauvorhaben in der Herxheimerstraße 10 im Gallus sowie in der Hospitalstraße 42–48 in Höchst. Bauherrin beider Projekte ist die ABG Frankfurt Holding.

Mit den beiden Vorhaben entstehen insgesamt 86 Wohnungen, davon 59 gefördert. Die Projekte leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Frankfurter Westen.

„Ich freue mich, dass wir mit den Projekten im Gallus und in Höchst weitere geförderte Wohnungen auf den Weg bringen. Die Förderprogramme von Stadt und Land werden sehr gut angenommen und zeigen Wirkung. Bezahlbarer Wohnraum bleibt eine zentrale sozial- und wirtschaftspolitische Daueraufgabe für Frankfurt“, sagt Gwechenberger. „Die enge Zusammenarbeit mit der ABG als städtischer Wohnungsbaugesellschaft ist dabei ein wichtiger Baustein. Gleichzeitig verbessern wir gemeinsam mit dem Bund und dem Land Hessen durch den Einsatz neuer Instrumente wie dem Wohnungsbauturbo, der Novellierung der Hessischen Bauordnung und angepassten Förderprogrammen die Rahmenbedingungen, um den Wohnungsbau insgesamt zu erleichtern und wieder stärker voranzubringen.“

Auch Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, betont die Bedeutung der Förderung: „Die Projekte in der Herxheimer Straße und in der Hospitalstraße ergänzen den Wohnungsbestand in zwei gewachsenen Stadtteilen und fügen sich gut in die bestehende Bebauung ein. Angesichts weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sind die Förderprogramme von Stadt und Land eine wichtige Grundlage, um in bezahlbaren Wohnungsbau zu investieren. Gleichzeitig setzen wir auf hohe energetische Standards – das hilft, die Wohnkosten auch bei den Energieausgaben dauerhaft niedrig zu halten.“

Zwei Projekte in Gallus und Höchst

Im Gallus errichtet die ABG in der Herxheimer Straße 10 auf einem ehemaligen Bunkerareal ein neues Wohngebäude mit 42 geförderten Wohnungen. Der Neubau wird im Passivhausstandard realisiert und mit Photovoltaik ausgestattet. Durch die Nutzung der bereits versiegelten Fläche wird kein zusätzlicher Baugrund in Anspruch genommen. Alle Wohnungen sind für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen (Förderweg 1) und unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren. Die Einstiegsmiete liegt im Förderweg 1 bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

In der Hospitalstraße 42–48 in Höchst entstehen insgesamt 44 Wohnungen in zwei Gebäuden mit begrüntem Innenhof. Davon werden 17 Wohnungen gefördert – zehn im Förderweg 1 und sieben im Förderweg 2. Die Wohnungen sind innerhalb der Gebäude gemischt angeordnet, sie schaffen so ein Zuhause für Menschen mit unterschiedlichem Einkommen. Die Einstiegsmieten liegen im Förderweg 1 ebenfalls bei sieben Euro pro Quadratmeter monatlich. Im Förderweg 2 beginnen die Mieten – je nach Einkommensstufe – zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten). Das Projekt wird im energetischen Standard EH40 umgesetzt, beide Projekte sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Baulandbeschluss und geförderter Wohnungsbau

Mit dem Baulandbeschluss aus dem Jahr 2020 hat die Stadt Frankfurt am Main verbindliche und transparente Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Wohnbauflächen geschaffen. Ein zentrales Element ist die Quote von 30 Prozent für geförderten Wohnungsbau. Die beiden aktuellen Projekte gehen deutlich über diese Vorgaben hinaus: In der Herxheimerstraße 10 entstehen ausschließlich geförderte Wohnungen (100 Prozent), in der Hospitalstraße 42–48 liegt der Anteil bei rund 38 Prozent (17 von 44 Wohnungen). Damit leisten beide Vorhaben einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Mit dem „Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen“ unterstützt die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Land Hessen gezielt den Bau von Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen. Ziel ist es, die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern und gleichzeitig sozial gemischte Quartiere zu entwickeln.

Hintergrund: Fördermittel im Überblick

Herxheimerstraße 10, Gallus (42 Wohnungen, alle gefördert – Förderweg 1)

  • Gesamtinvestition: über 16 Millionen Euro
  • Landesförderung: rund 9,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtischer Baukostenzuschuss: rund vier Millionen Euro
  • Zuschuss zum Mietertrag: rund 3,9 Millionen Euro
  • Einstiegsmiete: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich (zuzüglich Betriebskosten)

Hospitalstraße 42–48, Höchst (44 Wohnungen, davon 17 gefördert – FW1 und FW2)

  • Landesförderung: rund 2,1 Millionen Euro (Darlehen und Zuschüsse)
  • Städtische Zuschüsse (FW1 und FW2): rund 1,2 Millionen Euro
  • Zuschüsse zum Mietertrag: rund zwei Millionen Euro
  • Einstiegsmieten: Förderweg 1: sieben Euro pro Quadratmeter monatlich, Förderweg 2: zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter monatlich (je nach Einkommensstufe)

(Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Höchst: Festnahme nach Brandstiftung

Polizeibeamte nahmen am 01. Mai 2026 den Tatverdächtigen einer Brandstiftung in der Karl-Blum-Allee fest.

Nach aktuellen Erkenntnissen entfachte ein 34-Jähriger zunächst im Umfeld der Anschrift diverse Mülltonnen und im Anschluss Gegenstände in einer Unterkunft für Wohnungssuchende. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen über die Drehleiter aus den betroffenen Stockwerken des Gebäudes und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Im Anschluss wurde das Gebäude von Einsatzkräften durchsucht und der Tatverdächtige festgenommen. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen, konnten jedoch nach einer Behandlung im Rettungswagen vor Ort entlassen werden. Sofern Zimmer nicht mehr bewohnbar waren, konnten die betroffenen Personen anderweitig untergebracht werden. Zum genauen Geschehensablauf und den Hintergründen der Tat hat das Fachkommissariat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)