Archiv der Kategorie: Blaulicht

Brand eines Linienbusses in der Kasinostraße

Am Freitag, dem 13. Januar 2023, kam es in der Kasinostraße zu einem Brand eines Linienbusses. Busfahrer und Fahrgäste blieben unverletzt.

Der 60 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses bemerkte gegen 18:30 Uhr einen unangenehmen Geruch während er die Kasinostraße entlangfuhr. Daraufhin stoppte er den Bus und evakuierte alle zehn Fahrgäste rechtzeitig. Zu diesem Zeitpunkt kam es bereits zu einer Flammenbildung im Frontbereich. Feuer breitete sich schnell im Fahrzeug aus. Der Busfahrer wählte umgehend den Notruf, sodass eintreffende Kräfte der Feuerwehr den zwischenzeitlich in Vollbrand stehenden Bus löschten.

Aufgrund der starken Brandentwicklung kam es darüber hinaus zu Schäden an einer Ampel sowie an Häuserfronten zweier Gebäude, an denen Fensterscheiben, Rollläden und die Fassade stark beschädigt wurden.

Der völlig ausgebrannte Bus musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Das Brandkommissariat der Frankfurter Kriminalpolizei hat in der Sache die Ermittlungen aufgenommen. Als mögliche Brandursache kommt ein technischer Defekt in Betracht.

Die Kasinostraße war aufgrund der Aufräumarbeiten bis circa 23:00 Uhr gesperrt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

84-jähriger vom Zug erfasst

Ein 84-jähriger Mann hatte Glück im Unglück, als er am Freitag, dem 13. Januar 2023, bei einem Unfall „nur“ Platzwunden und Prellungen erlitt. Die Verletzungen zog sich der Mann zu, als er in Unterliederbach von einem Zug erfasst wurde. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Nach derzeitigen Erkenntnissen lief der Senior gegen 16:30 Uhr aus bislang unbekannten Gründen im Bereich der Silostraße auf einem Gleisbett entlang. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Zug, der den 84-Jährigen erfasste. Die alarmierte Feuerwehr befreite den unter dem Zug liegenden, eingeklemmten Mann, welcher aufgrund der erlittenen Prellungen und Platzwunden in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde. Der 27-jährige Lockführer erlitt einen Schock.

Gegen 18:20 Uhr konnte die Sperrung der Strecke wieder aufgehoben werden. Die Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Hoher Sachschaden durch Brandstiftung

Am Sonntag, dem 08. Januar 2023, kam es durch unbekannte Täter zum Brand mehrerer Fahrzeuge, welche im Bereich Siegener Straße Ecke Robert-Dißmann-Straße in einer Parkbucht abgestellt waren.

Gegen 05:30 Uhr wurde durch bislang unbekannte Täter ein Kleinkraftrad in Brand gesetzt. Durch das Feuer wurde darüber hinaus ein daneben stehender Blitzeranhänger sowie zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 250.000 Euro.

Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Tatverdächtigen und / oder zum Tatablauf geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 15 unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51599 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Versuchter Raub auf Taxifahrer

Am Mittwoch, dem 04. Dezember 2023, kam es im Stadtteil Höchst zu einem versuchten Raub zum Nachteil eines Taxifahrers. Der unbekannte Täter flüchtete ohne Beute.

Gegen 17:50 Uhr endetet die im Bereich Nied-Kirche begonnene Taxifahrt an der Zieladresse des Fahrgastes im Stadtteil Höchst in der Straße „Alt-Höchst“. Dort angekommen würgte der auf der auf der Rückbank sitzende Fahrgast den Taxifahrer mit einem Gürtel und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Taxifahrer wehrte sich, woraufhin der unbekannte Täter das Taxi verließ, sich zur Fahrerseite begab, die Fahrertür öffnete, mit dem Gürtel auf den Taxifahrer einschlug und weiterhin Bargeld forderte. Nachdem er das Ablagefach in der Fahrertür durchsucht hatte, flüchtete der Mann ohne Beute.

Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 35 Jahre alt, 165 cm bis 175 cm groß, orientalisches Erscheinungsbild, dicke Statur, schwarze, kurze Haare, Vollbart; bekleidet mit schwarzer Jacke und schwarzer Hose.

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 14 unter der Telefonnummer 069 / 755 – 51499 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Geldautomaten im Frankfurter Stadtteil Griesheim gesprengt

Symbolbild "Blaulicht"

In den frühen Morgenstunden des 05. Januar 2023 haben unbekannte Täter die Geldautomaten einer Filiale der Frankfurter Sparkasse in Frankfurt am Main Griesheim gesprengt. Es entstand massiver Sachschaden. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen betraten gegen 04:00 Uhr mehrere vermummte Täter den Vorraum der Sparkassenfiliale in der Fabriciusstraße. Nachdem die Täter kurz darauf die Filiale wieder verlassen hatten, waren mindestens zwei Detonationen wahrnehmbar. Dabei wurden die dort befindlichen Geldautomaten gesprengt sowie das Gebäude massiv beschädigt. Die Täter flüchteten anschließend mit einer dunklen Kombi-Limousine. Es wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Es liegen derzeit keine konkreten Hinweise auf die mutmaßlichen Täter vor. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen.

Die Täter erbeuteten die in den Automaten befindlichen Geldkassetten. Die Höhe der hierbei gestohlenen Bargeldsumme ist derzeit nicht bekannt. Die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Tatortaufnahme und Spurensicherung dauern an. Es wurden keine Personen verletzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Polizeibeamtin bei Personenkontrolle verletzt

Symbolbild "Blaulicht"

Am Dienstagabend, dem 03. Januar 2023, kam es im Stadtteil Höchst im Rahmen einer polizeilichen Personenkontrolle zu einem Widerstand und tätlichen Angriff auf eine Polizeibeamtin. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Die Polizistin wurde leicht verletzt.

Gegen 21:30 Uhr sollte ein 18-Jähriger durch zivile Polizeibeamte einer Personenkontrolle in der Palleskestraße unterzogen werden. Unmittelbar nach der Ansprache durch die Polizisten versuchte der junge Mann wegzurennen, was durch eine Polizeibeamtin verhindert werden konnte. Im anschließenden Gerangel stürzten beide zu Boden; der Beschuldigte schlug der Polizeibeamtin mit der Faust in das Gesicht. Mithilfe eines weiteren Polizisten gelang es schließlich den um sich schlagenden und tretenden 18-Jährigen zu fesseln. Bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung fand man den Grund für seinen Fluchtversuch: der Mann hatte knapp 11 Gramm Haschisch sowie ein Tierabwehrspray einstecken.

Der 18-Jährige wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Er muss sich nun wegen des Widerstands und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten. Die Polizistin wurde durch den Schlag in das Gesicht leicht verletzt. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Der Jahreswechsel aus Sicht der Feuerwehr Frankfurt am Main

Wie erwartet begann das Jahr 2023 mit einer Vielzahl an Einsätzen. Die üblicherweise arbeitsreichste Nacht für die Rettungsdienst- und Brandschutzeinheiten der Stadt war nach zwei Jahren mit geringen Einsatzzahlen wieder auf einem hohen Niveau angekommen.

So waren zwischen 14:00 und 22:00 Uhr 24 Brände, 8 Hilfeleistungen und 112 Rettungsdiensteinsätze zu absolvieren. Zwischen 22:00 Uhr und 00:00 Uhr 24 Brände, 3 Hilfeleistungen und 34 Rettungsdiensteinsätze. Nach dem Jahreswechsel stiegen die Zahlen massiv an. So wurden allein zwischen 00::00 Uhr und 02:00 Uhr 77 Brände und 67 Rettungsdiensteinsätze abgearbeitet.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Rettungsdiensteinsätze sich flächig über die gesamte Stadt verteilten und es sich überwiegend um chirurgische Verletzungen sowie medizinische Notfälle in Verbindung mit Alkohol handelte.

Im Bereich des Brandschutzes sind folgende Einsätze zu nennen, die aus einer Vielzahl von brennenden Müllbehältern, Kleinfeuern und ausgelösten Brandmeldeanlagen hervorstechen:

  • In der Frankenallee war um 00:30 Uhr ein Balkon in Brand geraten und zog einen 30-minütigen Löscheinsatz nach sich.
  • Eine brennende Gartenhütte in der Ganghoferstraße hat gegen 01:00 Uhr ein größeres Einsatzmittelaufgebot auf den Plan gerufen.
  • Eine weitere brennende Gartenhütte in der Birminghamstraße um 01:07 Uhr forderte die Einsatzkräfte ebenfalls gut eine Stunde.
  • In der Mainzer Landstraße wurde um 01:15 Uhr ein brennender Dachstuhl gemeldet, dies konnte jedoch durch die Feuerwehr nicht bestätigt werden. Es waren hier 10 Fahrzeuge disponiert.
  • Gegen 02:34 Uhr kam es zu einem Feuer in einem Supermarkt im Ben-Gurion Ring. Dieser ist ausgebrannt, ein Übergreifen auf das Gebäude konnte verhindert werden. Der Einsatz zog sich über 1.45 Stunden hin und es waren 30 Einsatzkräfte vor Ort.

Neben den Einheiten der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Feuerwehren stark gefordert.

Die Vorplanung für die Silvesternacht hatten sich als passend herausgestellt. Im Vergleich zu den Jahreswechseln 20/21 und 21/22 mit Einschränkungen durch Corona sind die Zahlen wieder auf das erwartet hohe Niveau angestiegen. So wurden zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr 232 Rettungsdienst- und 146 Feuerwehreinsätze abgearbeitet. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main,
Pressestelle)

Brand in der Wasgaustraße

Die Feuerwehr Frankfurt wurde am Donnerstagabend gegen 22:00 Uhr nach Unterliederbach in die Wasgaustraße alarmiert. Der am Notruf Meldende meldete eine Rauchentwicklung in einem Hinterhof. Die Feuerwehr stellte einen Brand in einer im Hinterhof gelegenen Wäscherei fest. Umgehend wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Das Feuer konnte in einem Lagerraum im Erdgeschoss zügig lokalisiert und bekämpft werden. Neben Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes war die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach im Einsatz. Insgesamt waren 14 Fahrzeuge und 50 Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 00:20 Uhr beendet.

Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 120000 EUR geschätzt. (Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main Informations- u. Kommunikationsmanagement)

Sattelzug auf der A66 bei Zeilsheim umgekippt

Wer am Donnerstag, dem 22. Dezember 2022, vormittags die Autobahnauffahrt Richtung Wiesbaden auf dem Fußweg zum Main-Taunus-Zentrum überquerte, durfte sich über einen ordentlichen Rückstau wundern. Grund war ein Rückstau, der sich durch einen bereits um 06:15 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Zeilsheim umgekippten Sattelschlepper gebildet hatte.

Der Sattelschlepper war ins Schleudern geraten, anschließend auf die rechte Seite gekippt und hatte in der Folge die drei Fahrtstreifen in Richtung Wiesbaden und den Seitenstreifen blockiert. Dies machte eine Vollsperrung der Autobahn bis etwa gegen 14:30 Uhr erforderlich.

Der Fahrer konnte sich unter Mithilfe von Ersthelfern aus dem Fahrerhaus befreien und blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Bergung des Sattelzuges gestaltete sich komplex und fand unter Zuhilfenahme eines Spezialkranes statt.

Während der Sperrung wurde der Verkehr an der Ausfahrt Kelkheim abgeleitet, staute sich jedoch in der Spitze bis auf etwa fünf Kilometer zurück. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Geldautomaten im Main-Taunus-Zentrum gesprengt

Am Donnerstag, dem 08. Dezember 2022, haben bisher unbekannte Täter in den frühen Morgenstunden im Sulzbacher Main-Taunus-Zentrum mehrere Geldautomaten gesprengt und dabei einen sehr hohen Sachschaden verursacht. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 03:00 Uhr befuhren die Täter über eine nahegelegene Baustelle das Gelände des Einkaufszentrums und beschädigten kurze Zeit später mehrere in unmittelbarer Nähe zueinander liegende Geldautomaten mit Sprengstoff. Infolge der Explosion alarmierte der Sicherheitsdienst gegen 03:00 Uhr die Polizei, woraufhin zahlreiche Polizeibeamte vor Ort kamen. Neben einer weiträumigen Absperrung des Tatortes, wurde auch eine umfangreiche Fahndung nach einem mit mindestens drei Personen besetzten Pkw eingeleitet, der im Bereich des Tatortes gesehen worden war. In dem Zusammenhang kamen auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Diensthund zum Einsatz. Den Tätern gelang die Flucht.

Durch die Wucht der Explosion wurde die Bankfiliale schwer beschädigt. Zudem wurden am Tatort Sprengsätze entdeckt, die nicht zur Explosion gebracht worden waren und in der Folge von Experten für Sprengtechnik des Hessischen Landeskriminalamtes entschärft werden mussten.

Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Main-Taunus übernimmt die weiteren Ermittlungen. Hinweise zu den Tätern, der Tat oder einem Pkw, der mit unangepasster Fahrweise nach 03:00 Uhr im Bereich des Main-Taunus-Zentrums unterwegs war, erbittet die Kriminalpolizei in Sulzbach unter der Telefonnummer 06192 / 2079 – 0. (Quelle: Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden, Pressestelle)