Schlagwort-Archiv: Frankfurt am Main

Polizei stoppt Fahrraddieb

In der Nacht von Sonntag (05. Oktober 2025) auf Montag (06. Oktober 2025) nahmen Polizeibeamte einen Fahrraddieb auf frischer Tat fest.

Der 28-Jährige machte sich zunächst gegen 01:35 Uhr an einem Fahrradschloss im Bereich der West-Höchster-Straße zu schaffen. Ein Zeuge beobachtete, wie es ihm letztendlich gelang, das Schloss zu zerstören und auf dem Fahrrad zu flüchten. Durch das schnelle Informieren der Polizei konnten Einsatzkräfte den Dieb nach wenigen Metern festnehmen.

Der Beschuldigte stand nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er muss sich jetzt für seine Handlungen strafrechtlich verantworten. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Feierstunde zur Deutschen Einheit in der Paulskirche

Mit stimmungsvollen Veranstaltungen hat die Stadt Frankfurt am Main den Tag der Deutschen Einheit begangen. In einer Feierstunde in der Paulskirche wurden am Vormittag des 3. Oktober die friedliche Revolution von 1989 und die Wiedervereinigung 1990 gewürdigt. Noch bis Sonntag findet das Bürgerfest „Jazz zum Dritten – 35 Jahre Wiedervereinigung“ auf dem Römerberg statt. Zu den Feierlichkeiten gehören auch das Chor-Event „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“, Veranstaltungen der Volkshochschule im Stadthaus, Ausstellungen auf dem Römerberg und eine abendliche Projektion auf die Römerfassade, die historische Bilder mit Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen verbindet.

In der Paulskirche schlug Oberbürgermeister Mike Josef den Bogen von der Frankfurter Nationalversammmlung 1849/49 zu den Ereignissen von 1989/90. „Die friedliche Revolution hat uns gezeigt, dass die Versprechungen der Demokratie – Partizipation, Freiheit, Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten – Menschen bewegen und im wörtlichen Sinne Mauern überwinden können.“ Während die Entwicklungen, die zur Wiedervereinigung führten, im Rückblick rasant vonstatten gegangen seien, dauere das Zusammenwachsen bis heute an. „Die richtige Einheit in den Herzen und Köpfen, das Zusammenkommen und Brückenbauen ist kontinuierliche, harte Arbeit, denn oft müssen wir Ressentiments und Vorbehalte überwinden.“

Josef erinnerte auch daran, wie die Ereignisse vor 35 Jahren in der Stadt am Main erlebt wurden. „Die Euphorie im Jahr der Wiedervereinigung war groß. Wie so oft haben die Menschen hier in Frankfurt angepackt, Bettenbörsen organisiert, die vielen Gäste aus dem Osten willkommen geheißen und solidarisch beim – wie man es damals nannte – Aufbau unterstützt. Und bereits am 3. Oktober 1990 haben die damaligen Oberbürgermeister, Volker Hauff für Frankfurt und Hinrich Lehmann-Grube für Leipzig, im Rathaus von Leipzig eine Städtepartnerschaft begründet.“ Die Partnerschaft bedeute, voneinander zu lernen und von gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren. „Wenn wir zusammenrücken, werden wir stärker, als wenn jeder für sich allein wirkt“, sagte Josef.

Die Festrede in der Paulskirche hielt Christian Wolff, der von 1992 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2014 Pfarrer an der Thomaskirche in der Partnerstadt Leipzig war. Unter dem Titel „Osterweiterung – 35 Jahre Leben im neuen Deutschland. Erfahrungen und Perspektiven“ sprach Wolff darüber, wie er als Angehöriger der Achtundsechziger-Generation und „lupenreiner Wessi“ vor mehr als 35 Jahren von der revolutionären Entwicklung in Mitteleuropa in den Bann gezogen wurde. „Im April 1991 bin ich dann erstmals nach Leipzig gereist – voller Neugier auf das, was meine Frau und mich erwartete.“

Die Einheit sei das Beste gewesen, was beiden Teilen Deutschlands und Europa passieren konnte, sagte Wolff. Zugleich zog er aber auch eine kritische Bilanz der Geschichte seit der Wiedervereinigung. „Mit der Deutschen Einheit im Oktober 1990 hatten sich alle Reformgedanken und Erneuerungsnotwendigkeiten erst einmal erledigt. Das fällt uns 35 Jahre später in allen gesellschaftlichen Bereichen schwer auf die Füße.“ Zwar seien in manchen Teilen Ostdeutschlands tatsächlich „blühende Landschaften“ entstanden, doch sei es versäumt worden, „die radikalen Veränderungen, die mit Verlusterfahrungen – Arbeit, Wohnung, familiäre Bindungen – verbunden waren, mit dem Aufbruch zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Einklang zu bringen.“

Zwar sei in Deutschland keine „neue Mauer“ entstanden, sagte Wolff. „Allerdings sehe ich viele neue Aufgaben, viele Probleme, die wir nur gemeinsam lösen können: vor Ort, demokratisch, europäisch.“ Dazu hätten die AfD und rechtsnationale Bewegungen wie Pegida nichts beizutragen. Nötig sei vielmehr „eine dem einzelnen Menschen zugewandte, interventionistische, lösungsorientierte Bildungs-, Sozial- und Integrationspolitik – insbesondere im ländlichen Raum und in den prekären Stadtteilen.“ (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurter Gesundheitsamt erhält Preis für die Software GA-Lotse

Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2025, hat das Gesundheitsamt Frankfurt am Main auf der Smart Country Convention in Berlin im Rahmen des Open Source Wettbewerbs 2025 eine Auszeichnung für seine Software GA-Lotse erhalten. Die modulare Plattform macht Gesundheitsämter moderner, effizienter und verbessert den Service für Bürgerinnen und Bürger. Besonders wichtig: ein hoher Datenschutzstandard schützt sensible Gesundheitsdaten.

Der GA-Lotse war bereits Anfang September Thema dieser Seite. Die Open-Source-Lösung soll die Digitalisierung der Verwaltung voran bringen.

Vollsperrung des Sossenheimer Wegs

Wegen Arbeiten an einer Trinkwasser-Transportleitung durch die Netzdienste Rhein-Main (NRM) wird der Sossenheimer Weg in Höhe des Bahnübergangs von Montag, 6., bis Samstag, 18. Oktober, voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren.

Umfahrungsempfehlung

Eine Umfahrung ist über die A66 zwischen den Anschlussstellen Eschborn und Höchst möglich.

Buslinien 50 und 58 werden umgeleitet

Die traffiQ leitet die Buslinien 50 und 58 über die Kurmainzer Straße um. Auf der Linie 50 entfallen für die Fahrten von und nach Unterliederbach West die Haltestellen Friedhof Höchst, Windthorststraße, Hospitalplatz und Konrad-Glatt-Straße. Die Haltestelle Sossenheim Bahnhof wird für beide Linien um einige Meter verlegt. Auf der Buslinie 58 entfallen die Haltestellen Friedhof Höchst, Walter-Kolb-Schule, Königsteiner Straße, Euckenstraße, Ludwig-Erhard-Schule, Wasgaustraße und Peter-Bied-Straße.

Zusätzlich bedient werden von beiden Linien die Haltestellen Eltviller Straße, Friedhof Kurmainzer Straße und Auerstraße sowie von der Linie 58 die Haltestellen Zuckschwerdt-/Bauhofstraße, Hostatostraße und Höchst Bahnhof Nordseite.

Informationen der NRM und RTW zu den Arbeiten

Die Trinkwasserleitung wird bereits seit September auf einer Länge von rund 480 Metern erneuert und umgelegt. Etwa 195 Meter der Leitung werden im grabenlosen Schlauchliner-Verfahren saniert, die restlichen 285 Meter werden in offener Bauweise neu verlegt.

Die Maßnahme im Umfeld dauert insgesamt bis Dezember 2025. Sie erfolgt im Auftrag der RTW Planungsgesellschaft mbH und dient der Baufeldfreimachung für die geplante Regionaltangente West. Diese soll den Frankfurter Westen künftig besser an das Umland anbinden. Die Strecke verläuft zwischen Neu-Isenburg und Bad Homburg und nutzt teilweise bestehende Schienennetze, wird aber auch durch neue Gleisabschnitte ergänzt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Das Sicherheitsmobil in den westlichen Stadtteilen

Das Sicherheitsmobil der Stadtpolizei ist im Oktober an den folgenden Standorten in den westlichen Stadtteilen Frankfurts unterwegs und zwar an den folgenden Tagen:

  • Mittwoch, 1. Oktober, von 12 bis 14 Uhr auf dem Lidl-Parkplatz in Griesheim, Elektronstraße 62
  • Montag, 27. Oktober, von 12 bis 14 Uhr, vor dem Nahkauf in Nied, Dürkheimer Straße 

Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort mit Fragen rund um die Themen Sicherheit und Ordnung, Sauberkeit sowie zu den Zuständigkeiten der Stadtpolizei und den Themen des Ordnungsamtes an die Stadtpolizei wenden. Hierfür steht eine Person am Fahrzeug bereit, während zwei Bedienstete auf Fußstreife den Stadtteil begehen. Die aktuellen Termine finden sich unter frankfurt.de/sicherheitsmobil. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Sanierung des Markomannenwegs seit dem 29.09.2025

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat am Montag, 29. September, mit der Sanierung eines Teilstücks des Markomannenwegs im Abschnitt zwischen Engelsruhe und Cheruskerweg begonnen. Die Bauarbeiten in dem Stadtteil Unterliederbach sind bis Freitag, 19. Dezember, geplant.

Die Maßnahme umfasst die Erneuerung des westlichen Gehwegs und der Fahrbahn. Zusätzlich entstehen auf der gegenüberliegenden Seite ein neuer Gehweg sowie neue Parkflächen auf bisher ungenutzter Grünfläche. Während der Bauzeit wird der Abschnitt vollständig gesperrt. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen circa 253.000 Euro.

Der Name Markomannenweg

Die der Straße ihren Namen gebenden Markomannen waren ein germanischer Stamm, welcher zunächst in den Regionen entlang des Mains lebte. Infolge des Drucks durch die römische Expansion und anderer Gruppen zogen sie nach Böhmen (heutiges Tschechien). Dort errichteten sie eine stabile Machtbasis und spielten eine Schlüsselrolle im Bündnis der germanischen Stämme gegen Rom. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Richtfest am Höchster Bahnhof

Richtfest für Werkswohnungen in Höchst: Soziale Verantwortung und Mitarbeiterbindung

Der Rohbau ist fertig. Nach knapp einem Jahr Bauzeit ist neben dem Höchster Busbahnhof bereits gut zu erkennen, was hier entsteht: Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH baut Werkswohnungen für ihre Mitarbeitenden. Am Freitag, 26. September 2025, sind Oberbürgermeister Mike Josef, Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen sowie FES-Aufsichtsratsvorsitzende, und FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler in Frankfurt-Höchst zum Richtfest zusammengekommen.

Oberbürgermeister Josef betont: „Bezahlbaren Wohnraum in Städten wie Frankfurt zu schaffen, ist ein wichtiges Ziel. Die Werkswohnungen von FES sind ein wesentlicher Beitrag dazu. Jede Wohnung, die gebaut wird, bringt Frankfurt voran und sorgt für Entlastung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen sich das Wohnen in unserer Stadt leisten können. Es freut mich, dass die FES mit gutem Beispiel vorangeht und ich hoffe, dass andere diesem Vorbild folgen.“

„Die neuen Werkswohnungen sind ein klares Bekenntnis der FES zu ihren Mitarbeiter:innen: Sie verdienen nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung. Mit bezahlbarem Wohnraum, der höchsten Standards in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entspricht, verbinden wir Klimaschutz, soziale Verantwortung und Mitarbeiterbindung. So entsteht eine Investition in die Zukunft – ökologisch, sozial und ein Gewinn für die ganze Stadtgesellschaft“, sagt Dezernentin Zapf-Rodríguez.

Das Bauprojekt wird direkt am Bahnhof in Frankfurt-Höchst und unmittelbar neben dem neuen Busbahnhof realisiert. Damit bestehen sehr gute Anschlüsse an öffentliche Verkehrsmittel und somit eine gute Anbindung an die Liegenschaften der FES-Gruppe. Ende 2023 hat die FES an der Adolf-Haeuser-Straße das 2.584 Quadratmeter große Grundstück erworben.

„Gut sieben Jahre ist es her, dass wir dieses Projekt gestartet haben. Ich freue mich sehr, dass wir nun bereits den Rohbau vor uns sehen. Mit dem Bau der Wohnungen leisten wir als Arbeitgeber einen Beitrag, um zumindest einem Teil der Beschäftigten bei der Wohnungssuche unter die Arme zu greifen. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen. Letztlich profitieren alle davon: Unsere Beschäftigten haben bezahlbaren, modernen und gut angebundenen Wohnraum in Frankfurt und wir als FES stärken so unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, sagt FES-Geschäftsführer Scheffler.

Auf der ehemals brach liegenden Fläche entstehen drei Wohntürme und ein Wohnriegel über die Gesamtlänge des Grundstücks mit insgesamt 48 Wohnungen und vier Gewerbeeinheiten. Im Erdgeschoss wird es unter anderem Abstellplätze für PKW, Fahrräder und Lagermöglichkeiten für die Mieterinnen und Mieter geben. In den oberen Etagen befinden sich die Betriebswohnungen. Das begehbare Flachdach des eingeschossigen Riegels wird intensiv begrünt.

Dabei handelt es sich um Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 40 und 106 Quadratmetern, insgesamt entstehen rund 3400 Quadratmeter Wohnfläche. Die Wohnungen werden nach drei Vergaberichtlinien vermietet: 15 Wohnungen fallen unter den Förderweg I, 21 unter den Förderweg II und 12 Wohnungen sind freifinanziert. Somit sind die Wohnungen zu 75 Prozent geförderter Wohnraum und sollen vorrangig von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FES-Unternehmensgruppe bezogen werden. Sollte es Wohnungen geben, für die sich keine FES-Beschäftigten bewerben, werden diese über das Wohnungsamt der Stadt Frankfurt am Main vermietet. Insgesamt bieten die Wohnungen Platz für 136 Personen. Auch einen Kinderspielplatz wird es geben. Das Passivhaus wird mit Erdwärme versorgt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

ABG zieht Bilanz für 2024 und plant 4.000 neue Wohnungen

Erfolgreiches Geschäftsjahr mit Jahresüberschuss auf hohem Niveau / ABG investiert Rekordsumme in Modernisierung und Instandhaltung.

Die ABG Frankfurt Holding hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2024 veröffentlicht. Im Wohnungsneubau waren die Herausforderungen dieselben wie in den Jahren 2023 und 2022. Hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie fehlende KfW-Fördermittel haben in Summe dazu beigetragen, dass Neubauvorhaben nicht wie ursprünglich geplant realisiert werden konnten. „Wir haben in 2024 dennoch eine ganze Reihe von Projekten auf den Weg gebracht, die wir dann umsetzen, wenn es die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hoffentlich bald wieder zulassen. Große Projekte wurden so weit vorangetrieben, dass Planungsrecht geschaffen und dann zeitnah mit Neubaumaßnahmen begonnen werden kann“, sagt Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, und ergänzt: „Das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2024 trägt mit einem Konzernjahresüberschuss von 95,8 Millionen Euro dazu bei, dass wir für die nächsten fünf Jahre Investitionsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 2,1 Milliarden Euro für den Neubau von Wohnungen und sozialer Infrastruktur sowie für Modernisierungen planen können.“

Mike Josef, Frankfurter Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der ABG, erklärt: „Die Bedingungen für den Bau von Wohnungen waren in den letzten Jahren sehr schwierig und die Baukosten liegen weiterhin auf hohem Niveau. Trotzdem ist der Wohnungsbestand der ABG gewachsen und es gibt Lichtblicke für den Neubau. Auf den Baustellen wird gearbeitet. Die ABG geht auf einer starken wirtschaftlichen Grundlage gut vorbereitet in die Phase der nächsten fünf Jahre und wird in diesem Zeitraum einen wichtigen Teil zum Wohnungszuwachs in Frankfurt beitragen.“ „Dafür“, erläutert Josef „haben wir als Stadt Frankfurt in diesem Jahr mit der Anpassung der Förderbedingungen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Im Jahr 2024 waren verschiedene ABG-Projekte im Bau, beispielsweise in der Platensiedlung, an der Sandelmühle, am Rebstock oder an der Steinbacher Hohl. Bis 2026 entstehen dort hunderte Neubauwohnungen mit einem Anteil an gefördertem Wohnraum von deutlich über 40 Prozent. Bis 2029 plant die ABG, rund 4000 neue Wohnungen zu realisieren. Derzeit läuft etwa im Hilgenfeld im Norden Frankfurts, wo 860 Wohnungen geplant sind, der Beginn des Hochbaus.

Mit über 145 Millionen Euro wurde darüber hinaus im Jahr 2024 eine Rekordsumme in Instandhaltungsmaßnahmen investiert. „Die ABG engagiert sich kontinuierlich und in hohem Maße für die Modernisierung ihrer Bestandsimmobilien. Damit realisieren wir Gebäudeoptimierungen, die dem Klimaschutz und der Wohnqualität unserer Mieterinnen und Mieter dienen“, sagt Geschäftsführerin Daniela Matha, die seit September 2024 Teil der ABG-Geschäftsführung ist. Seit 2017 hat die ABG mehr als eine Milliarde Euro in die Instandhaltung ihres Immobilienbestands investiert.

Der Immobilienbestand des ABG-Konzerns lag zum 31. Dezember 2024 bei 54.917 Wohnungen, 36.925 Garagen- und Kfz-Stellplätzen sowie 943 gewerblich genutzten Einheiten. Damit steigerte die ABG den eigenen Wohnungsbestand um 279 Wohnungen. Der Konzernjahresüberschuss von 95,8 Millionen Euro liegt um 12,6 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Auch die Bilanzsumme des ABG-Konzerns steigt kontinuierlich und kletterte im Geschäftsjahr 2024 auf knapp 3,5 Milliarden Euro. Die Umsatzerlöse sind um 27,7 Millionen Euro auf 593,8 Millionen Euro gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2024 erstmals auf über 3 Milliarden Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt mit 42,7 Prozent weiterhin auf hohem Niveau. Diese Zahlen bilden die Grundlage für das für die Jahre 2025 bis 2029 geplante Investitionsvolumen von rund 2,1 Milliarden Euro für Neubauten, Bauträgermaßnahmen, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 ermöglicht eine Gewinnausschüttung in Höhe von mehr als 10,6 Millionen Euro an die Stadt Frankfurt, den Mehrheitsgesellschafter der ABG. Zum Ende des Jahres 2024 waren 774 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Konzern beschäftigt sowie 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ausbildung.

Auch beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen schaut die ABG auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Die ABG hat sich zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger Mainova durch den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen jährlich eine zusätzliche Leistung von bis zu 1,5 Megawatt (peak) auf den Dachflächen des ABG-Gebäudeportfolios zu installieren. Im Jahr 2024 wurde dieses Ziel sogar übertroffen: Die Leistung konnte insgesamt um knapp 2,2 Megawatt (peak) auf rund 10,9 Megawatt (peak) ausgebaut werden, was eine jährliche Solarstromgewinnung in Höhe von etwa 10 Gigawattstunden ermöglicht.

Über die ABG Frankfurt Holding GmbH

Die ABG Frankfurt Holding GmbH ist der Wohnungs- und Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main mit circa 55.000 Wohnungen und rund 37.900 sonstigen Einheiten. Kernaufgaben sind die kaufmännische und technische Betreuung seiner Liegenschaften, die Projektentwicklung sowie die Weiterentwicklung des Immobilienbestandes. Der ABG-Konzern beschäftigt außerdem Architekten und Ingenieure, ist in der Projektsteuerung, der Parkraumbewirtschaftung und als Vermieter von Veranstaltungsräumen tätig. Als Passivhausmacher zählt das Unternehmen zu den Schrittmachern der Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft. Zum Konzern gehören rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der aktuelle Geschäftsbericht der ABG steht auf der Website der ABG unter abg.de/ueber-uns/berichte/ zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

ein.Laden – Kreativtreffpunkt in Frankfurt am Main Höchst

In der Bolongarostraße 133 in Frankfurt-Höchst entsteht ein neuer Ort für kreative Ideen: Am Samstag, 27. September, eröffnet „R A D A R“ mit dem „ein.LADEN“ erstmals eine eigene Zwischennutzung. Die Eröffnung ab 12 Uhr wird gemeinsam mit Künstlerinnen, Künstlern und Kreativschaffenden gestaltet, darunter Frank Pichler Fotografie, Atelierkurse mit Rosali, jetonestudio, atelierliliandahl, klapskiste, Sylvain Mérot und Stefanie Hellmann. Der „ein.LADEN“ bietet Raum für Austausch, Experimente und Inspiration und soll zu einem lebendigen Treffpunkt für die lokale Kreativszene werden.

„R A D A R“ vermittelt im Auftrag des Frankfurter Stadtplanungsamtes und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH sowie dem Kulturamt preisgünstige Gewerberäume von privaten und gewerblichen Eigentümerinnen und Eigentümer an Kreative, begleitet Förderanträge für Umbaumaßnahmen und organisiert projektbezogene Zwischennutzungen. Neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten übernimmt „R A D A R“ die Raumkosten und unterstützt die Umsetzung von Projekten bei Bedarf zusätzlich mit einem kleinen Zuschuss.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt das Ziel, die Ladenfläche, die nun bis Ende 2025 kostenfrei genutzt werden kann, langfristig an Kreativschaffende zu vermitteln. Dabei ist nicht nur für die Zwischennutzerinnen und Zwischennutzer eine dauerhafte Nutzung möglich: Auch andere Kreative können die Räume im Anschluss zu günstigen Konditionen anmieten und bei Bedarf baulich an ihre Bedürfnisse anpassen. Für die individuelle Umgestaltung kann das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume“ in Anspruch genommen werden, das entsprechende Maßnahmen finanziell bezuschusst.

Ausgestattet ist der Raum mit den multifunktionalen Harbour Möbeln der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS), wodurch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Interessierte können sich per E-Mail an einladen@radar-frankfurt.de wenden.

Das Projekt „ein.LADEN“ wird von der raum.219 GbR umgesetzt und ist Teil des Auftrags „Leerstandsagentur“ alias „R A D A R“ – Kreativräume für Frankfurt des Stadtplanungsamtes Frankfurt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich unter stadtplanungsamt-frankfurt.deradar-frankfurt.deradar-frankfurt.de/vermittlung/laden-buroflachen-im-erdgeschoss sowie instagram.com/welcomeharbour. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Jazzklub im MAK

„Jazzklub“ ist eine Ausstellung, die ab heute im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt am Main bis zum 4. Januar 2026 gezeigt werden wird. Neben der Ausstellung selbst umfasst das Projekt auch Konzerte und Workshops, die zusammen mit dem Veranstalter Jazz Montez konzipiert wurden.

Der heutige Abend startet mit gleich zwei Konzerten der hr-Bigband, die die Vibraphonistin Sasha Berliner vorstellen wird (20 und 22 Uhr). Ob noch Karten zu erhalten sind?

Die hr-Bigband ist natürlich ein Begriff, von Sasha Berliner hatte ich bis heute Morgen nichts gehört. Bei Vibraphon klingelt wieder etwas: Dave Pike – liegt lange zurück – und Ruth Underwood – sie spielte einst bei Frank Zappa – kommen mir sofort in den Sinn.

Von Sasha Berliner gibt es eine aktuelle CD/LP: Fantome.