
Heute werfen wir einen Blick auf das inzwischen halbierte alte Bettenhaus des Klinikums in Frankfurt am Main Höchst. Die Aufnahme entstand am Morgen des 3. Dezember 2025 von der Schwanheimer Brücke aus.

Heute werfen wir einen Blick auf das inzwischen halbierte alte Bettenhaus des Klinikums in Frankfurt am Main Höchst. Die Aufnahme entstand am Morgen des 3. Dezember 2025 von der Schwanheimer Brücke aus.
Im gestrigen zweiten Endspiel um die UEFA Women’s Nations League gingen am Ende die Spanierinnen als Siegerinnen vom Feld. Die deutsche Mannschaft hatte ihren Gegnerinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Dabei sah die erste Halbzeit des Spiels noch relativ ausgeglichen aus. Man erkannte aber schon bei der Torchance von Anyomi kurz vor dem Halbzeitpfiff, dass die Kräfte am Schwinden waren.
In der zweiten Halbzeit bauten die Spanierinnen Druck auf. Es dauerte bis zur 56. Spielminute, bis sich dann die deutsche Mannschaft wieder offensiv zeigte. Dann traf Pina (61.) und zog bei der deutschen Mannschaft den Stecker. Wechsel in der deutschen Mannschaft verpufften wirkungslos, Spanien erzielte den zweiten Treffer durch Vicky (68.). Dann der frühe Schlusspunkt. Nach einem Abspielfehler in der Nähe der Mittellinie zieht Pina Richtung Tor und schließt ihr Solo mit einem Schuß aus 20 Metern unter die Latte ab, traumhaft. Die deutschen Spielerinnen schienen bewundernd Spalier zu stehen.
Die Spanierinnen haben damit ihren Titel verteidigt, für Spielerinnen und Trainer der Nationalmannschaft war es ein Zeichen dafür, dass vor einem angestrebten Titelgewinn noch viel Arbeit liegen wird.
Mutlos war Eintracht Frankfurt im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga von Anbeginn an. Das fing mit dem Kader an, ging über die mittelstütmerlose Aufstellung und setzte sich auf dem Spielfeld fort. Und das in einem Spiel gegen einen VfL Wolfsburg, der auch nicht mehr so richtig weiß, wo das Tor steht.
Es dauerte bis zur 67. Spielminute, bis endlich ein Tor fiel. Die beiden Außenverteidiger (!) hatten es zu verantworten. Kumbedi hob den Ball nach links und Zehnter traf mit einem Volleyschuss. Kristensen machte in dieser Situation nicht den wachesten Eindruck.
In der Nachspielzeit schaltete sich der VAR nach einer Strafraumszene ein. Nach gefühlt ewig langen Minuten wurde auf Elfmeter für die Eintracht entschieden. Der in der 62. Spielminute eingewechselte Batshuayi verwandelte den Strafstoß mit Hilfe der Unterkante der Latte (90.+6).
Im Vorfeld waren auch Starodid, 16-facher Torschütze bei der U21, und Staff, Nachwuchshoffnung aus der U19, genannt worden, aber bei der Eintracht wird ein solcher Einsatz nicht ernsthaft in Betracht gezogen, zu jung und zu unerfahren. Anderswo kann ein 17-jähriger bereits auf zehn Einsätze in der laufenden Saison zurück blicken. Dass der in seinem langen Fußballerleben auch schon bei Eintracht Frankfurt spielte, kann nachdenklich machen.
Das Finale der Women’s Nations League wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, das Hinspiel fand gestern Abend vor über 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern statt. Die Spanierinnen waren favorisiert.
Die DFB-Elf presste früh, Mittelstürmerin Anyomi gab bereits früh in der gegnerischen Hälfte die erste Verteidigerin, ein kräftezehrendes Spiel. Aber die gesamte Mannschaft tat es ihr gleich, ließen den Gegenspielerinnen weder Zeit noch Raum sich zu entfalten. Die Spanierinnen schienen ratlos, kein Kombinationsspiel, keine Torgefahr. Die DFB-Elf spielte, erspielte sich Chancen, nutzte sie aber nicht. Zu oft war die letzte Entscheidung falsch.
Nach der Halbzeitpause kamen die Spanierinnen mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz, offenbar hatte ihre Trainerin richtige Worte gefunden. Sie machten Druck. Die DFB-Elf hatte in dieser Phase große Mühe, sie vom Tor fernzuhalten und auch nur kurz in Ballbesitz zu bleiben. Aber die Mannschaft fing sich wieder, kam auch wieder zu Chancen. Keine wurde genutzt. Am Ende stand ein Gleichstand bei den Pfostentreffern und keine Tore.
Die DFB-Elf hat sich nicht belohnt, aber den Betrachtern einen schönen und spannenden Fußballabend beschert. 90 Minuten ohne Leerlauf sieht man im Fußball selten. Schauen wir auf das Rückspiel!

Still und leise feierte gestern der Offene Bücherschrank in der Sieringstraße, Frankfurt am Main Unterliederbach, seinen fünften Jahrestag des (Be-) Stehens. Am 26. November 2020 stand er von einer Absperrung befreit und dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) freigegeben auf etwas freier Fläche und wird seit dem genutzt.
Die Aufstellung geht auf eine Initiative des Quartiersmanagements der Caritas und eine Anwohnerbefragung zurück. Der notwendige Antrag passierte den Ortsbeirat, die Umsetzung geschah rasch. Heute wird der Bücherschrank emsig benutzt.
Nur Kinder, die etwas zum Lesen suchen, tuen mir leid. Das unterste Fach bleibt nie lange für Kinderbüche nutzbar. Manchmal kann man aber auch denen helfen, wenn zum Beispiel ein Kochbuch für die Mama gesucht wird.
In Frankfurt gab es zwar eine Choreo und viel Pyrotechnik, aber von knstruktiven Fußball war von der Eintracht im Deutsche-Bank-Park heute Abend wenig zu sehen. Die erste Halbzeit überstanden die Hessen mit Glück, Atalanta Bergamo traf gegen Ende der ersten Halbzeit zweimal nur den Torpfosten.
Der Gast setzte in der zweiten Halbzeit sein überlegenes Spiel aus der Schlussphase der ersten Halbzeit fort. Die letzten 30 Minuten waren gerade angebrochen als der Niedergang der Frankfurter begann. Lookman (60. Spielminute), Ederson (62.) und de Ketelaer (65.) stellten den aus Frankfurter Sicht ernürchternden Endtand her.
Für Eintracht Frankfurt ist das die dritte deftige Niederlage in der aktuellen Champions-League-Saison, zwei davon hatte die Mannschaft im eigenen Stadion eingesteckt. Ein Weitekommen ist in weite Ferne gerückt.
In den kommenden Wochen müssen sowohl auf dem Friedhof Nied als auch auf dem Friedhof Höchst sowie auf dem Alten Friedhof Schwanheim Bäume gefällt werden. Dabei handelt es sich um Sicherungsmaßnahmen zur Gefahrenabwehr für die Friedhofsbesucherinnen und -besucher. Die zu fällenden Bäume weisen erhebliche Mängel wie zum Beispiel Pilzbefall auf, sind absterbend oder bereits abgestorben.
Routinemäßig wird von der beauftragten Fachfirma der Besatz durch Vögel, Kleinsäuger oder anderer geschützter Arten überprüft. Wo räumlich möglich, wird die Nachpflanzung der Bäume angestrebt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Gestern fiel der erste Schnee in der kleinen, unbedeutenden Straße im Westen Frankfurts. Es war nicht viel, auf der Wiese kaum auszumachen, aber auf Dächern und Windschutzscheiben der Autos gut zu erkennen. Ob es sich dabei um Industrie- oder Naturschnee handelte, wurde nicht überprüft. Allerdings hatten Wetterberichte Schnee bereits ab dem Sonntagnachmittag angekündigt, auch in Frankfurt.
Spiel gedreht und das Viertelfinale im neu geschaffenen UEFA Women’s Europa Cup souverän erreicht. So kaann man das gestrige Spiel im Stadion „Am Brentanobad“ gegen die PSV Eindhoven kurz zusammenfassen. Erst einmalgingen die Frauen aus den Niederlanden in Führung. Rijsbergen war die Torschützin (15. Spielminute). Aber Eintracht Frankfurt drehte das Spiel noch in der ersten Halbzeit, Anyomi mit einem 13 Meter Schuss (20.) und Freigang nach Vorlage von Blomqvist (45,) waren die Torschützinnen. Für den Endstand von 3:1 sorgte dann Anyomi (77.). Die Vorlage kam von Wolter.
Die Frauen von Eintracht Frankfurt sind damit auch im kommenden Jahr in drei Wettbeweben vertreten.. Im Europa Cup geht es am 11. und 18. Februar 2026 gegen die dänischen Fußballerinnen vom FC Nordsjaelland weiter.

In Frankfurt am Main soll das Straßenbahnnetz erweitert werden. Vorplanungen des Magistrats sehen vor, dass zwischen Baseler Platz und dem Briefzentrum der Post am westlichen Ende der Gutleutstraße eine neue Linie 13 verkehren soll. Diese Linie wird dann das Gutleutviertel über Hauptbahnhof, Messe und Schloßstraße mit dem Industriehof verbinden. Mit dem Baubeginn rechnet man für das Jahr 2030, mit einer folgenden dreijährigen Bauzeit. Die neue Straßenbahnverbindung kann also frühestens in acht Jahren fertig sein.
Die Gutleutstraße führt zwischen Gleisfeld des Hauptbahnhofs und dem Main zentral durch das Gutleutviertel. Bisher verkehren dort Busse. Ausgehend vom Baseler Platz sind sechs Haltestellen geplant, nämlich Werftstraße, Zanderstraße, Cambergerstraße, Sommerhoffpark, Wurzelsiedlung und Briefzentrum. Es werden damit im Gutleutviertel eine Reihe von Behörden, Schulen und sonstige Einrichtungen per Schiene erschlossen werden.
Nein. Aus meiner Kindheit im Gutleutviertel kann ich mich noch an Gleise in der Gutleutstraße erinnern. Die führten allerdings nur bis zur Heilbronner Straße. Sommerhoffpark, Stadtwerke, Wurzelsiedlung und eine Großwäscherei der Amerikaner waren damals weit entfernt von der nächsten Straßenbahnhaltestelle. Ein Gleisplan/Weichenplan aus dem Jahr 1955 lässt die damalige Situation erkennen.
Auch eine Linie 13 hat es Frankfurt bereits gegeben. Sie verkehrte zwischen Sandhof, in der Hauptverkehrszeit Haardtwaldplatz, und Berkersheim. In der Erinnerung haftet noch eine Klassenfahrt während meiner Volksschulzeit nach Berkersheim, bei der es vor dem Erreichen des Zieles ein Stück eingleisig über freies Feld ging. Alte und neue Straßenbahnlinie 13 werden allerdings nur das kurze Stück vom Baseler Platz bis Hauptbahnhof gemeinsam haben.