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Die Frauen von Eintracht Frankfurt verabschieden sich mit einem Sieg aus dem Europa-Pokal

Das Spiel im schwedischen BK Häcken war heute Abend der letzte Auftritt von Eintracht Frankfurt im UEFA Women’s Europa Cup. Zur Halbzeitpause führten die Frankfurterinnen zwar mit einem Treffer, aber ein zweites Tor, geschweige ein drittes, sollte in der zweiten Halbzeit nicht mehr fallen.

Eintracht Frankfurt spielte von Anbeginn an mit mehr Druck als noch im Hinspiel im heimischen Stadion „Am Brentanobad“, was aber vor dem Tor der Schwedinnen zu ungefährlich. Einzig Anyomi dribbelte sich nach einem weiten Freistoß von Östenstadt in den Strafraum und traf mit einem schönen Schuss in den Winkel (31. Spielminute).

In der zweiten Halbzeit spielten die Frankfurterinnen zwar überlegen, ließen aber weiterhin jegliche Effizienz vermissen. Damit verlässt Eintracht Frankfurt auch den zweiten Wettbewerb in dieser Saison.

Eintracht Frankfurt viel zu harmlos

Wieder einmal zeigten sich die Spielerinnen von Eintracht Frankfurt viel zu harmlos in einem internationalen Vergleich. Einfache Fehler unterbanden heute im Spiel gegen BK Häcken im neu geschaffenen UEFA Women’s Europa Cup jede Erfolgsaussicht.

Die Frauen des BK Häcken gingen früh in Führung, Selerud traf in der 16. Spielminute. Danach steigerte sich die Eintracht und kam auch zu der einen und anderen Halbchance. Abschlüsse waren aber zu selten und unpräzise.

In der zweiten Halbzeit dauerte es, bis wieder ein Tor fiel. Schröder, die schon vor dem 0:1 ihre Füße im Spiel hatte, fing einen Fehlpass von Doorsoun an der Mittellinie ab und zog sofort ab. Über Altenburg, die sehr weit vor dem Tor stand, landete der Ball zum 0:2 im Eintracht-Tor (70.). Und Altenburg kassierte in der Szene auch noch eine Gelbe Karte, weil sie außerhalb des Strafraums mit der Hand am Ball war.

Den Schlusspunkt in einem Spiel, in dem die Frankfurterinnen stellenweise feldüberlegen waren, setzte dann wieder die 18-jährige Schröder. Nach einem Pass von Akgün in ihren Lauf traf sie mit einem Schuss unter die Latte zum 0:3 (84.).

Das Halbfinal-Hinspiel scheint das Ende der Träume vom UEFA Women’s Europa Cup-Gewinn durch die Frauen von Eintracht Frankfurt zu sein.

Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale

Heute Abend spielten die Frauen von Eintracht Frankfurt bei der dänischen Mannschaft vom FC Nordsjaelland. Der Wettbewerb ist der UEFA Women’s Europa Cup, das Rückspiel im Viertelfinale stand an. Das Hinspiel – ich berichtete nicht – war mit 4:0 für die Frankfurterinnen ausgegangen.

Trainer Arnautis hatte fleißig durchgemischt, aber die Däninnen spielten auch besser und mutiger als noch vor einer Woche. Trotzdem gingen die Frankfurterinnen früh in Führung, Chiba war die Torschützin auf Vorlage von Veit (5. Spielminute). Teulings eroberte dann den Ball und passte auf Reuteler, die das 0:2 erzielte (22.). Danach war der FC Nordsjaelland an der Reihe, Princess traf (30.).

In der zweiten Halbzeit traf dann die frisch eingewechselte Raso (52.). Senß hatte die Vorlage gegeben. Die Vorentscheidung? Erst einmal trafen wieder die Däninnen, Walter erzielte den Treffer (66.). Arnautis schöpfte das Wechselkontingent aus, Anyomi, Blomqvist, Doorsoun und Freigang blieben auf der Bank.

Spanien verteidigt Titel im Nations-League-Finale

Im gestrigen zweiten Endspiel um die UEFA Women’s Nations League gingen am Ende die Spanierinnen als Siegerinnen vom Feld. Die deutsche Mannschaft hatte ihren Gegnerinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Dabei sah die erste Halbzeit des Spiels noch relativ ausgeglichen aus. Man erkannte aber schon bei der Torchance von Anyomi kurz vor dem Halbzeitpfiff, dass die Kräfte am Schwinden waren.

In der zweiten Halbzeit bauten die Spanierinnen Druck auf. Es dauerte bis zur 56. Spielminute, bis sich dann die deutsche Mannschaft wieder offensiv zeigte. Dann traf Pina (61.) und zog bei der deutschen Mannschaft den Stecker. Wechsel in der deutschen Mannschaft verpufften wirkungslos, Spanien erzielte den zweiten Treffer durch Vicky (68.). Dann der frühe Schlusspunkt. Nach einem Abspielfehler in der Nähe der Mittellinie zieht Pina Richtung Tor und schließt ihr Solo mit einem Schuß aus 20 Metern unter die Latte ab, traumhaft. Die deutschen Spielerinnen schienen bewundernd Spalier zu stehen.

Die Spanierinnen haben damit ihren Titel verteidigt, für Spielerinnen und Trainer der Nationalmannschaft war es ein Zeichen dafür, dass vor einem angestrebten Titelgewinn noch viel Arbeit liegen wird.

Eintracht-Frauen erreichen Europa-Cup-Viertelfinale

Spiel gedreht und das Viertelfinale im neu geschaffenen UEFA Women’s Europa Cup souverän erreicht. So kaann man das gestrige Spiel im Stadion „Am Brentanobad“ gegen die PSV Eindhoven kurz zusammenfassen. Erst einmalgingen die Frauen aus den Niederlanden in Führung. Rijsbergen war die Torschützin (15. Spielminute). Aber Eintracht Frankfurt drehte das Spiel noch in der ersten Halbzeit, Anyomi mit einem 13 Meter Schuss (20.) und Freigang nach Vorlage von Blomqvist (45,) waren die Torschützinnen. Für den Endstand von 3:1 sorgte dann Anyomi (77.). Die Vorlage kam von Wolter.

Die Frauen von Eintracht Frankfurt sind damit auch im kommenden Jahr in drei Wettbeweben vertreten.. Im Europa Cup geht es am 11. und 18. Februar 2026 gegen die dänischen Fußballerinnen vom FC Nordsjaelland weiter.

Eintracht Frankfurt muss lange Rückstand hinterher rennen

Im Hinspiel im UEFA Women’s Europa Cup benötigte Eintracht Frankfurt am gestrigen Mittwoch beim PSV Eindhoven fast die gesamte Spielzeit, um Feldüberlegenheit in Zählbares umzuwandeln. Zu ideenlos spielten die Hessinen.

Die Niederländerinnen nutzten dagegen ihre einzige Möglichkeit in der ersten Spielhälfte, um in Führung zu gehen. Altenburg hatte zuvor einen Schuss von Rijisbergen zur Seite abgewehrt, Jacobs nahm das Geschenk an (21. Spielminute).

Ein unzulänglicher Abwehrversuch führte auch zum Ausgleich durch die Frankfurterinnen. Teulings, die erst fünf Minuten auf dem Platz war, flankte von rechts in den Strafraum und Freigang traf per Kopf zum 1:1 (85.). Wenig später hatte Teulings wieder ihre Füße im Spiel. Chiba drückte ihre Flanke an den rechten Torpfosten ins Tor (90.).

Die gute Nachricht, die Eintracht hat jetzt gute Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales im Europa Cup, die schlechte, das Spiel fand gerade mal vor etwa 800 Zuschauerinnen und Zuschauer statt.